immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Hier kommt vor allem alles über den Christlichen Glaube Hinein
maggie
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Beitrag von maggie »

Ihr Bester ist wie ein Dorngewächs, ihr Rechtschaffenster ist schlimmer als eine Dornhecke (Mi. 7:4)

Micha diente zu einer Zeit als Prophet, wo die Nation Israel Jehova immer weniger gehorchte. Unter der bösen Herrschaft von König Ahas verschlimmerte sich das ganz extrem (Mi. 7:2-6Der Loyalgesinnte* ist von der Erde* verschwunden, und unter den Menschen* gibt es keinen Rechtschaffenen.+ Sie alle, sie lauern auf Blutvergießen.+ Sie jagen ein jeder seinen eigenen Bruder mit einem Schleppnetz.+ 3 [Ihre] Hände sind auf das [gerichtet], was böse ist, um [es] gut auszuführen;+ der Fürst fordert [etwas], und wer richtet, [tut es] gegen Belohnung,+und der Große redet die Gier seiner Seele heraus, seiner ureigenen;+ und sie flechten es ineinander. 4 Ihr Bester ist wie ein Dorngewächs, [ihr] Rechtschaffenster ist schlimmer als eine Dornhecke.+ Der Tag deiner Wächter, [an dem] dir Aufmerksamkeit geschenkt wird, soll kommen.+ Nun werden sie in Bestürzung geraten.+5 Setzt euren Glauben nicht auf einen Gefährten. Setzt euer Vertrauen nicht auf einen vertrauten Freund.+ Vor derjenigen, die an deinem Busen liegt, behüte die Pforten deines Mundes.+6 Denn ein Sohn verachtet den Vater; eine Tochter erhebt sich gegen ihre Mutter,+ eine Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter;+ eines Mannes Feinde sind seine Hausgenossen.*+). Micha verglich die untreuen Israeliten mit einem „Dorngewächs“ oder „einer Dornhecke“. Wer in so eine Hecke gerät, wird sich schmerzhafte Verletzungen zuziehen. Ähnlich ging es jedem, der mit diesen korrupten Israeliten in Berührung kam. Nicht einmal engsten Familienangehörigen war noch zu trauen. Da Micha wusste, dass er an diesen Zuständen nichts ändern konnte, schüttete er Jehova sein Herz aus. Dann wartete er geduldig darauf, bis sein Gott etwas unternehmen würde. Er war sich sicher: Zur richtigen Zeit greift Jehova ein! Auch wir müssen heute unter selbstsüchtigen Menschen leben. Viele sind „undankbar, nicht loyal, ohne natürliche Zuneigung“ (2. Tim. 3:2, 3).

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Beitrag von maggie »

Seid nicht saumselig in euren Geschäften. Seid glühend im Geist. Dient als Sklaven für Jehova (Röm. 12:11)

Was für einen Sklavendienst Jehova von uns erwartet, wird an einem Beispiel aus dem Gesetz Mose deutlich. Ein Israelit musste nach sechs Jahren als Sklave wieder in die Freiheit entlassen werden (2. Mo. 21:2Falls du einen hebräischen Sklaven+ kaufen solltest, wird er sechs Jahre Sklave sein, aber im siebten wird er als ein Freigelassener ohne Entgelt ausgehen.+). Wenn er seinen Herrn aber von Herzen liebte und in seinem Dienst bleiben wollte, hatte Jehova eine bemerkenswerte Regelung vorgesehen: Der Herr sollte seinen Sklaven vor Jehova an eine Tür oder einen Türpfosten führen und sein Ohr durchstechen (2. Mo. 21:5, 6Wenn aber der Sklave beharrlich sagen sollte: ‚Ich liebe meinen Herrn*, meine Frau und meine Söhne wirklich; ich will nicht als ein Freigelassener ausgehen‘,+6 dann soll ihn sein Herr nahe vor den [wahren] Gott bringen und soll ihn an die Tür oder den Türpfosten heranführen; und sein Herr soll sein Ohr mit einem Pfriem durchbohren, und er soll auf unabsehbare Zeit sein Sklave sein.+). Warum ausgerechnet das Ohr? Interessanterweise wird der Grundgedanke von „gehorchen“ auch im Hebräischen durch ein Wort ausgedrückt, das buchstäblich „hören“ oder „zuhören“ bedeutet. Demnach brachte dieser Sklave seinen Wunsch zum Ausdruck, seinem Herrn weiter gehorsam zu dienen. Das hilft uns verstehen, was unsere Hingabe an Jehova ausmacht: Gern auf ihn zu hören, und zwar aus Liebe.

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Beitrag von maggie »

Die Mahnung Jehovas ist zuverlässig (Ps. 19:7)

Immer wieder an wichtige Wahrheiten erinnert zu werden, half den ersten Christen ganz offensichtlich, stark im Glauben zu bleiben. Timotheus zum Beispiel muss sehr davon profitiert haben, dass ihn der in Rom inhaftierte Apostel Paulus ermahnte: „Halte dich weiterhin an das Muster gesunder Worte, die du von mir gehört hast“ (2. Tim. 1:13). Und der Apostel Petrus, der seinen Glaubensbrüdern ans Herz legte, sich in christlichen Eigenschaften wie Ausharren, brüderliche Zuneigung oder auch Selbstbeherrschung zu üben, fügte anschließend hinzu: „Darum werde ich geneigt sein, euch immer an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie wisst und in der Wahrheit befestigt seid“ (2. Pet. 1:5-8Ja ebendeswegen, indem ihr dementsprechend all [euer] ernsthaftes Bemühen beitragt,+ reicht dar zu eurem Glauben Tugend+, zu [eurer] Tugend Erkenntnis+, 6 zu [eurer] Erkenntnis Selbstbeherrschung, zu [eurer] Selbstbeherrschung+ Ausharren, zu [eurem] Ausharren Gottergebenheit+, 7 zu [eurer] Gottergebenheit brüderliche Zuneigung, zu [eurer] brüderlichen Zuneigung Liebe+. 8 Denn wenn diese Dinge in euch vorhanden sind und überströmen, so werden sie euch daran hindern, entweder untätig oder ohne Frucht zu sein*+ hinsichtlich der genauen Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus., 12). In ihren Briefen wiederholten Paulus und Petrus die „zuvor von den heiligen Propheten geredeten Worte“ (2. Pet. 3:2). Störten sich unsere Brüder im ersten Jahrhundert an solchen ständigen Erinnerungen? Im Gegenteil — sie verspürten dahinter die Liebe Jehovas, der ihnen dadurch helfen wollte, „weiterhin in der unverdienten Güte und an Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus“ zu wachsen (2. Pet. 3:18).

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Lasst die Sonne nicht über eurer gereizten Stimmung untergehen, auch gebt dem Teufel nicht Raum (Eph. 4:26, 27)

Zu glauben, in der Ehe könne man Stolz komplett unterdrücken, wäre naiv. Es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein und schnell dagegen vorzugehen. Halten wir uns nicht an den Rat aus Gottes Wort, machen wir uns nur unnötig Stress. Eine Schwester klagte: „Manchmal haben mein Mann und ich den Rat aus Epheser 4:26, 27außer Acht gelassen. Das brachte mir einige der schlimmsten Nächte überhaupt ein.“ Wie viel besser, Probleme gleich anzusprechen und zwar mit dem Ziel, sich zu versöhnen! Natürlich kann es sein, dass man sich und seinem Partner ein wenig Zeit geben muss, sich zu beruhigen. Ein Gebet um Hilfe, die richtige Gemütsverfassung wiederzuerlangen, wäre sicher auch angebracht. Und eine demütige Einstellung macht es leichter, sich nicht auf sich selbst zu konzentrieren und so die Situation noch zu verschlimmern, sondern darauf, das Problem zu lösen (Kol. 3:12, 13Kleidet euch somit als Gottes Auserwählte+, Heilige und Geliebte, mit der innigen Zuneigung des Erbarmens,+ mit Güte, Demut*+, Milde+ und Langmut.+ 13 Fahrt fort, einander zu ertragen und einander bereitwillig zu vergeben,+ wenn jemand Ursache zu einer Klage+ gegen einen anderen hat. So, wie Jehova* euch bereitwillig vergeben hat,+ so tut auch ihr.). Wer demütig und bescheiden ist, freut sich über die Stärken seines Partners.

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Beitrag von maggie »

Ehre deinen Vater und deine Mutter (2. Mo. 20:12)

Jesus verwies mit Nachdruck auf dieses Gebot, als er die Pharisäer und Schriftgelehrten verurteilte, weil sie sich weigerten, für ihre Eltern zu sorgen (Mar. 7:5da befragten ihn diese Pharisäer und Schriftgelehrten: „Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Männer früherer Zeiten, sondern nehmen ihr Mahl mit unreinen Händen ein?“+ , 10-13Moses hat zum Beispiel gesagt: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘+ und: ‚Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.‘*+ 11 Ihr aber sagt: ‚Wenn ein Mensch zu seinem Vater oder seiner Mutter spricht: „Was immer ich habe, wodurch ich dir nützen könnte, ist Kọrban*+(das heißt eine Gott gewidmete Gabe*+)“ ‘ — 12 so laßt ihr ihn für seinen Vater oder seine Mutter gar nichts mehr tun,+13 und so macht ihr das Wort Gottes+ durch eure Überlieferung ungültig, die ihr übermittelt habt. Und vieles+, was diesem ähnlich ist, tut ihr.“ ). Er selbst gab ein gutes Beispiel: Unter Schmerzen am Marterpfahl, kurz vor seinem letzten Atemzug, vertraute er seine Mutter — die damals offenbar bereits Witwe war — der Fürsorge seines Lieblingsjüngers Johannes an (Joh. 19:26, 27Als nun Jesus seine Mutter und den Jünger, den er liebte,*+ dabeistehen sah, sagte er zu seiner Mutter: „Frau, siehe, dein Sohn!“ 27 Darauf sprach er zu dem Jünger: „Siehe, deine Mutter!“ Und von jener Stunde an nahm der Jünger sie in sein eigenes Heim.). Unter dem Einfluss des Geistes Gottes schrieb der Apostel Paulus an Timotheus, dass Christen verpflichtet sind, für ihre Hausgemeinschaft zu sorgen (1. Tim. 5:4Wenn aber irgendeine Witwe Kinder oder Enkel hat, so laß diese zuerst lernen, in ihrem eigenen Hause Gottergebenheit* zu pflegen+und ihren Eltern und Großeltern beständig eine gebührende Vergütung zu erstatten,+ denn das ist in Gottes Augen annehmbar.+, 8Bestimmt hat jemand, der für die Seinigen+ und besonders für seine Hausgenossen nicht sorgt,+ den Glauben+ verleugnet+ und ist schlimmer als ein Ungläubiger*.,16Wenn irgendeine gläubige Frau Witwen*hat, so möge sie ihnen Hilfe leisten,+ und die Versammlung werde nicht damit belastet. Dann kann sie denen Hilfe leisten, die wirklich Witwen sind.+). Worum ging es in diesem Zusammenhang? Um die Frage, wer durch die Versammlung finanziell unterstützt werden solle und wer nicht. Paulus machte klar, dass es Hauptaufgabe gläubiger Kinder, Enkel und anderer Angehöriger ist, für ältere Witwen zu sorgen. Auch heute gilt: Dass ein Christ Jehova wirklich ergeben ist, zeigt sich nicht zuletzt an seiner Bereitschaft, hilfsbedürftige Angehörige materiell zu versorgen.

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Beitrag von maggie »

Welchen Sohn wird ein Vater nicht züchtigen? (Heb. 12:7)

Damit wir uns als würdig erweisen können, in der gerechten neuen Welt zu leben, die Jehova versprochen hat, brauchen wir seine Anleitung im Leben. Erlauben wir ihm daher, uns durch seinen Geist zu schulen, und halten wir im Dienst für ihn treu durch. Und sollte uns ein schwerwiegender Fehler unterlaufen, können wir sicher sein, dass Jehova uns vergibt, wenn wir ehrlich bereuen und uns demütig von ihm korrigieren lassen. Bald wird sich Jehova noch einmal einen großen Namen machen — und das auf noch viel eindrucksvollere Weise als bei der Befreiung der Israeliten aus Ägypten (Hes. 38:23Und ich werde mich gewiß als groß erweisen und mich heiligen+ und mich kundtun vor den Augen vieler Nationen; und sie werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin.‘+). Dass dann alle, die ihm treu geblieben sind, wie versprochen in die neue Welt „einziehen“ dürfen, ist genauso sicher, wie es der Einzug seines Volkes in das Land der Verheißung war (2. Pet. 3:13Doch gibt es neue Himmel+ und eine neue Erde,+ die wir gemäß seiner Verheißung erwarten, und in diesen wird Gerechtigkeit wohnen.+). Sind diese Aussichten nicht begeisternd? Hören wir deshalb bitte nie auf, darum zu beten, dass der herrliche Name Jehovas geheiligt werde!

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Beitrag von maggie »

Haltet die Schwachen fest. Seid gegen alle langmütig (1. Thes. 5:14, „Schlatter“)

Statt die Schwachen vorschnell aufzugeben, wollen wir sie „festhalten“: ihnen geduldig unter die Arme greifen. Auch Diener Jehovas in alter Zeit waren manchmal niedergeschlagen. Wie ging Jehova mit ihnen um? Zu Elia beispielsweise war er ausgesprochen liebenswürdig. Voller Verständnis ging er auf seine Gefühle ein und sorgte für genau das, was der Prophet brauchte, um seinen Dienst fortzusetzen (1. Kö. 19:1-18*). David erwies er große Güte, indem er seine echte Reue annahm und ihm vergab (Ps. 51:7Mögest du mich mit Ysop von Sünde reinigen, damit ich rein sei;+Mögest du mich waschen, daß ich weißer werde sogar als Schnee.+, 17Die Schlachtopfer für Gott sind ein zerbrochener Geist;+Ein gebrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten.+). Der Schreiber von Psalm 73 erlebte, wie Jehova ihm half, als er um ein Haar aufgegeben hätte (Ps. 73:13Sicherlich ist es vergeblich, daß ich mein Herz gereinigt habe+Und daß ich in Unschuld meine Hände wasche.+,16, 17Und ich habe ständig überlegt, um dies zu erkennen;+Es war Ungemach in meinen Augen,17 Bis ich dann in das großartige Heiligtum Gottes kam.+Ich wollte ihre Zukunft wahrnehmen.+). Auch uns behandelt Jehova sehr gütig und liebenswürdig — erst recht, wenn wir geknickt oder deprimiert sind (2. Mo. 34:6Und Jehova ging vor seinem Angesicht vorüber und rief aus*: „Jehova, Jehova, ein Gott*, barmherzig+ und gnädig,+ langsam zum Zorn+ und überströmend an liebender Güte*+ und Wahrheit*+,). „Seine Erbarmungen“, sein von Herzen kommendes Mitgefühl, ist „jeden Morgen neu“ und wird „gewiss kein Ende nehmen“ (Klag. 3:22, 23Es sind die Taten liebender Güte*+ Jehovas, daß es mit uns nicht zu Ende gegangen ist,+ denn seine Erbarmungen werden gewiß kein Ende nehmen.+23 Sie sind jeden Morgen neu.+ Sehr groß ist deine Treue.+). Von uns wünscht sich Jehova, dass wir uns an ihm ein Beispiel nehmen und „bekümmerten Seelen“ mit herzlicher Zuneigung begegnen.


*1. Könige 19. 18 Dann teilte Ạhab+ Ịsebel+ alles mit, was Elịa getan hatte, und alles in bezug darauf, wie er alle Propheten mit dem Schwert getötet hatte.+ 2 Darauf sandte Ịsebel einen Boten zu Elịa und ließ sagen: „So mögen die Götter* tun+ und so mögen sie hinzufügen,+ wenn ich nicht morgen zu dieser Zeit deine Seele der Seele eines jeden von ihnen gleichmachen werde!“3 Und er geriet in Furcht*. Demzufolge machte er sich auf und ging um seiner Seele* [willen] davon+ und kam nach Beërschẹba+, das zu Juda gehört.+ Dann ließ er seinen Bediensteten dort zurück. 4 Und er selbst ging eine Tagereise weit in die Wildnis hinein und kam schließlich und setzte sich unter einen gewissen Ginsterstrauch.+ Und er begann zu bitten, daß seine Seele sterbe, und sprach: „Es ist genug! Nimm jetzt, o Jehova, meine Seele hinweg,+ denn ich bin nicht besser als meine Vorväter.“
5 Schließlich legte er sich nieder und schlief unter dem Ginsterstrauch+ ein. Doch siehe, da rührte ihn ein Engel+ an.+Dann sagte er zu ihm: „Steh auf, iß.“ 6 Als er schaute, nun, da war bei seinem Kopf ein runder Kuchen+ auf glühenden Steinen und ein Krug Wasser. Und er begann zu essen und zu trinken und legte sich darauf wieder hin. 7 Später kam der Engel+ Jehovas wieder, ein zweites Mal, und rührte ihn an und sprach: „Steh auf, iß, denn die Reise ist zuviel für dich.“+ 8 Da stand er auf und aß und trank, und er ging fortwährend in der Kraft dieser Nahrung vierzig Tage+ und vierzig Nächte lang bis zum Berg des [wahren] Gottes, zum Họreb+.
9 Dort betrat er schließlich eine Höhle+, um die Nacht dort zu verbringen; und siehe, da erging Jehovas Wort an ihn, und es sprach dann zu ihm: „Was hast du hier zu tun, Elịa?“+10 Darauf sagte er: „Ich habe für Jehova, den Gott der Heerscharen, sehr geeifert+; denn die Söhne Israels haben deinen Bund verlassen,+ deine Altäre haben sie niedergerissen,+ und deine Propheten haben sie mit dem Schwert getötet,+ so daß nur ich übriggeblieben bin;+ und sie beginnen mir nach der Seele zu trachten, um sie hinwegzunehmen.“+ 11 Er aber sprach: „Geh hinaus, und du sollst auf dem Berg vor Jehova stehen.“+ Und siehe, Jehova ging vorüber,+ und ein großer und starker Wind zerriß Berge und zerbrach zerklüftete Felsen vor Jehova her.+ (Jehova war nicht in dem Wind.) Und nach dem Wind, da war ein Beben+. (Jehova war nicht in dem Beben.) 12 Und nach dem Beben, da war ein Feuer+. (Jehova war nicht in dem Feuer.) Und nach dem Feuer, da war eine ruhige, leise Stimme.*+ 13 Und es geschah, sobald Elịa sie hörte, daß er sein Angesicht sogleich in sein Amtsgewand hüllte+ und hinausging und an den Eingang der Höhle trat; und siehe, da war eine Stimme für ihn, und sie sagte dann zu ihm: „Was hast du hier zu tun, Elịa?“+ 14 Darauf sprach er: „Ich habe für Jehova, den Gott der Heerscharen, sehr geeifert; denn die Söhne Israels haben deinen Bund verlassen,+ deine Altäre haben sie niedergerissen, und deine Propheten haben sie mit dem Schwert getötet, so daß nur ich übriggeblieben bin; und sie beginnen mir nach der Seele zu trachten, um sie hinwegzunehmen.“+
15 Jehova sprach nun zu ihm: „Geh, kehre auf deinem Weg nach der Wildnis von Damạskus+ zurück; und du sollst hinkommen und Hạsaël+ zum König über Syrien salben+.16 Und Jẹhu+, den Enkel* Nịmschis,+ solltest du zum König über Israel salben; und Elịsa*+, den Sohn Schạphats aus Ạbel-Mehọla+, solltest du zum Propheten an deiner Statt salben.+17 Und es soll geschehen: Wer dem Schwert Hạsaëls entrinnt,+ den wird Jẹhu zu Tode bringen;+ und wer dem Schwert Jẹhus entrinnt, den wird Elịsa zu Tode bringen.+18 Und ich habe siebentausend in Israel übrigbleiben lassen,+alle Knie, die sich nicht vor Baal gebeugt haben,+ und jeden Mund, der ihn nicht geküßt+ hat.“
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Fahrt fort, einander zu ertragen und einander bereitwillig zu vergeben. So, wie Jehova euch bereitwillig vergeben hat, so tut auch ihr (Kol. 3:13)

Vergeben ist manchmal viel leichter gesagt als getan. Sogar manche geistgesalbten Christen im ersten Jahrhundert taten sich offensichtlich ganz schön schwer damit, sich wieder zu vertragen (Phil. 4:2Euọdia ermahne ich und Syntỵche ermahne ich, gleichen Sinnes+ im Herrn zu sein.). Was kann uns denn weiterhelfen, wenn uns ein Glaubensbruder verletzt hat? Denken wir an Hiob. Es muss ihn tief getroffen haben, als seine „Freunde“ Eliphas, Bildad und Zophar ihn mit haltlosen Anschuldigungen überhäuften (Hiob 10:1 Meine Seele empfindet bestimmt Ekel vor meinem Leben.+Ich will meiner Besorgnis um mich* freien Lauf lassen. Ich will in der Bitterkeit meiner Seele reden!; 19:2„Wie lange werdet ihr meine Seele ständig reizen+Und fortfahren, mich mit Worten zu zermalmen?+
). Am Ende wurden die drei von Jehova streng zurechtgewiesen. Er befahl ihnen, zu Hiob zu gehen und ein Schlachtopfer für ihre Sünden darzubringen (Hiob 42:7-9Und es geschah, nachdem Jehova diese Worte zu Hiob geredet hatte, daß Jehova dann zu Ẹliphas, dem Temanịter, sprach:„Mein Zorn ist gegen dich und deine beiden Gefährten entbrannt,+ denn ihr habt von mir nicht geredet, was wahrhaftig ist,+ wie mein Knecht Hiob. 8 Und nun, nehmt euch sieben Stiere und sieben Widder,+ und geht zu meinem Knecht Hiob,+ und ihr sollt ein Brandschlachtopfer für euch opfern, und Hiob, mein Knecht, wird selbst für euch beten.+Sein Angesicht allein werde ich annehmen, um keine schändliche Torheit an euch zu begehen, denn ihr habt von mir nicht geredet, was wahrhaftig ist, wie mein Knecht Hiob.“+9 Demgemäß gingen Ẹliphas, der Temanịter, und Bịldad, der Schuchịter, [und] Zọphar, der Naamathịter, und taten so, wie Jehova zu ihnen geredet hatte; und da nahm Jehova Hiobs Angesicht an.). Doch auch von Hiob erwartete Jehova etwas. Was denn? Er sollte für seine Ankläger beten. Hiob ließ sich dazu bewegen und Jehova segnete seine versöhnliche Einstellung (Hiob 42:10Und Jehova selbst wandte den Zustand des Gefangenseins Hiobs,+ als er zugunsten seiner Gefährten betete,+ und Jehova begann außerdem, Hiob all das in doppeltem Maße zu geben, was er gehabt hatte.+ , 12Was Jehova betrifft, er segnete+ das Ende Hiobs danach mehr als seinen Anfang,+ so daß er schließlich vierzehntausend Schafe* und sechstausend Kamele und tausend Gespanne Rinder und tausend Eselinnen hatte. , 16, 17 Und Hiob lebte nach diesem noch hundertvierzig Jahre*+ und bekam seine Söhne und seine Enkel zu sehen+ — vier Generationen. 17 Und schließlich starb Hiob, alt und mit Tagen gesättigt.*+). Die Moral für uns? Vielleicht fällt es uns ja leichter, die negativen Gefühle loszulassen, wenn wir für den, der uns gekränkt hat, aufrichtig beten.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/9/23
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Ich sende Propheten und Weise und öffentliche Unterweiser zu euch (Mat. 23:34)

Jesus meinte damit seine Jünger, denen er beigebracht hatte, Gottes Wort im Dienst zu gebrauchen. Petrus, einer dieser „öffentlichen Unterweiser“, sprach zu Pfingsten 33 in Jerusalem zu einer großen Menschenmenge und zitierte dabei viele Texte aus den Hebräischen Schriften. Was Petrus erklärte, ging seinen Zuhörern „wie ein Stich durchs Herz“. Ungefähr 3 000 von ihnen bereuten, baten Gott um Vergebung und wurden Christen (Apg. 2:37-41Als sie das nun hörten, ging es ihnen wie ein Stich durchs Herz,+ und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: „Männer, Brüder, was sollen wir tun?“+ 38 Petrus [sagte] zu ihnen: „Bereut+, und jeder von euch lasse sich im Namen+ Jesu Christi zur Vergebung+ eurer Sünden taufen+, und ihr werdet als freie Gabe+ den heiligen Geist empfangen.39 Denn die Verheißung+ gehört euch und euren Kindern und all denen, die in der Ferne sind,+ so viele Jehova*, unser Gott, zu sich rufen mag.“+ 40 Und mit vielen anderen Worten legte er ein gründliches Zeugnis ab und ermahnte sie fortwährend, indem er sprach: „Laßt euch aus dieser verkehrten Generation retten.“+ 41 Somit wurden diejenigen, die sein Wort von Herzen annahmen, getauft,+ und an jenem Tag wurden ungefähr dreitausend Seelen hinzugetan.+). Paulus sprach in Thessalonich zu Anwesenden in einer Synagoge. Er „unterredete sich an drei Sabbaten mit ihnen anhand der Schriften, indem er durch Hinweise erklärte und bewies, dass es für den Christus notwendig war, zu leiden und von den Toten aufzuerstehen“. Was hat er bewirkt? Einige der Juden und darüber hinaus „eine große Menge der Griechen“ wurden gläubig (Apg. 17:1-4Nun zogen sie durch Amphịpolis und Apollọnia und kamen nach Thessalọnich+, wo es eine Synagoge der Juden gab. 2 So ging dann Paulus nach seiner Gewohnheit+ zu ihnen hinein und unterredete sich an drei Sabbaten mit ihnen anhand der Schriften,+ 3 indem er durch Hinweise erklärte und bewies, daß es für den Christus notwendig war, zu leiden+ und von den Toten aufzuerstehen,+ und [sprach]: „Dieser ist der Christus,+ dieser Jesus, den ich euch verkündige.“ 4 Als Ergebnis wurden einige von ihnen gläubig+ und gesellten sich zu Paulus und Sịlas,+ dazu eine große Menge der Griechen, die[Gott] anbeteten, und nicht wenige von den prominenten Frauen.).

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Besser ist eine Handvoll Ruhe als eine doppelte Handvoll harter Arbeit (Pred. 4:6)

In vielen Familien entfällt ein Großteil der Aufgabe, die Eltern zu betreuen, auf den Sohn oder die Tochter, die am nächsten wohnen. Wer den Löwenanteil der Betreuung trägt, muss aber darauf achten, dass die eigene Familie dabei nicht zu kurz kommt. Jeder hat Grenzen, was Zeit und Kraft angeht. Außerdem können sich die eigenen Umstände ändern. Dann muss die aktuelle Regelung neu bewertet werden. Ist ein Familienangehöriger womöglich mit zu vielen Aufgaben belastet? Könnten sich die anderen Kinder stärker einbringen, sich vielleicht mit der Betreuung abwechseln? Brauchen die Eltern Dauerbetreuung, besteht für den Pflegenden die Gefahr eines Burn-outs. Pausenlose Beanspruchung kann früher oder später dazu führen, dass man zusammenbricht. Da ist es wichtig, realistisch zu sein und auch mal jemand um Hilfe zu bitten. Vielleicht lässt sich ja allein dadurch, dass von Zeit zu Zeit jemand aushilft, vermeiden, dass die Eltern früher als unbedingt nötig in einem Pflegeheim untergebracht werden müssen.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/9/26
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