immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Hier kommt vor allem alles über den Christlichen Glaube Hinein
maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alleEngel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron
der Herrlichkeit setzen (Mat.25:31)


Jesu Dienst auf der Erde ging dem Ende entgegen und Jesu Jünger wollten unbedingt wissen, was ihnen die Zukunft bringt. Deshalb wurde Jesus von vier seiner Apostel wenige Tage vor seinem Tod gefragt: „Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“ (Mat. 24:3Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart*+ und des Abschlusses* des Systems der Dinge* sein?“; Mar. 13:3Und als er auf dem Ölberg saß, dem Tempel gegenüber, begannen ihn Petrus+ und Jakobus und Johạnnes und Andreas, als sie mit ihm allein waren, zu fragen:+ ). Er antwortete mit einer ausführlichen Prophezeiung, die inMatthäus 24 und 25 aufgezeichnet ist. Er sagte viele bemerkenswerte Ereignisse voraus. Seine Worte sind für uns von großer Bedeutung, da auch wir sehr daran interessiert sind, was die Zukunft bringt. Unter Gebet haben sich Jehovas Diener im Lauf der Jahre eingehend mit Jesu Prophezeiung über die letzten Tage beschäftigt, da sie besser zu verstehen suchten, wann sich Jesu Worte erfüllen.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/1/25


Matthäus 24 und 25

24 Als Jesus nun wegging und sich aus dem Tempel begab, traten jedoch seine Jünger herzu, um ihm die Bauten des Tempels zu zeigen.+ 2 In Erwiderung sprach er zu ihnen: „Seht ihr nicht alle diese Dinge? Wahrlich, ich sage euch: Keinesfalls wird hier ein Stein auf dem anderen gelassen, der nicht niedergerissen werden wird.“+

3 Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart*+ und des Abschlusses* des Systems der Dinge* sein?“+

4 Und Jesus gab ihnen zur Antwort: „Seht zu, daß euch niemand irreführe;+5 denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin der Christus*‘ und werden viele irreführen.+ 6 Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten hören; seht zu, daß ihr nicht erschreckt. Denn diese Dinge müssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.*+

7 Denn Nation wird sich gegen Nation erheben*+ und Königreich gegen Königreich,+ und es wird Lebensmittelknappheit+ und Erdbeben+ an einem Ort nach dem anderen geben. 8 Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen.

9 Dann wird man euch der Drangsal überliefern+ und wird euch töten+, und ihr werdet um meines Namens willen+ Gegenstand des Hasses+ aller Nationen sein.10 Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden+ und werden einander verraten und werden einander hassen.+ 11 Und viele falsche Propheten+ werden aufstehen und viele irreführen;+ 12 und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit+ wird die Liebe der meisten erkalten.+ 13 Wer aber bis zum Ende* ausgeharrt+ haben wird, der wird gerettet werden.+ 14 Und diese gute Botschaft+ vom Königreich+ wird auf der ganzen bewohnten Erde*gepredigt* werden, allen Nationen zu einem Zeugnis;*+ und dann wird das Ende*+ kommen.

15 Wenn ihr daher das abscheuliche Ding+, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte* stehen seht+ (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an*), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen.+ 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen. 19 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen!+20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag;* 21 denn dann wird große Drangsal*+ sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat,+ nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten+ willen werden jene Tage verkürzt werden.+

23 Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘+ oder: ‚Dort!‘, glaubt es nicht.+ 24 Denn es werden falsche Christusse+ und falsche Propheten+ aufstehen und werden große Zeichen+ und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen.+ 25 Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt.+ 26 Wenn man daher zu euch sagt: ‚Siehe! Er ist in der Wildnis‘, geht nicht hinaus; ‚Siehe! Er ist in den inneren Gemächern‘, glaubt es nicht.+27 Denn so, wie der Blitz+ von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird die Gegenwart* des Menschensohnes sein.+28 Wo auch immer der Kadaver ist, da werden die Adler+ versammelt werden.+

29 Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden,+und der Mond+ wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.+ 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes+ im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen,+ und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit* auf den Wolken des Himmels kommen*sehen.+ 31 Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall+ aussenden, und sie werden seine Auserwählten+ von den vier Winden her versammeln,+ von [dem] einen äußersten [Ende] der Himmel bis zu ihrem anderen äußersten [Ende].

32 Von dem Feigenbaum als Gleichnis lernt nun folgendes: Sobald sein junger Zweig weich wird und er Blätter hervortreibt, erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist.+ 33 Ebenso erkennt auch ihr, wenn ihr alle diese Dinge seht, daß er nahe an den Türen ist.+ 34 Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation*+ auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen. 35 Himmel und Erde werden vergehen,+ meine Worte aber werden auf keinen Fall vergehen.+

36 Von jenem Tag und jener Stunde+ hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn*, sondern nur der Vater.+ 37 Denn geradeso wie die Tage Noahs+ waren, so wird die Gegenwart* des Menschensohnes sein.+38 Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut* waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah+in die Arche hineinging,+ 39 und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte:+ so wird die Gegenwart* des Menschensohnes sein.40 Dann werden zwei Männer auf dem Feld sein: einer wird mitgenommen und der andere zurückgelassen werden; 41 zwei Frauen werden an der Handmühle mahlen:+ die eine wird mitgenommen und die andere zurückgelassen werden.+42 Wacht deshalb beharrlich, weil ihr nicht wißt, an welchem Tag euer Herr kommt.+

43 Doch erkennt e i n e s , daß der Hausherr, wenn er gewußt hätte, in welcher Wache der Dieb kommen würde,+ wach geblieben wäre und nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen. 44 Deswegen erweist auch ihr euch als solche, die bereit sind,+ denn zu einer Stunde, da ihr es nicht denkt, kommt der Menschensohn.

45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave,+ den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?+46 Glücklich+ ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft* so tuend findet.47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.+

48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen+ sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘+ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde,+die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen*+ und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein]* Weinen und [sein]*Zähneknirschen* sein.+

25 Dann wird das Königreich der Himmel zehn Jungfrauen gleich werden, die ihre Lampen+ nahmen und auszogen, dem Bräutigam+ entgegen. 2 Fünf von ihnen waren töricht+, und fünf waren verständig+. 3 Denn die törichten nahmen wohl ihre Lampen, nahmen aber kein Öl mit sich, 4 die verständigen dagegen nahmen samt ihren Lampen Öl in ihren Behältern mit. 5 Während der Bräutigam noch ausblieb, nickten sie alle ein und begannen zu schlafen+. 6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei+: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!‘7 Da erhoben sich alle jene Jungfrauen und brachten ihre Lampen+ in Ordnung.8 Die törichten sagten zu den verständigen: ‚Gebt uns etwas von eurem Öl+, denn unsere Lampen sind daran, zu erlöschen.‘ 9 Da antworteten die verständigen+und sprachen: ‚Vielleicht mag es nicht ganz für uns und euch genügen. Geht statt dessen hin zu denen, die es verkaufen, und kauft für euch selbst.‘ 10 Während sie hingingen, um zu kaufen, traf der Bräutigam ein, und die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zum Hochzeitsfest+; und die Tür wurde verschlossen. 11 Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns!‘+ 12 Er gab zur Antwort: ‚Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘+

13 Wacht daher beharrlich,+ denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde.+

14 Denn es ist so, wie wenn ein Mensch+, der im Begriff stand, außer Landes zu reisen,+ seine eigenen Sklaven zu sich rief und ihnen seine Habe übergab.+15 Und dem einen gab er fünf Talente*, einem anderen zwei, noch einem anderen eines, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit,+ und er ging außer Landes.16 Sogleich ging der, der die fünf Talente empfangen hatte, hin und machte Geschäfte damit und gewann fünf weitere.+ 17 Desgleichen gewann der, der die zwei empfangen hatte, zwei weitere. 18 Der aber, der nur eines empfangen hatte, ging hin und grub in die Erde und verbarg das Silbergeld seines Herrn.

19 Nach langer Zeit+ kam der Herr jener Sklaven und rechnete mit ihnen ab.+20 Da trat der herzu, der fünf Talente empfangen hatte, und brachte fünf weitere Talente* und sprach: ‚Herr, du hast mir fünf Talente übergeben; siehe, ich habe fünf weitere Talente gewonnen.‘+ 21 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave!+ Du warst über weniges treu.+ Ich will dich über vieles setzen.+ Geh ein in die Freude+ deines Herrn.‘ 22 Als nächster trat der herzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: ‚Herr, du hast mir zwei Talente übergeben; siehe, ich habe zwei weitere Talente gewonnen.‘+ 23 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen.+ Geh ein in die Freude+ deines Herrn.‘

24 Schließlich trat der herzu, der das eine Talent empfangen hatte,+ und sagte: ‚Herr, ich wußte, daß du ein strenger* Mann bist und erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht geworfelt hast. 25 Da fürchtete+ ich mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Hier hast du das Deine.‘ 26 In Erwiderung sprach sein Herr zu ihm: ‚[Du] böser und träger* Sklave! Du wußtest also, daß ich erntete, wo ich nicht säte, und sammelte, wo ich nicht worfelte? 27 Nun, so hättest du mein Silbergeld bei den Bankleuten anlegen sollen, und bei meiner Ankunft hätte ich das Meine mit Zins erhalten.+

28 Deshalb nehmt ihm das Talent* weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat.+ 29 Denn jedem, der hat, wird mehr gegeben werden, und er wird in Fülle haben; dem aber, der nicht hat, wird selbst das, was er hat, weggenommen werden.+ 30 Und den unnützen Sklaven werft hinaus in die Finsternis draußen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen* sein.‘+

31 Wenn der Menschensohn+ in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm,+ dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen.+32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden,+ und er wird die Menschen voneinander trennen,+ so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten+ stellen, die Böcke* aber zu seiner Linken+.

34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid,+ erbt+ das Königreich+, das von der Grundlegung* der Welt+ an für euch bereitet ist. 35 Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen;+ ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf,+ 36 nackt,*+ und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis+, und ihr kamt zu mir.‘ 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig+ und gaben dir etwas zu trinken?+ 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40 Und der König+ wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten+dieser meiner Brüder+ getan habt, habt ihr es mir getan.‘+

41 Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir,+ ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer+, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist.+ 42 Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen,+ und ich wurde durstig,+ aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43 Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet+mich nicht, krank und im Gefängnis+, aber ihr saht nicht nach mir.‘ 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht?‘ 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten+ nicht getan habt, habt ihr es mir+ nicht getan.‘+ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung*weggehen,+ die Gerechten aber in das ewige Leben.“+
maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Werdet Nachahmer Gottes als geliebte Kinder (Eph. 5:1)

Jehova zeichnet sich durch viele Eigenschaften aus, die ihn liebenswert machen. Man könnte über 40 verschiedene Facetten seiner Persönlichkeit aufzählen — eine regelrechte „Schatztruhe“ voller faszinierender Details, die nur darauf wartet, von uns entdeckt zu werden! Wie kommt es uns zugute, diese Eigenschaften persönlich oder als Familie zu studieren? Wir lernen unseren Vater im Himmel noch mehr lieben und schätzen. Und dadurch wird der Wunsch umso stärker, ihm nahe zu sein und uns an ihm ein Beispiel zu nehmen (Jos. 23:8sondern Jehova, eurem Gott, solltet ihr anhangen,+ so wie ihr es bis auf diesen Tag getan habt.; Ps. 73:28Was aber mich betrifft, so ist es für mich gut, mich Gott zu nahen.+Zu dem Souveränen Herrn Jehova habe ich meine Zuflucht genommen,+Um all deine Werke zu verkünden.*+). Etwas noch mehr schätzen lernen ist oft ein fortlaufender Prozess. Ein Beispiel: Angenommen, du probierst zum ersten Mal ein bestimmtes Gericht. Erst genießt du den Duft, der davon aufsteigt. Dann lässt du dir jeden Bissen auf der Zunge zergehen. Und schließlich kochst du es selbst nach. So ähnlich lernen wir eine Eigenschaft Jehovas noch mehr schätzen, wenn wir sie zunächst etwas genauer untersuchen, tief darüber nachdenken und uns dann bemühen, sie auch selbst auszuleben.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/1/26
maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

)Verrichte das Werk eines Evangeliumsverkündigers (2. Tim.4:5

Ein Evangeliumsverkündiger ist der Überbringer einer guten Botschaft. Jehova, unser Gott, ist der größte und auch der erste Evangelist. Gleich nach der Rebellion unserer Ureltern verkündete er die gute Nachricht: Die Schlange, also Satan, der Teufel, wird vernichtet werden (1. Mo. 3:15Und ich+ werde Feindschaft+ setzen zwischen dir+ und der Frau+ und zwischen deinem Samen*+ und ihrem Samen+. Er*+ wird dir+ den Kopf zermalmen,*+ und du+ wirst ihm*+ die Ferse zermalmen.“+). Über die Jahrhunderte ließ Jehova treue Männer Einzelheiten darüber niederschreiben, wie sein Name von Schande befreit und wie der Schaden, den Satan verursacht hat, wiedergutgemacht wird. Er lässt uns auch wissen, wie Menschen die Zukunftsperspektiven zurückerlangen können, die Adam und Eva verspielt haben. Auch Engel sind Evangeliumsverkündiger. Sie überbringen selbst gute Nachrichten und sie unterstützen andere dabei (Luk. 1:19Der Engel antwortete und sprach zu ihm: „Ich bin Gạbriel*+, der nahe vor Gott steht, und ich wurde ausgesandt, um mit dir zu reden+ und dir die gute Botschaft dieser Dinge zu verkünden*.; 2:10Der Engel aber sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine gute Botschaft großer Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden wird,+ ; Apg. 8:26, 27Jehovas* Engel+ aber redete zu Philịppus, indem er sprach: „Mache dich auf, und geh südwärts, auf die Straße, die von Jerusalem nach Gạsa hinabführt.“ (Das ist eine Wüstenstraße.) 27 Da machte er sich auf und ging, und siehe, ein äthiopischer+ Eunuch+, ein Machthaber unter Kandạke, der Königin der Äthiopier, der über ihren ganzen Schatz [gesetzt] war. Er war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten,+, 35Philịppus öffnete seinen Mund,+ und mit diesem Schriftwort anfangend,+ verkündigte er ihm die gute Botschaft über Jesus. ; Offb. 14:6Und ich sah einen anderen Engel in der Mitte des Himmels*+ fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft+, um sie als frohe Nachricht denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, sowie jeder Nation und [jedem] Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk,+). Der Erzengel Michael kam als Jesus auf die Erde und machte uns vor, was es bedeutet, ein Evangeliumsverkündiger zu sein. Ja, sein ganzes Leben drehte sich um die Verbreitung der guten Botschaft (Luk. 4:16-21Und er kam nach Nạzareth,+ wo er aufgezogen worden war; und nach seiner Gewohnheit ging er am Sabbattag in die Synagoge,+ und er stand auf, um vorzulesen. 17 Da wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht, und er öffnete die Buchrolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: 18 „Jehovas*Geist+ ist auf mir, weil er mich gesalbt hat*, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden,+ 19 um Jehovas* annehmbares Jahr zu predigen.“+ 20 Darauf rollte er die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diensttuenden zurück und setzte sich; und die Augen aller in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21 Dann fing er an, zu ihnen zu sprechen: „Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt,* erfüllt worden.“+). Und er beauftragte auch seine Jünger, das Evangelium zu verkündigen (Mat. 28:19, 20Geht daher hin, und macht Jünger*+ aus Menschen aller Nationen,+ tauft+ sie im* Namen des Vaters+ und des Sohnes+ und des heiligen Geistes+, 20 und lehrt+ sie, alles zu halten+, was ich euch geboten habe.+ Und siehe, ich bin bei euch+ alle Tage bis zum Abschluß* des Systems der Dinge.“*+; Apg. 1:8aber ihr werdet Kraft+ empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen*+ von mir sein sowohl in Jerusalem+ als auch in ganz Judạ̈a und Samạria+ und bis zum entferntesten Teil* der Erde.“+ ).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/1/27
maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Seid wachsam im Hinblick auf Gebete (1. Pet. 4:7)

Oft bestehen unsere Gebete aus Bitten um Hilfe, weil wir etwas brauchen oder vor Problemen stehen. Die Bibel nennt Jehova ja den „Hörer des Gebets“; weil er uns liebt, hört er unsere Bitten (Ps. 65:2O Hörer des Gebets, ja zu dir werden Menschen von allem Fleisch kommen). Wie steht es aber mit den anderen Arten des Betens? Sollten wir nicht darauf achten, Jehova auch zu preisen, ihm Dank zu sagen und zu ihm zu flehen? Unbedingt! Gründe dafür, Jehova in unseren Gebeten zu preisen, gibt es mehr als genug. Denken wir nur an seine „machtvollen Werke“, an die „Fülle seiner Größe“ (Ps. 150:1-6Preiset Jah!*+Preist Gott* an seiner heiligen Stätte.+Preist ihn in der Ausdehnung seiner Stärke. 2 Preist ihn wegen seiner machtvollen Werke.+Preist ihn nach der Fülle seiner Größe.+ 3 Preist ihn mit Hörnerschall.*+Preist ihn mit dem Saiteninstrument und der Harfe.+ 4 Preist ihn mit Tamburin+ und Reigentanz.+Preist ihn mit Saitenspiel+ und Pfeife.+ 5 Preist ihn mit wohlklingenden Zimbeln.+Preist ihn mit schmetternden Zimbeln.+6 Alles, was atmet* — es preise Jah.*+Preiset Jah!*+). In gerade einmal sechs Versen fordert der 150. Psalm dreizehnmal dazu auf, Jehova zu preisen! Und welche tiefe Liebe spricht doch aus den Worten eines anderen Psalmenschreibers: „Siebenmal am Tag habe ich dich gepriesen wegen deiner gerechten richterlichen Entscheidungen“ (Ps. 119:164). Dass Jehova unseren Lobpreis verdient, ist keine Frage. Fühlen wir uns da nicht gedrängt, ihn in unseren Gebeten sehr oft — „siebenmal am Tag“ — zu preisen?

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/1/30
maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse (1. Mo. 3:5)

Der Teufel hatte Eva eingeredet, Gott enthalte ihr etwas Wunderbares vor und an dem Tag, an dem sie vom „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ esse, werde sie „ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse“ (1. Mo. 2:17). Er gaukelte ihr vor, sie könne sich von Jehova unabhängig machen. Warum glaubte sie dieser Lüge? Anscheinend spielte ihr Stolz dabei eine wichtige Rolle. Sie glaubte nicht, dass sie wirklich sterben würde, und aß von der verbotenen Frucht. Wie sehr sie sich doch täuschen ließ! Jesus verhielt sich so ganz anders. Er bewies vorbildliche Demut! Der Teufel wollte ihn dazu bringen, etwas Aufsehenerregendes zu tun, um Gott auf die Probe zu stellen. Aber Jesus ließ nicht einmal den Gedanken daran zu, denn das wäre stolz gewesen. Er entgegnete dem Teufel prompt und unmissverständlich: „Es heißt: ‚Du sollst Jehova, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen‘ “ (Luk. 4:9-12Nun führte er ihn nach Jerusalem und stellte ihn auf die Zinne+ des Tempels und sagte zu ihm: „Wenn du ein Sohn Gottes bist, so wirf dich von hier hinab;+10 denn es steht geschrieben: ‚Seinen Engeln wird er deinetwegen Befehl geben, dich zu bewahren‘+ 11 und: ‚Auf ihren Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß niemals an einen Stein stößt.‘ “+ 12 Jesus gab ihm zur Antwort: „Es heißt: ‚Du sollst Jehova*, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.‘ “).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/2/2
maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Jona rief ständig aus und sprach: „Nur noch vierzig Tage, und Ninive wird umgekehrt werden“ (Jona 3:4)

Jehova ließ die Bewohner von Ninive, der assyrischen Hauptstadt, warnen. Er beauftragte Jona: „Mach dich auf, geh nach Ninive, der großen Stadt, und ruf gegen sie aus, dass ihre Schlechtigkeit vor mich heraufgekommen ist.“ Jehova wollte Ninive vernichten (Jona 1:1, 2; 3:1-3Dann erging das Wort Jehovas an Jona zum zweiten Mal und lautete:+2 „Mach dich auf, geh nach Nịnive, der großen Stadt, und ruf ihr die Verkündigung aus,+ die ich zu dir rede.“3 Darauf machte sich Jona auf und ging nach Nịnive gemäß dem Wort Jehovas.*+ Nịnive nun erwies sich als eine für Gott große* Stadt,+ mit einer Wegstrecke von drei Tagen.). Als Jona die Gerichtsbotschaft verkündigte, begannen „die Männer von Ninive . . . an Gott zu glauben, und sie riefen dann ein Fasten aus und legten Sacktuch an, von ihrem Größten selbst bis zu ihrem Geringsten.“ Der König „stand . . . von seinem Thron auf und legte sein Amtsgewand ab und bedeckte sich mit Sacktuch und setzte sich in die Asche.“ Die Niniviten reagierten auf die göttliche Warnung. Sie bereuten und Jehova vernichtete sie nicht (Jona 3:5-10Und die Männer* von Nịnive begannen an Gott zu glauben,+ und sie riefen dann ein Fasten aus und legten Sacktuch an,+ von ihrem Größten selbst bis zu ihrem Geringsten. 6 Als das Wort den König von Nịnive erreichte,+ da stand er von seinem Thron auf und legte sein Amtsgewand ab und bedeckte sich mit Sacktuch und setzte sich in die Asche.+ 7 Ferner erließ er den Ruf, und er ließ es in Nịnive durch den Erlaß des Königs und seiner Großen sagen, indem [er] sprach:„Kein Mensch und kein Haustier, kein Großvieh und kein Kleinvieh sollte überhaupt irgend etwas [an Speise] kosten. Niemand sollte Nahrung [zu sich] nehmen. Auch Wasser sollten sie nicht trinken.+ 8 Und mögen sie sich mit Sacktuch bedecken, Mensch und Haustier; und mögen sie mit Macht zu Gott rufen und umkehren,+ jeder von seinem schlechten Weg und von der Gewalttat, die an ihren Händen war. 9 Wer weiß, ob sich der [wahre] Gott umwenden und tatsächlich Bedauern empfinden+ und von seiner Zornglut umkehren mag, so daß wir nicht zugrunde gehen?“+10 Und der [wahre] Gott bekam ihre Werke zu sehen,+ daß sie von ihrem schlechten Weg umgekehrt waren;+ und so empfand der [wahre] Gott Bedauern+über das Unglück, das ihnen antun zu lassen er geredet hatte; und er ließ [es] nicht tun.+).
maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Wenn irgendeiner auf eine Sache eine Erwiderung gibt, ehe er sie angehört hat, so ist es ihm Torheit und Demütigung (Spr.18:13)

Es ist klug, wenn sich Eltern mit ihrer Meinung erst einmal zurückhalten. Zugegeben, das ist nicht immer ganz leicht, besonders wenn du schockiert bist über das, was du hörst. Aber es ist sehr wichtig, genau zuzuhören, bevor man reagiert! Bleibst du ruhig, wird dein Kind weiterreden und du wirst mehr erfahren. Damit du ihm beistehen kannst, musst du dir ein vollständiges Bild verschaffen. Vielleicht liegt der Grund für das „unsinnige Gerede“ deines Kindes darin, dass es gerade ein Gefühlschaos durchlebt (Hiob 6:1-3Und Hiob antwortete und sprach dann:2 „O daß mein Verdruß+ insgesamt gewogen würdeUnd daß man zugleich das mir Widrige auf Waagschalen selbst legte! 3 Denn jetzt ist es schwerer noch als der Sand der Meere.Deshalb sind meine eigenen Worte unsinniges Gerede gewesen.+). Du liebst dein Kind — also mache guten Gebrauch von deinen Ohren, um es zu verstehen, und von deiner Zunge, um ihm zu helfen. Der Rat, „langsam zum Reden“ zu sein, gilt genauso für Kinder (Jak. 1:19Wißt dies, meine geliebten Brüder. Jeder Mensch soll schnell sein zum Hören, langsam zum Reden,+ langsam zum Zorn;+). Widersprich den Eltern nicht gleich, denn sie haben von Gott die Verantwortung für dich bekommen (Spr. 22:6Erzieh einen Knaben gemäß* dem Weg für ihn;+ auch wenn er alt wird, wird er nicht davon abweichen.+). Möglicherweise haben sie früher Ähnliches erlebt wie du jetzt. Betrachte deine Eltern daher als Verbündete und nicht als Feinde, als gute Ratgeber und nicht als Kritiker (Spr. 1:5Ein Weiser wird zuhören und mehr Unterweisung in sich aufnehmen,+ und ein Verständiger ist der, der sich geschickte Lenkung erwirbt,+).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/2/5
maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Dies bedeutet ewiges Leben, dass sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmenüber dich (Joh. 17:3)

Die Formulierung „fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen“ — also stetig dazulernen — kann Griechisch-Gelehrten zufolge auch mit „weiterhin erkennen“ übersetzt werden. Demnach ist hier ein anhaltender Vorgang gemeint, der dazu führt, dass man Gott „kennen“ oder „erkennen“ darf — ihn, die großartigste Persönlichkeit überhaupt. Dazu gehört aber viel mehr, als nur mit dem Verstand zu begreifen, welche Eigenschaften ihn auszeichnen und worauf er hinarbeitet. Jehova zu kennen heißt auch, ihn von Herzen zu lieben und eine enge Freundschaft zu ihm und zu unseren Brüdern und Schwestern zu pflegen. Die Bibel erklärt: „Wer nicht liebt, hat Gott nicht kennengelernt, weil Gott Liebe ist“ (1. Joh. 4:8). Und wer Jehova Gott kennt, hört natürlich auch auf ihn! (1. Joh. 2:3-5Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten.+ 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“+und dennoch seine Gebote nicht hält,+ ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem.+ 5 Wer aber sein Wort hält,+ in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden.+ Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind.+). Ist es nicht eine große Ehre, zu denen zu gehören, die Jehova kennen? Umso wichtiger, dass wir diese kostbare Freundschaft nie in die Brüche gehen lassen — wie etwa Judas Iskariot. Tun wir alles dafür, sie zu stärken und zu vertiefen. Dann wird Jehova auch uns das wunderbare Geschenk machen, ewig leben zu dürfen (Mat. 24:13Wer aber bis zum Ende* ausgeharrt+ haben wird, der wird gerettet werden.+

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/2/8
maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

O Mensch, wer bist du denn in Wirklichkeit, dass du Gott widersprichst? (Röm. 9:20)

Wie würden wir reagieren, wenn ein vertrauter Freund etwas tut, was wir nicht auf Anhieb nachvollziehen können oder was uns ungewöhnlich vorkommt? Würden wir ihm schnell Vorwürfe machen? Im Gegenteil! Wir würden erst einmal das Beste annehmen, zumal wenn wir ihn seit vielen Jahren gut kennen. Wenn wir schon mit unvollkommenen Menschen so liebevoll umgehen, sollten wir da nicht erst recht unserem himmlischen Vater Vertrauen schenken? Noch dazu, wo seine Vorgehensweisen und Gedanken den unseren haushoch überlegen sind? Es kann sein, dass wir uns manche Probleme selbst zuzuschreiben haben. Dann ist es nötig, sich das auch einzugestehen (Gal. 6:7Laßt euch nicht irreführen:+ Gott läßt sich nicht verspotten.+ Denn was immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten;). Natürlich sind nicht alle unsere Probleme auf eigene Fehler und verkehrte Entscheidungen zurückzuführen. Manches geschieht einfach als Folge von „Zeit und unvorhergesehenem Geschehen“ (Pred. 9:11Ich wandte mich, um unter der Sonne zu sehen*, daß nicht den Schnellen der Wettlauf gehört+ noch den Starken die Schlacht,+ noch auch den Weisen die Speise,*+ noch auch den Verständigen der Reichtum,+ noch selbst denen, die Kenntnisse haben, die Gunst,+ denn Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle.*+ ). Und letzten Endes ist der Hauptverursacher des Bösen Satan, der Teufel (1. Joh. 5:19Wir wissen, daß wir von Gott stammen,+ aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist.+; Offb. 12:9Und hinabgeschleudert wurde der große Drache+ — die Urschlange+ —, der Teufel+und Satan+ genannt wird, der die ganze bewohnte Erde* irreführt;+ er wurde zur Erde hinabgeschleudert,+ und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert.). Der Feind ist er — nicht Jehova! (1. Pet. 5:8Bleibt besonnen, seid wachsam.+ Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht [jemand] zu verschlingen.*).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/2/10
maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Beitrag von maggie »

Nachdem Jesus die Brote gebrochen hatte, verteilte er sie unter die Jünger und die Jünger ihrerseits unter die Volksmengen (Mat. 14:19)

Jesus hat sich mit seinen Jüngern an einen einsamen Ort in der Gegend von Bethsaida zurückgezogen. Doch eine große Volksmenge von etwa 5 000 Männern — Frauen und Kinder nicht mitgezählt — ist ihnen gefolgt. Jesus fordert seine Jüngern auf: „Gebt ihr ihnen etwas zu essen.“ Diese Worte dürften die Jünger vor ein ziemliches Rätsel stellen, sind ihre Vorräte doch gelinde gesagt sehr dürftig: fünf Brote und zwei kleine Fische! Aus Mitgefühl wirkt Jesus ein Wunder — übrigens das einzige, über das alle vier Evangelisten berichten (Mar. 6:35-44Es war nun schon zu später Stunde, und seine Jünger traten zu ihm und begannen zu sagen: „Der Ort ist abgelegen, und es ist schon zu später Stunde.+ 36 Sende sie weg, damit sie auf das Land und in die Dörfer ringsum gehen und sich etwas zu essen kaufen.“+ 37 Als Antwort sprach er zu ihnen: „Gebt i h r ihnen etwas zu essen.“ Darauf sagten sie zu ihm: „Sollen wir weggehen und für zweihundert Denạre* Brote kaufen und [sie] den Leuten zu essen geben?“+ 38 Er sprach zu ihnen: „Wie viele Brote habt ihr? Geht und seht nach!“ Nachdem sie es festgestellt hatten, sagten sie: „Fünf und zwei Fische.“+ 39 Da wies er alle Leute an, sich gruppenweise+ auf dem grünen Gras zu lagern.+ 40 Und sie lagerten sich in Gruppen von hundert und von fünfzig.+ 41 Nun nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach einen Segen+ und brach+ die Brote und begann sie den Jüngern zu geben, damit diese sie den Leuten vorsetzten; und er verteilte die zwei Fische unter alle. 42 Da aßen sie alle und wurden satt;+ 43 und sie hoben die Brocken auf, zwölf Körbe voll, außer den Fischen. 44 Übrigens waren es fünftausend Männer, die von den Broten gegessen hatten.+; Luk. 9:10-17Und als die Apostel zurückkehrten, erzählten sie ihm, was für Dinge sie getan hatten.+ Darauf nahm er sie mit und zog sich, um allein zu sein,+ in eine Stadt, Bethsaida genannt, zurück. 11 Als die Volksmengen es aber erfuhren, folgten sie ihm. Und er nahm sie freundlich auf und begann zu ihnen über das Königreich Gottes zu sprechen,+ und er machte die gesund, die der Heilung bedurften.+ 12 Dann begann sich der Tag zu neigen. Die Zwölf traten nun herzu und sprachen zu ihm: „Entlaß die Volksmenge, damit sie in die Dörfer und aufs Land ringsum gehen und sich Unterkunft und Proviant besorgen können, denn hier draußen sind wir an einem einsamen Ort.“+ 13 Er aber sagte zu ihnen: „Gebt i h r ihnen etwas zu essen.“+ Sie sprachen: „Wir haben nichts weiter als fünf Brote und zwei Fische,+ es sei denn, daß wir vielleicht selbst hingehen und Lebensmittel für alle diese Leute kaufen.“+ 14 Es waren nämlich etwa fünftausend Männer.+ Er aber sagte zu seinen Jüngern: „Laßt sie sich lagern wie bei Mahlzeiten, in Gruppen von je etwa fünfzig.“+ 15 Und sie taten so und ließen alle sich lagern. 16 Dann nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, segnete sie und brach sie und begann sie den Jüngern zu geben, damit diese sie der Volksmenge vorsetzten.+ 17 Und sie aßen alle und wurden satt, und das, was ihnen übrigblieb, wurde aufgehoben, zwölf Körbe [voll] Brocken.+; Joh. 6:1-13Nach diesen Dingen ging Jesus weg, über das Meer von Galilạ̈a oder Tibẹrias.+ 2 Eine große Volksmenge aber folgte ihm nach, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.+ 3 Da ging Jesus auf einen Berg hinauf,+ und er setzte sich dort mit seinen Jüngern. 4 Das Passah+, das Fest der Juden, war nun nahe. 5 Als Jesus daher die Augen erhob und bemerkte, daß eine große Volksmenge zu ihm kam, sprach er zu Philịppus: „Wo sollen wir Brote kaufen, damit diese essen können?“+ 6 Er sagte dies aber, um ihn auf die Probe zu stellen, denn er selbst wußte, was zu tun er im Begriff war. 7 Philịppus antwortete ihm: „Brote für zweihundert Denạre* sind nicht genug für sie, damit jeder ein wenig bekomme.“+ 8 Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Sịmon Petrus, sagte zu ihm: 9 „Hier ist ein kleiner Knabe, der fünf Gerstenbrote+ und zwei kleine Fische hat. Doch was sind diese unter so viele?“+10 Jesus sprach: „Laßt die Leute sich lagern wie bei einem Mahl.“+ Nun gab es an dem Ort viel Gras. Somit lagerten sich die Männer, etwa fünftausend an Zahl.+ 11 Da nahm Jesus die Brote, und nachdem er Dank gesagt hatte, verteilte er sie unter die, die sich gelagert hatten, ebenso auch von den kleinen Fischen, soviel sie wollten.+ 12 Als sie sich aber gesättigt+ hatten, sprach er zu seinen Jüngern: „Sammelt die übriggebliebenen Brocken, damit nichts verschwendet werde.“ 13 Daher sammelten sie diese, und sie füllten zwölf Körbe mit Brocken von den fünf Gerstenbroten, welche von denen, die gegessen hatten, übriggelassen worden waren.+). Jesus weist die Jünger an, die Volksmenge in Gruppen von 50 und 100 Personen auf dem Gras lagern zu lassen. Er spricht ein Gebet, bricht das Brot und teilt den Fisch auf. Aber dann reicht er den Leuten die Nahrung nicht selbst, sondern beginnt, „sie den Jüngern zu geben, damit diese sie den Leuten vorsetzen“. Jeder bekommt mehr als genug zu essen!

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/2/12
Antworten

Zurück zu „Glaube“