Das in "Geist, Kraft, Stoff" vermittelte christlich-spiritua

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Lukas
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Das in "Geist, Kraft, Stoff" vermittelte christlich-spiritua

Beitrag von Lukas » Sa 11. Dez 2010, 08:33

Das Buch "Geist, Kraft, Stoff" hat die Forschung in den Grenzgebieten des Wissens (Parapsychologie) massgeblich vorangebracht. Man beachte dabei das beträchtliche, qualitativ hochwertige Material des (im Anhang 2) erwähnten "Vereins spiriter Forscher" in Budapest, das bis zum 2. Weltkrieg entstand. Parapsychologie ist seriöse Forschung (Esoterik hingegen ein Sammelbegriff für unterschiedliche Geistesströmungen von nicht immer seriöser Art). Die Ergebnisse der parapsychologischen Forschungen bestätigen das in "Geist, Kraft, Stoff" vermittelte Weltbild. Dazu sei Folgendes bemerkt:)

1) Der Mensch, aus dem Urlicht (Gott) hervorgegangen, besteht aus der Dreiheit Leib, Seele und Geist. Der materielle Leib verbleibt nach dem sogenannten Tode in der materiellen Welt (1. Mose 3,19). Die Seele, als Bindeglied zwischen Geist und Körper, ist von feinstofflicher Beschaffenheit und nach dem Tode des letzteren der Träger und das Ausdrucksmittel unseres Geistes. Dieser ist als unsterblicher "Gottesfunke" mit unserem Bewusstsein identisch und bleibt vom Sterbevorgang unberührt.

2) Wir existieren bereits vorgeburtlich (Präexistenz). Nach dem Verlassen der irdischen Welt leben wir in unserem feinstofflichen Körper, dem Astralleib weiter, den wir als "inneren Körper" schon jetzt besitzen. Dabei verändert der Sterbevorgang weder unser Wesen, noch unseren Charakter. Infolgedessen unterliegt unser Weiterleben kontinuierlich dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Gemäss dem Gesetz der Anziehung des Ähnlichen gravitieren wir nach dem Ableben unseres physischen Körpers in diejenige Sphäre, die unserem persönlichen Entwicklungsgrad entspricht. Deshalb ist die Qualität unserer Denk- und Lebensweise ausschlaggebend für unser nachtodliches Schicksal.

3) Das Jenseits beginnt bereits da, wo unsere Sinne aufhören, uns Eindrücke zu vermitteln. Deshalb sind Gestorbene für uns optisch nicht mehr wahrnehmbar. Die erdnächste Zone gilt als Zwischenreich und wird Astralwelt genannt. "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen" (Joh. 14, 2) bedeutet, dass es ausserhalb unserer irdisch-physischen Ebene noch zahlreiche weitere Seinsebenen gibt, von anderer Frequenz und entsprechend angepassten Lebensbedingungen. Ein Jenseitiger kann entweder ein ehemaliger Erdenmensch sein, ein Engel, ein dämonisches Wesen oder ein Naturgeist.

4) Die Ergebnisse einer mehr als hundertjährigen umfangreichen Sterbe- und Jenseitsforschung bezeugen eindeutig die Priorität ethischer Normen im Jenseits, und zwar auf der Grundlage der Liebe als Schöpfungsprinzip. Warum das so ist, wissen wir nicht, aber es empfielt sich, dies für denkbar zu halten. Jeder neue Frühling bestätigt es.

5) Die Welten des Jenseits sind für deren Bewohner ebenso real, wie es die irdische für uns ist. Wechselseitige Kontakte mit anderen Seinsebenen sind unter bestimmten Voraussetzungen erfahrbar. Vor spiritistischen oder magischen Praktiken zur Herstellung eines Jenseitskontaktes, ohne Kenntnis der obwaltenden Gesetzmässigkeiten und Gefahren, ist jedoch nachdrücklich zu warnen! Das alttestamentliche Verbot des Totenbefragens besagt, dass dies möglich ist. Demnach sind unsere Gestorbenen nicht das, was man "tot" nennt! Jenes Verbot bezieht sich auf geistig Tote; im NT wird deutlich gesagt, was darunter zu verstehen ist (Materialisten).

6) Absolut jeder Mensch bringt eine Aufgabe ins Erdenleben mit. Keiner von uns ist überflüssig, jeder stellt eine einmalige unverwechselbare Individualität dar. Vermassungstendenzen lehnen wir als gott- und naturwidrig ab. Um unser Erdenleben sinnvoll, d.h. im Einklang mit den erkennbaren Schöpfungsgesetzen gestalten zu können, ist im Hinblick auf unser Woher, Wohin und das Wozu, das Studium, bzw. die Kenntnis des vorhandenen Forschungsmaterials unverzichtbar. Wir geben zwar "dem Kaiser, was des Kaisers ist" (Matth. 22, 21) d.h. wir räumen den materiellen Bedingnissen den ihnen gebührenden Stellenwert ein, aber wir geben auch "Gott, was Gottes ist", indem wir Geist und Seele nicht vernachlässigen, denn "der Mensch lebt nicht vom Brot allein" (Luk. 4, 4). - Bei alledem schliessen wir die Denkbarkeit wiederholter Erdenleben (Reinkarnation) nicht aus, da anders leidvolle Schicksale mit der Liebe Gottes unvereinbar bleiben. Zudem heisst es ausdrücklich, dass Jesus (Joh. 16, 12) noch viel zu sagen gehabt hätte ...

7) Den Glauben an Schutzengel und Schutzgeister halten wir aufgrund der zahlreich vorliegenden Erfahrungen für gerechtfertigt. Keiner ist verlassen, der lichtwärts strebt. Ebenso selbstverständlich ist uns das künftige Wiedersehen mit vorangegangenen Lieben in einer Welt der Liebe und des Lichtes, sofern unsere eigene Entwicklungsstufe der ihrigen zumindest ähnelt. Alles in allem beruht unser Weltbild auf erforschbaren Fakten. Die darauf fussende christlich-spirituelle Lebensauffassung bedeutet zwar keine Aufhebung der Härten unseres Daseins, aber auf der Grundlage eines durch Erfahrung und Wissen gefestigten Gottesvertrauens können wir sie leichter bewältigen.


Gruß.
Lukas.

Hathor
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Re: Das in "Geist, Kraft, Stoff" vermittelte christlich-spir

Beitrag von Hathor » Sa 11. Dez 2010, 10:36

Hallo Lukas!

Vielen Dank für Deinen Beitrag. Er entspricht fast voll und ganz meinem Wissen und meiner Ansicht darüber und ich freue mich, in Dir einen Menschen mit gleicher Meinung gefunden zu haben.

Es stimmt, der Mensch besteht aus einer Dreiheit von Leib, Seele und Geist, nach seinem Ableben gelangt er zuerst in ein erdnahes Zwischenreich. Der Maßstab zur Einordnung ist die Liebe.

Unsere Sterbe- und Jenseitsforschung hat genau das herausgefunden, wovon Du hier schreibst. Der Welten im Jenseits sind unzählige (jeder Verstorbene gelangt in seine eigene Welt), jeder Mensch wird auch mit einer ihm bestimmten Aufgabe geboren und bei deren Erfüllung helfen ihm Schutzengel und Schutzgeister. Genau das wurde mir bei meinem eigenen NTE mitgeteilt.

Leider hast Du nicht mitgeteilt, dass ein Christ an die Lehre der Präexistenz oder Reinkarnation nicht glauben darf. Der Glaube daran wurde 543 auf der Synode von Konstantinopel verboten und mit neun Anathemas (Flüchen) belegt. Mir ist auch nicht bekannt, dass diese Anathemas jemals von den sogenannten Unfehlbaren aufgehoben wurden.

Interessanterweise waren vor über 4 000 Jahren die alten Ägypter schon so weit wie wir heute. Sie glaubten an die Aspekte der menschlichen Seele als Ka, Ba und Ach, sowie an die Reinkarnation als Anch.

VG Hathor

Ufojaeger
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Re: Das in "Geist, Kraft, Stoff" vermittelte christlich-spir

Beitrag von Ufojaeger » Di 21. Dez 2010, 10:28

Grundsätzlich sehe ich es so wie ihr Beide, Hathor und Lukas. Aber es gibt auch Differenzen.
Ein Jenseitiger kann entweder ein ehemaliger Erdenmensch sein, ein Engel, ein dämonisches Wesen oder ein Naturgeist.
Das stimmt zwar, reicht mir aber nicht. Ich halte da noch viel mehr für wahrscheinlich. Ausserdem habe ich ein Problem mit dem Begriff: "Engel" und weiter unten "Schutzengel". Was soll das sein oder ist das?
... ohne Kenntnis der obwaltenden Gesetzmässigkeiten und Gefahren, ist jedoch nachdrücklich zu warnen!
Wer kennt denn die Gesetzmässigkeiten alle so genau? Wer Neuland betritt, geht auch Risiken ein. Wer Gefahren scheut, verkriecht sich am Besten in seinem Mauseloch. Ausserdem wird darüber viel Unsinn geschrieben, so dass man sich am besten selber schlau macht. Erfahrungen sammelt. Es wird einfach zuviel Unsinn unkritisch übernommen. So lange das so ist, ist es schwierig, wirklich gute Tips zu geben.
Demnach sind unsere Gestorbenen nicht das, was man "tot" nennt! Jenes Verbot bezieht sich auf geistig Tote; im NT wird deutlich gesagt, was darunter zu verstehen ist (Materialisten).
Das ist pure Spekulation. Ich kenne genug Leute, die eine andere Interpretation haben. Aber ich kann damit leben. Sie wirft mein Weltbild nicht um.
Bei alledem schliessen wir die Denkbarkeit wiederholter Erdenleben (Reinkarnation) nicht aus, da anders leidvolle Schicksale mit der Liebe Gottes unvereinbar bleiben.
Ich schliesse die Wiedergeburt nicht nur nicht aus, sondern für mich ist das ein Fakt, der durchaus begründbar ist z.B. durch Hypnoserückführungen.
Den Glauben an Schutzengel und Schutzgeister halten wir aufgrund der zahlreich vorliegenden Erfahrungen für gerechtfertigt.
Mit Schutzgeistern hab ich kein Problem aber wie weiter oben, mit Engeln. Es konnte mir noch Niemand definitiv erklären, was denn Engel sind. Und komm mir nicht mit Lichtwesen oder Boten Gottes. Das reicht mir zur Definition nicht aus. Das kann Alles sein. Ein Bote Gottes kann ich auch sein. Woher willst Du wissen, dass ich das nicht bin. Und Lichtwesen, was soll das sein? Ein Wesen das leuchtet? Letztlich ist Alles Schwingung. Daher leuchtet in gewissem Sinne Alles. Ob etwas leuchtet oder nicht ist eher Frage unserer Wahrnehmung.

Ausserdem sind Schutzengel nirgendwo in der Bibel überliefert ausser so in einem Abschiedsgruss wie "Gott schütze Dich" und das auf Engel bezogen. Das ist aber keineswegs ein Beleg für Schutzengel.

MfG Uli

Fridolin
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Re: Das in "Geist, Kraft, Stoff" vermittelte christlich-spir

Beitrag von Fridolin » Di 21. Dez 2010, 11:15

Dass Engel in bildlichen Darstellungen, aber auch in manchen Visionen, immer geflügelt wiedergegeben werden oder in Erscheinung treten, liegt daran, dass dadurch ihre himmlische Herkunft und Botenfunktion verdeutlicht werden soll. Daran kann man sie von gewöhnlichen Menschen unterscheiden. Tatsächlich haben sie aber keine Flügel und benötigen sie auch überhaupt nicht, weil Engel sehr feinstoffliche Wesen sind. Die ersten Wesen die Gott erschuf waren Jesus und Luzifer. Als Jesus in die Materie ging wurde er Erdenmensch, als er wieder aufstieg wurde er wieder wesensgleicher Engel wie am Anfang.
Fridolin
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Ufojaeger
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Re: Das in "Geist, Kraft, Stoff" vermittelte christlich-spir

Beitrag von Ufojaeger » So 26. Dez 2010, 11:53

Dass Engel in bildlichen Darstellungen, aber auch in manchen Visionen, immer geflügelt wiedergegeben werden oder in Erscheinung treten, liegt daran, dass dadurch ihre himmlische Herkunft und Botenfunktion verdeutlicht werden soll. Daran kann man sie von gewöhnlichen Menschen unterscheiden. Tatsächlich haben sie aber keine Flügel und benötigen sie auch überhaupt nicht, weil Engel sehr feinstoffliche Wesen sind. Die ersten Wesen die Gott erschuf waren Jesus und Luzifer. Als Jesus in die Materie ging wurde er Erdenmensch, als er wieder aufstieg wurde er wieder wesensgleicher Engel wie am Anfang.
Woher "weisst" Du das Alles, Fridolin? Wenn du geschrieben hättest, man hat es uns so überliefert, oder der Überlieferung nach.... Aber so mit einem Absolutheitsanspruch, das ist so, basta.... hab ich Probleme und fordert mich heraus.

MfG Uli

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