Wurden Apis-Stiere gentechnisch manipuliert?

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Hathor
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Wurden Apis-Stiere gentechnisch manipuliert?

Beitrag von Hathor » Di 25. Jan 2011, 10:00

Hallo Freunde!

Auch Erich von Däniken beschäftigte sich mit den Mumien der Apisstiere im Serapeum von Sakkara und hat dazu eine eigene Theorie aufgestellt.

"In den mächtigen Sarkophagen ist nie ein Stier gefunden worden!" meint er. In seinem Buch „Die Augen der Sphinx“ schreibt er deshalb folgendes über die Apismumien des Serapeums:

„Alles was er (Mariette, PB) fand, war eine bitume, stinkende Masse, die beim kleinsten Druck sofort zerbröselte. Darin lag eine Anzahl kleiner, zersplitterter Knochen, nicht aber Stierschädel und größere Knochen. Jeder Tourist bekommt zu hören, hier im Serapeum von Sakkara seinen einst die heiligen Apis-Stiere bestattet worden. Aber: Wo sind sie?Die riesigen 60 bis 70 Tonnen schweren Stiersarkophage bestehen aus Assuan-Granit und sind aus einem einzigen Block hergestellt worden. Sie sind somit kunstvoll angefertigt und über eine Strecke von tausend Kilometern transportiert worden - das allein ist schon eine übermenschliche Leistung.Und dann zerschlagen und zerhacken die Apis-Priester den zuvor feierlich mumifizierten Stier zu kleinen Knochensplittern,geben klebrigen Bitumen und einige Götterfigürchen dazu und heben nun diese stinkende Masse in den riesigen Granitsarkophag.“

Von dieseser Feststellung ausgehend vermutete er, dass die Apisstiere in Wirklichkeit gentechnisch geschaffene Wesen waren, die von den Göttern (=Außerirdische) geschaffen wurden. Diese sollen angeblich Furcht und Schrecken verbreitet haben, so dass die Ägypter verstorbene Apisstiere in Stücke zerhackten und in tonnenschweren Granitsarkophagen sperrten. So wollten sie eine Auferstehung der schrecklichen „Gen-Stiere“ verhindern.

Das Serapeum in Sakkara bietet eins der größten Rätsel der Ägyptologie. Da werden heilige Apis-Stiere ihr Leben lang sorgfältig von Priestern gehalten und gepflegt und dann,nach ihrem Tod wie ein Mensch mumifiziert in einer 70 Tage andauernden Prozedur, die inneren Organe werden noch extra in Kanopen beigesetzt, und dann geschieht das Unfaßbare.

Der ganze mumifizierte Tierkadaver wird dann von Priestern zerhackt, zu winzigen Knochensplittern, vermischt mit einer zähen Bitumenmasse, durchsetzt mit Knochen anderer Tiere, kleinen Amuletten und Figürchen in einem riesigen Sarkophag aufbewahrt mit einem massiven Deckel.

Was ist hier geschehen? Durch die Grablegung einer vollkommen erhaltenen Mumie sollte ja das Überleben nach dem Tod gesichert werden, alles andere war nach altägyptischem Glauben Blasphemie. Eine Auferstehung der Apis-Stiere sollte also verhindert werden. Hier noch ein anderes Beispiel:

Da wurden in den unterirdischen Anlagen bei Abusir zwei prächtig einbalsamierte Stiere gefunden. Die linnenen Bandagen, kreuzweise über den Tierkörper gelegt und mit Faserschnüren festgezurrt, waren unverletzt.Endlich guterhaltene Stiermumien, frohlockte man, denn aus den Bandagen ragte sogar der Kopf mit den Hörnern. Sorgfältig schnitten französische Spezialisten, Monsieur Lortet und Monsieur Gaillard, die jahrtausendealten Schnüre auf, zogen Schicht für Schicht der Linnen weg.

Die Verblüffung war unbeschreiblich. Im Innern lagen kreuz und quer Knochen von verschiedenen Tieren, die sich teilweise nicht einmal einer bestimmten Gattung zuordnen ließen.Die zweite Mumie, zweieinhalb Meter lang und einen Meter breit, die äußerlich wahrhaftig wie ein perfekter Stier aussah, enthielt ein Kunterbunt von mindestens sieben verschiedenen Tieren, darunter auch Kalbs- und Stierknochen.

Der Priester Manetho von Sebennytos um 300 v Chr und der Bischof von Caesarea Eusebius ca 300 n Chr ergänzen sich nun in vielen Schilderungen altägyptischer Geschichte und Eigenarten.Wenn auch Eusebius oft christlich doziert, wo Manetho kühl Zahlen und Namen wiedergibt. Manetho beginnt seine Geschichte mit der Aufzählung von Göttern und Halbgöttern, wobei er Regierungsjahre dieser Gestalten anführt, die unsere Archäologen erschaudern lassen. 13.900 Jahre sollen die Götter über Ägypten geherrscht haben, und die darauffolgenden Halbgötter zusammen nochmals 11.000 Jahre.(Ich werde an anderer Stelle darauf zurückkommen.) Die Götter, so Manetho, hätten verschiedene Wesen entstehen lassen, Monstren und Mischkreaturen aller Art. Genau dies bestätigt der Kirchenfürst Eusebius:

»Und es waren daselbst gewisse andere Untiere, von denen ein Teil selbsterzeugte waren, und mit lebenerzeugenden Formen ausgestattete; und sie hätten erzeugt Menschen, doppelbeflügelte; dazu auch andere mit vier Flügeln und zwei Gesichtern und einem Leib und zwei Köpfen, Frauen und Männer, und zwei Naturen, männlichen und weiblichen; weiter noch andere Menschen,mit Schenkeln von Ziegen und Hörnern am Kopfe; noch andere, pferdefüßige; und andere von Pferdegestalt an der Hinterseite und Menschengestalt an der Vorderseite, welche der Hippokentauren Formen haben;erzeugt hätten sie auch Stiere, menschenköpfige, und Hunde, vierleibige, deren Schweife nach Art der Fischschwänze rückseits aus den Hinterteilen hervorliefen; auch Pferde mit Hundeköpfen; und Menschen sowie noch andere Ungeheuer, pferdeköpfige und menschenleibige und nach Art der Fische beschwänzte; dazu weiter auch allerlei drachenförmige Unwesen; und Fische und Reptilien und Schlangen und eine Menge von Wunderwesen, mannigfaltig gearteten und untereinander verschieden geformten, deren Bilder sie im Tempel des Belos eins neben dem andern dargestellt aufbewahrten.«
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eNTe
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Re: Wurden Apis-Stiere gentechnisch manipuliert?

Beitrag von eNTe » Di 25. Jan 2011, 12:27

..und dann entstand der Pegasus daraus.
War bestimmt eine Genmanipulation, denn Pferde mit Flügeln gibt es nicht.
Und von ihnen stammen die Wolperdinger ab.
Die treten sogar in manchen Gegenden auf.
Gefähret sind Städte mit Bewohnern, die einen Hang zur Phantasie haben.
Die werden besonders angefallen.

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Re: Wurden Apis-Stiere gentechnisch manipuliert?

Beitrag von Hathor » Di 25. Jan 2011, 15:26

Das ist eNTe wie sie leibt und lebt.

Immer skeptisch.

Welche Erklärung hast Du für die Bitumenmasse in Apis-Sarkophagen?

VG Hathor

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