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Re: Die Gültigkeit der 10 heiligen Gebote Gottes

Verfasst: Di 31. Dez 2013, 09:34
von Beröer
Harold hat geschrieben:Jehova ist nicht der Name Gottes, sondern eine Erfindung, die Satan den Menschen eingegeben hat.
In keinem einzigen Grundtext wird man diesen Namen für Gott finden.
Was findet man denn in den Grundtexten und warum benützt du nicht das, was man dort findet?


mfG
Beröer

Re: Die Gültigkeit der 10 heiligen Gebote Gottes

Verfasst: Mi 8. Jan 2014, 21:21
von DocNobbi
m Konvertitenkatechismus von Peter Geiermann heißt es:

Frage: "Welches ist der Sabbattag?"
Antwort: "Samstag ist der Sabbattag."
Frage: "Warum beobachten wir den Sonntag statt den Samstag?"
Antwort: "Wir feiern Sonntag statt Samstag, weil die katholische Kirche die Feierlichkeit vom Samstag auf den Sonntag übertragen hat."


(Peter Geiermann “The Convert's Catechism of Catholic Doctrine" 1957 ed. S. 50)
Dieses Werk erhielt den "apostolischen Segen" von Pius X. am 25.Januar 1910.

Ein Aufschrei der protestantischen Bewegung ist längst verstummt.
Vielen Christen ist aber die Geschichte, oder anders gesagt - die Wahrheit - des Sabbats und des Sonntags überhaupt nicht bekannt. Entweder wird sie ihnen bewusst vorenthalten oder sie messen ihr zu wenig Bedeutung bei. Manche scheuen sich einfach gewohnte Traditionen aufzugeben. Schließlich würden sie dadurch die Gunst der Kirche und vieler ihrer Freunde verlieren. Sollte das aber der Hinderungsgrund sein, sich treu dem Wort Gottes zu unterstellen? Wie viele Menschen sind schon um ihres Glaubens willen gestorben, weil ihnen Gottes Wort mehr bedeutete als menschliche Anordnungen!

Ich ehre den Sabbat - ich bin kein großer Kirchenmensch - aber ich feier auch den Sonntag aus genannten Gründen..

Re: Die Gültigkeit der 10 heiligen Gebote Gottes

Verfasst: Fr 10. Jan 2014, 08:49
von Beröer
Das Gesetz, der Sabbat, sowie die Beschneidung waren in der jungen Christenversammlung Streitthemen, gerade dort, wo Judenchristen und Heidenchristen in einer Gemeinde waren.
So manchem Juden mag das sehr schwer gefallen sein, zu akzeptieren, dass diese alten „Vorschriften“ nicht mehr galten, dass davon Gottes Anerkennung nicht (mehr) abhing.

Trotzdem ging Paulus nicht „mit der Brechstange“ vor, er ließ dem Einzelnen „Betrachtungsspielraum“ denn er schrieb ja:
Römer 14:5 (Neue Welt Übersetzung)
E i n e r urteilt, e i n Tag sei über einem anderen; ein anderer urteilt, e i n Tag sei wie alle anderen; jeder [Mensch] sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt.

Doch eines wäre falsch gewesen, wie er schrieb:
Kolosser 2:16 (Neues Leben)
Lasst euch deshalb von niemandem verurteilen, nur weil ihr bestimmte Dinge esst oder trinkt oder weil ihr bestimmte Feiertage, religiöse Feste oder Sabbate haltet oder nicht haltet.

Das Thema, um das es jetzt ging, war gottgefällige Anbetung durch Jesus Christus und das was Jesus am Herzen lag: Der Name seines Vaters. Das wird schon im Vaterunser deutlich.
Siehe auch Maggies Beitrag. Und auch aus dem überaus interessanten Hinweis, welcher auf dem ersten Apostelkonzil gegeben wurde:
Apostelgeschichte 15:14 (Neues Leben)
Petrus hat euch erzählt, wie Gott zum ersten Mal die Nichtjuden aufsuchte, um sich aus ihnen ein Volk zu wählen, das seinen Namen trägt.


mfG
Beröer