VERTRAUEN ZUM HIMMLISCHEN VATER!

wie Dudde, Swedenborg oder Lorber
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DocNobbi
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VERTRAUEN ZUM HIMMLISCHEN VATER!

Beitrag von DocNobbi » Di 25. Jan 2011, 17:04

VERTRAUEN ZUM HIMMLISCHEN VATER!
Empfangen durch Jakob Lorber am 26.Januar 1841



Der Mensch ist ein Denker, doch Ich nur ein Lenker;
Der heiterste Morgen bringt Jeden noch Sorgen;
Doch, wem da beschieden der Abend im Frieden,
Der denke am Ziele: Es war so Mein Wille. - -

Schreibe nur zu, und verkünde Meinen Rat dem bekümmerten »Wortemsig«, dass er nur ganz allein auf Mich vertrauen und Mir volltrauen solle; denn Ich weiß es allezeit am besten, wo Jemanden der Schuh drückt, und bin auch ein sehr verlässiger Wegweiser; denn Mir sind alle Wege wohl bekannt, und Ich bin der nächste und kürzeste Weg Selbst; wer darauf wandeln wird, der wird das rechte Ziel nicht verfehlen ewiglich; denn, den Ich führe, der hat wahrlich einen sicheren Geleitsmann und wer auf Meinen Wegen wandelt, der verfolgt ein sicheres ziel, ja ein Ziel, das ein Ziel aller Ziele ist; denn Ich bin der Wegweiser, der Weg und das ewige lebendige Ziel Selbst. –

Siehe daher, Mein lieber W. du sorgest und kümmerst dich eitel, wenn du Mich liebest, treu rufest, und ungezweifelt glaubest, dass Ich, dein allmächtiger, großer und heiliger Vater, es bin, Der dir Solches durch diesen Meinen Wortschreiber sagen lässt; tue du nur soviel du magst uns kannst, damit du auch etwas zu tun habest; alles übrige überlasse im vollsten Vertrauen Mir, und du kannst versichert sein, dass Ich Alles zu einem gerechten Ziele führen werde; wahrlich so Du Mich eine Stunde lang geliebet, und ebenso lange Mir vertraut hast, so hast du mehr getan, als so du dich zehn Jahre vergeblich sorgetest, und in solchen Sorgen für nichts uns um nicht, gar oft von Meinen Gnadenwegen dich abwendetest!

Sage, magst du wohl allen deinen Kindern eine Elle hinzufügen, oder magst du die Schwachen stärken, und die Starken schwächen, oder vermagst du wohl die Kleinen groß und die Großen klein zu machen, oder dass die Blinden sehend, und die Sehenden blind werden, die Tauben das Gehör erhalten, und die mit offenen Ohren doch nichts hören und verstehen?
Siehe, Ich bin ein Herr über Lebendige und Tote, und so hört der Lebendige allezeit Meine Vaterstimme, versteht sie, und kehret sich danach; aber auch den toten kann Ich Mich als Herr mit Meiner Donnerstimme allerschütternder Macht gar wohl verständlich machen, wenn es an der Zeit ist, und es müssen Mir gehorchen die ganze Erde, der Mond und all die Sonnensterne, und all das Weltgetümmel um sie! –

Siehe, so aber solches alles und zahllos Mehreres vom Kleinsten bis zum Größten abhängt von Meinem Willen, und du aber freiwillig hängest mit deinem Herzen an Meiner Vaterliebe, die da ist der ewige Ursprung aller Dinge; wie kann dich dann noch etwas kümmern, so du Meine Liebe allezeit versichert sein kannst, sein sollst, und nun auch über alle Maßen wahrhaft bist!

Siehe Mein Knecht; siehe, er hat kein Vermögen, denn das von Mir; doch sage ich dir, dass er in seiner Armut reicher und glücklicher ist, als Einer, dem alle Schätze und Wissenschaften der Erde zu Gebote stünden. Siehe, die Ich versorge, die sind wohlversorgt zeitlich, und um desto mehr noch ewig, und werden bei Meiner Kost gar wohl aushalten; und Mein Amt wird ihnen keine Amtsstunden vorschreiben, sondern die seligste Freiheit ihrer Liebe. Amen.
Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand -
und behalte das Gute !

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