Das letzte Buch der Bibel

eNTe
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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von eNTe » Di 1. Mär 2011, 12:41

Liebe Gertrud,

Seit weit über Tausend Jahre gibt es Reden wie diese:
Wenn der Mensch Anschluss an die Kraft Gottes gefunden hat und in seinem Herzzentrum der Quell des lebendigen Wassers sprudelt, DANN lebt er im Paradies. Ohne Gott geht es nicht.
Solche Reden führte man. Sie haben keine Kriege verhindert und die Menschheit auch nicht intelligent gemacht. Es ist eine schwammige Definition. So funktioniert die Welt nicht.
Wenn ab und zu einer sich persönlich sein kleines "Paradies" schuf und in einer Woge von Gefühlswelt lebte, hat er noch lange nicht Ordnung und Frieden gebracht. Dafür braucht es ein bisschen mehr - nicht so eine Engstirnigkeit und so kleinliche Erklärung. Der Gott nimmt da keine Rücksicht auf seinen Verehrer, die Atomwolke trifft ihn auch, der saure Regen ebenso.

Das ist alles so schwammig was Du vorbringst:
lebendiges Wasser???
Die sprachen früher vom Abwägen aller Vielleicht ...
Herzzentrum???
Ein Mensch hat eine ganz andere pysikalische Form, die Reaktionen laufen auf anderen Schienen, die Zusammenhänge in der Natur sind anders, die Aufnahme von Ideen ist anders, das Zusammenleben mit Leuten ist anders....

Genesis ist anders und auch nicht mit Offenbarung so schwammig in einen Topf zu schmeißen.
Wenn die Prediger dauernd so was von sich geben, dann kommen auch so schwammige und verkommene Reaktionen. Keiner weiß was er tun soll. Alle zeigen schöne Worte über Gott, lebendiges Wasser, ihn um alles bitten, etc. Ja, passiert denn da überhaupt je etwas?

Prüft das einer, forscht einer nach der Wirkung. Nein, da wird wieder rumgelogen von den Gläubigen.
Man müsste mal solche Sprüche sammeln! Gräbt man nach, über Jahrhunderte, nichts als Redensarten und Rumdreherei. Und das schlimmste - alles auf Grund einer falsch ausgelegten Bibel.

Kommt mir vor wie bei einer Geschichte von Adams: Per Anhalter durch die Galaxis und ausgerechnet das Warngerät ist von einem Meteor getroffen ....
Die Bibel erzählt sowohl, wie die Menschen dieses Paradies verlassen haben (Gen 3), als auch wie sie wieder dorthin zurückkehren (Gen 6-9 und Offb).
Davon steht nichts in Offenbarung und in Genesis waren nur im Erzählstoff Menschen, in Wirklichkeit geht es um Eigenschaften, über gute oder schlechte Ratschläge. Das ungeordnete Denken mit so einer Heilsvorstellung bringt bestimmt kein Paradies, sondern behält das schon längst vorhandene Chaos noch eine Weile. Und vielleicht geht damit die Welt damit wirklich unter.

Gertrud
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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von Gertrud » Mi 2. Mär 2011, 05:19

Liebe eNTe
Das ist alles so schwammig was Du vorbringst:
lebendiges Wasser???
Die sprachen früher vom Abwägen aller Vielleicht ...
Herzzentrum???
Ein Mensch hat eine ganz andere pysikalische Form, die Reaktionen laufen auf anderen Schienen, die Zusammenhänge in der Natur sind anders, die Aufnahme von Ideen ist anders, das Zusammenleben mit Leuten ist anders....
Prüft das einer, forscht einer nach der Wirkung. Nein, da wird wieder rumgelogen von den Gläubigen.
Man müsste mal solche Sprüche sammeln! Gräbt man nach, über Jahrhunderte, nichts als Redensarten und Rumdreherei. Und das schlimmste - alles auf Grund einer falsch ausgelegten Bibel.
Auf dich wirkt das schwammig, weil dir das lebendige Wasser unbekannt ist. Du hast es noch nicht kennengelernt und deswegen kannst du mit diesem Begriff nichts anfangen. Ich kenne das lebendige Wasser und ich finde die Beschreibung in der Bibel SEHR treffend.
Stell dir mal vor, du beschreibst in einer Gesellschaft von Blinden, die noch nie Licht und Farben kennengelernt haben, wie du Licht und Farben wahrnimmst. Da wirst du hören: Das ist alles so unklar und schwammig, was du da redest. Bleibe doch bitte bei den Tatsachen. Was wir sehen und ertasten können, das ist real, alles andere ist ein Hirngespinst.
Kommt dir das bekannt vor?
Wenn ab und zu einer sich persönlich sein kleines "Paradies" schuf und in einer Woge von Gefühlswelt lebte, hat er noch lange nicht Ordnung und Frieden gebracht. Dafür braucht es ein bisschen mehr - nicht so eine Engstirnigkeit und so kleinliche Erklärung. Der Gott nimmt da keine Rücksicht auf seinen Verehrer, die Atomwolke trifft ihn auch, der saure Regen ebenso.
Das ist ein Irrtum von dir, Magda. Nachhaltig Frieden und Ordnung schaffen und die Natur heilen kann man NUR, wenn alle Bemühungen erfüllt sind von Liebe, Licht und Kraft, mit anderen Worten mit lebendigem Wasser. Und das gibt es eben nur, wenn man verbunden ist mit der Quelle allen Lebens, mit Gott.
Wie würdest du denn >Leben< definieren?

Liebe Grüße

Gertrud

eNTe
Co-Moderator

Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von eNTe » Mi 2. Mär 2011, 20:24

Liebe Gertrud,

man kann „lebendiges Wasser“ deshalb verstehen, weil alle Welt irgendwelche Bibelausdrücke sich zu eigen gemacht hat. Als Wort an sich ist der Begriff Unfug. Man hat ihn verwendet ohne den Hintergrund zu verstehen. (Schau mal in die Rubrik hier im Forum, über falsch verstandene Sprichwörter nach. Ich werde das nach und nach erweitern, sowie mir was dazu einfällt.)

Ewiges Leben gehört wohl auch in die Familie der unverstandenen Ausdrücke. Das Leben ist sowieso ewig und hängt von vielen Begebenheiten ab. Im religiösen Bereich machte man eine eigene Vorstellung, so eine „private Sonderregelung“. In der Zeit der Entstehung der Dichtkunst der Bibel kannte man das noch nicht. Es ging um die Belebung, um Erleben, um Existenz.

In die Zukunft sind solche Sprichworte – wenn der tatsächliche Inhalt bekannt ist – wertlos und verwirrend. Man fängt wieder von vorne mit Denken an. Wie bei einer falsch erlernte Übung führt das Tun zu einem falschen Ergebnis. Man muss korrigieren, hat alles noch schwerer je länger man falsch übte, weil man plötzlich den Rückwärtsgang braucht. Neben lernen muss man auch noch vergessen üben, es sei denn man durchleuchtet alles. Andererseits üben Kinder gerne –was sie nicht machen sollen. Das kennt jede Mutter.

Also kommen wir zum Überblick über die Grenzen. Solange etwas „schwammig“ ist, sind diese Grenzen unklar. Die eine Richtung (ohne Gefahren) ist schrankenlos. Die andere Richtung, weil sie Leid bringt – soll eine Sicherung haben.

Mit der Predigt von „lebendigem Wasser und Born des Leben und einem lieben Gott und dem lieben Jesulein, heile, heile Segen“ sieht die Predigt im ersten Augenblick wunderbar aus. Da tappt einer, vor Seligkeit beschwippst, in den Nebel hinein – und plumpst auf der Suche nach Wahrheiten in immer dickere Nebellöcher hinunter. Die einen empfinden das als berauschend. Selbst das schwärzeste Nichtwissen halten sie im Nebel für gut. Diese Sorte hat nichts weiter als Plan, als Sucht. Den Ehrlichen ist es zuwider. Die Unentschlossenen stehen da – sehen nichts mehr und schalten sich aus.

Die Ehrlichen finden auf der Suche nach Jesus ein Buch, in dem angeblich der Stoff steht. Mit Erstaunen stellen sie beim Durchlesen fest: Da steht gar nichts von all dem was die Prediger an Staubwolken aufgewirbelt haben. Da steht Fürchterliches. Über einen vernichtenden Gott ist die Rede, der nichts als Dummheiten anstellt! Wer das sieht, könnte dreinschlagen und wie die Moslem ein paar Sprengsätze an die Kirchen legen, die über Jahrhunderte die Menschen in ein Wirrwarr „leiteten“. Der könnte vor Wut den Leuten ins Gesicht springen, die da die standhaften Christen und Märtyrer bedauern und für die beten. Die haben die Nebelmaschine aufgestellt!

Die Vernebelung des Allgemeinwissens ging so: Aus dem - allen Menschen zuteil werdenden Naturgesetzen des Lebens - haben sie nur eine „Seligkeit“ gepachtet, indem nun plötzlich (völlig unbegründet, weil durch falsch verstandene Bibelsprüche gedeckt) eine Welt voll Himmel, Hölle, Sünden und Vergebung vorgegaukelt wird. Einzigste Bedingung: Das richtige Parteibuch. Vielleicht noch variiert - durch würdevolles Auftreten, Kriecherei und übernehmen der „Sakramente“ mit aller Gehirnwäsche.

Die Sprüche der Urwaldzauberer werden beschmunzelt. Die eigenen?

In der Bibel stehen jede Menge Verse über Israel.
Dieses Land entstand erst vor einem halben Jahrhundert!
Die Reden gingen (mit Auslegung zu finden) über das Ehrlichsein!
Wofür ringt man denn?
Wie sieht das alles -nüchtern besehen- aus? Ist alles übersichtlich, beweisbar, verständlich?
„Höre Israel!“
Wo soll es nicht hingehen?
Wie passiert alles WIRKLICH? Ist es geradeaus, ehrlich, klar und auf dem Weg nach oben, Richtung Fortschritt.

Adam (Menschheit) und Eva (Erlebnis) wurden nach östlich von Eden „verbannt“ Es steht da kadmat eden da. Sie erreichten einen köstlichen Fortschritt, kadmat eden.
Kedem ist sowohl Osten als auch vorher, früher, Vorderseite, Vorrecht haben, Vorwärts kommen, Fortschritt.

Bei der „einfachen“ Erzählung, die übersetzt wurde, kam der hebräische Wortschatz nicht mit. Mit dem wird alles bedacht, ob die Seite der Entwicklung früher besser war, jetzt ein Fortschritt ist, oder auf welche Weise alles vorwärtsgehen kann. Aus der Erzählung allein entwickelte sich manche nebelhafte Vorstellung, die nicht zu brauchen war. Zwar gibt es manchmal noch einen guten Kern. Solange der passt, ist es in Ordnung. Der braucht keinen Nebel. Ein Kern verträgt ein gesäubert werden, nur die Sucht (oder das Wunschdenken) sträubt sich dagegen und will der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen. Die verträgt so etwas nicht und wehrt sich verzweifelt gegen jede Prüfung und gegen jedes Aufklären.
Nachhaltig Frieden und Ordnung schaffen und die Natur heilen kann man NUR, wenn alle Bemühungen erfüllt sind von Liebe, Licht und Kraft, mit anderen Worten mit lebendigem Wasser. Und das gibt es eben nur, wenn man verbunden ist mit der Quelle allen Lebens, mit Gott.
Wie würdest du denn >Leben< definieren?
Dein Wunsch ist in Erfüllung wenn Du die Zusammenhänge verstehst. Ein bisschen geht es von ungefähr und mit derartigen Reden. Aber eigentlich geht es nicht so. Mit dem "lebendigem Wasser" erkennst Du nicht die Schäden, die bei der Chlorierung des Wassers entstehen, hältst es für eine Eingebung des Hl. Geistes, der Dir persönlich verraten hat, dass so keine Krankheitskeime da sind. Gibst recht viel Chlor ins Schwimmbecken und der Arzt hat viel zu tun mit der Austeilung von Schmerzmittel. Nur um ein praktisches Beispiel zu zeigen ...

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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von norbert51de » Fr 4. Mär 2011, 22:09

eNTe hat geschrieben:Liebe Gertrud,

man kann „lebendiges Wasser“ deshalb verstehen, weil alle Welt irgendwelche Bibelausdrücke sich zu eigen gemacht hat. Als Wort an sich ist der Begriff Unfug.
Tja, Ente,

das sagen Leute wie Du, die keine innere Beziehung zu Jesus Christus aufbauen konnten.

Wer Jesus Christus kennengelernt hat, weiss, was dieses Wort bedeutet. Das lebendige Wasser ergiesst sich in seine Seele und er bedauert alle Geschwister, die davon nichts wissen (wollen).

Liebe Grüße,
Norbert
Gott segne Euch alle!

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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von Gertrud » Sa 5. Mär 2011, 08:30

man kann „lebendiges Wasser“ deshalb verstehen, weil alle Welt irgendwelche Bibelausdrücke sich zu eigen gemacht hat. Als Wort an sich ist der Begriff Unfug.
Mit dem "lebendigem Wasser" erkennst Du nicht die Schäden, die bei der Chlorierung des Wassers entstehen, hältst es für eine Eingebung des Hl. Geistes, der Dir persönlich verraten hat, dass so keine Krankheitskeime da sind. Gibst recht viel Chlor ins Schwimmbecken und der Arzt hat viel zu tun mit der Austeilung von Schmerzmittel. Nur um ein praktisches Beispiel zu zeigen ...
Liebe eNTe
das lebendige Wasser ist KEIN H2O, das sollte ja wohl mal klar sein.
Das lebendige Wasser ist das LEBEN.
Du hast doch selbst festgestellt, dass sich bereits durch eine andere Ernährung die Sinne verändern und du Gerüche wahrnehmen kannst, die ein *normaler* Menschen nicht riechen kann.
Wenn man das lebendige Wasser Jesu trinkt, also Jesu Geist in sich aufnimmt, dann entwickeln sich Wahrnehmungsfähigkeiten, die ein *normaler* Mensch nicht kennt. Man kann dann z.B. auch das lebendige Wasser spüren, und dann erkennt man, dass der Begriff kein Unfug ist sondern eine sehr anschauliche Beschreibung.

Liebe Grüße

Gertrud

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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von DocNobbi » Sa 5. Mär 2011, 19:30

mag ja jeder Mensch verschieden sein, aber ich finde den Begriff *lebendigse Wasser+ gut, kann ihn umsetzen und hat für mich eine Bedeutung.. Da dürfte es schon mal kein Problem geben.

Man kann allerdings auch geläufige Dinge, welche gar keine Problem des Verstehens darstellen, auch *zerreden* :hurra: :irre:

Ich kenne dies auch von früheren Hauskreisen. Ich besuche diese auch nicht mehr.. man überlegt und spricht um des sprechens Willen, bringt aber wenig neue Erkenntnisse. Ich wohne in einen Weindorf. So gab es beim letzten Hauskreis allerdings immer einen guten heimischen Wein dazu.. :pfeif:
Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand -
und behalte das Gute !

eNTe
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Re: Das letzte Buch der Bibel

Beitrag von eNTe » So 6. Mär 2011, 11:25

Lieber Nobbi,

ich kannte mal jemand, der legte gar keinen Wert auf Beschriftung von Küchenvorratsdosen. Mal war bei Zucker das Salz, mal Zucker drin, wenn Rosmarin drauf stand, mal der Rosmarin unter Pfefferminze. Gut, da merkte man es rechtzeitig am Geruch. Spätestens bei dem versalzenen Puddig und dem ungenießbaren anderen Essen hätte ich die Person vor Wut erschlagen können. Ich fand das gar nicht lustig! Salz in der Zuckerdose!

Es ist auch nicht lustig "lebendiges Wasser" in einen völlig anders gearteten Topf zu werfen - selbst dann nicht, wenn man es logisch versteht, was damit gemeint ist.

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