Das Backster-Experiment mit dem Polygraph

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Hathor
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Das Backster-Experiment mit dem Polygraph

Beitrag von Hathor » Do 2. Dez 2010, 16:13

Hallo Freunde!

Nach dem zweiten Weltkrieg erhielt in den USA die Anwendung des 1938 erfundenen Lügendetektors durch den Vater des Polygraphen William Marstan einen immensen Auftrieb beim Gebrauch im Alltagsleben. Der Polygraph maß die psychogalvanische Hautreaktion eines Menschen, den Hautwiderstand durch Schwitzen, sowie Puls, Blutdruck und die Atmung. Aus den angezeigten Daten wurde dann mit viel Fingerspitzengefühl der Wahrheitsgehalt einer Aussage erkannt und gedeutet, ob der Befragte dabei nervös wurde oder log.

Da im Gegensatz zu Deutschland in der USA die Aufzeichnungen des Polygraphen von jedem Gericht als Beweismittel anerkannt werden, ist dieser auf fast jeder Polizeiwache zu finden. Bei Einstellungen in CIA und FBI ist ein Test am Polygraphen Pflicht. Deshalb werden überall Seminare zur Bedienung und Interpretation des Polygraphen angeboten.

Ein solcher Spezialist am Polygraph war Cleve Backster. Er war auf diesem Gebiet eine Koryphäe und seine Dienste waren sowohl beim FBI wie auch beim CIA gefragt. Er hatte sich im Gebrauch des Gerätes vervollkommnet und konnte fast fehlerfrei seine Aussagen interpretieren.

Nach einem Arbeitstag am Abend des 2. 2. 1966 kam Backster auf die Idee, den Lügendetektor an eine Pflanze im Büro anzuschließen, um deren Leitfähigkeit zu testen. Er wählte dazu eine Dracaena und goss anschließend die Blume. Doch das Gerät zeigte keinerlei Reaktion an. Backster war verwirrt und auch als er ein Blatt der Pflanze in heißen Kaffee tauchte, erschien auf dem Kontrollstreifen kaum eine nennenswerte Reaktion.

Jetzt nahm er sich vor, die Pflanze zu erschrecken und mit einem Streichholz anzubrennen. Daraufhin schlug der Detektor wie verrückt aus, um gleich darauf wieder normal anzuzeigen. Wieder war Backster verwirrt, denn er hatte nur an sein Vorhaben gedacht. Jetzt erst nahm er die Streichhölzer. Konnte die Pflanze denn Gedanken lesen?

Nun erst brannte er ein Pflanzenblatt mit der Flamme an und wieder kam derselbe Ausschlag des Detektors. Damit stand für Backster fest, dass die Dracaena Gefühle hatte, doch konnte sie auch Gedanken lesen? Das wollte er weiter überprüfen.

Um sein Ergebnis zu verifizieren unternahm er in den folgenden Tagen Versuche mit über 25 Pflanzenarten und Früchten, z B Lettich, Löwenzahn, Zwiebeln, Orangen, Bananen usw.

Die erhaltenen Ergebnisse ähnelten jenen mit der Dracaena. Pflanzen können Gedanken wahrnehmen. Backster stellte sich nun die Frage, wie die Pflanzen die Gedanken erraten können. Funktioniert ihr Körper als Antenne? Nehmen sie mit ihrem ganzen Körper beispielsweise Gedanken der Bedrohung wahr, sobald sie nur im Hirn eines Menschen entstehen? Die Versuche an Pflanzen gingen weiter.

VG Ardjuna

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