Das letzte Buch der Bibel

Gertrud
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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von Gertrud » Do 17. Feb 2011, 11:22

Liebe eNTe
man kann die Geschichte sicherlich auf die verschiedensten Arten auslegen.
Für mich ist die Schlange eines der Tiere des Menschen. Ich vermute, dass sie für *Klugheit* steht, denn sie steht in Beziehung zum Baum der Erkenntnis von Gut und Böse und und es heißt von ihr: Die Schlange war klüger als alle Tiere des Feldes.
Aber letztendlich geht es ja nicht um die Schlange sondern um die zwei Bäume: den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Das sind zwei unterschiedliche Möglichkeiten des Menschen, sein Leben auszurichten. Aus meiner Sicht geht es um den Energiefluss und die Kraftquelle.
Wofür steht denn *Baum*? Vielleicht bringt das Wort selbst da eine Klärung.

Liebe Grüße

Gertrud

eNTe
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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von eNTe » Fr 18. Feb 2011, 08:59

Liebe Gertrud,

ets heißt Holz, Baum oder Ratschlag.
Es ging um das Aufnehmen eines guten Ratschlags, dass daraus keine "Erbsünde" (kein Folgefehler) entsteht.
Wer die Frucht kostet, den Erfolg spürt, der ist dann wie wir, sagten sie. So einer weiß den Unterschied.

Gertrud
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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von Gertrud » Fr 18. Feb 2011, 11:02

Liebe eNTe,
ez = Kraft klingt fast genauso wie ets. Das solltest du zusätzlich in deine Auslegung mit einbeziehen.
Denn genau darum geht es, um die Kraft bzw. um die Quelle der Kraft.

Liebe Grüße

Gertrud

eNTe
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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von eNTe » Fr 18. Feb 2011, 18:25

ez = Kraft klingt fast genauso wie ets. Das solltest du zusätzlich in deine Auslegung mit einbeziehen.
Denn genau darum geht es, um die Kraft bzw. um die Quelle der Kraft.
Liebe Gertrud,

das ist zwar schön, dass Du Dich an ['az] erinnerst, das stark sein oder Ziege heißt.
In dem Reimen mit Gen. 3 würde es aber nicht aufgehen.
Zwar wird tatsächlich mitunter ohne Rücksicht auf Rechtschreibung gereimt, aber von ets zu ['az] das man mit einem anderen Buchstaben schreibt, führt keine bildliche Form hinüber.
Da kann man nicht einfach mit Gott oder irgend einem Begriff rangehen!
Der Erzähltext würde nicht aufgehen!
Es finden sich sonst Früchte der Ziege im Garten ...
Die nicht essen ...
Die Früchte eines Rates kann man aber pflanzen - ach, wenn man das aufnehmen würde!

LG
Magda

Gertrud
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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von Gertrud » Mo 21. Feb 2011, 09:25

Liebe eNTe,
*Ziege* = *stark sein* würde nicht passen, dass sehe ich genauso. Das wäre genauso eine isolierte Kraft wie *Schlange* = *klug/nackt*.
Es müsste um die Gesamtheit aller Kräfte des Menschen gehen, das Leben an sich, den Baum des Lebens.
In Viktors Archiv haben ich noch einmal deine Ausarbeitung von damals ausgegraben.
Du schriebst dort unter anderem:
Wir finden in Genesis 3 einen Garten, der mitten drin einen Baum hat,
von dem man nichts essen darf. Wo ist mitten drin? Pflanzt jemand
ungeschützt einen so giftigen, gleichzeitig verlockenden Baum als
Mittelpunkt eines Gartens? "Kerngesund" gibt es den Ausdruck im
Deutschen. Von innen heraus kommt die Kraft.
Rat (ets / uts) und ets (Baum, Holz) wird gleich geschrieben und ist
mit ez (bzw. oz Kraft und Zuflucht) verwechselbar.
Das hat bei mir damals einen Aha-Effekt ausgelöst, denn ich erkannte den Baum des Lebens als MEINEN Lebensbaum, als Bild der Kräfte, die in mir wirken. Sieh dir mal die Menora an, die den Baum des Lebens darstellt und eigentlich die um das Herzzentrum vereinigten Chakren, dann weißt du vielleicht, was ich meine.
Dann sieh mal die Beschreibung von Eden, der Strom, der in der Mitte entspringt, und sich in vier Hauptflüsse teilt. Jesus spricht vom lebendigen Wasser, das auch von den Lenden Seiner Nachfolger strömen wird. Das ist dasselbe Bild.
Klar geht es auch um Ratschläge und die Folgen davon.
Gott gibt Ratschläge, die dazu führen, dass man im Garten Eden lebt: Man sieht alles an und alles ist gut.
Die Schlange, die Schlauheit (?), gibt andere Ratschläge, die dazu führen, dass es Fortschritt gibt.
Der Fortschritt macht es besser aber nicht gut. Wenn dir ein Kranker sagt, es gehe ihm besser, dann weißt du, ihm geht es noch nicht gut. Genauso ist es auch mit dem Fortschritt. Es wird zwar immer besser aber niemals GUT. Wenn der Mensch schlau wird, fällt ihm als erstes seine Nacktheit auf.

Liebe Grüße

Gertrud

eNTe
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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von eNTe » Mo 21. Feb 2011, 15:05

Liebe Gertrud,

freut mich, dass Du über so eine lange Zeit das schon einmal besprochene Thema gemerkt hast.
Wenn ich so die ururalten Geschichten der christlichen Kirchenväter lese, bemerke ich, dass sie das auch schon besprachen. Das Dumme ist, das scheiterte alles (danach - lange Zeit später) am Nichtverstehen!
Da hat jeder seine eigenen Himmelchen und Erlösungsmechanismen dazuerfunden. Was bei Kochrezepten und Firmenfeiern wunderbar ist, mit etwas Fantasie bereichern, ist aber in der Mathematik und bei Grammatikregeln verheerend. Das klappt dann nicht, wenn das jeder nach Belieben macht.

Ich stehe auch oft mit Bangen vor manchen "Lösungen". Oft sind sie im -Moment das Beste. Und dann kommt was Besseres. Da muss ich es machen, wie man es eben macht: Das Bessere wählen.

Liebe Getrud, solange Du Dir persönlich irgendetwas Malerisches mit Baum und Frucht vorstellst und es für Dich schön ist, warum nicht? Solange dabei kein Unterdrücken der Frau durch den Mann herauskommt, wie man die Bibelverse aus Gen. 3 interpretierte, und auch kein Mord und Totschlag, wie man mache Bibelstellen wörtlich nehmen würde. Solange keine Leute schockiert sind, weil sie wegen einer Bedingung in der Bibel in die Hölle zu kommen befürchten oder was weiß ich was es an dummen oder klugen Vorstellungen gibt, die sich Leute alle machen, weil sie ein Buch in die Hand nehmen in dem steht: "... und Gott sprach".

Bleib also am Boden der Tatsachen.
Gott gibt Ratschläge, die dazu führen, dass man im Garten Eden lebt: Man sieht alles an und alles ist gut. Die Schlange, die Schlauheit (?), gibt andere Ratschläge, die dazu führen, dass es Fortschritt gibt.
Der Fortschritt macht es besser aber nicht gut. Wenn dir ein Kranker sagt, es gehe ihm besser, dann weißt du, ihm geht es noch nicht gut. Genauso ist es auch mit dem Fortschritt. Es wird zwar immer besser aber niemals GUT. Wenn der Mensch schlau wird, fällt ihm als erstes seine Nacktheit auf.
Gott gibt keine Ratschläge. Das ist eine Masche mit einer Redewendung religiöses Leute. Die Ratschläge gibt das Leben selbst. Ratschläge erhält man von netten Leuten oder durch Beobachten. Du siehst vieles intuitiv richtig. Es ist viel Erfahrung da - und wie geben wir sie weiter? Vor allem was kommt an?
Da ist jeder selbst verantwortlich - wie er sich selbst Klarheit verschafft.

Die vagen Vorstellungen und das nicht zusammengehen dauert eben so lange, bis man durchblickt und einsieht, dass es in der Welt nur gemeinsam geht. Dazu braucht es aber eine "Durchsicht", die klare Lösung. Dann muss ich Dein Sprichwort umdrehen: Wenn einer "nackt" ist, nichts mehr verbergen kann, dann ist man klug. Wenn die Worte dann beim einen so gewählt werden, dass alles gesagt wäre und beim anderen so bedacht sind, dass er an alles denkt, dann dürfte es wohl am Besten passen.

"Adam und Eva" /Menschheit und ihr Erlebnis waren "nackt" arom, arom = klug geworden. Da waren sie gerüstet, nachdem ihnen "die Augen aufgingen". Sie machten sich Feigenblätter als Schürzen.
Die sind etwas ungemütlich. Zum Dichten in dem Fall jedoch gut geeignet.

Gott sagte nicht etwa einen Fluch, dass die Erde für sie Disteln tragen solle, sondern sie meinten Spitzen.
Die wählten die Worte so präzise, dass es viel nachzudenken gilt.
Gen.3.14 schrieben sie in der Übersetzung: Da sprach Gott der HERR...
Weder steht im hebräischen Text Herr noch Gott, sondern JHWH Elohim.
Übersetzt man das, sagt man - wie es sein soll - ihr Bestes.

Man soll nicht die Geschichte kaputtmachen.
Deshalb haben Rabbiner anfangs immer andere Erklärungen benutzt, damit das aufgeht zwischen Ansicht Erzählung und Vorstellungswelt.

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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von DocNobbi » Di 22. Feb 2011, 16:54

- wie es sein soll - ihr Bestes.
eNTe hat geschrieben: Man soll nicht die Geschichte kaputtmachen.
Deshalb haben Rabbiner anfangs immer andere Erklärungen benutzt, damit das aufgeht zwischen Ansicht Erzählung und Vorstellungswelt.
Finde ich auch :ja: gefällt mir, wie der Satz geschrieben wurde... :bravo:
Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand -
und behalte das Gute !

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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von Gertrud » Mo 28. Feb 2011, 08:46

Gott sagte nicht etwa einen Fluch, dass die Erde für sie Disteln tragen solle
Liebe eNTe,
das sehe ich auch so.
Es geht einfach nur darum, dass die Menschen eine Wahl getroffen haben, und als Folge davon tritt alles das ein, was dort aufgezählt ist. Sie haben die Erkenntnis von Gut und Böse gewählt, und dazu gehört halt die Welt der Polaritäten. Sie haben auf die Verbindung zum Lebensquell verzichtet, und so ist der Quell des Lebens in ihnen versiegt, und sie dürfen/müssen alles aus eigener Kraft schaffen. Jeder so wie er will. In dieser Lebensweise gibt es jede Menge Ratschläge, wie man es besser machen kann. Ganze Bücher werden darüber geschrieben. Aber letztendlich wird es vielleicht besser aber niemals gut. Was für den einen Aspekt gut ist, ist für einen anderen schlecht. Die Welt der Polaritäten bleibt erhalten.
Das Dilemma dabei ist nur, dass man nicht mehr so ohne weiteres zurück kann in den Garten Eden mit der Quelle in der Mitte, wenn man dies dann möchte. Dazu braucht man die Hilfe von jemandem, der im Garten Eden lebt und mit der Lebensquelle verbunden ist. Letztendlich aber geht die Hilfe immer auf Jesus Christus zurück.
Das alles weiß habe ich mir nicht zusammengereimt. Ich erlebe dies. Ich bin mit Jesus unterwegs und genau wie Er es versprochen hat, gibt Er mir von Seinem lebendigen Wasser zu trinken und ermöglicht mir so wieder die Anbindung an den Quell des Lebens. D.h. Er erhöht meine Schwingungsfrequenz und ermöglicht mir so wieder den Anschluss an die Kraft Gottes.

Liebe Grüße

Gertrud

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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von eNTe » Mo 28. Feb 2011, 13:29

Liebe Getrud,

Du bringst oft viele gute Gedanken. Es tut mir dann immer so Leid, wenn so wenig Allgemeinwissen unter den Leuten vorhanden ist, dass sie mit dessen Hilfe besser und viel genauer denken würden.
Was für den einen Aspekt gut ist, ist für einen anderen schlecht. Die Welt der Polaritäten bleibt erhalten. Das Dilemma dabei ist nur, dass man nicht mehr so ohne weiteres zurück kann in den Garten Eden mit der Quelle in der Mitte, wenn man dies dann möchte. Dazu braucht man die Hilfe von jemandem, der im Garten Eden lebt und mit der Lebensquelle verbunden ist. Letztendlich aber geht die Hilfe immer auf Jesus Christus zurück.
Du hast ein wichtiges Gesetz der Hamornie angesprochen und richtig erkannt. Die Mischung von häufig unverstandener Bibelpredigt hat aber dann wieder rein. Die Hilfe geht auf "Jesus Christus" zurück. Damit passierte 2000 Jahre lang nichts. Es ist aber nur eine Lehre vom wissen was erlöst, was ehrlich ist (christos) was anspornt dass alles wie geschmiert geht. Garten Eden ist nicht eine Geschichte sondern eine Anleitung mit gan eden (eine Pflanzung von Köstlichkeiten) Das ist auch kein verlorenes, sondern ein künftig zu schaffendes Paradies. Man hat nur nie das Wissen darum angewandt sondern alle getauft, damit sie keine Erbsünde haben :irre:

Gertrud
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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von Gertrud » Di 1. Mär 2011, 07:56

Es ist aber nur eine Lehre vom wissen was erlöst, was ehrlich ist (christos) was anspornt dass alles wie geschmiert geht.
Liebe eNTe,
es ist eben nicht nur eine Lehre. Jesus Christus ist gleichzeitig auch PERSON. Von Ihm gehen diese Eigenschaften, diese Energien, aus. Diese Energien fließen von Ihm zu jedem, der Ihn darum bittet. Er gibt ganz konkrete Hilfe, wenn man Ihn darum bittet.
Garten Eden ist nicht eine Geschichte sondern eine Anleitung mit gan eden (eine Pflanzung von Köstlichkeiten) Das ist auch kein verlorenes, sondern ein künftig zu schaffendes Paradies.
Die Bibel erzählt sowohl, wie die Menschen dieses Paradies verlassen haben (Gen 3), als auch wie sie wieder dorthin zurückkehren (Gen 6-9 und Offb).
Man hat nur nie das Wissen darum angewandt sondern alle getauft, damit sie keine Erbsünde haben :irre:
Es ist die Entscheidung jedes Einzelnen, ob er das Wissen annimmt oder nicht. In den letzten 2000 Jahren sind immer wieder einzelne Menschen in ihr Paradies zurückgekehrt, gerade in unserer Zeit immer mehr.
Aber wie gesagt, ohne Gott kann das nicht gelingen. Wenn der Mensch Anschluss an die Kraft Gottes gefunden hat und in seinem Herzzentrum der Quell des lebendigen Wassers sprudelt, DANN lebt er im Paradies. Ohne Gott geht es nicht.

Liebe Grüße

Gertrud

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