Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Mo 26. Jan 2015, 14:49
Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alleEngel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron
der Herrlichkeit setzen (Mat.25:31)
Jesu Dienst auf der Erde ging dem Ende entgegen und Jesu Jünger wollten unbedingt wissen, was ihnen die Zukunft bringt. Deshalb wurde Jesus von vier seiner Apostel wenige Tage vor seinem Tod gefragt: „Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“ (Mat. 24:3Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart*+ und des Abschlusses* des Systems der Dinge* sein?“; Mar. 13:3Und als er auf dem Ölberg saß, dem Tempel gegenüber, begannen ihn Petrus+ und Jakobus und Johạnnes und Andreas, als sie mit ihm allein waren, zu fragen:+ ). Er antwortete mit einer ausführlichen Prophezeiung, die inMatthäus 24 und 25 aufgezeichnet ist. Er sagte viele bemerkenswerte Ereignisse voraus. Seine Worte sind für uns von großer Bedeutung, da auch wir sehr daran interessiert sind, was die Zukunft bringt. Unter Gebet haben sich Jehovas Diener im Lauf der Jahre eingehend mit Jesu Prophezeiung über die letzten Tage beschäftigt, da sie besser zu verstehen suchten, wann sich Jesu Worte erfüllen.
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/1/25
Matthäus 24 und 25
24 Als Jesus nun wegging und sich aus dem Tempel begab, traten jedoch seine Jünger herzu, um ihm die Bauten des Tempels zu zeigen.+ 2 In Erwiderung sprach er zu ihnen: „Seht ihr nicht alle diese Dinge? Wahrlich, ich sage euch: Keinesfalls wird hier ein Stein auf dem anderen gelassen, der nicht niedergerissen werden wird.“+
3 Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart*+ und des Abschlusses* des Systems der Dinge* sein?“+
4 Und Jesus gab ihnen zur Antwort: „Seht zu, daß euch niemand irreführe;+5 denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin der Christus*‘ und werden viele irreführen.+ 6 Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten hören; seht zu, daß ihr nicht erschreckt. Denn diese Dinge müssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.*+
7 Denn Nation wird sich gegen Nation erheben*+ und Königreich gegen Königreich,+ und es wird Lebensmittelknappheit+ und Erdbeben+ an einem Ort nach dem anderen geben. 8 Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen.
9 Dann wird man euch der Drangsal überliefern+ und wird euch töten+, und ihr werdet um meines Namens willen+ Gegenstand des Hasses+ aller Nationen sein.10 Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden+ und werden einander verraten und werden einander hassen.+ 11 Und viele falsche Propheten+ werden aufstehen und viele irreführen;+ 12 und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit+ wird die Liebe der meisten erkalten.+ 13 Wer aber bis zum Ende* ausgeharrt+ haben wird, der wird gerettet werden.+ 14 Und diese gute Botschaft+ vom Königreich+ wird auf der ganzen bewohnten Erde*gepredigt* werden, allen Nationen zu einem Zeugnis;*+ und dann wird das Ende*+ kommen.
15 Wenn ihr daher das abscheuliche Ding+, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte* stehen seht+ (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an*), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen.+ 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen. 19 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen!+20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag;* 21 denn dann wird große Drangsal*+ sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat,+ nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten+ willen werden jene Tage verkürzt werden.+
23 Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘+ oder: ‚Dort!‘, glaubt es nicht.+ 24 Denn es werden falsche Christusse+ und falsche Propheten+ aufstehen und werden große Zeichen+ und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen.+ 25 Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt.+ 26 Wenn man daher zu euch sagt: ‚Siehe! Er ist in der Wildnis‘, geht nicht hinaus; ‚Siehe! Er ist in den inneren Gemächern‘, glaubt es nicht.+27 Denn so, wie der Blitz+ von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird die Gegenwart* des Menschensohnes sein.+28 Wo auch immer der Kadaver ist, da werden die Adler+ versammelt werden.+
29 Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden,+und der Mond+ wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.+ 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes+ im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen,+ und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit* auf den Wolken des Himmels kommen*sehen.+ 31 Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall+ aussenden, und sie werden seine Auserwählten+ von den vier Winden her versammeln,+ von [dem] einen äußersten [Ende] der Himmel bis zu ihrem anderen äußersten [Ende].
32 Von dem Feigenbaum als Gleichnis lernt nun folgendes: Sobald sein junger Zweig weich wird und er Blätter hervortreibt, erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist.+ 33 Ebenso erkennt auch ihr, wenn ihr alle diese Dinge seht, daß er nahe an den Türen ist.+ 34 Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation*+ auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen. 35 Himmel und Erde werden vergehen,+ meine Worte aber werden auf keinen Fall vergehen.+
36 Von jenem Tag und jener Stunde+ hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn*, sondern nur der Vater.+ 37 Denn geradeso wie die Tage Noahs+ waren, so wird die Gegenwart* des Menschensohnes sein.+38 Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut* waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah+in die Arche hineinging,+ 39 und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte:+ so wird die Gegenwart* des Menschensohnes sein.40 Dann werden zwei Männer auf dem Feld sein: einer wird mitgenommen und der andere zurückgelassen werden; 41 zwei Frauen werden an der Handmühle mahlen:+ die eine wird mitgenommen und die andere zurückgelassen werden.+42 Wacht deshalb beharrlich, weil ihr nicht wißt, an welchem Tag euer Herr kommt.+
43 Doch erkennt e i n e s , daß der Hausherr, wenn er gewußt hätte, in welcher Wache der Dieb kommen würde,+ wach geblieben wäre und nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen. 44 Deswegen erweist auch ihr euch als solche, die bereit sind,+ denn zu einer Stunde, da ihr es nicht denkt, kommt der Menschensohn.
45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave,+ den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?+46 Glücklich+ ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft* so tuend findet.47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.+
48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen+ sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘+ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde,+die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen*+ und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein]* Weinen und [sein]*Zähneknirschen* sein.+
25 Dann wird das Königreich der Himmel zehn Jungfrauen gleich werden, die ihre Lampen+ nahmen und auszogen, dem Bräutigam+ entgegen. 2 Fünf von ihnen waren töricht+, und fünf waren verständig+. 3 Denn die törichten nahmen wohl ihre Lampen, nahmen aber kein Öl mit sich, 4 die verständigen dagegen nahmen samt ihren Lampen Öl in ihren Behältern mit. 5 Während der Bräutigam noch ausblieb, nickten sie alle ein und begannen zu schlafen+. 6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei+: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!‘7 Da erhoben sich alle jene Jungfrauen und brachten ihre Lampen+ in Ordnung.8 Die törichten sagten zu den verständigen: ‚Gebt uns etwas von eurem Öl+, denn unsere Lampen sind daran, zu erlöschen.‘ 9 Da antworteten die verständigen+und sprachen: ‚Vielleicht mag es nicht ganz für uns und euch genügen. Geht statt dessen hin zu denen, die es verkaufen, und kauft für euch selbst.‘ 10 Während sie hingingen, um zu kaufen, traf der Bräutigam ein, und die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zum Hochzeitsfest+; und die Tür wurde verschlossen. 11 Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns!‘+ 12 Er gab zur Antwort: ‚Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘+
13 Wacht daher beharrlich,+ denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde.+
14 Denn es ist so, wie wenn ein Mensch+, der im Begriff stand, außer Landes zu reisen,+ seine eigenen Sklaven zu sich rief und ihnen seine Habe übergab.+15 Und dem einen gab er fünf Talente*, einem anderen zwei, noch einem anderen eines, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit,+ und er ging außer Landes.16 Sogleich ging der, der die fünf Talente empfangen hatte, hin und machte Geschäfte damit und gewann fünf weitere.+ 17 Desgleichen gewann der, der die zwei empfangen hatte, zwei weitere. 18 Der aber, der nur eines empfangen hatte, ging hin und grub in die Erde und verbarg das Silbergeld seines Herrn.
19 Nach langer Zeit+ kam der Herr jener Sklaven und rechnete mit ihnen ab.+20 Da trat der herzu, der fünf Talente empfangen hatte, und brachte fünf weitere Talente* und sprach: ‚Herr, du hast mir fünf Talente übergeben; siehe, ich habe fünf weitere Talente gewonnen.‘+ 21 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave!+ Du warst über weniges treu.+ Ich will dich über vieles setzen.+ Geh ein in die Freude+ deines Herrn.‘ 22 Als nächster trat der herzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: ‚Herr, du hast mir zwei Talente übergeben; siehe, ich habe zwei weitere Talente gewonnen.‘+ 23 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen.+ Geh ein in die Freude+ deines Herrn.‘
24 Schließlich trat der herzu, der das eine Talent empfangen hatte,+ und sagte: ‚Herr, ich wußte, daß du ein strenger* Mann bist und erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht geworfelt hast. 25 Da fürchtete+ ich mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Hier hast du das Deine.‘ 26 In Erwiderung sprach sein Herr zu ihm: ‚[Du] böser und träger* Sklave! Du wußtest also, daß ich erntete, wo ich nicht säte, und sammelte, wo ich nicht worfelte? 27 Nun, so hättest du mein Silbergeld bei den Bankleuten anlegen sollen, und bei meiner Ankunft hätte ich das Meine mit Zins erhalten.+
28 Deshalb nehmt ihm das Talent* weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat.+ 29 Denn jedem, der hat, wird mehr gegeben werden, und er wird in Fülle haben; dem aber, der nicht hat, wird selbst das, was er hat, weggenommen werden.+ 30 Und den unnützen Sklaven werft hinaus in die Finsternis draußen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen* sein.‘+
31 Wenn der Menschensohn+ in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm,+ dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen.+32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden,+ und er wird die Menschen voneinander trennen,+ so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten+ stellen, die Böcke* aber zu seiner Linken+.
34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid,+ erbt+ das Königreich+, das von der Grundlegung* der Welt+ an für euch bereitet ist. 35 Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen;+ ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf,+ 36 nackt,*+ und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis+, und ihr kamt zu mir.‘ 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig+ und gaben dir etwas zu trinken?+ 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40 Und der König+ wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten+dieser meiner Brüder+ getan habt, habt ihr es mir getan.‘+
41 Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir,+ ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer+, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist.+ 42 Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen,+ und ich wurde durstig,+ aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43 Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet+mich nicht, krank und im Gefängnis+, aber ihr saht nicht nach mir.‘ 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht?‘ 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten+ nicht getan habt, habt ihr es mir+ nicht getan.‘+ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung*weggehen,+ die Gerechten aber in das ewige Leben.“+
der Herrlichkeit setzen (Mat.25:31)
Jesu Dienst auf der Erde ging dem Ende entgegen und Jesu Jünger wollten unbedingt wissen, was ihnen die Zukunft bringt. Deshalb wurde Jesus von vier seiner Apostel wenige Tage vor seinem Tod gefragt: „Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“ (Mat. 24:3Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart*+ und des Abschlusses* des Systems der Dinge* sein?“; Mar. 13:3Und als er auf dem Ölberg saß, dem Tempel gegenüber, begannen ihn Petrus+ und Jakobus und Johạnnes und Andreas, als sie mit ihm allein waren, zu fragen:+ ). Er antwortete mit einer ausführlichen Prophezeiung, die inMatthäus 24 und 25 aufgezeichnet ist. Er sagte viele bemerkenswerte Ereignisse voraus. Seine Worte sind für uns von großer Bedeutung, da auch wir sehr daran interessiert sind, was die Zukunft bringt. Unter Gebet haben sich Jehovas Diener im Lauf der Jahre eingehend mit Jesu Prophezeiung über die letzten Tage beschäftigt, da sie besser zu verstehen suchten, wann sich Jesu Worte erfüllen.
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/1/25
Matthäus 24 und 25
24 Als Jesus nun wegging und sich aus dem Tempel begab, traten jedoch seine Jünger herzu, um ihm die Bauten des Tempels zu zeigen.+ 2 In Erwiderung sprach er zu ihnen: „Seht ihr nicht alle diese Dinge? Wahrlich, ich sage euch: Keinesfalls wird hier ein Stein auf dem anderen gelassen, der nicht niedergerissen werden wird.“+
3 Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart*+ und des Abschlusses* des Systems der Dinge* sein?“+
4 Und Jesus gab ihnen zur Antwort: „Seht zu, daß euch niemand irreführe;+5 denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin der Christus*‘ und werden viele irreführen.+ 6 Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten hören; seht zu, daß ihr nicht erschreckt. Denn diese Dinge müssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.*+
7 Denn Nation wird sich gegen Nation erheben*+ und Königreich gegen Königreich,+ und es wird Lebensmittelknappheit+ und Erdbeben+ an einem Ort nach dem anderen geben. 8 Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen.
9 Dann wird man euch der Drangsal überliefern+ und wird euch töten+, und ihr werdet um meines Namens willen+ Gegenstand des Hasses+ aller Nationen sein.10 Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden+ und werden einander verraten und werden einander hassen.+ 11 Und viele falsche Propheten+ werden aufstehen und viele irreführen;+ 12 und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit+ wird die Liebe der meisten erkalten.+ 13 Wer aber bis zum Ende* ausgeharrt+ haben wird, der wird gerettet werden.+ 14 Und diese gute Botschaft+ vom Königreich+ wird auf der ganzen bewohnten Erde*gepredigt* werden, allen Nationen zu einem Zeugnis;*+ und dann wird das Ende*+ kommen.
15 Wenn ihr daher das abscheuliche Ding+, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte* stehen seht+ (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an*), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen.+ 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen. 19 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen!+20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag;* 21 denn dann wird große Drangsal*+ sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat,+ nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten+ willen werden jene Tage verkürzt werden.+
23 Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘+ oder: ‚Dort!‘, glaubt es nicht.+ 24 Denn es werden falsche Christusse+ und falsche Propheten+ aufstehen und werden große Zeichen+ und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen.+ 25 Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt.+ 26 Wenn man daher zu euch sagt: ‚Siehe! Er ist in der Wildnis‘, geht nicht hinaus; ‚Siehe! Er ist in den inneren Gemächern‘, glaubt es nicht.+27 Denn so, wie der Blitz+ von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird die Gegenwart* des Menschensohnes sein.+28 Wo auch immer der Kadaver ist, da werden die Adler+ versammelt werden.+
29 Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden,+und der Mond+ wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.+ 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes+ im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen,+ und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit* auf den Wolken des Himmels kommen*sehen.+ 31 Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall+ aussenden, und sie werden seine Auserwählten+ von den vier Winden her versammeln,+ von [dem] einen äußersten [Ende] der Himmel bis zu ihrem anderen äußersten [Ende].
32 Von dem Feigenbaum als Gleichnis lernt nun folgendes: Sobald sein junger Zweig weich wird und er Blätter hervortreibt, erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist.+ 33 Ebenso erkennt auch ihr, wenn ihr alle diese Dinge seht, daß er nahe an den Türen ist.+ 34 Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation*+ auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen. 35 Himmel und Erde werden vergehen,+ meine Worte aber werden auf keinen Fall vergehen.+
36 Von jenem Tag und jener Stunde+ hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn*, sondern nur der Vater.+ 37 Denn geradeso wie die Tage Noahs+ waren, so wird die Gegenwart* des Menschensohnes sein.+38 Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut* waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah+in die Arche hineinging,+ 39 und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte:+ so wird die Gegenwart* des Menschensohnes sein.40 Dann werden zwei Männer auf dem Feld sein: einer wird mitgenommen und der andere zurückgelassen werden; 41 zwei Frauen werden an der Handmühle mahlen:+ die eine wird mitgenommen und die andere zurückgelassen werden.+42 Wacht deshalb beharrlich, weil ihr nicht wißt, an welchem Tag euer Herr kommt.+
43 Doch erkennt e i n e s , daß der Hausherr, wenn er gewußt hätte, in welcher Wache der Dieb kommen würde,+ wach geblieben wäre und nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen. 44 Deswegen erweist auch ihr euch als solche, die bereit sind,+ denn zu einer Stunde, da ihr es nicht denkt, kommt der Menschensohn.
45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave,+ den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?+46 Glücklich+ ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft* so tuend findet.47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.+
48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen+ sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘+ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde,+die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen*+ und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein]* Weinen und [sein]*Zähneknirschen* sein.+
25 Dann wird das Königreich der Himmel zehn Jungfrauen gleich werden, die ihre Lampen+ nahmen und auszogen, dem Bräutigam+ entgegen. 2 Fünf von ihnen waren töricht+, und fünf waren verständig+. 3 Denn die törichten nahmen wohl ihre Lampen, nahmen aber kein Öl mit sich, 4 die verständigen dagegen nahmen samt ihren Lampen Öl in ihren Behältern mit. 5 Während der Bräutigam noch ausblieb, nickten sie alle ein und begannen zu schlafen+. 6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei+: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!‘7 Da erhoben sich alle jene Jungfrauen und brachten ihre Lampen+ in Ordnung.8 Die törichten sagten zu den verständigen: ‚Gebt uns etwas von eurem Öl+, denn unsere Lampen sind daran, zu erlöschen.‘ 9 Da antworteten die verständigen+und sprachen: ‚Vielleicht mag es nicht ganz für uns und euch genügen. Geht statt dessen hin zu denen, die es verkaufen, und kauft für euch selbst.‘ 10 Während sie hingingen, um zu kaufen, traf der Bräutigam ein, und die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zum Hochzeitsfest+; und die Tür wurde verschlossen. 11 Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns!‘+ 12 Er gab zur Antwort: ‚Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘+
13 Wacht daher beharrlich,+ denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde.+
14 Denn es ist so, wie wenn ein Mensch+, der im Begriff stand, außer Landes zu reisen,+ seine eigenen Sklaven zu sich rief und ihnen seine Habe übergab.+15 Und dem einen gab er fünf Talente*, einem anderen zwei, noch einem anderen eines, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit,+ und er ging außer Landes.16 Sogleich ging der, der die fünf Talente empfangen hatte, hin und machte Geschäfte damit und gewann fünf weitere.+ 17 Desgleichen gewann der, der die zwei empfangen hatte, zwei weitere. 18 Der aber, der nur eines empfangen hatte, ging hin und grub in die Erde und verbarg das Silbergeld seines Herrn.
19 Nach langer Zeit+ kam der Herr jener Sklaven und rechnete mit ihnen ab.+20 Da trat der herzu, der fünf Talente empfangen hatte, und brachte fünf weitere Talente* und sprach: ‚Herr, du hast mir fünf Talente übergeben; siehe, ich habe fünf weitere Talente gewonnen.‘+ 21 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave!+ Du warst über weniges treu.+ Ich will dich über vieles setzen.+ Geh ein in die Freude+ deines Herrn.‘ 22 Als nächster trat der herzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: ‚Herr, du hast mir zwei Talente übergeben; siehe, ich habe zwei weitere Talente gewonnen.‘+ 23 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen.+ Geh ein in die Freude+ deines Herrn.‘
24 Schließlich trat der herzu, der das eine Talent empfangen hatte,+ und sagte: ‚Herr, ich wußte, daß du ein strenger* Mann bist und erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht geworfelt hast. 25 Da fürchtete+ ich mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Hier hast du das Deine.‘ 26 In Erwiderung sprach sein Herr zu ihm: ‚[Du] böser und träger* Sklave! Du wußtest also, daß ich erntete, wo ich nicht säte, und sammelte, wo ich nicht worfelte? 27 Nun, so hättest du mein Silbergeld bei den Bankleuten anlegen sollen, und bei meiner Ankunft hätte ich das Meine mit Zins erhalten.+
28 Deshalb nehmt ihm das Talent* weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat.+ 29 Denn jedem, der hat, wird mehr gegeben werden, und er wird in Fülle haben; dem aber, der nicht hat, wird selbst das, was er hat, weggenommen werden.+ 30 Und den unnützen Sklaven werft hinaus in die Finsternis draußen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen* sein.‘+
31 Wenn der Menschensohn+ in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm,+ dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen.+32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden,+ und er wird die Menschen voneinander trennen,+ so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten+ stellen, die Böcke* aber zu seiner Linken+.
34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid,+ erbt+ das Königreich+, das von der Grundlegung* der Welt+ an für euch bereitet ist. 35 Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen;+ ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf,+ 36 nackt,*+ und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis+, und ihr kamt zu mir.‘ 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig+ und gaben dir etwas zu trinken?+ 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40 Und der König+ wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten+dieser meiner Brüder+ getan habt, habt ihr es mir getan.‘+
41 Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir,+ ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer+, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist.+ 42 Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen,+ und ich wurde durstig,+ aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43 Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet+mich nicht, krank und im Gefängnis+, aber ihr saht nicht nach mir.‘ 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht?‘ 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten+ nicht getan habt, habt ihr es mir+ nicht getan.‘+ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung*weggehen,+ die Gerechten aber in das ewige Leben.“+