Rauhnachtsbräuche

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Bargusin
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Rauhnachtsbräuche

Beitrag von Bargusin » So 18. Dez 2011, 17:45

Mit der Nacht der Wintersonnenwende am 21./22.Dezember beginnen wieder die geheimnisvollen Rauhnächte. Aus christlicher Sicht handelt es sich um die zwölf Nächte zwischen Weihnacht und Dreikönig, dem neuen und dem alten Geburtstag Christi. Genaugenommen sind es aber jene zwölf Tage und Nächte, die zwischen dem Mondjahr mit 354 Tagen und dem Sonnenjahr mit 366 Tagen liegen? daher spricht man auch von der "Zeit zwischen den Jahren". Wie zu jedem Wendepunkt im Jahreskreis, so ranken sich auch um die Wintersonnenwende und insbesondere um die Rauhnächte allerlei heilsame und schützende Bräuche. Aufschluss über das Brauchtum, das meist in der Naturverehrung der Kelten und Germanen wurzelt, findet sich bereits in den Namen, denn die Rauhnächte nannte man auch ...

... http://www.natura-naturans.de/artikel/rauhnacht.htm
Misteln-Rauhnachtsbraeuche.jpg
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Misteln schmücken häufig die Eingangstüren während der Winterzeit. Die Germanen nannten ihre heilige Pflanze "guidhel", Führerin in die Anderswelt, deren Pforten während der Rauhnächte offen stehen. (Foto: Margret Madejsky)
Herzliche Grüße
Ralf (Bargusin)


"Halt dich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt." (Khalil Gibran)

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