Affenmenschen für Stalin

Antworten
Hathor
Silber Engel
Silber Engel
Beiträge: 342
Registriert: Do 11. Nov 2010, 16:15
Wohnort: Saar
Kontaktdaten:

Affenmenschen für Stalin

Beitrag von Hathor » Fr 17. Dez 2010, 15:51

Irrer Geheimplan enthüllt
Stalin züchtete Affen-Menschen für den Krieg



19. Dezember 2005
Rom/Moskau – Das Hafenstädtchen Suchumi in Georgien. Arbeiter buddeln für einen Kinderspielplatz. Beim Schaufeln stoßen sie auf Affen-Skelette.
Affen am Schwarzen Meer?


Der makabre Fund hilft jetzt, eines der düstersten Geheimnisse des Sowjet-Diktators Josef Stalin (1879–1953) zu lüften.
Stalin ließ die Affen züchten! Er wollte sie dann mit Menschen kreuzen! Monster-Bataillone aus Affenmenschen als Hilfstruppen der Roten Armee einsetzen – sie damit unbesiegbar machen.
Das enthüllten jetzt die italienische „La Repubblica“ und die russische Tageszeitung „Moskowskij Komsomolez“.
Seinen perversen Plan faßte der gebürtige Georgier Stalin, nachdem er die Nachfolge des Sowjet-Revolutionärs Lenin (†1924) angetreten hatte.
Der neue Sowjetchef schrieb ans Politbüro: Affenmenschen sollen gezüchtet werden – „widerstandsfähig und unempfindlich gegen Hunger“.
Der Auftrag ging an den Forscher Illia Ivanov. Der hatte damals bereits versucht, eine besonders widerstandsfähige Pferderasse zu züchten: eine Kreuzung aus Zebra und Pferd. **
Unterstützung für sein Affenmensch-Projekt fand Ivanov beim angesehenen Pasteur-Institut in Paris. Die Franzosen stellten ihm ihre Forschungsstation in Guinea (Westafrika) zur Verfügung. Dort sollten besonders große Menschenaffenweibchen gefangen werden.
Ivanov ans Politbüro: „Das große Problem ist nämlich, geeignete Weibchen lebend zu fangen.“
Dann griff der Russe zu einer List der Einheimischen: Um die Affen zu fangen, ließ er Bäume anzünden. Als die Tiere in Panik heruntersprangen, wurden sie mit Stöcken in Käfige getrieben.
Doch auch so kamen nicht genügend Affenweibchen zusammen. Das Politbüro ließ schließlich eine spezielle Aufzuchtstation errichten.
Ivanov warb Afrikanerinnen an, die er mit Affensperma zu befruchten versuchte. Die Versuche scheiterten – Affen lassen sich nicht mit Menschen kreuzen.
Wegen seines Scheiterns fiel der Forscher in Ungnade. Im Dezember 1930 ließ ihn Stalin verhaften. Ivanov starb 1931 in einem Arbeitslager in Kasachstan.
Dateianhänge
affenmenschen.jpg
affenmenschen.jpg (24.08 KiB) 2622 mal betrachtet

Sims
Co-Moderator

Re: Affenmenschen für Stalin

Beitrag von Sims » Fr 31. Dez 2010, 20:28

Tiere lassen sich vortrefflich als Waffen benutzen. In der Antike setzten die Feldherren Elefanten wie Panzer ein. Im Mittelalter wurden Bienenvölker auf den Gegner losgelassen. Und das US-Militär bildet Bienen als Sprengstoff-Detektive aus. Viele Tiere leisten so gute Dienste im Krieg, dass sie Orden bekommen.

Sie surren und geraten mit ihren pelzigen schwarz-gelben Körperchen in Wallung, sobald sie Sprengstoff wittern: Minen-Bienen. „Die gibt es wirklich. In geheimen Testlaboren in den USA werden Honigbienen für zukünftige Kriegseinsätze abgerichtet“, schildert Rainer Pöppinghege von der Universität Paderborn. Der Militärhistoriker hat gerade den Sammelband „Tiere im Krieg. Von der Antike bis zur Gegenwart“ herausgegeben. Über Delfine mit Bomben am Körper, quasi tierische Selbstmordattentäter, habe er nur Gerüchte gehört. „Es gibt zumindest Fotos von Spionage-Delfinen mit Kamera an der Flosse. Und früher wurden Brieftauben mit Mini-Fotoapparaten ausgestattet, die Luftaufnahmen von feindlichen Stellungen machten.“


Hündin Laika im Sputnik: Sie ließ 1957 ihr Leben für die SowjetunionSein erstes einschneidendes Erlebnis mit Tieren im Kriegseinsatz hatte Pöppinghege vor rund 20 Jahren an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea. Dort habe er Kanarienvögel als „Gasangriffsfrühwarnsysteme“ kennengelernt. Die Nordkoreaner hatten Tunnel nach Südkorea gegraben, die die Südnachbarn aus Angst vor einer Invasionen oder vor einem Gasangriff überwachten. Mithilfe kleiner Kanarienvögel in Käfigen. „Wenn ein Vogel von der Stange fiel, wussten sie: Gasmaske auf“, schildert Pöppinghege die Funktionsweise des primitiven Warnsystems.

Sein eigentlicher Forschungsschwerpunkt sei Kriegsgefangenschaft, sagt Pöppinghege. Bei Recherchen sei er per Zufall auf Tiere im Krieg gestoßen. „Das Thema ist ziemlich unterbelichtet in der Wissenschaft. Das letzte Buch dazu in Deutschland stammt aus dem Jahr 1932“, sagt Pöppinghege. „Da kann man etwas Schönes draus machen“, dachte er sich und aus einem Vortrag über Kriegs-Brieftauben wurde ein ganzes Buch.

17 Aufsätze verschiedener Forscher mit sehr unterschiedlichen Ansätzen finden sich darin. Thematisiert werden etwa Elefanten, die „Panzer der Antike“, Kavalleriepferde – oder Maultiere. Sie sind in Gebirgsregionen wie Afghanistan bis heute unerlässlich zum Transport von Raketen. Weltraumhündin "Laika“, im Kalten Krieg für Propaganda missbraucht, wird ebenso aufgegriffen wie Kamelkrieger oder eben die Minen-Bienen.

********
Sims

Antworten

Zurück zu „Gentechnik“