Liebe Wulfila,
die Analogie, die du da herzustellen versuchst, trägt nicht. Ausser evtl. im ersten Punkt.
Aber schon im zweiten Punkt wird es dubios. Es ist durchaus etwas Anderes, wenn man eine Blockade "annimmt", also hinnimmt, dass man sie selbst erzeugt hat, als wenn man nach Jesu Anweisung einen Schritt weiter geht und dem
Schöpfer bekennt, dass man sich dadurch von ihm getrennt hat und ausserdem um Verzeihung bittet.
Vollends abstrus ist die Analogie jedoch im dritten Punkt. Nach Peters Manier würde es ja genügen zu sagen: Ich lasse los. Doch das funktioniert so nicht. Man muss Wiedergutmachung üben. Gott verlangt, dass wir das Fehlverhalten, das sich in einer bestimmten Blockade niedergeschlagen hat, korrigieren. Wenn wir uns also mal in der Vergangenheit im Naturreich negativ betätigt haben, zum Beispiel Tiere gequält haben, dann verlangt Gott von uns BESSERUNG, also in diesem Fall, dass wir beweisen, dass wir nun Liebe an Tieren üben.
Ein vierter Punkt ist die GNADE Gottes, die bewirkt, dass wir nur einen Bruchteil von dem wiedergutzumachen haben, was wir gesündigt haben. Dadurch kann der Aufstieg eines sündigen Menschen zu Gott sehr rasant verlaufen, wenn er nämlich die Liebe im Herzen entwickelt UND sie ununterbrochen in allen Lebenslagen einsetzt.
wulfila hat geschrieben:
Dann fliesen auch die Energie wieder - warum du da ein Überwesen brauchst ist mir nicht so klar. Ist halt deine Konditionieren.
Das "Überwesen" ist halt unser Schöpfer, von dem wir uns durch Sünde getrennt haben. Ich habe in den vohergehenden Absätzen beschrieben, wie man durch eigene Liebe-Tätigkeit die Trennung zu Gott überwinden kann.
Wer das nicht tut - oder nicht tun will, wird weiter in Sünde leben und braucht sehr lange, bis er den Weg zu Gott wieder gefunden hat.
wulfila hat geschrieben:
Ich schlage dir mal folgendes Arbeitsmodell vor -> Du bist davon überzeugt, dass du selbst deine Blockaden nicht lösen kannst, weil du von einem Geistwesen besetzt bist, dass sich als Jesus Christus ausgibt und deine Energien für sich zum leben benötigt.
Jede Eigenintiative deinerseits, wäre ein Kraftverlust dieses Wesens
Tja, wulfila, das ist nun der allergrößte Irrtum, den man sich vorstellen kann.
Ich bin nicht von Jesus Christus "besetzt", wie du meinst. Diesen Ausdruck kann man nur benutzen, wenn man es mit Dunkelwesen zu tun hat.
Ich werde vielmehr von Christus
getragen. Jede Eigeninitiative von mir wird durch Gottes Kraft in unendlicher Weise unterstützt. Wer das noch nicht erfahren hat, kann es sich nicht vorstellen und wird es vielleicht bezweifeln. Aber es ist die Wahrheit.
Mir steht die Kraft Jesu Christi zur Verfügung und ich kann sie - entsprechend meiner eigenen lichten Eigenschaften - einsetzen, um an der Befreiung anderer Geistwesen mitzuwirken.
Jesus sagt (Joh. 6):
# 6.26 Jesus antwortete
# ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht
# mich, nicht weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den
# Broten gegessen habt und gesaettigt worden seid. 6.27 Wirket
# nicht [fuer] die Speise, die vergeht, sondern [fuer] die Speise,
# die da bleibt ins ewige Leben, die der Sohn des Menschen euch
# geben wird; denn diesen hat der Vater, Gott, beglaubigt.
Ich habe von diesem Brot gegessen und nichts und niemand wird mich davon abbringen, Jesus, dem Christus fortan in Liebe zu dienen.
Liebe Grüße,
Norbert