bringen Forschungen einen tieferen Sinn?

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DocNobbi
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bringen Forschungen einen tieferen Sinn?

Beitrag von DocNobbi » Do 25. Nov 2010, 13:03

Forschungen wie die von Elisabeth Kübler Ross und Raymond Moody in den siebziger und achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts führten zu einer ersten Enttabuisierung des Themas „Tod und Sterben“. Seitdem wurden zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten über die verschiedenen Aspekte von Nahtoderfahrungen veröffentlicht.

Hauptschwerpunkt der Forschung ist bis heute die Verifizierung der Wahrnehmungen der Menschen während einer Nahtoderfahrung, aber auch die Frage, wie „das Leben nach dem Tod“ ist. Die Kernelemente einer NTE, wie zum Beispiel „der Tunnel oder der Lebensrückblick“ werden in der Literatur ausführlich beschrieben und in einen typischen Ablauf gebracht. Dieser typische Ablauf ist zur Erforschung ein guter Anhaltspunkt, aber keine allgemeingültige Regel. Nicht alle Menschen erleben alle Schritte und bei vielen ist der Ablauf anders.

Gegenwärtig werden aber – und da wird es vor allem für die Betroffenen spannend – auch die Persönlichkeitsveränderungen von Menschen nach einer NTE erforscht. Dazu gibt es sehr seriöse Forschungen (vgl. z.B. Pim van Lommel, Bernard Jakoby). In dieser Forschungsliteratur findet man zahlreiche Beispiele von Menschen, deren Leben sich nach einer NTE zum Positiven verändert hat. Es zeigt sich zum Beispiel, dass sich die Angst vor dem Tod auflöst und das Leben einen tieferen Sinn, eine andere Qualität bekommt. Es gibt Schilderungen von dem Gefühl, mit allem Wissen und mit Gott verbunden zu sein, von einem Moment der Einheit mit allem Wissen, der als ewiges Jetzt des Augenblicks erlebt wird. Allerdings beschreiben die Menschen auch, dass diese Erfahrung bei der Rückkehr in den Körper nach und nach wieder verloren geht und nur die Erinnerung daran sehr präsent bleibt.
Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand -
und behalte das Gute !

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