Tunguska

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Hathor
Silber Engel
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Tunguska

Beitrag von Hathor » Sa 29. Jan 2011, 09:49

Hallo liebe Freunde,

das Thema Esoterik ist ein ziemlich breit gefächertes Gebiet. Es umfaßt alle Rätsel dieser Welt. Und da die Interessen unserer Mitglieder genauso vielseitig sind, kann man es nicht immer jedem recht machen mit der Themenwahl. Hier bringe ich nun einen Beitrag über ein besonders rätselhaftes Ereignis.

Am 30. 6. 1908 um 0,16 Uhr gab es in Sibirien einen grellen Blitz. Etwas war in 5 - 8 km Höhe über der Tunguska explodiert und hatte etwa 2 100 qkm Bodenfläche eingeebnet, dabei ganze Rentierherden ausgelöscht. Im ganzen Umkreis wurden außerdem etwa 6 000 qkm Kiefernwald flachgelegt. Die Explosion hatte die Wucht von 10 - 15 Megatonnen TNT und der Knall davon wurde noch in 1 000 km Entfernung gehört. In 700 km Entfernung entgleiste fast die transibirische Eisenbahn.

Eine Druckwelle umrundete in 30 Stunden die Erde mit einer nachfolgenden seismischen Welle. Bei der Explosion gab es eine 20 km hohe Lichtsäule mit einer pilzförmigen Wolke wie bei einer Atomexplosion. In ganz Europa, wie z B in Amsterdam und London konnte man 3 Tage lang nachts im Freien Zeitung lesen.

Augenzeugen sprachen von einem länglichen Objekt mit bläulichweißem Licht, das noch kurz vor der Explosion Tempo und Flugbahn änderte. Was war dort explodiert?

Infolge der ungewissen politischen Verhältnisse konnte der russische Meteor-Spezialist Professor Dr. Kulik erst 1927 eine Expedition in das Explosionsgebiet ausrüsten. Er erklärte dann offiziell, es war ein Meteorit von etwa 100 000 t, fand aber keinen Krater. Seither gab es mehrere Expeditionen in die Tunguska, doch keine kam zu einem schlüssigen Ergebnis, was die Ursache für diese Explosion war. Einige Theorien sprechen sogar von einem schwarzen Loch und wieder andere von einem abgestürzten Raumschiff.

Dieses Rätsel zu lösen entsandte die Uni Bologna im Juli 1999 eine Expedition in die Tunguska und untersuchte dort genau das Epizentrum um den Tscheko-See. Der Seeboden war mit umgeknickten Bäumen bedeckt. Durch Bohrungen wurden Proben entnommen und in Bologna untersucht. Seit 1908 gabe es dort eine Zunahme der Radioaktivität, sichtbar an den Wachstumsringen der Bäume. Einige Bäume wuchsen schneller, andere verlangsamten ihr Wachtum. Auch gab es eine Veränderung des Magnetfeldes wie bei einer Atomexplosion.

Bis heute ist aber noch ungeklärt, was dort wirklich explodierte. Einem Meteor widersprach die von Augenzeugen beschriebene Richtungsänderung vor der Explosion des länglichen Flugkörpers und auch der fehlende Einsturzkrater.

Was explodierte nun dort? Ein Meteor, ein schwarzes Loch, oder gar, was damals einige Augenzeugen behaupteten, ein großes Raumschiff?

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