eine Geschichte aus dem Internet

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DocNobbi
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eine Geschichte aus dem Internet

Beitrag von DocNobbi » Di 3. Jan 2012, 00:32

... es war einmal vor langer Zeit. Ein Mann aus Licht konstruierte ein hölzernes Getriebe. Schöne kleine geschnitzte Zahnradwalzen, die in Perfektion ineinandergriffen. Er beauftragte seine Söhne aus Licht, noch viel viel mehr davon zu bauen. Es entstanden eine Unmenge kleiner Zahnräder, die dann aber in zwei Richtungen parallel liefen. Es entstanden gut geschmierte Achsen, wo an jedem Ende ein Zahnrad befestigt war. Sie entschieden sich an dem einem Ende für vergoldete Zahnräder und am anderen Ende für Steinerne. Um so weiter sich das Räderwerk fortsetzte um so mehr veränderten sie die Zahnräder in reines Gold und die steinernen in Kristall. Nach Milliarden von Jahren wurde dieses Getriebe so gross, dass es kaum noch zu überschauen war.

Nun kam der Plan. Wir geben einen Funken an jeden Zahn der ersten kleinen Zahnwalze. Wir nennen diesen Funken einfach mal "Seele". Dort kann der Funke sich schön ausbreiten und sich drehen und drehen und drehen. Bei den Drehungen macht der Funke (Seele) unendlich viele Erfahrungen und wenn er dann den Zahn eines anderen Rades berührt, kann er überspringen bzw. wandern. Um so mehr sich diese Seelen die Erfahrungen untereinder teilen, um so schneller kann es zum Sprung kommen. So kann sich die Seele in alle Himmelsrichtungen entwickeln und irgendwann immer weiter und weiter in die anderen Niveaus bewegen. Das Gleiche geht aber auch je nach Entscheidung der Seele, welches Achsenende sie nutzen möchte. Die goldenen Zahnräder oder die Kristallnen.

Nun, in den goldenen Zahnrädern hat sich jemand breit gemacht, den wir alle kennen. Dort ist es recht dunkel. Er hat Licht mitgebracht. Wir nennen ihn den Lichtbringer, andere sagen zu ihm Lucifer. Er ist ein cleveres Bürschchen. Mit elektronischen Reizen an der Achse lockt er die Seelen auf seine goldenen Zahnräder. Und ob sie es glauben oder nicht. In allen Ebenen springen die Funken (Seelen) über. Dort sind die Erfahrungen die Gleichen, doch die Seele lernt auch noch den Egoismus kennen und nutzt die Erkenntnisse nur für sich und sie bilden kleine Gruppen um neue übergesprungene Funken zu führen und zu beherrschen. Nun, es gibt dort auch viele Funken, die sich im Laufe der Zeit aus allen Niveaus herüberlehnen zu den anderen Zahnrädern auf der kristallnen Seite und winken und und ihnen zeigen, wie einfach es sein kann von einem Zahnrad zum anderen sich zu entwickeln oder sogar über die Achse die Seiten zu wechseln.

Doch leider sind diese wenigen Seelen meisst durch einen tötlichen Kurzschluss stillgelegt worden und werden es noch. Genauso gibt es solche Seelen auf der kristallnen Seite. Sie winken aus den oberen Niveaus und und lassen die Energie in Harmonie herabfliessen, so dass die Seelen den Übergangspunkt an den Zahnrädern schneller erfassen können. Unser Spezialist Lucifer hat die kristallne Seite gut beobachtet und sich einen Plan ausgedacht. Er macht durch gezielte Kurzschlüsse an den kristallnen Zahnrädern, den Weg zum nächsten Rad unsichtbar und blockiert damit den Sprung in das nächste Niveau. Das heisst für die Funken (Seelen), dass sie nun auf dem Zahnrad, wo sie sich gerade befinden, sich immer und immer wieder im Kreis drehen. Man könnte es auch Tretmühle nennen.

Jetzt schreiben wir das Jahr 2012. In diesem Getriebe hat sich ein buntes Treiben in den letzten tausenden Jahren entwickelt. Einige Seelen haben schon recht hohes Niveau erreicht, doch auf der kristallnen Seite sind die meissten Seelen noch in den Tretmühlen unterwegs. Da sie keinene Übergang mehr finden, geben sie auf oder philosophieren sinnlos in der Gegend herum und verbreiten die Meinung, das ist das Leben und somit zu Ende. Viele Funken (Seelen) aus den oberen Niveaus haben sich ihre Übergänge wohl gemerkt und huschen wieder in die unteren Niveaus, um den Tretmühlen Kandidaten, die geistig Festgefahrenen und lieben Gutmenschen den Übergang zu zeigen. Aber sie antworten, dass es doch das Gleiche ist auf dem nächsten Zahnrad und sich doch nichts ändert. Sie erkennen nicht die wahre Grösse der Räder. An jeden Übergang, den sie ihnen zeigen, zweifeln sie rum und hören nicht zu. Sie werden an die Hand genommen und geführt und sie reissen sich los und können es sich nicht vorstellen, dass es da noch grössere Räder gibt und das die obersten Räder hell erleuchtet sind.

Auf der anderen goldenen Seite lachen sie sich tot über die Tretmühlengestalten und auf ihrer eigenen Seite sind sie fest am sortieren, wen sie in einen Übergang lassen oder nicht. Lucifer ist schon am obersten Rad angekommen und hat gemerkt, dass es für ihn keine weiteres Rad gibt. Sein Licht reicht nun nicht mehr aus um seine unteren Niveaus ausreichend zu beleuchten. Einige der Seelen auf den goldenen Zahnrädern merken langsam, dass da was nicht stimmen kann. Sie schauen rüber und sehen, dass es weit oben doch ein Licht gibt. Einige kommen in Versuchung die Achse zu betreten um überzuspringen auf die kristallne Seite. Lucifer hat sie beobachtet und gibt jetzt in seine goldenen Niveaus einen grossen Kurzschluss, so dass alle Funken dort ins Schwanken kommen, die Übergänge ins Chaos treiben und die Funken wie Geistlose zwischen den Zähnen des Getriebes um sich schlagen. Die wirklich Mutigen schaffen es, zur kristallnen Seite zu wechseln um dort zu helfen die Tretmühlen aufzulösen.

Lucifer hat sich nun anders entschieden und sich in Luft aufgelöst, doch hat er den Kurzschluss für die Tretmühlen nicht abgestellt. Jetzt ist es an der Zeit, den Sicherungskasten zu finden und die goldene Seite wieder zu harmonisieren und auch die Übergänge der Zahnräder wieder sichtbar zu machen und das Verständnis um die Erlösung aller Erfahrungen bis hin zum obersten Niveau im hellerleuchteten Saal zu fördern. Das Getriebe selbst dreht sich weiter und weiter auch ohne all diese Funken.

Auf welchem Zahnradniveau sich Jeder befindet weis ich nicht. Doch diejenigen, die diesen Text lesen haben schon erkannt, dass es diese Übergänge und die Möglichkeit des Seitenwechselns gibt und das ganz oben noch etwas existiert, dass alle Vorstellungen überschreitet. Wichtig ist, zu erkennen, das es doch noch ein grosses Ziel gibt und es sich lohnt auf den Weg zu machen, egal was für neue Hindernisse oder Spielchen oder nichtdurchschaubare Strategien den Weg kreuzen.

Andreas/KT
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