Esoterisches Christentum in Asien

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Bargusin
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Esoterisches Christentum in Asien

Beitrag von Bargusin » Sa 10. Dez 2011, 09:59

Buch von Martin Palmer: Die Jesus-Sutras. Die wiedergefundenen Evangelien und Kultstätten des taoistischen Christentums in China. München 2002 (vergriffen). Die englische Ausgabe erschien 2001 im Verlag Ballantine Wellspring, New York.

1907 entdeckte man in einer Höhle von Dunhuang an der Seidenstraße in China Tausende von Schriften, die aus der Zeit der Tang-Dynastie (618-906 n. Chr.) stammten – eine versiegelte Geheimbibliothek mit Rollen, Büchern, Gemälden und Kunstwerken. Ein Teil davon waren christlich, die größeren Teile taoistisch und buddhistisch. Der japanische Professor Saeki von der Waseda Universität Tokio war der Erste, der die christlichen Schriften vom Chinesischen ins Englische übersetzte. Seine nur fachwissenschaftlich publizierten Übertragungen gerieten wieder in Vergessenheit. Erst im Jahre 2001 traten diese Texte in eine breitere Öffentlichkeit, als der englische Sinologe und Theologe Martin Palmer das hier besprochene Buch mit einer Neuübersetzung der Schriften und seinen Entdeckungen in China herausbrachte.


Die Jesus-Sutras – esoterisches Christentum in Asien
Von János Darvas


Vom Christentum ist heute fast nur die abendländische Ausprägung bekannt, die durch den Zug der Apostel nach Westen entstand. Bereits im 7. Jahrhundert nach Christus gelangten jedoch christliche Mönche nach China, die dort, anders als die späteren „Missionare“ der Neuzeit, kein dogmatisches Christentum aufpflanzten, sondern ihre Weisheit mit jener des Ostens verschmolzen.

So entstanden die Jesus-Sutras als eine faszinierende Synthese von östlicher und westlicher Spiritualität, in der das Prinzip der „Leerheit“ ebenso verwurzelt ist wie das der Reinkarnation. János Darvas erinnert an dieses verschüttete geistige Menschheitserbe und versucht, es im Hinblick auf eine zeitgemäße, integrale und evolutionäre Spiritualität neu zu erschließen ...

Zum vollständigen Artikel
http://www.info3.de/ycms_alt/printartikel_1824.shtml
Herzliche Grüße
Ralf (Bargusin)


"Halt dich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt." (Khalil Gibran)

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