Gilgamesch-Epos

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Hathor
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Gilgamesch-Epos

Beitrag von Hathor » Do 16. Dez 2010, 21:31

Hallo Freunde!

Aus der Übersetzung des George Smith erfuhr die staunende Welt erstmalig von einer Zivilisation der Sumer, deren Anfänge noch vor den Ägyptern lag. Die Tontäfelchen erzählten von der Hauptstadt Ur und von ihrem König Gilgamesch (2652 - 2602 v Chr). Dieser Gilgamesch soll der erste König der Sumer gewesen sein und zu 1/3 Mensch und 2/3 göttlicher Abstammung.

Ein Kampf zwischen ihm und dem Menschen Enkidu endete unentschieden und danach wurden beide unzertrennliche Freunde und bestanden gemeinsam Abenteuer.

Auf der Suche nach der hl Zeder besiegten sie das Ungeheuer Chumbaba, den Wächter des Zedernwaldes. Bei ihrer Rückkehr nach Ur wurden sie als Helden gefeiert. Dabei warf die Göttin Ischtar ein Auge auf Gilgamesch und wollte ihn als Liebhaber, doch dieser spottete über sie. Ischtar ergrimmte und sandte ihnen den Himmelsstier, welcher das Land verwüstete. Doch zusammen besiegten Enkidu und Gilgamensch den Unhold und töteten ihn.

Ischtar wollte ob ihrer Verschmähung nicht nachgeben und erreichte bei den Göttern, dass diese Enkidu mit einer Krankheit schlugen, an der dieser verstarb. Gilgamesch war tief betrübt und voller Trauer über den Tod seines Freundes und merkte jetzt erst richtig, dass auch er wegen seinem menschlichen Anteil auch einmal sterben musste.

Nun suchte er die Blume des ewigen Lebens und gelangte dabei nach Schuruppak wo er Utnapischtim traf, welcher die Sintflut überlebt hatte. Utnapischtim ist unser biblicher Noah und wieder können wir nun erneut rätseln, wer von wem abgeschrieben hat. Lt der sumerischen Geschichte hatte Gott Ea den Menschen gewarnt und ließ ihn die Arche bauen, auf der Utnapischtim überlebte. Von ihm erfuhr nun Gilgamesch wo die Blume des ewigen Lebens wuchs.

Er fand schließlich die Verjüngungs-Pflanze und wollte sie mit nach Ur bringen. Doch unterwegs badete er in einem Fluss und dort stahl ihm eine Schlange die Pflanze und fraß sie auf. Danach begann die Schlange sich zu häuten und wurde so jünger. Gilgamesch musste ohne die Verjüngungspflanze die Heimreise antreten und erfuhr nur die Weisheit, dass alle Menschen sterblich sind, so auch er.

Viele Grüße

Hathor

eNTe
Co-Moderator

Re: Gilgamesch-Epos

Beitrag von eNTe » Mi 29. Dez 2010, 13:46

Das Gilgamesch-Epos soll viel Ähnlichkeit mit der Noah-Gechichte haben.
Wie Du diese Geschichte erzählst Hathor, kann ich die Ähnlichkeit nicht ganz erkennen.
Die Vergleiche wurden angestellt, weil es in beiden eine Sintflut gab.
Als ich das Gilgamesch-Epos las, fand ich es spannend in der gleichen Form, wie Du es erzählst.
Das war vor vielen Jahren. Nun bin ich einen Schritt weiter, habe mich mit Mythen in einer ganz anderen Form befasst. Sie bieten einen anderen Inhalt, wenn die sprachliche Seite aufgeschlüsselt ist.

Das kann ich mit der Noah-Geschichte sehen, weil ich Hebräisch lernte. Jede der Namen hat eine Bedeutung. Noach heißt Ruhe, ist eine Geschichte über zur Ruhe kommen mit dieser oder jener Ordnung in einem Meer von Überflutung, Noah rettet sich in die Arche.
Die Söhne Noahs waren Sem, Ham und Japhet.
Dies ergibt in Begriffen ausgedrückt:
Ruhe enthält: Dort erwärmt man sich und es wird schön.
Gerne würde ich auch das Gilgamesch-Epos durchstöbern, aber da fehlen die Sprachkenntnisse.
Hast Du dazu etwas auf Lager?

Mit Gruß
eNTe

Marli
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Re: Gilgamesch-Epos

Beitrag von Marli » Mi 29. Dez 2010, 14:48

Habe ich mir schon immer gedacht das dieser selbsternannte Ägyptologe nur Geschichten nacherzählt. Das er kein eigenes Wissen hat so wie du eNTe.
Freue mich das du hier bist.
Und erklärend wirkst.
Herzlich willkommen im Forum und bleibe recht lange.
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Wo zwanzig Teufel sind, da sind auch hundert Engel.

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Re: Gilgamesch-Epos

Beitrag von pia » Sa 15. Jan 2011, 10:53

ich hab gar nichts gegen geschichtenerzähler, oder überlieferte geschichten.
die menschheit hat schon immer die verschiedensten geschichten überliefert.
man kann sie lesen oder auch nicht.
so wie einem der eine mehr sympatisch is und der andere nicht.
man sollte keinen menschen der viel forscht und studiert und erarbeitet abwerten nur, weil einem ein anderer mehr bringt für das eigene vielleicht unwissen.
ich lern auch gerne was dazu- nur is hier eben genug platz für jede verschieden art wissen anzubieten, zu verbreiten und zu lernen von dem oder jenem, ohne jemand zu beleidigen wollen oder runtermachen oder andere hochheben.
sogar unwissenheit is nicht schlecht, weil da noch viel platz für neues vorhanden ist.
respekt is auch wichtig- wir wissen ja nicht mit wem wir es hier zu tun haben, ob einer empfindlich ist oder nicht und welches alter er hat.
also vorsicht is die mutter der porzelankiste!
auf ein gutes und buntes miteinander!

pia

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