Schöpfung versus Evolution und der Glaube

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Beröer
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Schöpfung versus Evolution und der Glaube

Beitrag von Beröer »

Liebe Ronda
Lulu hat geschrieben: Gut, ich geh mit, aber nur ein bisschen.
Die Evolutionsgeschichte, der Mikrokosos, entstand nch meinem Wissen aus Wasserstoff, Schwefelsäure und ich glaube Stickstoff.
Das heißt, daß die urathmosphäre nicht aus reinem Sauerstoff bestanden haben kann. Und das Stanley Miller Projekt bildet lediglich die Grundlage der Rechtfertigung von Aminosäurebildung zu irgend einer zeit. :XD:
Wobei wir im Sinn behalten sollten, dass es definitiv kein Experiment gibt, welches Leben oder eine (nachweislich brauchbare) Vorstufe dazu entstehen ließ.
Und –ich wiederhole- selbst, wenn das mal gelingen würde. Was beweist das dann? Dass Leben ohne Know How und Intelligenz entstand oder damit?
Lulu hat geschrieben:Ob die nun rechts- oder linksdrehend sind ist nun mir egal. Aber auch da gibt es, wen wundert es, auch wieder andere Meinungen. :o
Ausnahmslos allen lebenden Organismen ist das aber nicht egal. Dort gibt es nur linksdrehende.
Lulu hat geschrieben:Wenn ich von chemischer Evolution spreche, dann kann ich nur in Chemieform denken. Dann hat die menschliche Evolution damit nichts zu tun.
Und dann stellt sich mir die Frage, bei welcher Art von Chemie, fange ich an an die Entstehung eines Lebewesens zu glauben.
Schwierige Geschichte.
Ja, ist schwierig und dann auch wieder doch nicht, denke ich.
Fakt ist doch einfach, dass mit fortschreitendem wissenschaftlichem Kenntnisstand die Fragezeichen auf diesem Gebiet immer größer werden, wenn man einen Schöpfer ausklammert oder den faulen Kompromiss der großen Kirchen übernimmt:
Ein Schöpfer, der sich der Evolution bedient haben soll....

An allen wesentlichen „Eckpunkten“ bei der Entstehung aller Dinge ist doch die „Handschrift“ eines Schöpfers ersichtlich :
Wie erklärt sich sonst die fantastische Präzision/Feinabstimmung der fundamentalen Naturkräfte?
Warum folgt der atomare Aufbau der Elemente einer verblüffenden Ordnung?
Wie soll die Evolution die dramatische Kluft zwischen dem am höchsten organisierten nichtbiologischen System wie einem Kristall und einer „einfachen“ lebenden Zelle überwunden haben?
Warum weisen die Fossilfunde auf ein sprunghaftes entstehen der Lebewesen und nicht auf eine kontinuierliche Entwicklung hin?
Lulu hat geschrieben: >> Pasteur sagte:
Die größte Sinnestäuschung besteht darin, an etwas zu glauben, weil man wünscht, es sei so.<<
Und mit diesem Spruch hast Du mir den tag gerettet.
Na, siehst Du.
Das ermutigt mich doch gleich hier weiter zu machen :mrgreen:
Lulu hat geschrieben: >> Pasteur sagte:
Die größte Sinnestäuschung besteht darin, an etwas zu glauben, weil man wünscht, es sei so.<<
Und mit diesem Spruch hast Du mir den tag gerettet.
Genauso ist es auch. Nur der Glaube zählt.


Interessant ist ja, wie der Spruch Pasteurs komplett lautet:
„Gern würde ich diese inhaltsschweren Worte auf den Schwellen aller Tempel der Wissenschaft eingraviert sehen:
‚Die größte Sinnestäuschung besteht darin, an etwas zu glauben, weil man wünscht, es sei so‘ “
Da gäbe es schöne Beispiele, wie dieser Wunschglaube auch oder gerade in der Wissenschaft blüht....
Lulu hat geschrieben: Wenn es Wissenschaftlern gelingen sollte eine Zelle zu generieren können die mich auch klonen.
Und mal erlich, ich im Doppelpack, mmhhh. :mrgreen:
Wahrscheinlich schwer erträglich, wie ich vermutlich auch

Liebe Grüße
Beröer
Lulu
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Re: Schöpfung versus Evolution und der Glaube

Beitrag von Lulu »

Lieber Beröer,

wenn Du genug Zeit hast, dann kannst Du auch solange experimentieren und abwarten, wie sich Leben durch Dein Experiment entwickelt.
Man fand lebst auf dem Mars Überreste von den Grundbausteinen, die auch auf der Erde dafür gesorgt haben, daß Leben entstand.
Das ist eine Tatsache und keine Annahme.
Und ist es nicht wundervoll zu wissen, daß Leben entstehen kann, ohne daß der Mensch damit zu tun hat.


>>[Fakt ist doch einfach, dass mit fortschreitendem wissenschaftlichem Kenntnisstand die Fragezeichen auf diesem Gebiet immer größer werden, wenn man einen Schöpfer ausklammert .....<<

Man kann Gott nicht so ausklammern. Das hat die Wissenschaft auch schon bemerkt. Und es wird Zeit das sich das Bewußtsein der Menschen mal mit solchen Themen anfreundet. Da es aber viele Religionen gibt, wird hier eben solche eine brisante Variante nicht angesprochen.


>> Pasteur sagte:.......
Da gäbe es schöne Beispiele, wie dieser Wunschglaube auch oder gerade in der Wissenschaft blüht....<<

Nimm uns beide. Vielleicht unterliegen wir unserem Wunschglauben. :ugly:
Argumente hin oder her.
Wann glaubst Du eigentlich, werden wir die Wahrheit herausfinden ? Können wir sie überhaupt heraus finden ?

Viele liebe Grüße :girl:
Ronda
Beröer
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Re: Schöpfung versus Evolution und der Glaube

Beitrag von Beröer »

Lulu hat geschrieben: Man fand lebst auf dem Mars Überreste von den Grundbausteinen, die auch auf der Erde dafür gesorgt haben, daß Leben entstand.
Das ist eine Tatsache und keine Annahme.
Diese Meldungen sollte man genau durchlesen.
Von welchen Tatsachen reden wir denn dann?
All das was man gefunden hat, z. B. auch in Meteoriten, ist auch nicht mehr als das, was bei den „irdischen“ Experimenten rauskam: Lebensuntaugliche Aminosäuren.
Auf dem Mars hat man m. W. lediglich Wasser gefunden und es wird nun spekuliert, ob sich das Leben evtl. unter der Marsoberfläche entwickelt haben könnte. Oder hast Du andere Quellen?

Das ganze ist ohnehin nur der Versuch, die Entstehung des Lebens auf einen anderen Planeten zu verlagern, was aber nichts an den eigentlichen Fragen zur Entstehung des Lebens ändert.
Die werden wegdiskutiert mit Zeit und Zufall, oder man macht das so:
Michael Behe, seit 1985 Professor für Biochemie an der Lehigh University hat viele Fragen zur Entstehung der extrem komplexen biochemischen Vorgänge in der Zelle aufgelistet.
Er weist darauf hin, dass die Wissenschaft diese Fragen nicht beantworten kann und dass
diese Fragen nicht einmal aufgeworfen werden. Sollte einen das nicht misstrauisch machen.
Mich erinnert das an
Psalm 10:4
4 Wegen seiner Hochnäsigkeit forscht der Böse nicht nach;
Alle seine Ideen sind: „Es gibt keinen Gott.“
Da haben wir ihn wieder, den Selbstbetrug


Weil wir vorher auf dem Mars waren will ich gern noch mal ein Beispiel geben welches zeigt, wie „interessant“ die Wissenschaft denkt.
Seit geraumer Zeit wird ja auch nach außerirdischen Lebewesen gesucht – nicht zuletzt aus dem Grund die Entstehung verschiedenartigen Lebens (ohne Schöpfer) nachweisen zu wollen.
Parallel dazu macht man auch auf uns aufmerksam in der Annahme die „anderen“ sind auch auf der suche. Zu genau diesem Zweck hat man z. B. den 1972 / 1973 gestarteten US-Forschungssatelliten „Pioneer 10 und 11 Tafeln mit nackten Erdenbewohnern und Symbolen, welche die Positionen der Erde und der Sonne enthalten beigepackt.

Und jetzt überlegen wir mal ganz genau:
Die Wissenschaft ist also der Ansicht, dass solche einfachen Gegenstände, welche nur ein paar tausend Bit an Informationseinheiten enthalten die „anderen“ davon überzeugen müssen, dass dies unmöglich durch Zufall und Zeit zustande gekommen sein kann, sondern durch Intelligenz und Know How.
Gleichzeitig werden aber die Milliarden Bits Informationseinheiten in einer lebenden Zelle als Produkt des Zufalls und der Zeit abgetan....Meine Logik reicht nicht aus um das zu verstehen.
Lulu hat geschrieben:wenn Du genug Zeit hast, dann kannst Du auch solange experimentieren und abwarten, wie sich Leben durch Dein Experiment entwickelt.
Das ist aber nur mit einer Glaubensbereitschaft zu erklären, die jegliche religiöse Glaubensbereitschaft auf diesem Planeten übersteigt.........
Lulu hat geschrieben:>> Pasteur sagte:.......
Da gäbe es schöne Beispiele, wie dieser Wunschglaube auch oder gerade in der Wissenschaft blüht....<<

Nimm uns beide. Vielleicht unterliegen wir unserem Wunschglauben. :ugly:
In der Gefahr stehen wir allemal. Deshalb sollten wir das was man uns sagt kritisch hinterfragen.
Lulu hat geschrieben:Wann glaubst Du eigentlich, werden wir die Wahrheit herausfinden ? Können wir sie überhaupt heraus finden ?
. Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten.
Ich gehe davon aus, dass wir geschaffen sind und dass es höchst unlogisch wäre, wenn uns Gott mit einem Verstand erschaffen hätte der so viele Fragen stellen kann (auch die nach der Wahrheit) und dann nicht für eine Möglichkeit gesorgt hätte, dass wir die Antworten finden können.
Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass wir heute alles in Erfahrung bringen werden aber ich glaube, wir wissen genug um ein Leben führen zu können, welches uns Befriedigung bringt und unserem Schöpfer Freude bereitet.
Und ich denke, dass es bei Gott keine sich widersprechenden Wahrheiten gibt, sondern nur eine.

Was denkst Du?

Liebe Grüße
Beröer
Lulu
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Re: Schöpfung versus Evolution und der Glaube

Beitrag von Lulu »

Lieber Beröer,

kannst Du eigentlkich auch mal was positives an dieser ganzen Sache der Lebensentwicklung finden ? :exclaim2:
Wenn ich mir die Marsbeweise ansehe, dann ist die Lebensentstehung doch eine Kann-Variante. Sicherlich könnte man das Gegenteil annehmen. Aber wozu. Reine Zufälle gibt es nicht in meinen Augen. Und daher ist es vielleicht gewollt gewesen, daß sich Leben aus Aminosäurebasen heraus entwickelt hat. Und wenn bei einem Experiment von Hunderten nur ein positives Ergebnis heraus komm. Dann ist es doch i.O.
Wer sind wir schon, wenn wir dauernd nur an allem rumnörgeln und nicht mal etwas annehmen können, was wir jetzt gerade nciht erklären können.

Ich gebe ja zu, ich bin auch eine Person von der Sorte, die behauptet, ich möchte es genauer wissen. Aber meine Realität sieht immer mehr so aus. Das ich einfach nur staunen kann, was es da alles gibt, worüber ich mir nie Gedanken gemacht habe, weil ich gar nicht wußte, daß es das gibt. 8)

Bei der Mars-Geschichte ist meine Quelle eine wissenschaftliche Web-Seite von einer Zeitung.
Und die sagte aus, daß Bodenproben untersucht wurden, Vor Ort durch eine Sonde. Also keine Meteoriten, die auf der Erde gefunden wurden.

>>Das ganze ist ohnehin nur der Versuch, die Entstehung des Lebens auf einen anderen Planeten zu verlagern, was aber nichts an den eigentlichen Fragen zur Entstehung des Lebens ändert.<<

Warum kann Leben nicht auch auf anderen Planeten entstehen. Zeitgleich kann überall Leben entstehen. Du wirst doch wohl nicht davon ausgehen, daß nur die Erde mit Leben besiedelt werden kann. 8O
Und letztens hat man doch einen Erdähnlichen Planeten gefunden. Nur zu weit weg, um hinzufliegen.

Psalm 10:4
4 Wegen seiner Hochnäsigkeit forscht der Böse nicht nach;
Alle seine Ideen sind: „Es gibt keinen Gott.“
Da haben wir ihn wieder, den Selbstbetrug


Aber liegt der Böse so falsch, wenn er von anderen Voraussetzungen ausgeht.
Wir stempeln doch schon jeden anderen Charakter als Böse ab, nur weil er Gott in Frage stellt.
Ich z.B. möchte dies und das und jenes wissen. Dabei stelle ich Gott in Zweifel. Und ich gehe auch noch weiter und stelle sein Werke in Zweifel. Bin ich deshalb böse.
Ich denke, erst müssen die Zweifel ausgeräumt sein und Erklärungen gefunden werden, um innerlich annehmbare Zustände zu erhalten. Und dann erst, wenn ich die Meinung gefestigt hat, kann geurteilt werden.
Daher sehe ich Dein Zitat auch nicht als Selbstbetrug an. Es ist eine Verknüpfung von Worten, die der Texter nicht verstanden hat. Es wirkt auf mich Eitel und ist eine einfache lösung, ohne sich die Mühe des Verständnisses gemacht zu haben.
Dieses Zitat ist einfach daher geplappert worden um andere Argumente zu untermauern. Um etwas gesagt zu haben oder sich zu profilieren.


>>Seit geraumer Zeit wird ja auch nach außerirdischen Lebewesen gesucht – nicht zuletzt aus dem Grund die Entstehung verschiedenartigen Lebens (ohne Schöpfer) nachweisen zu wollen.
Parallel dazu macht man auch auf uns aufmerksam in der Annahme die „anderen“ sind auch auf der suche. Zu genau diesem Zweck hat man z. B. den 1972 / 1973 gestarteten US-Forschungssatelliten „Pioneer 10 und 11 Tafeln mit nackten Erdenbewohnern und Symbolen, welche die Positionen der Erde und der Sonne enthalten beigepackt.

Und jetzt überlegen wir mal ganz genau:
Die Wissenschaft ist also der Ansicht, dass solche einfachen Gegenstände, welche nur ein paar tausend Bit an Informationseinheiten enthalten die „anderen“ davon überzeugen müssen, dass dies unmöglich durch Zufall und Zeit zustande gekommen sein kann, sondern durch Intelligenz und Know How.
Gleichzeitig werden aber die Milliarden Bits Informationseinheiten in einer lebenden Zelle als Produkt des Zufalls und der Zeit abgetan....Meine Logik reicht nicht aus um das zu verstehen.<<

Wir sprechen ja von der damaligen Wissenschaft.
Damals hättest Du einen Liebesbrief oder eine Bewerbung auch anders verfaßt als heute.
Und das Ziel ist ja nun nicht, die "anderen" von unserer Wissenschaft zu überzeugen, sondern von einer gewissen Entwicklung. Es geht ja schließlich um reine Kontaktaufnahmebereitschaft und nicht um den ersten Preis in Sachen Intelligenz. :roll:

Lulu hat geschrieben:wenn Du genug Zeit hast, dann kannst Du auch solange experimentieren und abwarten, wie sich Leben durch Dein Experiment entwickelt.
Das ist aber nur mit einer Glaubensbereitschaft zu erklären, die jegliche religiöse Glaubensbereitschaft auf diesem Planeten übersteigt.........

Das stimmt. Und diese Glaubensbereitschaft habe ich, da ich weiß, daß nach dem körperlichen Tod noch was kommt.


>>
Lulu hat geschrieben:Wann glaubst Du eigentlich, werden wir die Wahrheit herausfinden ? Können wir sie überhaupt heraus finden ?
. Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten.
Ich gehe davon aus, dass wir geschaffen sind und dass es höchst unlogisch wäre, wenn uns Gott mit einem Verstand erschaffen hätte der so viele Fragen stellen kann (auch die nach der Wahrheit) und dann nicht für eine Möglichkeit gesorgt hätte, dass wir die Antworten finden können.
Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass wir heute alles in Erfahrung bringen werden aber ich glaube, wir wissen genug um ein Leben führen zu können, welches uns Befriedigung bringt und unserem Schöpfer Freude bereitet.
Und ich denke, dass es bei Gott keine sich widersprechenden Wahrheiten gibt, sondern nur eine.<<

Das hast Du vortrefflich gesagt, danke. Der gleichen Meinung bin ich auch. Nur das ich angefangen habe, auch ein wenig in anderen Leben zu forschen um meinen Wissensdurst zu stillen. :XD:


Viele liebe Grüße
Ronda
Beröer
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Re: Schöpfung versus Evolution und der Glaube

Beitrag von Beröer »

Hallo liebe Ronda,
Lulu hat geschrieben: >>Seit geraumer Zeit wird ja auch nach außerirdischen Lebewesen gesucht – nicht zuletzt aus dem Grund die Entstehung verschiedenartigen Lebens (ohne Schöpfer) nachweisen zu wollen.
Parallel dazu macht man auch auf uns aufmerksam in der Annahme die „anderen“ sind auch auf der suche. Zu genau diesem Zweck hat man z. B. den 1972 / 1973 gestarteten US-Forschungssatelliten „Pioneer 10 und 11 Tafeln mit nackten Erdenbewohnern und Symbolen, welche die Positionen der Erde und der Sonne enthalten beigepackt.

Und jetzt überlegen wir mal ganz genau:
Die Wissenschaft ist also der Ansicht, dass solche einfachen Gegenstände, welche nur ein paar tausend Bit an Informationseinheiten enthalten die „anderen“ davon überzeugen müssen, dass dies unmöglich durch Zufall und Zeit zustande gekommen sein kann, sondern durch Intelligenz und Know How.
Gleichzeitig werden aber die Milliarden Bits Informationseinheiten in einer lebenden Zelle als Produkt des Zufalls und der Zeit abgetan....Meine Logik reicht nicht aus um das zu verstehen.<<

Wir sprechen ja von der damaligen Wissenschaft.
Damals hättest Du einen Liebesbrief oder eine Bewerbung auch anders verfaßt als heute.
Und das Ziel ist ja nun nicht, die "anderen" von unserer Wissenschaft zu überzeugen, sondern von einer gewissen Entwicklung. Es geht ja schließlich um reine Kontaktaufnahmebereitschaft und nicht um den ersten Preis in Sachen Intelligenz. :roll:
Inwiefern sprechen wir von der „damaligen“ Wissenschaft?
Ich denke, ich habe Deine Antwort nicht begriffen oder Du hast meinen Gedanken nicht verstanden.

Die moderne Wissenschaft denkt, ausserirdische Intelligenz sei durch ein paar tausend Bit geordnete Information davon zu überzeugen, dass dies UNMÖGLICH durch Zeit und Zufall, sondern durch schöpferische Tätigkeit entstanden sein muss.
Gleichzeitig tut man die Milliarden Bits geordnete Information in einer Zelle als Produkt der Zeit und des Zufalls ab. Ist das logisch?
Lulu hat geschrieben:Wenn ich mir die Marsbeweise ansehe, dann ist die Lebensentstehung doch eine Kann-Variante. Sicherlich könnte man das Gegenteil annehmen.
Jede Variante zur Entstehung des Lebens ist natürlich eine KANN-Variante -so weit waren wir am Anfang dieser Diskusion schon mal.
Aber was ist denn angesichts der Fakten, die nun mal vorliegen viel wahrscheinlicher?
Ich benenne noch mal ein paar wesentliche Punkte.

Die Basis für die Entstehung des Lebens sind vier fundamentale Naturkräfte (Gravitation, Elektromagnetismus, schwache und starke Kernkraft). Man hat herausgefunden, dass diese in einer unglaublichen Präzision und Feinabstimmung zueinander wirken -immer bis zu 120 Stellen nach dem Komma genau!! Die Verschiebung dieser Kräfteverhältnisse (im Nanobereich!!) hätte bewirkt, dass kein Leben entstanden wäre.

Die Liste der Abhängigkeiten dieser Kräfte zueinander, bzw. die katastrophalen Auswirkungen von minimalsten Verschiebungen der Kräfteverhältnisse ist lang. Folglich ergibt sich die Frage ob diese unglaubliche Präzision durch Zeit und Zufall oder einen Gesetzgeber entstanden ist?

Ein weiterer Fragepunkt bei der Entstehung ders Lebens ist die Kluft zwischen einem höchst organisierten nichtbiologischen System, wie einem Kristall oder einer Schneeflocke und einer "einfachen" Zelle.
Diese Kluft wird z. B. vom Molekularbiologen Michael Denton als die dramatischste Kluft in der Entstehung des Lebens bezeichnet (es gibt keine Zwischenstufen). Die einfachste Zelle, die plötzlich komplett fertig da gewesen sein soll, ist ein Objekt, mit „Maschinen“ bestückt, die komplexer als jede von Menschen gemachte Maschine des 21. Jahrhunderts sind - so Prf. für Biochemie Michael Behe. In der Zelle laufen zeitgleich tausende von Reaktionen, gesteuert und koordiniert ab. Die Zelle beherbergt den effizientesten Speicher, den es gibt:
Die DNA. Ein Gramm DNA fasst die Information von einer Billion!!! CD’s.
Muss hier schon wieder der Zufall herhalten?

Lulu hat geschrieben:Und wenn bei einem Experiment von Hunderten nur ein positives Ergebnis heraus komm. Dann ist es doch i.O.
Und wenn die 99 anderen oder nur eines davon, das eine gute wieder kaputtmachen?
Im übrigen ist die Wahrscheinlichkeit dass z. B. Aminosäuren, Proteine, Enzyme oder gar eine einfache Zelle durch Zeit und Zufall entstehen mathematisch gesehen schlicht unmöglich.

Auf chemischer Basis gibt es KEIN Experiment, welches die Entstehung des Lebens nachweist. In streng wissenschaftl. Sinne ist die Evolutionstheorie hier schon durchgefallen. Die mageren Ergebnisse, die bei den Experimenten rauskamen, bzw. evtl. brauchbares, welches in der Zukunft rauskommt, ist das dann nicht dem Verstand und Know How des Expermentleiters, eines Schöpfers geschuldet?

Die Fossilfunde stützen die Theorie einer allmählichen Entwicklung auch nicht, sondern belegen eine sprunghafte Entstehung verschiedener Lebensformen = >Schöpfung
Daher:
Lulu hat geschrieben:Wer sind wir schon, wenn wir dauernd nur an allem rumnörgeln und nicht mal etwas annehmen können, was wir jetzt gerade nciht erklären können.
Können wir das wirklich nicht erklären oder wollen wir nur eine Erklärung die auf der Hand liegt nicht akzeptieren aus welchen Gründen auch immer?

Lulu hat geschrieben:Psalm 10:4
4 Wegen seiner Hochnäsigkeit forscht der Böse nicht nach;
Alle seine Ideen sind: „Es gibt keinen Gott.“
Da haben wir ihn wieder, den Selbstbetrug

Aber liegt der Böse so falsch, wenn er von anderen Voraussetzungen ausgeht.
Der „Böse“ in diesem Text ist deshalb böse, weil er die Existenz Gottes im Vorhinein ausklammert und gar nicht in diese Richtung forscht. Die vorgenannten Fragen werden einfach weggeschwiegen....Das wäre genauso, wie, wenn ein Gericht nur belastendes Material und nichts was für den Angeklagten spricht erörtern würde. Das würde man eine Vorverurteilung nennen.

Lulu hat geschrieben:Wir stempeln doch schon jeden anderen Charakter als Böse ab, nur weil er Gott in Frage stellt..
Das würde ich niemals tun.

Lulu hat geschrieben: Ich z.B. möchte dies und das und jenes wissen. Dabei stelle ich Gott in Zweifel. Und ich gehe auch noch weiter und stelle sein Werke in Zweifel. Bin ich deshalb böse.
Bestimmt nicht. Aber es macht sich halt nicht so gut, wenn jemand (Du nicht) Gott auf eine „Anklagebank“ setzt, ohne Gelegenheit zum Antworten.

Lulu hat geschrieben:Ich denke, erst müssen die Zweifel ausgeräumt sein und Erklärungen gefunden werden, um innerlich annehmbare Zustände zu erhalten. Und dann erst, wenn ich die Meinung gefestigt hat, kann geurteilt werden.
Welche Zweifel meinst Du?

Lulu hat geschrieben:kannst Du eigentlkich auch mal was positives an dieser ganzen Sache der Lebensentwicklung finden ? :exclaim2:
Ich denke halt die Indizien für eine Schöpfung sind erdrückend
Die vorher genannten Gründe sind wissenschaftlicher Natur, was aber noch viel schwerer wiegt, ist dies:
Man „beraubt“ Gott seiner unvorstellbar großen schöpferischen Weisheit und seines Verstandes denn damit war er zu offensichtlich zu Gange als er alles entstehen ließ.

Das Thema Schöpfung ist auch eng mit anderen wichtigen Lehren der Bibel verknüpft, z. B. der Lehre vom Lösegeld und der Auferstehung. Die Notwendigkeit des Lösegeldes und der Auferstehung ist in den Anfängen der Menschheitsgeschichte, nach der Erschaffung von Adam und Eva begründet.

Aber ich denke, wir müssen uns ja nicht hier festbeißen. Die Seele bietet uns wahrscheinlich erstmal genug Stoff.

Viele liebe Grüße
Beröer
knecht-Jesum
Beiträge: 4
Registriert: Mi 11. Feb 2015, 23:28

Re: Schöpfung versus Evolution und der Glaube

Beitrag von knecht-Jesum »

Liebe Lulu,
dies ist ein christliches Forum für Christliche Themen. Den Evolutionskram willeinfach keiner lesen, weil Christen an etwas glauben, welches sich nicht beweisen lässt, ausser du lebst es. Glaube an den Vater allen Lebens bestätigt sich nur durch sich selbst. Probier es aus und du wirst sehen, das sich dein ganzes Leben verändert. Deine Ideen nennt der Vater Erdendünkel oder Wissen der Weltweisen
Beröer
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Re: Schöpfung versus Evolution und der Glaube

Beitrag von Beröer »

Lieber Knecht-Jesum,
Unter „Glaube Allgemein“ passt so ein Thema wie Evolution schon rein, zumal sich selbige ohnehin nicht exakt Beweisen lässt, sondern eben auch ein gewisses Maß Glauben erfordert.

Interessanterweise schrieb Paulus, einer der eifrigsten Knechte Jesu, wie er andere zu überzeugen suchte:
1. Korinther 9:20 Und so bin ich den Juden wie ein Jude geworden, um Juden zu gewinnen; denen unter Gesetz bin ich wie [einer,] der unter Gesetz ist, geworden, obwohl ich selbst nicht unter Gesetz bin, um die zu gewinnen, welche unter Gesetz sind. 22..........Ich bin Menschen von allen Arten alles geworden, damit ich auf jeden Fall einige rette.

Folglich dürfen wir den "Evolutionisten wie ein Evolutionist werden" um sie, wenn möglich, zu gewinnen.

Herzliche Grüße
Beröer
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