Religionen unter'm Weihnachtsbaum

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Capricorn
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Religionen unter'm Weihnachtsbaum

Beitrag von Capricorn » Sa 18. Dez 2010, 19:17

"Heidnisch soll der Gebrauch des Tannenbaums sein, haben einige gesagt. Ob das wohl richtig ist? An und für sich ist es wahr, dass den Christen in der Bibel keineswegs geboten wird, Tannenbäume zu schmücken und Lichter anzuzünden, um den Geburtstag unseres Herrn und Erlösers zu feiern, und doch ist dies kleine bescheidene Bäumchen ein vorzügliches Symbol alles Hoffens und Sehnens der ganzen bedrängten Menschheit und vermag so gut, eine stille Predigt zu sein überall da, wo es die Liebe anzündet und leuchten macht.

Der Tannenbaum stammt aus der Heidenzeit? Deshalb ist es unchristlich, den Großen und den Kleinen die Freude des Hoffens auf das Licht der Welt sinnbildlich darzustellen durch jenes kleine Bäumchen am Weihnachtsabend? Es gibt ein Christentum, dass groß ist im Kleinsein und mit einem engen Herzen die Schüsseln von außen rein hält, wie Jesus den Pharisäern seinen Zeit sagte, dass eine Mücke seihet und einen Elefanten verschluckt.

Zündet euer Weihnachtsbäumlein an, Väter und Mütter, und erzählet getrost euren Kindern, dass das Bäumlein zwar keine biblische Anordnung sei, dass es aber als glückhaftes Symbol des Hoffens aller Welt auf das Licht, das wahrhaftige Licht, dass in die Welt kommt, am Weihnachtsabend erinnert an das, was Gottes Vaterliebe tat …

Der bekannte Schriftsteller und Kanzelredner Charles Russell sagte einmal über das Weihnachtsfest und die Gewohnheit der Menschen, Kinder, an diesem Tage sich gegenseitig kleine Freuden zu bereiten. … 'Obgleich wir der Annahme, dass dies der richtige Tag zur Feier der Geburt unseres teuren Erlösers sei, nicht beipflichten können, sondern vielmehr daran festhalten müssen, dass es annähernd der erste Oktober ist, so ist dies doch unwesentlich, zumal der Herr einen Wunsch, dass wir seinen Geburtstag feiern sollten, nicht kundgegeben hat. Auch ist es von geringer Wichtigkeit, wann wir diesen Tag mit dem für alle so bedeutungsvollen Ereignis feiern. Für uns ist es daher auch nicht unpassend, dass wir uns an diesem so allgemein gefeierten Tage mit allen solchen vereint fühlen, deren Herzen so stehen, dass sie Gott und den Heiland lieben und wertschätzen. Die Gepflogenheit, einander kleine Geschenke zu dieser Zeit des Jahres zu machen, scheint uns sogar sehr gut zu sein. Gott ist der Geber aller guten und vollkommenen Gaben."
Ausgabe des "Goldenen Zeitalters" vom 15. 12. 1924
Heute bekannt unter "Wachtturm"
CC
Dass Menschen dir wohlgesinnt sind,ist mehr wert als Reichtum.

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