Seite 2 von 22

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Sa 4. Dez 2010, 17:11
von maggie
Liebe Gertrud,

ja, ich leite das aus der Bibel ab. Nach meinem Verständnis ist ist sowohl "das Wort" , als auch Michael und Jesus ein und dieselbe Person. Einmal eben im Himmel und einmal auf der Erde. "Das Wort" weil er auch als der Wortführer auftrat. Ja, auch ich glaube, dass "das Wort" oder eben Jesus oder Michael als Einzigster direkt
von Gott geschaffen wurde und alles andere durch ihn ins Dasein kam. Kann dir auch sehr gerne die ganzen Texte raussuchen, die das belegen.

Liebe Grüße
Maggie

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: So 5. Dez 2010, 11:31
von Gertrud
Liebe Maggie,

ich glaube, dass Christus, das Wort, als Einziger vom Vater direkt erschaffen wurde oder vielleicht sagt man besser aus dem Vater geboren wurde, und alles andere durch Ihn ins Dasein kam. Soweit wäre da ja mal eine Übereinstimmung zwischen uns. Aber nach meinem Verständnis wurden auch alle Engel, also auch Michael durch Christus aus dem Vater erschaffen.
Wie kommst du darauf, Christus und Michael gleichzusetzen? Entsprechende Texte würden mich durchaus interessieren, wenn du sie heraussuchen möchtest.
"Wort", der Begriff, der im Deutschen für Christus steht, ist vielleicht auch ein wenig mißverständlich.
"Worte" steht ja im allgemeinen einfach für Sprache, also das übliche Kommunikationsmittel unter Menschen. Dazu würde dann auch der Wortführer passen.
Das ist aber nicht dasselbe wie das "Wort Gottes". Das Wort Gottes schafft Tatsachen, so wie "Es werde Licht" und es ward Licht. Christus ist das "Wort Gottes" und nicht ein Wortführer.
Soweit mein Verständnis dazu ...

Liebe Grüße

Gertrud

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: So 5. Dez 2010, 21:13
von DocNobbi
Ganz offensichtlich muss ja Jesus bei der Schöpfung der Erde mit dabei gewesen sein. Er soll sogar der Schopfer gewesen sein. Da erscheint mir die Frage wirklich interessant, wo, wer, war Jesus, also Gottes Sohn vor der Schöpfung...
War Jesus einfach da, wie sein Vater.. ist dies mit der Dreieinigkeit zu erklären? Waren die drei einfach da? Ist Jesus und der Vater einfach *eins*..

Nicht so einfach, wenn man mal genau darüber nachdenkt, meine ich..

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Mo 6. Dez 2010, 09:15
von maggie
Jesu Geburt — Wo und wann?

DER Herrscher des Römischen Reiches, Cäsar Augustus, hat verfügt, daß jeder in seine Geburtsstadt zurückkehren soll, um sich einschreiben zu lassen. Deshalb ist Joseph auf dem Weg nach Bethlehem, seiner Geburtsstadt.

In Bethlehem wimmelt es nur so von Menschen, die sich alle einschreiben lassen wollen, und die einzige Unterkunft, die Joseph und Maria finden können, ist in einem Stall. Hier, wo Esel und andere Tiere sind, wird Jesus geboren. Maria bindet ihn in Wickelbänder ein und legt ihn in eine Krippe, wo sich gewöhnlich das Futter für die Tiere befindet.

Bestimmt ist es auf die Leitung Gottes zurückzuführen, daß Cäsar Augustus das Gesetz der Einschreibung erlassen hat. Auf diese Weise wird bewirkt, daß Jesus in Bethlehem zur Welt kommt, in der Stadt, die in der Heiligen Schrift schon vor langer Zeit als Geburtsort für den verheißenen Herrscher vorhergesagt worden war.

Von welcher Bedeutung diese Nacht doch ist! Draußen auf dem Feld ist eine Gruppe von Hirten von einem strahlenden Licht umgeben. Es ist Jehovas Herrlichkeit! Und Jehovas Engel verkündet ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine gute Botschaft großer Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden wird, denn euch ist heute in Davids Stadt ein Retter geboren worden, welcher Christus, der Herr, ist. Und dies ist euch ein Zeichen: Ihr werdet ein Kindlein finden, das in Wickelbänder eingebunden ist und in einer Krippe liegt.“ Plötzlich erscheinen viele Engel, die singen: „Herrlichkeit Gott in den Höhen droben und Frieden auf Erden unter Menschen guten Willens.“

Als sich die Engel entfernen, sagen die Hirten zueinander: „Laßt uns auf jeden Fall nach Bethlehem hinübergehen und das sehen, was geschehen ist, was Jehova uns bekanntgegeben hat.“ Sie beeilen sich und finden Jesus genau an dem Ort, den der Engel ihnen beschrieben hat. Als die Hirten berichten, was der Engel zu ihnen geredet hat, staunen alle, die es hören. Maria bewahrt alles, was gesprochen wird, in ihrem Herzen.

Heute glauben viele Menschen, Jesus sei am 25. Dezember geboren. Doch im Dezember ist es in Bethlehem kalt und regnerisch. Hirten würden in dieser Jahreszeit nicht die Nacht mit ihren Herden auf den Feldern verbringen. Außerdem hätte wahrscheinlich der römische Kaiser von einem Volk, das ohnehin geneigt war, sich gegen ihn aufzulehnen, nicht verlangt, sich im tiefsten Winter auf eine Reise zu begeben, um sich einschreiben zu lassen. Offensichtlich wurde Jesus irgendwann im Frühherbst geboren.

Lukas 2:1-20 In jenen Tagen nun ging eine Verordnung von Cäsar Augụstus aus, daß die ganze bewohnte Erde eingeschrieben werde 2 (diese erste Einschreibung fand statt, als Quirịnius Statthalter von Syrien war); 3 und alle Leute zogen hin, um sich einschreiben zu lassen, jeder in seine eigene Stadt. 4 Natürlich ging auch Joseph von Galilạ̈a aus der Stadt Nạzareth nach Judạ̈a zur Stadt Davids hinauf, die Bẹthlehem genannt wird, weil er aus dem Hause und der Familie Davids stammte, 5 um sich mit Maria einschreiben zu lassen, die ihm, wie versprochen, zur Ehe gegeben worden und jetzt hochschwanger war. 6 Während sie dort waren, wurden ihre Tage voll, daß sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren Sohn, den erstgeborenen, und sie band ihn in Wickelbänder ein und legte ihn in eine Krippe, weil es im Unterkunftsraum keinen Platz für sie gab.8 Es waren auch Hirten in derselben Gegend, die draußen im Freien lebten und in der Nacht über ihre Herden Wache hielten. 9 Und plötzlich stand Jehovas Engel bei ihnen, und Jehovas Herrlichkeit umleuchtete sie, und sie gerieten in große Furcht. 10 Der Engel aber sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine gute Botschaft großer Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden wird, 11 denn euch ist heute in Davids Stadt ein Retter geboren worden, welcher Christus, [der] Herr, ist. 12 Und dies ist euch ein Zeichen: Ihr werdet ein Kindlein finden, das in Wickelbänder eingebunden ist und in einer Krippe liegt.“ 13 Und plötzlich befand sich bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerschar, die Gott pries und sprach: 14 „Herrlichkeit Gott in den Höhen droben und Frieden auf Erden unter Menschen guten Willens.“15 Als die Engel dann von ihnen weg in den Himmel gegangen waren, begannen die Hirten zueinander zu sagen: „Laßt uns auf jeden Fall nach Bẹthlehem hinübergehen und das sehen, was geschehen ist, was Jehova uns bekanntgegeben hat.“ 16 Und sie gingen eilends hin und fanden Maria und auch Joseph und das Kindlein, das in der Krippe lag. 17 Als sie es sahen, machten sie das Wort bekannt, das über dieses kleine Kind zu ihnen geredet worden war. 18 Und alle, die [es] hörten, verwunderten sich über die Dinge, die ihnen von den Hirten erzählt wurden, 19 doch Maria begann alle diese Worte zu bewahren, indem sie Folgerungen zog in ihrem Herzen. 20 Die Hirten kehrten dann zurück und verherrlichten und priesen Gott wegen all der Dinge, die sie gehört und gesehen hatten, so wie diese ihnen gesagt worden waren.

Micha 5:2 Und du, o Bẹthlehem-Ẹphratha, das zu klein ist, um schließlich unter den Tausenden Judas zu sein, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher in Israel werden soll, dessen Ursprung aus frühen Zeiten ist, aus den Tagen unabsehbarer Zeit.

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Mo 6. Dez 2010, 12:11
von Marleen
Unsere Weihnachten war das heidnische Lichter-Fest und Jesus Geburt wurden zusammen gelegt von der kath-Kirche sonst hätten sie die Heiden nicht für sich gewinnen können; habe ich mal gelesen.

Marleen

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Di 7. Dez 2010, 10:40
von maggie
Das verheißene Kind

ANSTATT nach Nazareth zurückzukehren, bleiben Joseph und Maria in Bethlehem. Sie lassen Jesus im Alter von acht Tagen beschneiden, wie es in dem durch Moses übermittelten Gesetz Gottes geboten wird. Offensichtlich ist es auch Brauch, einem Knaben am achten Tag einen Namen zu geben. Sie folgen der Anweisung des Engels Gabriel und nennen ihr Kind Jesus.

Mehr als ein Monat vergeht. Jesus ist nun 40 Tage alt. Wohin bringen ihn seine Eltern nun? Zum Tempel in Jerusalem, der von ihrem Wohnort nur wenige Kilometer entfernt ist. Gemäß dem mosaischen Gesetz muß die Mutter eines Sohnes 40 Tage nach seiner Geburt im Rahmen der Reinigungsvorschriften ein Schlachtopfer im Tempel darbringen.

Maria folgt den Anweisungen. Sie bringt als Schlachtopfer zwei kleine Vögel dar. Das verrät etwas über die wirtschaftliche Lage von Joseph und Maria. Nach dem Gesetz sollte ein junger Widder, der viel wertvoller ist als Vögel, geopfert werden. Ist die Mutter jedoch nicht dazu in der Lage, so genügen zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben.

Im Tempel nimmt ein alter Mann Jesus in die Arme. Sein Name ist Simeon. Gott hat ihm geoffenbart, daß er vor seinem Tod Jehovas verheißenen Christus sehen werde. Als Simeon an diesem Tag in den Tempel kommt, wird er durch den heiligen Geist zu dem Kind geführt, das von Joseph und Maria hereingebracht wird.

Während Simeon den kleinen Jesus auf dem Arm hält, dankt er Gott und sagt: „Nun, Souveräner Herr, entläßt du deinen Sklaven in Frieden, deiner Erklärung gemäß; denn meine Augen haben dein Mittel zur Rettung gesehen, das du angesichts aller Völker bereitet hast, ein Licht zur Beseitigung des Schleiers von den Nationen und eine Herrlichkeit deines Volkes Israel.“

Joseph und Maria sind über diese Worte sehr erstaunt. Simeon segnet sie und sagt zu Maria, ihr Sohn sei „in Israel zum Fall und Wiederaufstehen vieler gesetzt“, und gleich einem langen Schwert werde Kummer ihre Seele durchdringen.

Zu dieser Zeit hält sich auch die 84jährige Prophetin Anna im Tempel auf, ja sie fehlt dort niemals. Da kommt sie gerade. Sie dankt Gott und spricht mit allen, die ihr zuhören, über Jesus.

Wie sich doch Joseph und Maria über diese Geschehnisse im Tempel freuen! All das bestätigt ihnen sicherlich, daß das Kind der von Gott Verheißene ist.

Lukas 2:21-3821 Als nun acht Tage voll wurden und er beschnitten werden sollte, wurde ihm auch der Name Jesus gegeben, der Name, den der Engel genannt hatte, bevor er im Schoß empfangen worden war.22 Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Mose voll wurden, brachten sie ihn nach Jerusalem hinauf, um ihn Jehova darzustellen, 23 so wie es in Jehovas Gesetz geschrieben steht: „Alles Männliche, das einen Mutterschoß öffnet, soll Jehova heilig genannt werden“, 24 und um ein Schlachtopfer darzubringen gemäß dem, was in dem Gesetz Jehovas gesagt ist: „Ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.“25 Und siehe, da war ein Mensch in Jerusalem namens Sịmeon, und dieser Mensch war gerecht und ehrfurchtsvoll und wartete auf Israels Trost, und heiliger Geist war auf ihm. 26 Ferner war ihm von Gott durch den heiligen Geist geoffenbart worden, daß er den Tod nicht sehen werde, bevor er den Christus Jehovas gesehen hätte. 27 Unter der Macht des Geistes kam er nun in den Tempel; und als die Eltern das kleine Kind, Jesus, hereinbrachten, um mit ihm nach dem gewohnten Brauch des Gesetzes zu verfahren, 28 da nahm er es selbst in seine Arme und segnete Gott und sprach: 29 „Nun, Souveräner Herr, entläßt du deinen Sklaven in Frieden, deiner Erklärung gemäß; 30 denn meine Augen haben dein Mittel zur Rettung gesehen, 31 das du angesichts aller Völker bereitet hast, 32 ein Licht zur Beseitigung des Schleiers von den Nationen und eine Herrlichkeit deines Volkes Israel.“ 33 Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich fortgesetzt über die Dinge, die über ihn geredet wurden. 34 Auch segnete Sịmeon sie, sprach aber zu Maria, seiner Mutter: „Siehe! Dieser ist in Israel zum Fall und Wiederaufstehen vieler gesetzt und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird 35 (ja, ein langes Schwert wird deine eigene Seele durchdringen), damit die Überlegungen vieler Herzen enthüllt werden.“36 Nun war da Anna, eine Prophetin, Phạnuëls Tochter, aus dem Stamm Ạscher (diese Frau war an Jahren schon vorgerückt und hatte nach ihrer Jungfrauschaft sieben Jahre mit einem Ehemann gelebt, 37 und sie war eine Witwe, nun vierundachtzig Jahre alt), die niemals im Tempel fehlte und Nacht und Tag mit Fasten und Flehen heiligen Dienst darbrachte. 38 Und gerade in jener Stunde trat sie herzu und begann Gott Dank zu zollen und zu allen, die auf die Befreiung Jerusalems warteten, von [dem Kind] zu reden.

3. Mose 12:1-8 Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sagte: 2 „Rede zu den Söhnen Israels und sprich: ‚Falls eine Frau Samen empfängt und ein männliches Kind gebiert, soll sie sieben Tage unrein sein; wie in den Tagen der Unreinigkeit während ihrer Menstruation wird sie unrein sein. 3 Und am achten Tag wird das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten werden. 4 Dreiunddreißig weitere Tage wird sie im Reinigungsblut bleiben. Sie sollte nichts Heiliges berühren, und sie sollte nicht an die heilige Stätte kommen, bis sich die Tage ihrer Reinigung erfüllen.5 Sollte sie nun ein weibliches Kind gebären, dann soll sie vierzehn Tage unrein sein wie während ihrer Menstruation. Sechsundsechzig weitere Tage wird sie mit dem Reinigungsblut [zu Hause] bleiben. 6 Dann, wenn sich die Tage ihrer Reinigung für einen Sohn oder für eine Tochter erfüllen, wird sie einen jungen Widder, der in seinem ersten Jahr [steht], für ein Brandopfer und eine junge Taube oder eine Turteltaube für ein Sündopfer an den Eingang des Zeltes der Zusammenkunft zum Priester bringen. 7 Und er soll es vor Jehova darbringen und für sie Sühne leisten, und sie soll vom Quell ihres Blutes rein sein. Dies ist das Gesetz diejenige betreffend, die entweder ein männliches oder ein weibliches Kind gebiert. 8 Wenn sie aber nicht genug für ein Schaf aufbringen kann, dann soll sie zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben nehmen, eine für ein Brandopfer und eine für ein Sündopfer, und der Priester soll für sie Sühne leisten, und sie soll rein sein.‘ “

__._,_.___

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Di 7. Dez 2010, 13:48
von DocNobbi
Marleen hat geschrieben:Unsere Weihnachten war das heidnische Lichter-Fest und Jesus Geburt wurden zusammen gelegt von der kath-Kirche sonst hätten sie die Heiden nicht für sich gewinnen können; habe ich mal gelesen.

Marleen

Liebe Marleen, im anderen Forum habe ich eine Gruppe *Bräuche* .. da kannst Du sehr gerne über Weihnachten, bezw. den alternativen Festen /Sonnenwendfeiern erzählen.. Freue mich darüber.

Weihnachten , Christi Geburt, wurde ja ganz bewusst an diese Feiern angelehnt. Das genaue Geburtsdatum ist unbekannt.

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Di 7. Dez 2010, 13:50
von DocNobbi
Liebe Maggie,

finde diese Erzählform sehr schön.. Danke ! :)

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Di 7. Dez 2010, 23:42
von maggie
Liebe Gertrud

>Aber nach meinem Verständnis wurden auch alle Engel, also auch Michael durch Christus aus dem Vater >erschaffen.
>Wie kommst du darauf, Christus und Michael gleichzusetzen? Entsprechende Texte würden mich durchaus >interessieren, wenn du sie heraussuchen möchtest.
>"Wort", der Begriff, der im Deutschen für Christus steht, ist vielleicht auch ein wenig mißverständlich.
>"Worte" steht ja im allgemeinen einfach für Sprache, also das übliche Kommunikationsmittel unter Menschen. >Dazu würde dann auch der Wortführer passen.
>Das ist aber nicht dasselbe wie das "Wort Gottes". Das Wort Gottes schafft Tatsachen, so wie "Es werde Licht" >und es ward Licht. Christus ist das "Wort Gottes" und nicht ein Wortführer.

Als erstes möchte ich Kolosser 1:13 -17 anführen: "Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden. 15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen,"
Hier ist ja eindeutig von Jesus die Rede und es wird von ihm gesagt, dass er der Erstgeborene aller Schöpfung ist und durch ihn alles andere ins Dasein kam.

Dann Johannes 1:1-5 "Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott. 2 Dieser war im Anfang bei GOTT. 3 Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein.
Was ins Dasein gekommen ist 4 durch ihn, war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht überwältigt." V 9Das wahre Licht, das jeder Art von Menschen Licht gibt, war im Begriff, in die Welt zu kommen. 10 Er war in der Welt, und die Welt kam durch ihn ins Dasein, aber die Welt erkannte ihn nicht. "

An diesem Text kann man sehen, das Jesus und das Wort die gleiche Person ist, da ja sowohl von Jesus , als auch vom Wort gesagt wird, dass alle Dinge durch ihn ins Dasein kamen und irgendwo in Daniel (finds jetzt grad nicht) gesagt wird, dass dieses verheißene Licht der Messias sein würde.

Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, sind wir uns da einig, dass Jesus und "Das Wort" identisch sind.

Offenbarung 19:11-14 "11 Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt, 13 und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes. 14 Und die Heere, die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden, und sie waren in weiße, reine, feine Leinwand gekleidet. 15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes langes Schwert hervor, daß er damit die Nationen schlage, und er wird sie mit eisernem Stab hüten. Auch tritt er die Weinkelter des Grimmes des Zorns Gottes, des Allmächtigen. 16 Und auf seinem äußeren Kleid, nämlich auf seinem Oberschenkel, trägt er einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren."

In diesem Text ist von dem Lamm Gottes die Rede. Das Lamm ist ja Jesus. Dann wird gesagt, dass sein Name das Wort Gottes sei. An anderen Stellen wird gesagt das Michael und seine Heere kämpfen. Offenbarung 12:7 Das zeigt eigentlich schon ganz deutlich, dass es sich um eine Person handelt mit verschiedenen Namen.

ich setze mal noch eine Abhandlung rein, die vielleicht noch ein bisschen Licht in die Sache bringt.


Wer ist der Erzengel Michael?
AUS der Bibel erfahren wir, dass im geistigen Bereich Millionen von Engelgeschöpfen leben (Daniel 7:9, 10; Offenbarung 5:11). In der gesamten Bibel ist Hunderte von Malen von Engeln die Rede, die Gott gegenüber loyal sind. Aber nur zwei der Geistgeschöpfe werden mit Namen genannt. Bei einem dieser Engel handelt es sich um Gabriel, der in einem Zeitraum von 600 Jahren drei verschiedenen Personen eine Botschaft von Gott überbrachte (Daniel 9:20-22; Lukas 1:8-19, 26-28). Der andere namentlich erwähnte Engel ist Michael.
Michael ist ohne Frage ein bedeutender Engel. Im Bibelbuch Daniel wird zum Beispiel beschrieben, dass er für das Volk Jehovas gegen böse Dämonen kämpfte (Daniel 10:13; 12:1). Gemäß dem von Gott inspirierten Brief des Judas hatte Michael mit Satan eine Auseinandersetzung wegen des Leibes Mose (Judas 9). In der Offenbarung wird gezeigt, dass Michael mit Satan und seinen Dämonen Krieg führte und sie aus dem Himmel hinauswarf (Offenbarung 12:7-9). Von keinem anderen Engel wird gesagt, er habe so große Macht und Gewalt über Gottes Feinde. Daher verwundert es nicht, dass Michael in der Bibel als „Erzengel“ bezeichnet wird, denn die Vorsilbe „Erz“ bedeutet „Oberster“ oder „Haupt“.
Wer ist Michael?
In den Religionen der Christenheit sowie im Judentum und im Islam werden widersprüchliche Ansichten zum Thema Engel vertreten. Manche Erklärungen sind eher vage. Zum Beispiel heißt es im Anchor Bible Dictionary: „Es gibt vielleicht einen einzelnen übergeordneten Engel und/oder eine kleine Gruppe von Erzengeln (gewöhnlich vier oder sieben).“ Gemäß dem Imperial Bible-Dictionary ist Michael der „Name eines übermenschlichen Wesens, über das im Wesentlichen zwei miteinander konkurrierende Ansichten bestehen; entweder handelt es sich um den Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, oder um einen der so genannten sieben Erzengel“.
Die jüdische Tradition benennt sieben Erzengel, nämlich Gabriel, Jeremiel, Michael, Raguel, Raphael, Sariel und Uriel. Im Islam glaubt man hingegen an vier Erzengel: Gabriel, Michael, Asrael und Israfil. Im Katholizismus ist man ebenfalls überzeugt, dass es vier Erzengel gibt: Michael, Gabriel, Raphael und Uriel. Was sagt die Bibel? Gibt es mehrere Erzengel?
Die Antwort der Bibel
In der Bibel wird außer Michael kein Erzengel erwähnt, noch verwendet die Heilige Schrift die Bezeichnung „Erzengel“ in der Mehrzahl. Die Bibel bezeichnet Michael als den Erzengel, was anzeigt, dass nur ihm diese Bezeichnung zukommt. Daher kann man logischerweise davon ausgehen, dass Jehova Gott einem einzigen seiner himmlischen Geschöpfe volle Autorität über alle anderen Engel übertragen hat.
Außer vom Schöpfer selbst wird nur von einer anderen treuen Person gesagt, dass ihr Engel untertan sind, nämlich von Jesus Christus (Matthäus 13:41; 16:27; 24:31). Der Apostel Paulus spricht ausdrücklich von dem „Herrn Jesus“ und „seinen mächtigen Engeln“ (2. Thessalonicher 1:7). Und Petrus sagt über den auferstandenen Jesus: „Er ist zur Rechten Gottes, denn er ging hin in den Himmel; und Engel und Gewalten und Mächte wurden ihm unterworfen“ (1. Petrus 3:22).
Obwohl in der Bibel keine Aussage zu finden ist, die Jesus eindeutig mit dem Erzengel Michael gleichsetzt, gibt es eine Schriftstelle, in der Jesus mit dem Amt des Erzengels in Verbindung gebracht wird. In seinem Brief an die Thessalonicher sagte der Apostel Paulus voraus: „Der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen“ (1. Thessalonicher 4:16). In dieser Textpassage wird Jesus als derjenige beschrieben, der seine Macht als Gottes messianischer König angetreten hat. Außerdem spricht er mit der „Stimme eines Erzengels“. Man beachte auch, dass er die Macht hat, Tote aufzuerwecken.
Während seines irdischen Daseins weckte Jesus einige Tote auf. Dabei ließ er jeweils einen gebietenden Zuruf ergehen. Als er beispielsweise den Sohn einer Witwe in der Stadt Nain auferweckte, sagte er: „Junger Mann, ich sage dir: Steh auf!“ (Lukas 7:14, 15). Später, kurz bevor Jesus seinen Freund Lazarus auferweckte, „rief er mit lauter Stimme: ‚Lazarus, komm heraus!‘ “ (Johannes 11:43). Allerdings war Jesu Stimme bei den erwähnten Begebenheiten die eines vollkommenen Menschen.
Nachdem Jesus selbst auferweckt worden war, wurde er als Geistgeschöpf im Himmel zu einer „übergeordneten Stellung“ erhöht (Philipper 2:9). Da er nun kein Mensch mehr ist, hat er somit die Stimme eines Erzengels. Daher ließ Jesus, als die Posaune Gottes ertönte und „die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen“ zu himmlischem Leben auferweckt werden sollten, einen ‘gebietenden Zuruf’ ergehen, und zwar dieses Mal „mit der Stimme eines Erzengels“. Logischerweise kann nur ein Erzengel „mit der Stimme eines Erzengels“ rufen.
Ja, es gibt andere Engelgeschöpfe von hohem Rang: Seraphe und Cherube (1. Mose 3:24; Jesaja 6:2). Doch die Bibel weist auf den auferstandenen Jesus Christus als den höchsten aller Engel hin — den Erzengel Michael.

Morgen dann noch was zu Logos, Das Wort.

Liebe Grüße
Maggie

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Mi 8. Dez 2010, 09:21
von maggie
Jesus und die Astrologen

VON Osten her nähern sich einige Männer. Es sind Astrologen — Männer, die behaupten, die Laufbahn der Sterne deuten zu können. In ihrer Heimat, im Osten, haben sie einen neuen Stern gesehen, und sie sind ihm Hunderte von Kilometern bis nach Jerusalem gefolgt.

Als sie in Jerusalem eintreffen, fragen sie: „Wo ist der als König der Juden Geborene? Denn als wir im Osten waren, sahen wir seinen Stern, und wir sind gekommen, ihm zu huldigen.“

Als König Herodes in Jerusalem davon hört, ist er außer sich. Er ruft die Oberpriester zu sich und fragt sie, wo der Christus geboren werden soll. Sie stützen ihre Antwort auf die heiligen Schriften und erwidern: „In Bethlehem.“ Daraufhin läßt Herodes die Astrologen zu sich rufen und befiehlt ihnen: „Geht und stellt genaue Nachforschungen nach dem kleinen Kind an, und wenn ihr es gefunden habt, so meldet es mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.“ Aber in Wirklichkeit will Herodes das Kind töten.

Nachdem die Astrologen weggegangen sind, geschieht etwas Erstaunliches. Der Stern, den sie bereits im Osten gesehen haben, geht vor ihnen her. Natürlich handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Stern, denn er ist dazu ausersehen, sie zu führen. Die Astrologen folgen ihm, bis er über dem Ort stehenbleibt, wo Joseph und Maria sich aufhalten.

Als die Astrologen das Haus betreten, finden sie Maria mit dem kleinen Jesus. Alle verbeugen sich vor ihm. Und sie holen aus ihren Taschen Geschenke hervor: Gold, duftendes Harz und Myrrhe. Als sie dann im Begriff sind, zu Herodes zurückzukehren, um ihm mitzuteilen, wo sich das Kind befindet, werden sie von Gott durch einen Traum von ihrem Plan abgebracht. Und so kehren sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.

Wer sorgte deiner Meinung nach dafür, daß sich der Stern am Himmel so bewegte, daß er den Astrologen als Wegweiser diente? Wie du weißt, führte der Stern sie nicht direkt zu Jesus nach Bethlehem. Statt dessen wurden sie nach Jerusalem geführt, wo sie mit König Herodes zusammentrafen, der Jesus töten wollte. Genau das hätte Herodes getan, wenn Gott nicht eingegriffen und die Astrologen davor gewarnt hätte, Herodes mitzuteilen, wo Jesus war. Es war Gottes Feind, Satan, der Teufel, der Jesus töten wollte, und mit Hilfe des Sterns versuchte er, diese Absicht zu verwirklichen.

Matthäus 2:1-12 Nachdem Jesus in Bẹthlehem in Judạ̈a in den Tagen des Königs Herodes geboren worden war, siehe, da kamen Astrologen aus östlichen Gegenden nach Jerusalem 2 und sprachen: „Wo ist der als König der Juden Geborene? Denn [als wir] im Osten [waren,] sahen wir seinen Stern, und wir sind gekommen, ihm zu huldigen.“ 3 Als König Herodes das hörte, geriet er und mit ihm ganz Jerusalem in Aufregung; 4 und er versammelte alle Oberpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. 5 Sie sagten zu ihm: „In Bẹthlehem in Judạ̈a; denn so ist durch den Propheten geschrieben worden: 6 ‚Und du, o Bẹthlehem vom Land Juda, bist keineswegs die unbedeutendste [Stadt] unter den Statthaltern Judas; denn aus dir wird ein Regent hervorgehen, der mein Volk Israel hüten wird.‘ “7 Dann berief Herodes heimlich die Astrologen und erkundigte sich bei ihnen genau nach der Zeit der Erscheinung des Sterns; 8 und er sandte sie nach Bẹthlehem und sprach: „Geht und stellt genaue Nachforschungen nach dem kleinen Kind an, und wenn ihr es gefunden habt, so meldet es mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.“ 9 Als sie den König angehört hatten, gingen sie ihres Weges; und siehe, der Stern, den sie gesehen hatten, [als sie] im Osten [waren], ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stehenblieb, wo sich das kleine Kind befand. 10 Als sie den Stern sahen, freuten sie sich tatsächlich sehr. 11 Und als sie in das Haus kamen, sahen sie das kleine Kind bei Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm. Auch öffneten sie ihre Schätze und brachten ihm Gaben dar: Gold und duftendes Harz und Myrrhe. 12 Weil sie aber im Traum eine göttliche Warnung erhielten, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.

Micha 5:2 Und du, o Bẹthlehem-Ẹphratha, das zu klein ist, um schließlich unter den Tausenden Judas zu sein, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher in Israel werden soll, dessen Ursprung aus frühen Zeiten ist, aus den Tagen unabsehbarer Zeit.

__._,_.___