Psychologische Astrologie - Astrologische Psychologie

DAS HÖCHSTE GUT IST DIE HARMONIE DER SEELE MIT SICH SELBST (Seneca, Der Schlüssel zur Gelassenheit) - Vorbeugen, therapieren, heilen
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Bargusin
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Psychologische Astrologie - Astrologische Psychologie

Beitrag von Bargusin » Do 12. Jan 2012, 08:26

" ... Höhnische Kritiker und verwirrte astrologische Anfänger stellen meist folgende Frage: Wie kann es sein, dass irgendein Jupiter, Pluto oder Neptun etwas über mich und mein Leben aussagt?

Kein ernsthafter Astrologe wird behaupten, dass tatsächlich unschuldig ihre Bahn ziehende Planeten Jemandem Schwierigkeiten machen. Es ist nicht der "Strahl" der Himmelskörper selbst, der den Menschen beeinflusst, sondern gewisse Lebensprinzipien, die durch sie verkörpert werden. Zum besseren Verständnis: Aus alter Tradition steht der Saturn für das Prinzip Hemmung, Beschränkung, Widerstand. Steht jetzt jemand gerade unter "Saturneinfluss", bedeutet das nicht Mehr und nicht Weniger, als dass die Person mit genau diesen Themen in verschiedenen Lebensbereichen konfrontiert werden wird.

Die spezielle Planetenkonstellation zur Geburtsstunde erzeugt also nicht bestimmte Charakterzüge, sondern ist ein bewährtes Gleichnis für den jeweiligen Lehrplan, das so den Vorausblick auf den zukünftigen Lehrstoff erlaubt. Das wird gut verständlich am Beispiel eines Thermometers, das zwar die Temperatur anzeigt, selbst aber weder Wärme noch Kälte erzeugt.

Die graphische Darstellung einer bestimmten Gestirnekonstellation zum Zeitpunkt der Geburt ist das persönliche Horoskop, in dem seelische Strukturen und Entwicklungen ablesbar sind. Angela Mese: "Wir haben die Möglichkeit uns bewusst zu entwickeln, indem wir freiwillig die anstehenden Aufgaben lösen. Verweigern wir diesen Prozess, zwingt uns das "Schicksal" über Leid zu lernen. Es ist kein Zufall, welche Schwierigkeiten uns am Lebensweg begegnen. Jeder schafft sich unbewusst jene Zwangslagen, die ihm helfen, an genau diesen Beschränkungen zu wachsen und scheinbar nie vorhanden gewesene Kräfte zu entdecken.

Wer sich zum Beispiel mit der Abgrenzung gegen andere schwer tut, zieht wie magisch Störenfriede an, die immer wieder die eigene Sphäre verletzen. Wenn man sich selbst nicht schätzt, begegnen Einem häufig abwertende Menschen, und wer sich nicht durchsetzen kann, kommt in Situationen, in denen Andere ihn "blockieren". Jedes unbewältigte Problem holt uns mit Sicherheit irgendwann ein. Frauen, die scheinbar zufällig immer wieder an gewalttätige, alkoholkranke, lieblose oder verheiratete Partner kommen, können ein Lied davon singen. Und Menschen, die vom Pech verfolgt sind, verstehen nicht, warum gerade sie das Glück mit unglaublicher Hartnäckigkeit meidet. Aus irgendeinem undefinierbaren Grund ist man "Opfer" und das Schicksal reißt so lange die gleichen Wunden auf, bis endlich das zugrundeliegende Problem erkannt wird.

Die meisten von uns fliegen allerdings wie die berühmte Fliege zum einhundersten Mal gegen die gleiche Scheibe. Im Idealfall sind wir in der Lage, das offene Fenster daneben zu sehen, bevor unser Kopf völlig eingedrückt ist ... "


Aus einem einführenden Artikel in dieses Thema von der Klinischen Psychologin Sabine Standenat:
http://www.standenat.at/artikel/sternzeichen.htm


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http://www.standenat.at/artikel.html


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Herzliche Grüße
Ralf (Bargusin)


"Halt dich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt." (Khalil Gibran)

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