Neue Ernährungslehre

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eNTe
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Neue Ernährungslehre

Beitrag von eNTe » Di 18. Jan 2011, 18:21

Diesen Beitrag wollte ich mit dem Zitat eines Weisen beginnen, der schon zur Römerzeit wusste, dass nahezu alle Krankheiten auf die falsche Ernährung zurückzuführen seien. Aber erst jetzt wird ernsthaft darüber nachgedacht.

Googelt mal ein bisschen zu Urkost.
Dazu gibt es viele Beiträge und sehr interessante Angaben.
Aber auch sehr unterschiedliche Meinungen. Dass sich die Kost ändern muss, darüber sind sich alle bei den heutigen Lebensmittelskandalen einig. Wie es gehen soll, darüber weniger. Manche meinen, es reiche, wenn der Staat die Futtermittel kontrolliert. Das kann er aber nicht. Manche meinen, sie essen kein Ei und keine Hühner mehr, überlegen aber nicht, dass sie das gleiche "Futter" mit Brot und Kuchen essen. Andere kaufen rein Bio und überlegen nicht, dass der saure Regen überall alle Böden beeinträchtigt und dass nur ein generelles Umdenken in der Ernährungsweise da Abhilfe bringen könnte. Ein Umdenken, das von der Produktion bis hin zum Verbraucher geht, der nicht nur auf Bio achtet, sondern ein Ernährungskonzept hat, das sich für eine bessere Gesundheit verwirklichen lässt. Dazu kommt, dass viele der heutigen Gemüse bei weitem nicht mehr die Nährstoffe und Vitamine früherer Sorten haben und Wildkräuter oft ein Vielfaches an Vitaminen aufweisen, wie eine Studie in den 80ern ermittelt hat.

Mit einigen Vorbildern in natürlicher Ernährung, die schon im vergangenen Jahrhundert ansetzten, hat Franz Konz einen mutigen Schritt in Richtung Urkost getan und sich und viele andere von vielerlei Krankheiten geheilt. Ich will hier nicht näher darauf eingehen - auf den Urkost-Seiten ist viel mehr zu finden, warum soll ich es doppelt schreiben? Aber vielleicht interessiert es, wie das Leben sich ändert, wenn man darauf eingeht?

Vor etwa zehn Jahren bekam ich so einen Hinweis. Leider machte die Bekannte nur das Fasten mit, aber sie änderte ihre Kost nicht. Vom Wissen allein bekommt man die Vorteile nicht zu spüren. Als ich davon erfuhr und an einem Wochenende gleich über 700 Seiten durchstöberte, sagt ich mir: "Dies ist es!"
und legte die anderen Bücher beiseite. Noch keine andere Ernährungsmethode hatte mich so überzeugt.

Schon immer wollte ich wissen, wie alle Kräuter, Wurzeln und Früchte roh schmecken, aber die Diktatur der Ernährungslehren sowie hunderterlei Kochbücher und Meinungen verhinderten den Weg dorthin. Jetzt traute ich mich endlich und stellte mit Freude die Geschmacksvielfalt und die erstaunlichen Wirkungen fest. Leider habe ich es versäumt für die erste Zeit ein Tagebuch über alle Wirkungen zu führen, die ersten Kräuter zu beschreiben und wie ich mich darauf hin fühlte. Im nachhinein kann ich sagen, dass erst der Bauchspeck verschwand, der Hals wieder schön wurde, die Beine wieder schlank, der Körper beweglich wie nie zuvor, dass die Haare glänzten und nie mehr fett wurden seither. Kein müde werden – das war das Erstaunlichste von allem, neben einem echten Glücksgefühl dazu.

Aber das Leben änderte sich gewaltig. Fassungslos stand ich vor Regalen im Supermarkt, die als Essen nicht mehr in Frage kamen. Aus Rückfällen in die andere Kost kannte ich nach und nach alle Nebenwirkungen und stand nur mit Tränen in den Augen davor. Andererseits war das Leben total leicht. Vom morgendlichen Joggen kam ich mit der Tagesverpflegung heim. Ich brauchte nur ganz wenig dazu. Hausarbeit war nun kein Thema mehr, Abwasch so gut wie keiner mehr, Wäsche kaum schmutzig, Körpergeruch verschwunden, Haar- und Hautpflege durch die Natur weitaus schöner, Leistungskraft verdoppelt, Geruchsinn vervielfacht. Ich konnte nicht glauben, dass ich riechen konnte, wenn jemand vor mir auf der Straße gegangen war. Ich viel von einem Staunen ins Andere...

Was ich anfangs als beinah übertriebene Vorstellung einschätzte erschien mir, nachdem ich so lebte, beinah als Untertreibung. Ich verstand nun, warum so viele Menschen berichteten, dass sie von dieser Ernährung gesund wurden und wie es ihnen erging.
Erkundigt Euch mal ein bisschen darüber ... es ist unglaublich.

dante
Co-Moderator

Re: Neue Ernährungslehre

Beitrag von dante » Di 18. Jan 2011, 21:10

Dein Beitrag hat mich angesprochen eNTe.
Nur von Rohkost bin ich nicht sehr begeistert.
Dazu habe ich noch einen schwachen Magen.
Schon unser Urbrot mit echten derben Körner gebacken machen mir Schwierigkeiten bei der Verdauung.
Vieles esse ich schon gar nicht mehr weil ich zu oft schon unter Sodbrennen leide. Möglich das ich Blockden habe die das auslösen. Dazu müßte ich Peter mal konsultieren.
Ansonsten spricht mich dein Beitrag sehr an.
Vielen Dank.
M.f.G.
dante

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Re: Neue Ernährungslehre

Beitrag von DocNobbi » Mi 19. Jan 2011, 18:27

Hallo dante..

dies ist im wesentlichen eine Umstellungssache.. wenn Du längere Zeit Vollkornkost isst, gewöhnt sich Dein Magen daran. War bei mir auch so. Inzwischen esse ich mein Vollkornbrot beispielsweise ohne Probleme.

Wobei mir Bläungen am Anfang zum schaffen machten...
Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand -
und behalte das Gute !

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