Die Sekte der Zeugen Jehovas

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Hathor
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Re: Die Sekte der Zeugen Jehovas

Beitrag von Hathor » Mi 23. Feb 2011, 20:22

Starker Tobak!

Jetzt hätte ich noch gerne die Reaktion der Maggie gelesen.

VG Hathor

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norbert51de
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Re: Die Sekte der Zeugen Jehovas

Beitrag von norbert51de » Mi 23. Feb 2011, 20:58

Doreen hat geschrieben:
Die Zeugen Jehovas tun also gut daran, künftig kein Wort von dem zu glauben, was ihre geistigen Führer im Staate New York von sich geben.

Doreen
Liebe Doreen,

alle täten gut daran, nur Jesus Christus Glauben zu schenken, wenn es um die Wahrheit geht.

Menschen können nicht als Quelle der Wahrheit angesehen werden, da ist es völlig egal ob es sich um Gemeinschaften wie die ZJ handelt oder um Buddha.

Liebe Grüße,
Norbert
Gott segne Euch alle!

eNTe
Co-Moderator

Re: Die Sekte der Zeugen Jehovas

Beitrag von eNTe » Di 1. Mär 2011, 13:24

Menschen können nicht als Quelle der Wahrheit angesehen werden, da ist es völlig egal ob es sich um Gemeinschaften wie die ZJ handelt oder um Buddha.
Deshalb zitieren Zeugen Jehovas ständig die Bibel "Wort Gottes" - also richtig?

Beim Durchblättern ihrer neuen Zeitschrift fand ich einige Ratschläge für die Ehe. Soweit sie mit gesunden Menschenverstand begründet waren, war das in Ordnung. Sie waren für die Einehe. Aber die begründeten auch aus der Bibel, und die ist voll Widersprüche. Da ich beim Bibellesen des Öfteren mit Geschichten über Vielehe konfrontiert werde, würde ich gerne wissen, wie sie die (im BRD- Gesetz verbotene) Bigamie begründen.

Höhere Instanz hat nichts dagegen - kombiniert mit Bibel als Wort Gottes,
da Menschen nicht als Quelle der Wahrheit angesehen werden ... (siehe Zitat oben...)

Da muss eine Entscheidung über die Wahrheitsfindung her!

Abraham hatte mehr Frauen und erhielt den Segen Gottes.
Jakob - gar nicht zu reden mit seiner Vielweiberei!
Sogar noch die Mägde der Frauen hat er geschwängert.
Abraham hat sich als Zuhälter erwiesen und seine Frau Sarah dem König Abimelech als Schwester untergejubelt!

Da die meisten Ehen wegen Konflikten wie Ehebruch brechen, frage ich mich, wie die ZJ dazu Stellung nehmen.... und ob sich dabei einer auf solche Bibelsprüche beziehen kann?
Und ob sie noch andere Untaten mit der Bibel rechtfertigen.

Beröer
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Re: Die Sekte der Zeugen Jehovas

Beitrag von Beröer » Mo 14. Nov 2011, 07:30

Hallo eNTe,
der Beitrag ist zwar nicht mehr ganz frisch, die Frage aber evtl. (auch für andere) immer noch aktuell..
eNTe hat geschrieben:Beim Durchblättern ihrer neuen Zeitschrift fand ich einige Ratschläge für die Ehe. Soweit sie mit gesunden Menschenverstand begründet waren, war das in Ordnung. Sie waren für die Einehe. Aber die begründeten auch aus der Bibel, und die ist voll Widersprüche. Da ich beim Bibellesen des Öfteren mit Geschichten über Vielehe konfrontiert werde, würde ich gerne wissen, wie sie die (im BRD- Gesetz verbotene) Bigamie begründen. .
Ich räume gern ein, dass vieles von dem was in der Bibel steht schwer zu verstehen ist (ich verstehe auch nicht alles).
Es ist korrekt, dass wir für die Einehe sind und das obwohl in der Bibel auch von der Polygamie die Rede ist. Ich versuch mal zu erklären wie das zusammengeht.

Zunächst muss man feststellen, dass Gott die Polygamie nicht einführte:
„Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen, und er soll fest zu seiner Frau halten, und sie sollen e i n Fleisch werden“ (1. Mose 2:24). (1. Mose 2:24)
Der erste, von dem die Bibel berichtet, er habe zwei Frauen gehabt, war Lamech.
Noah und seine Söhne hatten jeder nur eine Frau. Den Patriarchen, mit denen Gott nach der Sintflut verkehrte, gab er keine ausführlichen Gesetze über menschliches Verhalten, auch nicht über die Ehe. Es kam vor, dass ein Mann eine zweite Frau nahm, um Kinder hervorzubringen, weil die erste Frau unfruchtbar war. Das tat zum Beispiel Abraham auf Veranlassung seiner Frau Sara. (1. Mose 16:1, 2) Interessant ist jedoch, dass, wie die Bibel berichtet, solche Vielehen oft nicht glücklich waren oder dadurch Schwierigkeiten entstanden, wie das bei Sara und Hagar, den Frauen Abrahams der Fall war.
— 1. Mose 21:9; 1.

Jahrhunderte später wählte Gott die Israeliten als sein Volk aus. Damals hatte sich die Vielehe bei ihnen bereits zu einem gewissen Grad eingebürgert, obwohl die Einehe offenbar viel üblicher war. Gott verlangte damals nicht, dass die Familie auseinander gerissen wurde, wenn ein Mann mehr als eine Frau hatte. Stattdessen sorgte er für eine strenge Regelung des Brauchs (2. Mose 21:10, 11; 5. Mose 21:15-17).
Von einem König forderte Gottes Gesetz zum Beispiel: „Er sollte sich . . . die Frauen nicht mehren, dass sein Herz nicht abwendig werde“ (5. Mose 17:15, 17). Weil sich z.B. Salomo nicht daran hielt ging es schlecht mit ihm aus (1. Könige 11:1-4).
Das Gesamtbild das die Bibel -bis hierher- über die Polygamie zeichnet ist folglich negativ.

Mit dem Kommen Jesu war für Gott offensichtlich die Zeit gekommen einiges wieder Richtigzustellen.
Er wiederholte den göttlichen Standpunkt zur Ehe, als er auf der Erde war und zum Thema Scheidung und Wiederverheiratung befragt wurde:
„Habt ihr nicht gelesen, dass der, welcher sie schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat und sprach: ‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e i n Fleisch sein‘, sodass sie nicht mehr zwei, sondern e i n Fleisch sind?“ Jesus fügte noch hinzu: „Ich sage euch, dass, wer immer sich von seiner Frau scheiden lässt, ausgenommen aufgrund von Hurerei, und eine andere heiratet, Ehebruch begeht“ (Matthäus 19:4-6, 9). Somit liegt auf der Hand, dass auch die Heirat einer zweiten oder mehrerer zusätzlicher Frauen als Ehebruch zu werten ist.

Aus diesen weiteren Texten geht hervor, dass dem ursprünglichen Gedanken der Einehe in der frühen Christengemeinde wieder Geltung verschafft wurde:
(1. Korinther 7:2) doch wegen der weitverbreiteten Hurerei habe jeder Mann seine eigene Frau, und jede Frau habe ihren eigenen Mann.
(1. Timotheus 3:2) Der Aufseher muß daher untadelig sein, Mann e i n e r Ehefrau, mäßig in den Gewohnheiten, gesunden Sinnes, ordentlich, gastfreundlich, lehrfähig,
(1. Timotheus 3:12) Dienstamtgehilfen seien Männer e i n e r Ehefrau, die Kindern und dem eigenen Haushalt in vortrefflicher Weise vorstehen.

Mfg Beröer

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