Gilgamesch-Epos

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Hathor
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Gilgamesch-Epos

Beitrag von Hathor » Di 22. Mär 2011, 19:51

Hallo Freunde, liebe Groupies,

Aus der Übersetzung des George Smith erfuhr die staunende Welt erstmalig von einer Zivilisation der Sumer, deren Anfänge noch vor den Ägyptern lag. Die Tontäfelchen erzählten von der Hauptstadt Ur und von ihrem König Gilgamesch (2652 - 2602 v Chr). Dieser Gilgamesch soll der erste König der Sumer gewesen sein und zu 1/3 Mensch und 2/3 göttlicher Abstammung.

Ein Kampf zwischen ihm und dem Menschen Enkidu endete unentschieden und danach wurden beide unzertrennliche Freunde und bestanden gemeinsam Abenteuer.

Auf der Suche nach der hl Zeder besiegten sie das Ungeheuer Chumbaba, den Wächter des Zedernwaldes. Bei ihrer Rückkehr nach Ur wurden sie als Helden gefeiert. Dabei warf die Göttin Ischtar ein Auge auf Gilgamesch und wollte ihn als Liebhaber, doch dieser spottete über sie. Ischtar ergrimmte und sandte ihnen den Himmelsstier, welcher das Land verwüstete. Doch zusammen besiegten Enkidu und Gilgamensch den Unhold und töteten ihn.

Ischtar wollte ob ihrer Verschmähung nicht nachgeben und erreichte bei den Göttern, dass diese Enkidu mit einer Krankheit schlugen, an der dieser verstarb. Gilgamesch war tief betrübt und voller Trauer über den Tod seines Freundes und merkte jetzt erst richtig, dass auch er wegen seinem menschlichen Anteil auch einmal sterben musste.

Nun suchte er die Blume des ewigen Lebens und gelangte dabei nach Schuruppak wo er Utnapischtim traf, welcher die Sintflut überlebt hatte. Utnapischtim ist unser biblicher Noah und wieder können wir nun erneut rätseln, wer von wem abgeschrieben hat. Lt der sumerischen Geschichte hatte Gott Ea den Menschen gewarnt und ließ ihn die Arche bauen, auf der Utnapischtim überlebte. Von ihm erfuhr nun Gilgamesch wo die Blume des ewigen Lebens wuchs.

Er fand schließlich die Verjüngungs-Pflanze und wollte sie mit nach Ur bringen. Doch unterwegs badete er in einem Fluss und dort stahl ihm eine Schlange die Pflanze und fraß sie auf. Danach begann die Schlange sich zu häuten und wurde so jünger. Gilgamesch musste ohne die Verjüngungspflanze die Heimreise antreten und erfuhr nur die Weisheit, dass alle Menschen sterblich sind, so auch er.
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Gilgamesch 1a.jpg
Gilgamesch mit der Blume des ewigen Lebens
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