Majoran

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DocNobbi
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Majoran

Beitrag von DocNobbi » Mo 10. Mär 2014, 13:19

Majoran ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Lippenblüter. Er kommt meistens nicht wild, sondern nur kultiviert vor.

Der Majoran wird vorwiegend als Gewürz in der deftigen Küche verwendet. Hier hilft er auch, die schweren Speisen zu verdauen, denn er stärkt die Verdauungsorgane.

Ausserdem stärkt er die Menstruation und hilft gegen Erkältungen.

Äusserlich angewandt kann er nicht nur die Hautheilung fördern, sondern auch Kopfschmerzen lindern.

Babies hilft er in Form der traditionellen Majoran-Salbe gegen Blähungen und Schnupfen.
Heilwirkung:
antibakteriell,
beruhigend,
harntreibend,
krampflösend,
schleimlösend,
schweisstreibend,
tonisierend,
Erkältung,
Husten,
Keuchhusten,
Asthma,
Schnupfen,
chronischer Schnupfen,
Appetitlosigkeit,
Verdauungsschwäche,
Blähungen,
Magenkrämpfe,
Magenkoliken,
Reizmagen,
Darmkoliken,
Durchfall,
Verstopfung,
Reizdarm,
Seekrankheit,
Gicht,
Rheuma,
Nervenschwäche,
Kopfschmerzen,
Migräne,
Schlaflosigkeit,
Menstruations stärkend,
Wunden,
Schlecht heilende Wunden,
Krampfadern,
Grind,
Juckreiz,
In erster Linie wird der Majoran natürlich in der Küche als Gewürz für deftige Speisen verwendet.
Er ist jedoch auch eine wertvolle Heilpflanze mit vielfältigen Heilwirkungen.

Verdauung
Die Hauptwirkung des Majorans ist die Stärkung der Verdauung, weshalb er auch so beliebt als Gewürz ist.
Er hilft, fette Speisen zu verdauen, gegen Blähungen, Appetitlosigkeit und Krämpfe der Verdauungsorgane.

Auch gegen See- und Reisekrankheit kann man ihn verwenden.

Man kann den Majoran zusammen mit dem Essen einnehmen, oder man brüht sich einen Tee auf oder nimmt ihn als Tinktur.

Atmungsorgane
Auch gegen Erkrankungen der Atmungsorgane kann der Majoran helfen.
Er befreit die Atmung, wenn man Husten hat und lindert Erkältungen.

Auch gegen Schnupfen kann man ihn verwenden.

Nervensystem
Durch seine entkrampfende und beruhigende Wirkung hat der Majoran auch eine förderliche Wirkung auf das Nervensystem und dessen Störungen.
Man kann ihn gegen nervöse Unruhe, Kopfschmerzen, Migräne und Schlaflosigkeit einsetzen.

Die Volksmedizin verwendet ihn sogar bei Epilepsie.

Äusserlich
Äusserlich angewandt hilft der Majoran gegen Wunden, Juckreiz, rheumatischen Schmerzen und Krampfadern.
Dazu kann man einen Ölauszug aus dem frischen Majoran-Kraut ansetzen und zur Einreibung verwenden.

Traditionell wird aus Majoran-Pulver und Butter eine Salbe bereitet (Unguentum majoranae), mit der man Babies, die unter Bauchschmerzen leiden, den Bauch einmassiert und die man ausserdem als Schnupfensalbe in die Nase einreiben kann, sowohl bei Babies als auch bei Erwachsenen. :oh-no2:
Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand -
und behalte das Gute !

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