Der Gigant von Atacama

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Hathor
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Der Gigant von Atacama

Beitrag von Hathor » Fr 17. Dez 2010, 19:59

Hallo Freunde,

ein Alter von 12 000 Jahren hätte ihre
Sprache, so steht es in der Mythologie der
Atacamenos, der Einwohner des Städtchens San
Pedro de Atacama, das in 2 200 Meter Höhe in
der trockensten und kältesten Wüste der Erde,
der Atacama-Wüste in Chile liegt. In diesem
Fleckchen Erde dort fällt im Jahr eine
jährliche Niederschlagsmenge von sage und
schreibe unter 5 Millimeter.

Die Umgebung dieses Städchens fast am Ende
der Welt hat aber noch eine Besonderheit zu
bieten, die sogar auf der Liste des
Weltkulturerbes steht. Es ist der Gigant von
Atacama, eine 90 Meter hohe Scharrfigur am
Berghang, die entfernt an einen Menschen
erinnert. Unsere Forscher sagen, es sei die
angebliche Figur des Andengottes Viracocha.
Mich erinnert sie eher an die Gestalt eines
Roboter. Der stilisierte Kopf mit den
Antennen und der viereckige Rumpf, so
zeichnet man keinen Menschen, eher eine
Maschine, die ganz entfernt an einen Mensch
erinnert.

Diese Scharrfigur ist genauso entstanden wie
ihre Schwesterfiguren in der Umgebung von
Nazca. Sie ist auch nur aus einiger Höhe
erkennbar und auch nur von dort konnte die
Herstellung kontrolliert werden. In der
Atacama-Gegend gibt es noch weitere 16 000
dieser Scharrfiguren, deren Gesamtbild
ebenfalls nur aus einiger Höhe erkennbar ist.
Geometrische Figuren überwiegen dabei, es
gibt aber auch Menschen und Tiere.

Aufgrund dieser für eine Beobachtung von
Himmel und Weltraum idealen Voraussetzungen
hat das ESO (European Southern Observatory)
seit 2001 in Atacama das VLT (Very Large
Telescop) das größte und modernste Telescop
zur Weltraumbeobachtung dort aufgebaut. Das
Observatorium kann mit seinem Telescop von
einem Durchmesser von 10 Meter etwa 14 000
Millionen Lichtjahre ins All sehen.

VG Hathor
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Atacama.jpg
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