Brot unsere Nahrung?

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eNTe
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Brot unsere Nahrung?

Beitrag von eNTe » Mi 19. Jan 2011, 15:37

Es ist Jahrzehnte her, als ich mal in einem Buch über das Medium Edgar Caycer las. Er lebte bis 1945 in den USA. Mich faszinierte daran, dass Cayce mit jemand sprach, der in den frühen Zeiten der Menschheitsgeschichte über die Entwicklung des Brotbackens sprach - und im 20. Jahrhundert bereute es erfunden zu haben. Damals meinte er, hätte man die Auswirkung nicht geahnt.

Brotbacken fand noch vor Jahrzehnten auf dem Bauernhof in dem extra dafür geheizten Backhäuschen statt, und das Brot musste für eine Woche reichen. Heute gibt es das Gebäck überall frisch zu kaufen, und keine Hausfrau muss sich mehr Mühe damit machen. Es braucht auch kein Bauer mehr die Sichel schwingen und auch mit keinenem Dreschflegel mehr im Schweiße seines Angesichts arbeiten. Ein paar Hektar Land werden in kürzester Zeit mit Hilfe der Maschinen geerntet, die Körner werden gleich getrennt vom Stroh und in einem Nachmittag ist die Ernte erledigt.

Und doch steckt so viel Mühe drin. Die fängt beim Beizen des Saatgutes mit Chemikalien an, geht weiter mit den Spritzmitteln für Pflanzenschutz, den Wirkstoffen, dass die Halme nicht hoch werden, den Mitteln gegen Pilzbefall, Unkrautvernichter sind nur der Anfang der Prozesse, dass ein "Brot" igendwann mit Qualität? auf den Tisch bekommt. Wie das Korn gemahlen wird und dass alle diese Vorgänge bis zum Haltbarmachen von Mehl und Backwerken nicht grade das sind, was Menschen als natürliches Potential gegeben wurde, brauche ich sicher nicht erwähnen.

Trotzdem, es ist alles streng geregelt!
Normal bräuchte das Brot bei frischem Getreide und frisch gebacken gar nichts.
Aber die Brote werden vorgebacken, wüssen Zusatzstoffe haben und ein geschnittenes Brot muss sie haben, damit es nicht schimmlig wird.

http://www.diebackstube.de/themen/zusatzst.htm
Was ist alles drin?

Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Antioxidanzien, Süßungsmittel, Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungsmittel, Rieselhilfsmittel und Packgase.Diese Oberbegriffe sind wieder unterteilt, was nun genau alles erlaubt ist, da wirst Du die einzelenen Dinge aufrufen müssen. Wie z.B. :E 200 - Sorbinsäure
E 201 - Natriumsorbat
E 202 - Kaliumsorbat
E 203 - Calciumsorbat
E 210 - Benzoesäure
E 211 - Natriumbenzoat
E 212 - Kaliumbenzoat
E 213 - Kalziumbenzoat
E 214 - PHB-Ethylester
E 215 - PHB-Ethylester, Natriumsalz
E 216 - PHB-Propylester
E 217 - PHB-Propylester, Natriumsalz
E 218 - PHB-Methylester
E 219 - PHB-Methylester, Natriumsalz
E 220 - Schwefeldioxid
E 221 - Natriumsulfit
E 222 - Natriumhydrogensulfit
E 223 - Natriumdisulfit
E 224 - Kaliumdisulfit
E 226 - Kalziumdisulfit
E 227 - Kalziumhydrogensulfit
E 228 - Kaliumhydrogensulfit
E 230 - Biphenyl
E 231 - Orthophenylphenol
E 232 - Natriumorthophenylphenolat
E 233 - Thiabendazol
E 234 - Nisin
E 235 - Natamycin
E 236 - Ameisensäure
E 237 - Natriumformiat
E 238 - Kalziumformiat
E 239 - Hexamthylentetramin
E 242 - Dimethyldicarbonat
E 249 - Kaliumnitrit
E 250 - Natriumnitrit
E 251 - Natriumnitrat
E 252 - Kaliumnitrat
E 280 - Propionsäure
E 281 - Natriumpropionat
E 282 - Kalziumpropionat
E 283 - Kaliumpropionat
E 290 - Kohlendioxid
E 925 - Chlor
E 926 - Chlordioxid
Das ist nur ein Auszug


* Emulgatoren wie Lecithin, Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
* Mehlbehandlungsmittel: Ascorbinsäure (Vitamin C)
* Konservierungsstoff für Schnittbrot: Sorbinsäure
* Säureregulatoren: Natriumdiacetat
* Frischhaltemittel: Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl
* Teigsäuerungsmittel: Citronensäure, Milchsäure


Zusatzstoffe können aus pflanzlichen oder tierischen Substanzen gewonnen werden. (z. B. Lecithin aus Ei oder Soja) oder chemisch hergestellt werden.

Man kann sagen - ein Guter hält es aus ...
Allerdings sind die Meisten nicht so "gut" und die Brotesser klagen ab 50 über furchtbare Krankheiten wie Diabetes, Übergewicht, Verdauungsbeschwerden, etc.
Zwar wissen die Meisten, dass Rohkost besser wäre, aber die schmeckt ihnen nicht.
Sie macht ihnen Verdauungsbeschwerden!
Also ist Rohkost schlecht für sie?
Aber wenn doch so viele Krankheiten ....

Der Grund in der Abneigung liegt in der ganz anderen Verdauungsweise des Essens.
Der Körper braucht verschiedene Enzyme für verschiedene Stoffe.
Wie Milch und Obstsäure sich nicht vertragen - so verträgt sich auch Brot nicht mit Urkost.
Beides kann man essen - aber es geht nicht zusammen.
Das Sattsein mit Urkost geht nicht mit Brot.
Wer nur Brot isst, verträgt nicht mal frisches Obst.

Was die bisherige Kost anrichtet und was Leute berichten, die es änderten:

Der Weg zu einer Umstellung
http://www.bfgev.de/index.php?option=co ... &Itemid=48

Carlos
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Re: Brot unsere Nahrung?

Beitrag von Carlos » Mi 19. Jan 2011, 17:06

Wir backen unser Brot selber. :freu:
CARLOS

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Re: Brot unsere Nahrung?

Beitrag von DocNobbi » Mi 19. Jan 2011, 17:51

Danke für die gute Arbeit, ist ja sehr aufschlussreich, liebe eNTe :|

Lieber Carlos, selber Brot zu backen ist sicher eine sehr gute Sache. Vielleicht kannst Du ein paar Tips geben, wie man dies vernünftig anstellt. Wir, dass heißt meine Frau hat dies früher auch getan. Extra eine Schnitzermühle gekauft um das Biogetreide selber mahlen zu können.

Aber eigentlich ist das selber Brot backen schon wieder eine neue Wissenschaft, wenn man dies gut und biologisch einwandfrei machen will..

Unsere Umwelt ist leider verhunst.. und *die Geister , welche ich rief, werde ich nun nicht los* (Goethe) :gott:
Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand -
und behalte das Gute !

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Re: Brot unsere Nahrung?

Beitrag von dante » Mi 19. Jan 2011, 18:02

Auch wir backen unser Brot selber. Es gibt gute Brot_back_Maschinen in vielen Größen.
M.f.G.
dante

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Re: Brot unsere Nahrung?

Beitrag von eNTe » Fr 21. Jan 2011, 09:41

> Auch wir backen unser Brot selber. Es gibt gute Brot_back_Maschinen in vielen Größen.

Und woher nimmst Du das Mehl?
Gelagert? Gespritztes Getreide?
Und dann ist immer noch der Unterschied wie die menschlichen Enzyme auf Gebackenes reagieren?

Schau, ein Blutfleck löst sich mit ein paar Tropfen kaltes Brunnenwasser auf.
Mit heißem Wasser behandelt, lässt er sich meist nur noch mit Schere oder mit agressiven Chemikalien entfernen. Es gibt Unterschiede in der Verdauung von frischen Lebensmitteln und Wasser.

dante
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Re: Brot unsere Nahrung?

Beitrag von dante » Fr 21. Jan 2011, 11:44

Bei uns gibt es keine Blutflecken auf dem Mehl
Hallo eNTe was willst du mir nun eigentlich sagen :idee:
dante

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Re: Brot unsere Nahrung?

Beitrag von DocNobbi » Fr 21. Jan 2011, 17:09

dante hat geschrieben:Auch wir backen unser Brot selber. Es gibt gute Brot_back_Maschinen in vielen Größen.
M.f.G.
dante
Da ist meine Frage, ist denn bekannt, was vielleicht alles in diesen Mischungen darinnen ist.
Kann mich erinnern, dass es dies von meiner Frau gebacken auch schon gab und sehr lecker war.
Es war irgendwann in der Urlaubszeit, als unser Hausbäcker geschlossen hatte ;o).

Bin aber der Meinung, selbst zusammengestellt nach eigener Rezeptur ist noch besser.

Aber achtet bei der Getreideauswahl auf Schimmelbefall, Mutterkörner und kleinen Steinchen beim selber mahlen.
Fertiges Mehl wird nicht immer in sehr guter Qualität angeboten. Ich habe zum Glück die Spielberger Mühle in der Nähe, antroposphischer Müller und Demeter-Qualität. Da kann ich sicherer sein :)
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Re: Brot unsere Nahrung?

Beitrag von DocNobbi » Fr 21. Jan 2011, 17:17

eNTe hat geschrieben:> Auch wir backen unser Brot selber. Es gibt gute Brot_back_Maschinen in vielen Größen.

Und woher nimmst Du das Mehl?
Gelagert? Gespritztes Getreide?
Und dann ist immer noch der Unterschied wie die menschlichen Enzyme auf Gebackenes reagieren?

Schau, ein Blutfleck löst sich mit ein paar Tropfen kaltes Brunnenwasser auf.
Mit heißem Wasser behandelt, lässt er sich meist nur noch mit Schere oder mit agressiven Chemikalien entfernen. Es gibt Unterschiede in der Verdauung von frischen Lebensmitteln und Wasser.
Zum Mehl habe ich eben schon etwas gesagt, Ein Weg in das Reformhaus ist auch nie verkehrt.
Betrüger gibt es überall und sind ja die Ausnahme.. Wenn möglich Demeterprodukte aus biologisch-dynamischen Anbau kaufen. Hier steckt eine bewusste Gemeinschaft dahinter und den Kontrollen ist mehr zu trauen als den *normal-weltlichen* :D

Mit den Wasser verstehe ich Dich jetzt nicht richtig.. auf Wasser kann man weniger Einfluss nehmen. Ist das Leitungswasser wirklich schlechte Qualität (gibt es!) sollte man zu Wasserflaschen aus dem Handel greifen oder man hat gar eine Quelle in der Nähe, wo man gutes Wasser zapfen kann. Dann lohnt es sich Kanister zu kaufen.
Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand -
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