Fragen an eine Zeugin Jehovas

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Re: Fragen an eine Zeugin Jehovas

Beitrag von norbert51de » Sa 1. Jan 2011, 22:43

wulfila hat geschrieben:Du willst was von mir.
Ja, richtig. Doch du hattest dich bereit erklärt, mir deine Sicht zu erläutern und wolltest es nicht im Forum tun.

Also ist die Initiative bei dir, oder sehe ich das falsch?

Liebe Grüße,
Norbert
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Re: Fragen an eine Zeugin Jehovas

Beitrag von wulfila » Sa 1. Jan 2011, 23:18

Du willst immer noch was von mir - oder geht es dir nur um einen öffentlichen Auftritt? Wenn du - anstatt mir zu schreiben - dich in einem Thread beschwerst, stellt sich (für mich) die Frage:

Was wirst du von dem - was ich dir privat schreibe - in einem öffentlichen Thread setzen? Bist du vertrauenswürding? Kann man sich mir dir persönlich austauschen - oder brauchst du öffentliche Auftritte?

Ich denke - da musst du mir erstmal zeigen - dass du eines persönlichen Gespräches auch wert bist

lg

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Re: Fragen an eine Zeugin Jehovas

Beitrag von norbert51de » So 2. Jan 2011, 11:49

wulfila hat geschrieben:Du willst immer noch was von mir - oder geht es dir nur um einen öffentlichen Auftritt? Wenn du - anstatt mir zu schreiben - dich in einem Thread beschwerst, stellt sich (für mich) die Frage:

Was wirst du von dem - was ich dir privat schreibe - in einem öffentlichen Thread setzen? Bist du vertrauenswürding? Kann man sich mir dir persönlich austauschen - oder brauchst du öffentliche Auftritte?

Ich denke - da musst du mir erstmal zeigen - dass du eines persönlichen Gespräches auch wert bist

lg
Liebe Wulfila,

anscheinend hast Du Angst vor der Öffentlichkeit.

Was du mir privat schreibst, werde ich nicht in das Forum tragen. Doch da du mir wohl nicht recht vertrauen magst, lassen wir das Ganze einfach auf sich beruhen. Für mich ist es nicht so wichtig. Wenn es dir wichtig ist, kannst Du mir schreiben.

Liebe Grüße,
Norbert
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Re: Fragen an eine Zeugin Jehovas

Beitrag von wulfila » So 2. Jan 2011, 12:19

Dir war es noch nie wichtig - sonst hättest du mir geschrieben. Das ist auch in Ordnung. Nicht jedes Thema ist für jeden zur gleichen Zeit - oder überhaupt - dran.

Und vor allem gehört nicht jedes Thema in jedes Forum. Was hier an Möchtegern-Mystikern rumläuft erschreckt eher- als das es ermuntert offen über komplexe Themen zu reden.

liebe Grüße

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Re: Fragen an eine Zeugin Jehovas

Beitrag von norbert51de » So 2. Jan 2011, 15:33

Liebe Wulfila,

Du schreibst:
Wulfila hat geschrieben: Dir war es noch nie wichtig
Sagen wir es mal so: Für mich ist es kein Thema, mein Blut durch magisch-okkulte Praktiken ändern zu wollen. Du brauchst mir auch nicht die von dir verwendeten Praktiken zu nennen. Was mich aber interessiert ist, in welcher Hinsicht Du dein Blut verändern möchtest. Was ist das angestrebte Endergebnis?

Ich werde nun nicht in dich dringen, dass du das öffentlich darlegen sollst, aber Du kannst mir nicht unterstellen, dass es mir noch nie in unserer Konversation wichtig gewesen wäre.
Wulfila hat geschrieben: Und vor allem gehört nicht jedes Thema in jedes Forum. Was hier an Möchtegern-Mystikern rumläuft erschreckt eher- als das es ermuntert offen über komplexe Themen zu reden.
Das muss man individuell bewerten. In allgemeiner Form kann man meines Erachtens jedes Thema besprechen. Es kommt darauf an, eine geeignete Art der Darstellung und eine geeignete Wortwahl zu treffen.

Was persönliche Erlebnisse in geistiger Hinsicht betrifft, so gebe ich dir Recht, dass man das nur in geschützten Räumen offenbaren sollte. Jesus sagte dazu: Werft die Perlen nicht vor die Säue.

Liebe Grüße,
Norbert
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Re: Fragen an eine Zeugin Jehovas

Beitrag von wulfila » So 2. Jan 2011, 16:58

norbert51de hat geschrieben: Was mich aber interessiert ist, in welcher Hinsicht Du dein Blut verändern möchtest. Was ist das angestrebte Endergebnis?
aus wiki:
Das Blut (lat. sanguis, altgriech. αἷμα, haima) ist eine Körperflüssigkeit, die mit Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems die Funktionalität der verschiedenen Körpergewebe über vielfältige Transport- und Verknüpfungsfunktionen sicherstellt. Blut wird als „flüssiges Gewebe“, gelegentlich auch als „flüssiges Organ“ bezeichnet. Blut besteht aus speziellen Zellen sowie dem proteinreichen Blutplasma, das im Herz-Kreislauf-System als Träger dieser Zellen fungiert. Es wird vornehmlich durch mechanische Tätigkeit des Herzens in einem Kreislaufsystem durch die Blutgefäße des Körpers gepumpt.

Jede Zelle ist für den Erhalt ihres Stoffwechsels auf den Austausch mit ihrer Umgebung angewiesen. Da mit der Entwicklung komplexerer Vielzeller nicht mehr jede Zelle mit der Körperoberfläche in direktem Kontakt steht und die Diffusion ein sehr langsamer Vorgang ist, dessen Dauer sich proportional zum Quadrat der Entfernung verhält, wird mit zunehmender Größe des Lebewesens ein Transportmedium für diese Austauschprozesse notwendig. Diese Flüssigkeit bringt die Stoffe also in die Nähe der Zielzellen und verkürzt damit die Diffusionsstrecke.

Blut besteht aus zellulären Bestandteilen (Hämatokrit, ca. 44 %) und Plasma (ca. 55 %), einer wässrigen Lösung (90 % Wasser) aus Proteinen, Salzen und niedrig-molekularen Stoffen wie z. B. Monosacchariden (Einfachzuckern). Weitere Bestandteile des Blutes sind Hormone, gelöste Gase sowie Nährstoffe (Zucker, Lipide und Vitamine), die zu den Zellen, und Stoffwechsel- und Abfallprodukte (z. B. Harnstoff und Harnsäure), die von den Zellen zu ihren Ausscheidungsorten transportiert werden." Wikipedia
Ich arbeite in der Pflege und war schon immer mit den organischen Aufgaben des Blutes vertraut - und wenn man sich, davon ausgehend, mit der Psychosomatik beschäftigt, wird sehr schnell klar, dass die Zusammensetzung desjenigen Organs, dass den ganzen Körper durchdringt, wichtig auch für die seelische Entwicklung ist. Das Blut ändert sich dauernd, und zwar so, wie sich der Träger des Körpers ernährt. Und dadurch ändern sich auch die Inhaltstoffe der Zellen der Organe, die wichtig für die körperliche Aktivität sind. Und jeder weis, wie Magenverstimmungen, Herzprobleme, Rheumatismus u.a. sich auf die Seele auswirken. Von der direkten Beeinflussung von Körper und Seele in den Organen gar nicht zu reden.

Eine alte mystische Lehre sagt, dass im Blut, auch die Eigenschaften des Trägers mit übernommen werden. Also wenn du vor allem Schafsfleisch isst (in dem beim Töten noch Blut vorhanden ist), dann wird dasjenige, was an seelischen Eigenschaften im Schaft wirkt - auch in dir wirksam werden. Oder bei Betonung von Schweine- oder Rindfleisch.

Das ist der geistigen Hintergrund des "koscheren" Fleisches in vielen Religionen. Ich bin Vegetarier aus diesem Grund.

Mit der Ernährung beginnt die Selbstgestaltung des Blutes, und damit auch der Seele. Das haben die JZ (oder besser Rutherford) sehr gut erkannt. Es ist ein Trugschluss - meiner Meinung nach - die Seele nur auf geistigem Wege zu ändern.

Die weitere Gestaltung dieses wichtigen Organs kann dann über magische Praktiken erfolgen -> der Sinn ist die Wandlung und Veredelung der eigenen Seele. (Die natürlich noch anderes zur Wandlung bedarf)

Christus sagt: "Ihr seid Götter" - halten wir uns dran

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Re: Fragen an eine Zeugin Jehovas

Beitrag von maggie » Mo 3. Jan 2011, 16:46

WIE KÖNNEN ÄRZTE HELFEN?
Ärzte können jemandem helfen, der Blut verloren und somit weniger rote Blutkörperchen hat. Wenn das Volumen wieder aufgefüllt worden ist, kann Sauerstoff in hohen Konzentrationen verabreicht werden. Dadurch steht dem Körper mehr zur Verfügung, und das hat oft beachtliche Folgen. Britische Ärzte gingen so bei einer Frau vor, die so viel Blut verloren hatte, daß „ihr Hämoglobin auf 1,8 g/Deziliter absank. Sie wurde erfolgreich behandelt . . . durch Beatmung mit hohen Sauerstoffkonzentrationen und mit Transfusionen großer Mengen Gelatinelösung [Haemaccel]“ (Anaesthesia, Januar 1987). Der Bericht sagt ferner, daß auch andere bei akutem Blutverlust erfolgreich mit Hilfe der Sauerstoffüberdruckkammer behandelt worden sind.
Ärzten ist es auch möglich, die Bildung von roten Blutkörperchen bei ihren Patienten zu fördern. Wie? Durch Eisenpräparate (intramuskulär oder intravenös), die den Körper dazu anregen können, die Bildung roter Blutkörperchen auf das Drei- bis Vierfache der normalen Bildungsrate zu beschleunigen. In jüngerer Zeit ist noch eine andere Art Hilfe möglich geworden. In den Nieren wird ein Hormon, das Erythropoetin (ESF), gebildet, welches das Knochenmark stimuliert, rote Blutkörperchen zu erzeugen. Heute ist künstlich (gentechnisch) hergestelltes ESF verfügbar. Ärzte können so bei bestimmten anämischen Patienten die Bildung neuer roter Blutkörperchen stark beschleunigen.
Selbst bei Operationen können erfahrene und gewissenhafte Chirurgen und Anästhesisten Hilfe leisten, indem sie fortschrittliche Blutsparmethoden einsetzen. Peinlich genaue Operationstechniken, wie Elektrokauter zur Verminderung von Blutungen, können nicht genug betont werden. Manchmal kann das Blut, das in eine Wunde fließt, aufgesaugt, gefiltert und in den Kreislauf zurückgeführt werden.
Wenn eine Herz-Lungen-Maschine anfangs mit einer blutlosen Flüssigkeit gefüllt wird, kann dem Patienten die sich daraus ergebende Blutverdünnung zugute kommen, da weniger rote Blutkörperchen verlorengehen.
Es gibt noch weitere Möglichkeiten zu helfen: die Unterkühlung des Patienten, um während der Operation seinen Sauerstoffbedarf zu verringern; hypotensive Anästhesie; Verbesserung der Gerinnbarkeit des Blutes; Desmopressin (DDAVP) zur Verkürzung der Blutungszeit; „Laserskalpelle“. Je mehr Ärzte und besorgte Patienten darauf bedacht sind, Bluttransfusionen zuvermeiden, um so länger wird diese Liste werden. Wir hoffen zwar, daß niemand eine große Menge Blut verliert. Aber wenn es dazu kommen sollte, können erfahrene Ärzte die Behandlung sehr wahrscheinlich ohne Bluttransfusion und ohne deren zahlreiche Risiken durchführen.

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Reinheit des Blutes

Beitrag von norbert51de » Mo 3. Jan 2011, 17:07

Liebe Wulfila,

vielen Dank, dass Du nun meine Frage doch noch öffentlich im Forum beantwortet hast. Genau so eine Antwort hatte ich mir erhofft.

Das Blut ist tatsächlich ein wichtiges Organ des Körpers und in geistiger Hinsicht auch der Seele. Selbstverständlich sollte man daran interessiert sein, alle Organe möglichst rein zu halten und besonders auch das Blut, das alle anderen Körperorgane miteinander verbindet.

Doch wie erlangt man Reinheit? Du sprichst davon, dass man auch auf die Ernährung zu achten hätte und sagst:
wulfila hat geschrieben: Es ist ein Trugschluss - meiner Meinung nach - die Seele nur auf geistigem Wege zu ändern.
Tatsache ist, dass ein unreiner Körper die Seele belastet, da die unreinen Energien das Licht der Seele sozusagen "verbrauchen". Diese Tatsache schlägt sich in den vielen Geboten nieder, die für Juden in der Thora hinterlegt sind und sich auf den Umgang mit Nahrung beziehen.

Auf der anderen Seite heisst es:
Titus 1
1.15 Den Reinen ist alles
rein; den Befleckten aber und Unglaeubigen ist nichts rein,
sondern befleckt ist sowohl ihre Gesinnung als auch ihr
Gewissen.
Hier klingt schon an, dass eine reine Gesinnung dafür sorgt, dass nichts Unreines einen solchen Menschen verunreinigen kann.

Jesus sagt hierzu das folgende:
Matth. 23
23.25
Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisaeer, Heuchler! Denn ihr
reinigt das Aeussere des Bechers und der Schuessel, inwendig aber
sind sie voller Raub und Unenthaltsamkeit. 23.26 Blinder
Pharisaeer! Reinige zuerst das Inwendige des Bechers, damit auch
sein Auswendiges rein werde.
Reinheit kommt also nach Jesu Worten und nach den Worten im Titusbrief aus dem Inneren. Wer sein Inneres rein hält, dessen Äusseres ist auch rein, das ist die Quintessenz.

Ich möchte ausserdem noch auf einen Text in der Apostelgeschichte hinweisen, in dem die untergeordnete Bedeutung der Nahrung für einen Christen ganz deutlich herausgestrichen wird:
Apg. 10
10.9 Am folgenden Tag aber, waehrend jene reisten und sich der
Stadt naeherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach,
um zu beten. 10.10 Er wurde aber hungrig und verlangte zu
essen. Waehrend sie ihm aber zubereiteten, kam eine Verzueckung
ueber ihn. 10.11 Und er sieht den Himmel geoeffnet und ein
Gefaess, gleich einem grossen, leinenen Tuch, herabkommen, an vier
Zipfeln auf die Erde herabgelassen; 10.12 darin waren allerlei
vierfuessige und kriechende Tiere der Erde und Voegel des Himmels.
10.13 Und eine Stimme erging an ihn: Steh auf, Petrus,
schlachte und iss! 10.14 Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr!
Denn niemals habe ich irgend etwas Gemeines oder Unreines
gegessen. 10.15 Und wieder erging eine Stimme zum zweiten Mal
an ihn: Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein! 10.16
Dies aber geschah dreimal; und das Gefaess wurde sogleich
hinaufgenommen in den Himmel.
Was für einen Juden unrein ist, ist für einen Christen, in dem Christus selbst erwacht ist, nicht mehr unrein. Dies gilt sogar für giftige Substanzen, ich erinnere an dieses Wort des Herrn:
Mark. 16
16.16 Wer glaeubig
geworden und getauft worden ist, wird errettet werden; wer aber
nicht glaeubig geworden ist, wird verdammt werden. 16.17 Diese
Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen
werden sie Daemonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen
reden, 16.18 werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas
Toedliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden
sie die Haende auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
Daher ist es für mich keine Notwendigkeit, ganz speziell auf gesunde Nahrung zu achten, nur vegetarisch zu essen usw. Für mich ist die Reinheit meines Körpers eine Folge des Glaubens an Jesus Christus und eine Folge davon, dass mich der heilige Geist durchdringt, der alles Unreine aus meiner Seele wie aus meinen Körpern verdrängt.

Liebe Grüße,
Norbert
Gott segne Euch alle!

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Re: Fragen an eine Zeugin Jehovas

Beitrag von wulfila » Di 4. Jan 2011, 00:14

Hm - das ist halt die typische Stellvertretermentalität:

Der gute Christ muss nix tun, der jesus wird schon alles richten. - Mit dieser Schafsmentalität kann ich nichts anfangen.

Auch wäre es schön, wenn du zukünftig auf die Inhalte eines Textes eingehen würdest und dich darüber austauschen. Ellenlange und völlig unpassende Bibeltexte sind nicht so der Hit. Selber denken verändert und nicht zitieren von Büchern. Die Bibel ist auch nur ein Buch.

Du meinst also dass dein Körper nichts mit deiner Seele zu tun hat und dass du fressen und saufen kannst was du willst? Rauchen und skiffen und deinen Körper benutzen bis er verschrottet und kapputt ist?

Oder hast du auch ein wenig Verantwortung für deinen Körper und deine Seele? Ich finde beides wichtig -> die geistige Veränderung und die körperliche Veränderung. Und von daher empfinde ich deine Aussage als einseitig. Aber wenn du damit leben kannst.... Ist ja dein Körper. Aber schau bitte nicht auf die herab, die ihren Körper achten, ihn als ein Geschenk Gottes sehen und für ihn Verantwortung übernehmen.

lg

Gertrud
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Re: Fragen an eine Zeugin Jehovas

Beitrag von Gertrud » Di 4. Jan 2011, 10:48

Eine alte mystische Lehre sagt, dass im Blut, auch die Eigenschaften des Trägers mit übernommen werden. Also wenn du vor allem Schafsfleisch isst (in dem beim Töten noch Blut vorhanden ist), dann wird dasjenige, was an seelischen Eigenschaften im Schaft wirkt - auch in dir wirksam werden. Oder bei Betonung von Schweine- oder Rindfleisch.

Das ist der geistigen Hintergrund des "koscheren" Fleisches in vielen Religionen. Ich bin Vegetarier aus diesem Grund.

Mit der Ernährung beginnt die Selbstgestaltung des Blutes, und damit auch der Seele.

Die SEELE ist der Baumeister des Leibes und stellt auch das Blut zusammen. GANZ reine Nahrung kann man in der Materie nicht finden, da müsste man sich von reinem geistigen Licht ernähren, und das ist ja wohl nur ganz ganz wenigen Menschen möglich.
Die Seele wählt aus dem Nahrungsangebot, das ihr zur Verfügung gestellt wird, die Bestandteile aus, die sie brauchen kann. Eine unreine Seele wählt die unreinen Teile und baut sie ein und scheidet die zu reinen aus :girl:
Umgekehrt wirkt die Beschaffenheit ihres Leibes auch zurück auf die Seele. Im Leib manifestiert sich die Beschaffenheit der Seele und wird damit nach außen sichtbar und umgekehrt hindert der Leib die Seele daraufhin in der Weiterentwicklung, weil seine Krankheiten die Kräfte der Seele verbrauchen.

Hitler war auch Vegetarier, vermutlich aus demselben Grund wie du. Außerdem wollte er das Blut der Rasse reinerhalten und die *Reinen* vor den *Unreinen* schützen. Das Ergebnis kennen wir ja. Die *Reinen* haben sich dadurch erst recht verunreinigt und sind böse geworden.
In allen Kulturen, die reine und unreine Nahrungsmittel kennen, gibt es auch *unreine* Menschen, die ausgegrenzt werden, unreine Energien, die abgewehrt werden müssen usw. Der Mensch umgibt sich mit einem Schutzwall, um nichts Unreines in sich hineinzulassen, aber gleichzeitig ist er selbst in seiner selbstgeschaffenen Burg gefangen. Sein Herz verschließt sich und ist nicht fähig zur wahren Liebe. In der Abgrenzung kann keine Liebe wachsen.
Jesus lehrt uns eine ganz neue, sensationelle Strategie. Er sagt: "Widersteht NICHT dem Bösen."
ER scheut nicht den Kontakt mit Aussätzigen, menstruierenden Frauen und öffentlich bekannten Sündern. ER öffnet Sein Herz für ALLE, mitsamt allen ihren unreinen Energien, und transformiert sie.
Die Liebe alleine hat die Kraft, das Unreine zu transformieren, und die Liebe kann nur in der Öffnung wachsen.

Liebe Grüße

Gertrud

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