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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Di 25. Jan 2011, 11:35
von maggie
Jesus tadelt die Pharisäer

WÜRDE er die Dämonen durch die Kraft Satans austreiben, so argumentiert Jesus, wäre der Satan gegen sich selbst entzweit. „Entweder ihr macht den Baum vortrefflich und seine Frucht vortrefflich“, fährt er fort, „oder ihr macht den Baum faul und seine Frucht faul; denn an seiner Frucht wird der Baum erkannt.“

Es ist völlig ungerechtfertigt, Jesus vorzuwerfen, seine guten Früchte, wie zum Beispiel das Austreiben von Dämonen, seien darauf zurückzuführen, daß er dem Satan diene. Wenn die Frucht vortrefflich ist, kann der Baum nicht faul sein. Andererseits beweisen die faulen Früchte der Pharisäer in Form von absurden Beschuldigungen und grundlosem Widerstand gegen Jesus, daß sie selbst faul sind. „Otternbrut“, ruft Jesus aus, „wie könnt ihr Gutes reden, wenn ihr böse seid? Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund.“

Da unsere Worte den Zustand unseres Herzens widerspiegeln, werden wir aufgrund dessen, was wir reden, beurteilt. „Ich sage euch“, erklärt Jesus, „daß die Menschen von jedem nutzlosen Ausspruch, den sie machen, am Gerichtstag Rechenschaft ablegen werden; denn durch deine Worte wirst du gerechtgesprochen werden, und durch deine Worte wirst du verurteilt werden.“

Obwohl Jesus schon so viele machtvolle Werke getan hat, fordern die Schriftgelehrten und Pharisäer ihn auf: „Lehrer, wir möchten ein Zeichen von dir sehen.“ Auch wenn die Männer aus Jerusalem die Wunder vielleicht nicht persönlich gesehen haben, so gibt es doch unwiderlegbare Augenzeugenberichte, daß sie geschehen sind. Daher entgegnet Jesus den Führern der Juden: „Eine böse und ehebrecherische Generation sucht fortwährend nach einem Zeichen, doch wird ihr kein Zeichen gegeben werden, ausgenommen das Zeichen Jonas, des Propheten.“

Jesus erklärt auch sofort, was er damit meint: „Gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des riesigen Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein.“ Jona wurde von dem Fisch, der ihn verschluckt hatte, wieder ausgespien, was gewissermaßen einer Auferstehung gleichkam. Jesus sagt somit voraus, daß er sterben und am dritten Tag wieder zum Leben kommen wird. Doch die jüdischen Führer lehnen „das Zeichen Jonas“ ab, selbst als Jesus später tatsächlich auferweckt wird.

Daher sagt Jesus, daß die Männer von Ninive, die aufgrund der Predigttätigkeit Jonas bereuten, im Gericht aufstehen werden, um die Juden, die Jesus verwerfen, zu verurteilen. Er zieht auch eine ähnliche Parallele zu der Königin von Scheba, die von den Enden der Erde kam, um die Weisheit Salomos zu hören, und sie staunte über das, was sie sah und hörte. „Doch siehe“, stellt Jesus fest, „mehr als Salomo ist hier.“

Jesus spricht dann in einer Veranschaulichung von einem Mann, aus dem ein unreiner Geist ausgefahren ist. Der Mann füllt das dadurch entstandene Vakuum jedoch nicht mit guten Dingen aus. Der unreine Geist kann daher zusammen mit sieben noch bösartigeren Geistern erneut von ihm Besitz ergreifen. „So wird es auch dieser bösen Generation ergehen“, sagt Jesus. Die jüdische Nation war einst gereinigt und neugestaltet worden — vergleichbar mit der vorübergehenden Abwesenheit des unreinen Geistes. Aber die Tatsache, daß die Nation als Höhepunkt der Verwerfung der Propheten Gottes sogar dem Christus Widerstand leistet, offenbart, daß sie jetzt in einem weit schlimmeren Zustand ist als zu Anfang.

Während Jesus spricht, treffen seine Mutter und seine Brüder ein. Sie bleiben in der Nähe der Volksmenge stehen. Jemand sagt daher: „Siehe! Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen.“

„Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?“ fragt Jesus. Er streckt seine Hand nach seinen Jüngern aus und sagt: „Siehe! Meine Mutter und meine Brüder! Denn wer immer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“ Auf diese Weise zeigt Jesus, daß er ein engeres Verhältnis zu seinen Jüngern hat als zu seinen Verwandten — ungeachtet wie eng diese Bindung auch ist.


Matthäus 12:33-50Entweder ihr macht den Baum vortrefflich und seine Frucht vortrefflich, oder ihr macht den Baum faul und seine Frucht faul; denn an seiner Frucht wird der Baum erkannt. 34 Otternbrut, wie könnt ihr Gutes reden, wenn ihr böse seid? Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund. 35 Der gute Mensch bringt aus seinem guten Schatz Gutes hervor, während der böse Mensch aus seinem bösen Schatz Böses hervorbringt. 36 Ich sage euch, daß die Menschen von jedem nutzlosen Ausspruch, den sie machen, am Gerichtstag Rechenschaft ablegen werden; 37 denn durch deine Worte wirst du gerechtgesprochen werden, und durch deine Worte wirst du verurteilt werden.“38 Da antworteten ihm einige von den Schriftgelehrten und Pharisäern und sagten: „Lehrer, wir möchten ein Zeichen von dir sehen.“ 39 Er erwiderte ihnen und sprach: „Eine böse und ehebrecherische Generation sucht fortwährend nach einem Zeichen, doch wird ihr kein Zeichen gegeben werden, ausgenommen das Zeichen Jonas, des Propheten. 40 Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des riesigen Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein. 41 Männer von Nịnive werden im Gericht mit dieser Generation aufstehen und werden sie verurteilen; denn sie bereuten auf das hin, was Jona predigte, doch siehe, hier ist mehr als Jona. 42 Die Königin des Südens wird im Gericht mit dieser Generation zum Aufstehen veranlaßt werden und wird sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Sạlomos zu hören, doch siehe, mehr als Sạlomo ist hier.43 Wenn ein unreiner Geist von einem Menschen ausfährt, durchwandert er dürre Orte, um eine Ruhestätte zu suchen, und findet keine. 44 Dann sagt er: ‚Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich ausgezogen bin‘; und bei seiner Ankunft findet er es unbewohnt, doch sauber gefegt und geschmückt. 45 Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, die bösartiger sind als er selbst, und nachdem sie eingezogen sind, wohnen sie dort; und die letzten Umstände jenes Menschen werden schlimmer als die ersten. So wird es auch dieser bösen Generation ergehen.“46 Während er noch zu den Volksmengen redete, siehe, da stellten sich seine Mutter und seine Brüder draußen hin und suchten ihn zu sprechen. 47 Da sagte jemand zu ihm: „Siehe! Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen.“ 48 Als Antwort sagte er zu dem, der es ihm mitteilte: „Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?“ 49 Und er streckte seine Hand nach seinen Jüngern aus und sprach: „Siehe! Meine Mutter und meine Brüder! 50 Denn wer immer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“

Markus 3:31-35Nun kamen seine Mutter und seine Brüder, und als sie draußen standen, sandten sie zu ihm, um ihn zu rufen. 32 Es saß nun aber eine Volksmenge um ihn herum, und man sagte ihm: „Siehe! Deine Mutter und deine Brüder draußen suchen dich.“ 33 Er gab ihnen jedoch zur Antwort: „Wer sind meine Mutter und meine Brüder?“ 34 Und nachdem er die angeschaut hatte, die im Kreis um ihn herumsaßen, sprach er: „Seht, meine Mutter und meine Brüder! 35 Wer immer den Willen Gottes tut, dieser ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“

Lukas 8:19-21Nun kamen seine Mutter und seine Brüder zu ihm, doch konnten sie wegen der Volksmenge nicht zu ihm gelangen. 20 Es wurde ihm aber berichtet: „Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen.“ 21 In Erwiderung sagte er zu ihnen: „Meine Mutter und meine Brüder sind diese, die das Wort Gottes hören und es tun.“

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Mi 26. Jan 2011, 10:16
von maggie
Da das Kapitel wieder recht lang ist, teile ich es wieder auf.

Durch Gleichnisse lehren

JESUS hält sich offensichtlich in Kapernaum auf, als er die Pharisäer tadelt. Später an jenem Tag verläßt er das Haus und geht an das nahe gelegene Galiläische Meer, wo sich dann die Volksmengen versammeln. Er besteigt ein Boot, rudert etwas hinaus und belehrt die Menschen, die am Ufer stehen, über das Königreich der Himmel. Dabei bedient er sich einer Reihe von Parabeln oder Gleichnissen, deren Rahmen jeweils dem Alltagsleben der Menschen entnommen ist.

Zuerst erzählt er von einem Sämann, der Samen sät. Etwas Samen fällt auf den Weg und wird von den Vögeln aufgefressen. Andere Samenkörner fallen auf Boden mit felsigem Untergrund. Da die kleinen Pflänzchen nicht tief wurzeln können, verdorren sie in der sengenden Sonne. Wieder anderer Samen fällt unter die Dornen, die die Pflanzen ersticken, wenn sie wachsen. Der Teil des Samens, der auf vortrefflichen Boden fällt, bringt hundertfach, sechzigfach oder dreißigfach Frucht.

In einem anderen Gleichnis vergleicht Jesus das Königreich Gottes mit einem Mann, der Samen sät. Der Samen wächst, während die Tage kommen und gehen und während der Mann wach ist und während er schläft. Der Mann weiß nicht, wie es geschieht. Von ganz allein wächst der Samen und bringt Frucht hervor. Wenn das Getreide reif ist, erntet der Mann es.

Jesus erzählt in einem dritten Gleichnis von einem Mann, der die richtige Samenart auf sein Feld sät. Doch ‘während die Menschen schlafen’, kommt ein Feind und sät Unkraut unter den Weizen. Der Mann wird von seinen Sklaven gefragt, ob sie das Unkraut ausreißen sollen. Er antwortet jedoch: ‘Nein, denn wenn ihr das tut, werdet ihr auch etwas von dem Weizen ausreißen. Laßt beides zusammen wachsen bis zur Ernte. Dann werde ich den Schnittern sagen, daß sie zuerst das Unkraut heraussuchen und verbrennen und dann den Weizen in das Vorratshaus bringen sollen.’

Im weiteren Verlauf seiner Rede vor den Volksmengen am Ufer erzählt Jesus noch zwei Gleichnisse. Er erklärt, daß das „Königreich der Himmel“ einem Senfkorn gleicht, das ein Mann sät. Obwohl es die winzigste aller Samenarten ist, sagt er, wächst es zum größten aller Gartengewächse heran. Es wird zu einem Baum, unter dessen Zweigen die Vögel Schutz finden.

Heute wenden einige ein, daß es kleinere Samenkörner gibt als den Senfsamen. Aber Jesus gibt hier keinen Botanikunterricht. Von den Samenarten, die die Galiläer seiner Tage kannten, war der Senfsamen tatsächlich der winzigste. Sie verstanden, daß Jesus damit ein außergewöhnliches Wachstum veranschaulichen wollte.

Schließlich vergleicht Jesus das „Königreich der Himmel“ mit Sauerteig, den eine Frau nimmt und mit drei großen Maß Mehl vermischt. Mit der Zeit, so sagt Jesus, durchsäuert dieser den gesamten Teig.

Nachdem Jesus die fünf Gleichnisse erzählt hat, entläßt er die Volksmengen und kehrt in das Haus zurück, in dem er sich aufhält. Bald kommen seine 12 Apostel und auch andere dorthin.

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Fr 28. Jan 2011, 10:47
von maggie
Aus Jesu Gleichnissen Nutzen ziehen

Die Jünger, die zu Jesus kommen, nachdem er zu den Volksmengen am Seeufer gesprochen hat, sind neugierig, was seine neue Lehrmethode betrifft. Jesus hat zwar früher schon Gleichnisse erzählt, aber noch nie so ausgiebig davon Gebrauch gemacht. Daher fragen sie: „Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?“

Er tut es unter anderem, um folgende prophetischen Worte zu erfüllen: „Ich will meinen Mund zu Gleichnissen auftun, ich will Dinge verkündigen, die von der Grundlegung an verborgen waren.“ Aber es gibt noch weitere Gründe. Dadurch, daß er in Gleichnissen redet, möchte er auch die Herzenseinstellung der Menschen ergründen.

Im Grunde genommen sind die meisten nur an Jesus interessiert, weil er ein meisterhafter Geschichtenerzähler und Wundertäter ist, und nicht, weil sie ihm als Herrn dienen und selbstlos nachfolgen wollen. Die Leute möchten weder ihre Ansichten noch ihre Lebensführung ändern. Sie wollen sich von seiner Botschaft nicht unbedingt beeinflussen lassen.

Daher sagt Jesus: „Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie, obgleich sie schauen, vergeblich schauen und, obgleich sie hören, vergeblich hören und auch den Sinn davon nicht erfassen; und an ihnen erfüllt sich die Prophezeiung Jesajas, welche sagt: ‚. . . Denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich geworden.‘ “

Jesus fährt fort: „Glücklich aber sind eure Augen, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören. Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben die Dinge zu sehen begehrt, die ihr erblickt, und haben sie nicht gesehen, und die Dinge zu hören, die ihr hört, und haben sie nicht gehört.“

Ja, die 12 Apostel und diejenigen, die sich bei ihnen befinden, haben ein empfängliches Herz. Jesus sagt deshalb: „Euch ist es gewährt, die heiligen Geheimnisse des Königreiches der Himmel zu verstehen, jenen Leuten aber ist es nicht gewährt.“ Da den Jüngern daran gelegen ist, Verständnis zu erlangen, erklärt Jesus ihnen das Gleichnis vom Sämann.

„Der Samen ist das Wort Gottes“, sagt Jesus, und der Boden ist das Herz. Über den Samen, der auf den harten Wegesrand fiel, sagt er: „Der Teufel [kommt] und nimmt das Wort von ihrem Herzen weg, damit sie nicht glauben und gerettet werden.“

Der felsige Boden, auf den etwas von dem Samen fiel, entspricht dem Herzen von Menschen, die das Wort mit Freude aufnehmen. Da das Wort in einem solchen Herzen jedoch nicht tief wurzeln kann, fallen die Betreffenden ab, wenn eine Zeit der Prüfung oder der Verfolgung kommt.

Was den Samen betrifft, der unter die Dornen fiel, das bezieht sich gemäß Jesu Worten auf Menschen, die das Wort gehört haben. Aber sie werden durch Sorgen und Reichtum und Vergnügungen dieses Lebens fortgerissen, und so werden sie vollständig erstickt und bringen nichts zur Vollkommenheit.

Was den Samen auf dem vortrefflichen Boden betrifft, das sind, wie Jesus schließlich sagt, die, die das Wort, nachdem sie es mit einem edlen und guten Herzen gehört haben, festhalten und mit Ausharren Frucht tragen.

Wie gesegnet sind doch diese Jünger, die Jesus aufgesucht haben, um sich von ihm seine Lehren erklären zu lassen! Jesus wünscht, daß sie seine Gleichnisse verstehen, damit sie die Wahrheit anderen überbringen können. „Eine Lampe wird doch nicht gebracht, damit man sie unter ein Maßgefäß oder unter ein Bett stellt?“ fragt er. Nein, „sie wird gebracht, damit man sie auf einen Leuchter stellt“. Jesus fügt deshalb hinzu: „Gebt daher acht, wie ihr zuhört.“

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Sa 29. Jan 2011, 13:42
von maggie
Mit weiterer Unterweisung gesegnet

Nachdem die Jünger Jesu Erklärung des Gleichnisses vom Sämann erhalten haben, möchten sie noch mehr erfahren. „Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Feld“, bitten sie.

Wie sehr sich doch die Einstellung der Jünger von der Einstellung der Volksmengen am Seeufer unterscheidet! Diesen Menschen ist gar nicht daran gelegen, die eigentliche Bedeutung der Gleichnisse zu erfahren; sie geben sich damit zufrieden, daß ihnen die Dinge lediglich in den Grundzügen dargelegt werden. Jesus bringt den Gegensatz zwischen der Zuhörerschaft am Seeufer und seinen wißbegierigen Jüngern, die zu ihm ins Haus gekommen sind, mit folgenden Worten zum Ausdruck:

„Mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird euch gemessen werden, ja, es wird euch noch hinzugefügt werden.“ Die Jünger zeigen gegenüber Jesus aufrichtiges Interesse und Aufmerksamkeit; daher werden sie mit weiterer Unterweisung gesegnet. Dann geht Jesus auf die Frage der Jünger ein und erklärt:

„Der den vortrefflichen Samen sät, ist der Menschensohn; das Feld ist die Welt; was den vortrefflichen Samen betrifft, dies sind die Söhne des Königreiches; das Unkraut aber sind die Söhne dessen, der böse ist, und der Feind, der es säte, ist der Teufel. Die Ernte ist ein Abschluß eines Systems der Dinge, und die Schnitter sind Engel.“

Nachdem Jesus die einzelnen Bestandteile des Gleichnisses erklärt hat, beschreibt er dessen Erfüllung. Am Abschluß des Systems der Dinge, sagt er, werden die Schnitter, d. h. die Engel, die unkrautgleichen Scheinchristen von den wahren „Söhnen des Königreiches“ trennen. Dann werden die „Söhne dessen, der böse ist“, zur Vernichtung gekennzeichnet, die Söhne des Königreiches Gottes, die „Gerechten“, werden dagegen im Königreich ihres Vaters hell leuchten.

Dann wird Jesu wißbegierigen Jüngern der Segen zuteil, drei weitere Gleichnisse von ihm zu hören. Das erste lautet wie folgt: „Das Königreich der Himmel ist einem im Feld verborgenen Schatz gleich, den ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenes Feld.“

Er fährt fort: „Ferner ist das Königreich der Himmel einem reisenden Kaufmann gleich, der schöne Perlen suchte. Nachdem er eine einzige Perle von hohem Wert gefunden hatte, ging er hin und verkaufte sogleich alles, was er hatte, und kaufte sie.“

Jesus selbst gleicht dem Menschen, der einen verborgenen Schatz entdeckt, und dem Kaufmann, der eine Perle von hohem Wert findet. Er verkaufte sozusagen alles, indem er seine ehrenvolle Stellung im Himmel aufgab und ein geringgeachteter Mensch wurde. Auf der Erde erträgt er dann Haß, Schmach und Verfolgung. Warum? Um sich würdig zu erweisen, der Herrscher des Königreiches Gottes zu werden.

Auch an Jesu Nachfolger ergeht die Aufforderung, alles zu verkaufen, damit sie die große Belohnung erlangen — entweder Mitherrscher mit Christus zu werden oder irdische Untertanen des Königreiches. Wird unser Anteil an Gottes Königreich in unseren Augen wertvoller sein als irgend etwas anderes im Leben, ja werden wir ihn wie einen unermeßlichen Schatz oder wie eine wertvolle Perle betrachten?

Abschließend vergleicht Jesus das „Königreich der Himmel“ mit einem Schleppnetz, das Fische von jeder Art zusammenbringt. Beim Sortieren werden die unbrauchbaren Fische weggeworfen und die guten behalten. So, sagt Jesus, wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein; die Engel werden die Bösen von den Gerechten trennen und die Bösen der Vernichtung übergeben.

Jesus selbst beginnt diesen Fischzug, indem er seine ersten Jünger dazu beruft, „Menschenfischer“ zu sein. Unter der Leitung der Engel wird der Fischzug über viele Jahrhunderte fortgesetzt. Schließlich kommt die Zeit, das „Schleppnetz“ — das alle Organisationen hier auf der Erde darstellt, die behaupten, christlich zu sein — einzuziehen.

Die unbrauchbaren Fische sind für die Vernichtung bestimmt. Deshalb können wir froh sein, zu den ‘vortrefflichen Fischen’ zu gehören, die behalten werden. Wenn wir genauso wie die Jünger Jesu den aufrichtigen Wunsch haben, mehr zu erfahren und zu verstehen, werden wir nicht nur mit mehr Unterweisung gesegnet werden, sondern uns wird auch Gottes Segen in Form von ewigem Leben zuteil werden.

Matthäus 13:1-52Nachdem Jesus an jenem Tag das Haus verlassen hatte, saß er am Meer; 2 und große Volksmengen versammelten sich bei ihm, so daß er in ein Boot stieg und sich setzte, und die ganze Volksmenge stand am Strand. 3 Dann teilte er ihnen viele Dinge in Gleichnissen mit, indem er sprach: „Siehe! Ein Sämann ging aus, um zu säen; 4 und als er säte, fielen einige [Samenkörner] den Weg entlang, und die Vögel kamen und fraßen sie auf. 5 Andere fielen auf die felsigen Stellen, wo sie nicht viel Erde hatten, und sogleich schossen sie auf, weil sie keine tiefe Erde hatten. 6 Als aber die Sonne aufging, wurden sie versengt, und weil sie keine Wurzel hatten, verdorrten sie. 7 Wieder andere fielen unter die Dornen, und die Dornen wuchsen auf und erstickten sie. 8 Noch andere fielen auf den vortrefflichen Boden, und sie begannen Frucht zu tragen, dieses hundertfach, jenes sechzigfach, das andere dreißigfach. 9 Wer Ohren hat, höre zu!“10 Da traten die Jünger herzu und sagten zu ihm: „Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?“ 11 Er gab zur Antwort: „Euch ist es gewährt, die heiligen Geheimnisse des Königreiches der Himmel zu verstehen, jenen Leuten aber ist es nicht gewährt. 12 Denn wer immer hat, dem wird mehr gegeben werden, und er wird Überfluß bekommen; wer immer aber nicht hat, dem wird auch noch das, was er hat, weggenommen werden. 13 Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie, obgleich sie schauen, vergeblich schauen und, obgleich sie hören, vergeblich hören und auch den Sinn davon nicht erfassen; 14 und an ihnen erfüllt sich die Prophezeiung Jesajas, welche sagt: ‚Hörend werdet ihr hören, doch keineswegs den Sinn davon erfassen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen. 15 Denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie gehört, ohne zu reagieren, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht etwa sehen und mit ihren Ohren hören und mit ihrem Herzen den Sinn davon erfassen und umkehren und ich sie heile.‘16 Glücklich aber sind eure Augen, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören. 17 Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben die Dinge zu sehen begehrt, die ihr erblickt, und haben sie nicht gesehen, und die Dinge zu hören, die ihr hört, und haben sie nicht gehört.18 Ihr nun, hört das Gleichnis von dem Mann, der säte. 19 Wo jemand das Wort vom Königreich hört, aber dessen Sinn nicht erfaßt, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät worden ist; dieser ist es, der an den Weg gesät wurde. 20 Was den betrifft, der auf die felsigen Stellen gesät wurde, dieser ist es, der das Wort hört und es sogleich mit Freuden annimmt. 21 Doch hat er keine Wurzel in sich, sondern bleibt [bloß] eine Zeitlang, und nachdem Drangsal oder Verfolgung wegen des Wortes entstanden ist, bringt ihn dies sogleich zum Straucheln. 22 Was den betrifft, der unter die Dornen gesät wurde, dieser ist es, der das Wort hört, doch die Sorgen dieses Systems der Dinge und die trügerische Macht des Reichtums ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht. 23 Was den betrifft, der auf den vortrefflichen Boden gesät wurde, dieser ist es, der das Wort hört und dessen Sinn erfaßt, der wirklich Frucht trägt und hervorbringt, dieser hundertfach, jener sechzigfach, der andere dreißigfach.“24 Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor, indem er sprach: „Das Königreich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der vortrefflichen Samen auf sein Feld säte. 25 Während die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut hinzu, mitten unter den Weizen, und ging weg. 26 Als die Saat sproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. 27 Da traten die Sklaven des Hausherrn herzu und sagten zu ihm: ‚Herr, hast du nicht vortrefflichen Samen auf dein Feld gesät? Woher hat es denn Unkraut?‘ 28 Er sprach zu ihnen: ‚Ein Feind, ein Mensch, hat das getan.‘ Sie sagten zu ihm: ‚Willst du denn, daß wir hingehen und es zusammenlesen?‘ 29 Er sprach: ‚Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts den Weizen mit ihm ausreißt. 30 Laßt beides zusammen wachsen bis zur Ernte; und zur Erntezeit will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen, dann geht und sammelt den Weizen in mein Vorratshaus.‘ “31 Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor, indem er sprach: „Das Königreich der Himmel ist einem Senfkorn gleich, das ein Mensch nahm und auf sein Feld pflanzte; 32 dieses ist tatsächlich die winzigste von allen Samenarten, doch wenn es gewachsen ist, ist es das größte der Gartengewächse und wird ein Baum, so daß die Vögel des Himmels kommen und sich in seinen Zweigen niederlassen können.“33 [Noch] in einem anderen Gleichnis redete er zu ihnen: „Das Königreich der Himmel ist dem Sauerteig gleich, den eine Frau nahm und in drei großen Maß Mehl verbarg, bis die ganze Masse durchsäuert war.“34 Alle diese Dinge redete Jesus durch Gleichnisse zu den Volksmengen. Ja, ohne ein Gleichnis redete er nicht zu ihnen, 35 damit erfüllt werde, was durch den Propheten geredet worden war, welcher sagte: „Ich will meinen Mund zu Gleichnissen auftun, ich will Dinge verkündigen, die von der Grundlegung an verborgen waren.“36 Nachdem er dann die Volksmengen entlassen hatte, begab er sich in das Haus. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: „Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Feld.“ 37 Er gab darauf zur Antwort: „Der den vortrefflichen Samen sät, ist der Menschensohn; 38 das Feld ist die Welt; was den vortrefflichen Samen betrifft, dies sind die Söhne des Königreiches; das Unkraut aber sind die Söhne dessen, der böse ist, 39 und der Feind, der es säte, ist der Teufel. Die Ernte ist ein Abschluß eines Systems der Dinge, und die Schnitter sind Engel. 40 So, wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein. 41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Königreich alle Dinge herauslesen, die Anlaß zum Straucheln geben, und Personen, die gesetzlos handeln, 42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein. 43 Zu jener Zeit werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. Wer Ohren hat, höre zu!44 Das Königreich der Himmel ist einem im Feld verborgenen Schatz gleich, den ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenes Feld.45 Ferner ist das Königreich der Himmel einem reisenden Kaufmann gleich, der schöne Perlen suchte. 46 Nachdem er eine einzige Perle von hohem Wert gefunden hatte, ging er hin und verkaufte sogleich alles, was er hatte, und kaufte sie.47 Wiederum ist das Königreich der Himmel einem Schleppnetz gleich, das ins Meer hinabgelassen wurde und [Fische] von jeder Art zusammenbrachte. 48 Als es voll wurde, zog man es herauf an den Strand, und nachdem man sich gesetzt hatte, las man die vortrefflichen in Gefäße zusammen, die unbrauchbaren aber warf man weg. 49 So wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein: Die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten trennen 50 und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein.51 Habt ihr den Sinn von allen diesen Dingen erfaßt?“ Sie sprachen zu ihm: „Ja.“ 52 Dann sagte er zu ihnen: „Deswegen ist jeder öffentliche Unterweiser, wenn er über das Königreich der Himmel belehrt worden ist, einem Menschen, einem Hausherrn, gleich, der aus dem Schatz seines Vorrats Neues und Altes hervorbringt.“

Markus 4:1-34Und wieder fing er an, am Meer zu lehren. Und eine sehr große Volksmenge versammelte sich bei ihm, so daß er in ein Boot stieg und draußen auf dem Meer saß, die ganze Volksmenge jedoch war beim Meer am Ufer. 2 Da begann er sie viele Dinge in Gleichnissen zu lehren und, während er lehrte, zu ihnen zu sagen: 3 „Hört zu! Siehe! Der Sämann ging aus, um zu säen. 4 Und als er säte, fiel einiges [vom Saatkorn] den Weg entlang, und die Vögel kamen und fraßen es auf. 5 Und anderes [Saatkorn] fiel auf das Felsige, wo es natürlich nicht viel Erde hatte, und sogleich schoß es auf, weil es keine tiefe Erde hatte. 6 Als aber die Sonne aufging, wurde es versengt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. 7 Und anderes [Saatkorn] fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen auf und erstickten es, und es brachte keine Frucht. 8 Andere [Saatkörner] jedoch fielen auf den vortrefflichen Boden, und sie gingen auf und nahmen zu und begannen Frucht zu tragen, und sie brachten dreißigfach und sechzigfach und hundertfach.“ 9 Dann fügte er das Wort hinzu: „Wer Ohren hat zu hören, höre zu.“10 Als er dann allein war, begannen die um ihn waren samt den Zwölfen ihn über die Gleichnisse zu befragen. 11 Und er sagte darauf zu ihnen: „Euch ist das heilige Geheimnis des Königreiches Gottes gegeben worden, denen aber, die draußen sind, geschieht alles in Gleichnissen, 12 damit sie, obwohl sie schauen, schauen mögen und doch nicht sehen und, obwohl sie hören, hören mögen und doch den Sinn davon nicht erfassen noch jemals umkehren und Vergebung finden.“ 13 Ferner sprach er zu ihnen: „Ihr begreift dieses Gleichnis nicht, wie werdet ihr denn alle anderen Gleichnisse verstehen?14 Der Sämann sät das Wort. 15 Diese nun sind diejenigen dem Weg entlang, wo das Wort ausgesät wird; doch sobald sie [es] gehört haben, kommt der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie gesät wurde. 16 Und ebenso sind die, die auf die felsigen Stellen gesät sind: Sobald sie das Wort gehört haben, nehmen sie es mit Freuden an. 17 Sie haben jedoch keine Wurzel in sich, bleiben aber eine Zeitlang; sobald dann Drangsal oder Verfolgung wegen des Wortes entsteht, werden sie zum Straucheln gebracht. 18 Und noch andere gibt es, die unter die Dornen gesät sind; diese sind es, die das Wort gehört haben, 19 aber die Sorgen dieses Systems der Dinge und die trügerische Macht des Reichtums und die Begierden nach den übrigen Dingen dringen ein und ersticken das Wort, und es wird unfruchtbar. 20 Schließlich sind die, die auf den vortrefflichen Boden gesät wurden, solche, die auf das Wort hören und es günstig aufnehmen und Frucht bringen, dreißigfach und sechzigfach und hundertfach.“21 Und er sagte weiter zu ihnen: „Eine Lampe wird doch nicht gebracht, damit man sie unter ein Maßgefäß oder unter ein Bett stellt? Sie wird gebracht, damit man sie auf einen Leuchter stellt, nicht wahr? 22 Denn da ist nichts verborgen, außer damit es aufgedeckt werde; nichts ist sorgsam verheimlicht worden, außer damit es an die Öffentlichkeit komme. 23 Wer Ohren hat zu hören, höre zu.“24 Er sprach ferner zu ihnen: „Gebt acht auf das, was ihr hört. Mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird euch gemessen werden, ja, es wird euch noch hinzugefügt werden. 25 Denn wer hat, dem wird mehr gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch das, was er hat, weggenommen werden.“26 Dann sagte er weiter: „So ist das Königreich Gottes, wie wenn ein Mensch den Samen auf den Erdboden wirft, 27 und er schläft nachts und steht bei Tag auf, und der Same sproßt und wächst empor, genau wie, weiß er nicht. 28 Von selbst bringt die Erde allmählich Frucht hervor, zuerst den Grashalm, dann den Stengelkopf, schließlich das volle Korn in der Ähre. 29 Sobald aber die Frucht es erlaubt, legt er die Sichel an, weil die Erntezeit gekommen ist.“30 Und er sagte weiter: „Womit sollen wir das Königreich Gottes vergleichen, oder in welchem Gleichnis sollen wir es darstellen? 31 [Es ist] einem Senfkorn gleich, das zu der Zeit, da man es auf die Erde säte, die winzigste aller Samenarten war, die es auf der Erde gibt — 32 doch wenn es gesät ist, geht es auf und wird größer als alle anderen Gartengewächse und treibt große Zweige, so daß sich die Vögel des Himmels unter seinem Schatten niederlassen können.“33 So redete er durch viele Gleichnisse von dieser Art das Wort zu ihnen, so wie sie es zu hören vermochten. 34 Ja, ohne ein Gleichnis redete er nicht zu ihnen, doch wenn sie allein waren, erklärte er seinen Jüngern jeweils alles.

Lukas 8:4-18Als nun eine große Volksmenge mit denen zusammengekommen war, die aus einer Stadt nach der anderen zu ihm hingingen, redete er durch ein Gleichnis: 5 „Ein Sämann ging aus, um seinen Samen zu säen. Als er nun säte, fiel etwas davon den Weg entlang und wurde niedergetreten, und die Vögel des Himmels fraßen es auf. 6 Und anderes gelangte auf den Felsen, und nachdem es aufgesproßt war, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. 7 Und anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen, die damit aufwuchsen, erstickten es. 8 Und anderes fiel auf den guten Boden, und nachdem es aufgesproßt war, brachte es hundertfache Frucht.“ Als er diese Dinge sagte, rief er dann aus: „Wer Ohren hat zu hören, höre zu.“9 Seine Jünger aber begannen ihn zu fragen, was dieses Gleichnis bedeute. 10 Er sprach: „Euch ist es gewährt, die heiligen Geheimnisse des Königreiches Gottes zu verstehen, für die übrigen aber [geschieht es] in Gleichnissen, damit sie, obwohl sie schauen, vergeblich schauen und, obwohl sie hören, den Sinn nicht erfassen. 11 Das Gleichnis nun bedeutet folgendes: Der Samen ist das Wort Gottes. 12 Die dem Weg entlang sind die, die gehört haben, dann kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen weg, damit sie nicht glauben und gerettet werden. 13 Diejenigen auf dem Felsen sind die, die das Wort, wenn sie es hören, mit Freuden aufnehmen, doch diese haben keine Wurzel; sie glauben eine Zeitlang, fallen aber in einer Zeit der Erprobung ab. 14 Was das betrifft, was unter die Dornen fiel, das sind die, die gehört haben, aber da sie durch Sorgen und Reichtum und Vergnügungen dieses Lebens fortgerissen werden, werden sie vollständig erstickt und bringen nichts zur Vollkommenheit. 15 Was jenes auf dem vortrefflichen Boden betrifft, das sind die, die das Wort, nachdem sie es mit einem edlen und guten Herzen gehört haben, festhalten und mit Ausharren Frucht tragen.16 Niemand, der eine Lampe angezündet hat, deckt sie mit einem Gefäß zu oder stellt sie unter ein Bett, sondern er stellt sie auf einen Leuchter, damit die Eintretenden das Licht sehen können. 17 Denn da ist nichts verborgen, was nicht offenbar werden wird, noch irgend etwas sorgsam verheimlicht, was nie bekanntwerden und nie an die Öffentlichkeit kommen wird. 18 Gebt daher acht, wie ihr zuhört; denn wer immer hat, dem wird mehr gegeben werden, wer immer aber nicht hat, dem wird auch noch das, was er zu haben meint, weggenommen werden.“

Psalm 78:2In einem Sprichwort will ich meinen Mund auftun;Ich will Rätsel aus der Vorzeit hervorsprudeln lassen,

Jesaja 6:9, 10Und er sagte weiter: „Geh, und du sollst zu diesem Volk sprechen: ‚Hört immer wieder, aber versteht nicht; und seht immer wieder, aber erlangt keine Erkenntnis.‘ 10 Mache das Herz dieses Volkes unempfänglich, und mache selbst ihre Ohren schwerhörig, und verklebe sogar ihre Augen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören und damit ihr eigenes Herz nicht verstehe und damit sie nicht wirklich umkehren und Heilung für sich erlangen.“

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: So 30. Jan 2011, 19:04
von maggie
Er beruhigt einen heftigen Sturm

JESUS hat einen sehr anstrengenden Tag hinter sich. Er hat unter anderem die Volksmengen am Seeufer belehrt und danach seinen Jüngern einige Gleichnisse erklärt. Gegen Abend sagt er: „Laßt uns an das andere Ufer hinüberfahren.“

Am Ostufer des Galiläischen Meeres liegt ein Gebiet, das die Dekapolis genannt wird. Diese Bezeichnung setzt sich aus den griechischen Wörtern déka, „zehn“, und pólis, „Stadt“, zusammen. Die Städte der Dekapolis sind ein Zentrum der griechischen Kultur, obwohl zweifellos auch viele Juden dort wohnen. Jesus ist in der Dekapolis allerdings kaum tätig. Auch bei diesem Besuch wird er daran gehindert, länger zu bleiben, wie wir später noch sehen werden.

Als Jesus seine Jünger bittet, an das andere Ufer zu fahren, nehmen ihn die Jünger mit ins Boot. Ihre Abfahrt bleibt jedoch nicht unbemerkt. Bald besteigen andere ihre Boote, um sie zu begleiten. Die Überfahrt dauert an sich nicht sehr lange. Das Galiläische Meer ist eigentlich nur ein großer See von etwa 21 km Länge und maximal 12 km Breite.

Jesus ist verständlicherweise müde. Daher streckt er sich bald nach der Abfahrt im hinteren Teil des Bootes aus, legt seinen Kopf auf ein Kopfpolster und schläft fest ein. Einige der Apostel sind erfahrene Bootsführer, da sie auf dem Galiläischen Meer schon ausgiebig gefischt haben. Daher übernehmen sie die Aufgabe, das Boot zu steuern.

Es soll jedoch keine leichte Überfahrt werden. Da die Temperatur an der Seeoberfläche, die etwa 210 m unter dem Meeresspiegel liegt, wesentlich höher ist als die Lufttemperatur in den umliegenden Bergen, fegen bisweilen starke Winde über den See, die plötzlich heftigen Wellengang hervorrufen. Genau das geschieht auch jetzt. Bald schlagen die Wellen gegen und in das Boot, so daß es zu sinken droht. Doch Jesus schläft weiter.

Die erfahrenen Bootsführer versuchen verzweifelt, das Boot zu steuern. Sicherlich haben sie schon ähnliche Stürme erlebt. Aber diesmal sind sie am Ende ihrer Kräfte. Da sie um ihr Leben fürchten, wecken sie Jesus. ‘Herr, kümmert es dich nicht? Wir sinken!’ jammern sie. „Rette uns, wir gehen zugrunde!“

Jesus erhebt sich und befiehlt dem Wind und dem Meer: „Schweig! Sei still!“ Der tobende Wind legt sich, und das Meer beruhigt sich. Dann fragt er seine Jünger: ‘Warum seid ihr so ängstlich? Habt ihr noch keinen Glauben?’

Da befällt die Jünger eine außergewöhnliche Furcht. ‘Wer ist denn dieser Mann?’ fragen sie sich, ‘denn er befiehlt sogar den Winden und dem Wasser, und sie gehorchen ihm.’

Welche Macht Jesus hat! Wie beruhigend es doch ist, zu wissen, daß unser König Gewalt über die Naturkräfte hat und daß alle Menschen ohne Furcht vor schrecklichen Naturkatastrophen leben können, wenn er während seiner Königreichsherrschaft unserer Erde seine volle Aufmerksamkeit zuwenden wird!

Einige Zeit nachdem der Sturm abgeflaut ist, erreichen Jesus und seine Jünger unbeschadet das Ostufer. Die anderen Boote sind möglicherweise von dem heftigen Sturm verschont geblieben und sicher nach Hause zurückgekehrt.


Markus 4:35 bis 5:1Und an jenem Tag, als es Abend geworden war, sprach er zu ihnen: „Laßt uns an das andere Ufer hinüberfahren.“ 36 Nachdem sie also die Volksmenge entlassen hatten, nahmen sie ihn, so wie er war, im Boot mit, und noch andere Boote waren bei ihm. 37 Da brach ein heftiger Windsturm los, und die Wellen schlugen immer wieder in das Boot, so daß sich das Boot beinahe füllte. 38 Er aber war im hinteren Teil und schlief auf einem Kopfpolster. Da weckten sie ihn auf und sagten zu ihm: „Lehrer, kümmert es dich nicht, daß wir im Begriff sind, zugrunde zu gehen?“ 39 Da richtete er sich auf und schalt den Wind und sprach zum Meer: „Schweig! Sei still!“ Und der Wind legte sich, und eine große Stille trat ein. 40 Dann sagte er zu ihnen: „Warum seid ihr verzagt? Habt ihr noch keinen Glauben?“ 41 Da befiel sie eine außergewöhnliche Furcht, und sie sprachen zueinander: „Wer ist denn dieser, daß ihm sogar der Wind und das Meer gehorchen?“5 Nun gelangten sie auf die andere Seite des Meeres, in das Land der Gerasẹner.

Matthäus 8:18Als Jesus eine Volksmenge um sich sah, befahl er, nach der anderen Seite wegzufahren.

23-27Und als er in ein Boot stieg, folgten ihm seine Jünger. 24 Nun, siehe, eine heftige Bewegung entstand im Meer, so daß das Boot von den Wellen bedeckt wurde; er aber schlief. 25 Und sie kamen und weckten ihn und sagten: „Herr, rette uns, wir gehen zugrunde!“ 26 Er aber sprach zu ihnen: „Warum seid ihr verzagt, ihr Kleingläubigen?“ Dann stand er auf, schalt die Winde und das Meer, und eine große Stille trat ein. 27 Darüber gerieten die Menschen in Erstaunen und sagten: „Was ist das für ein Mensch, daß ihm sogar die Winde und das Meer gehorchen?“

Lukas 8:22-26Im Verlauf eines der Tage stiegen er und seine Jünger in ein Boot, und er sprach zu ihnen: „Laßt uns an das andere Ufer des Sees hinüberfahren.“ Da fuhren sie ab. 23 Während sie aber segelten, schlief er ein. Nun fuhr ein heftiger Windsturm auf den See herab, und sie begannen überflutet zu werden und in Gefahr zu geraten. 24 Schließlich gingen sie zu ihm hin und weckten ihn auf, indem sie sagten: „Unterweiser, Unterweiser, wir gehen zugrunde!“ Er richtete sich auf, schalt den Wind und das Toben des Wassers, und sie ließen nach, und eine Stille trat ein. 25 Dann sprach er zu ihnen: „Wo ist euer Glaube?“ Doch von Furcht ergriffen, verwunderten sie sich und sagten zueinander: „Wer ist denn dieser, da er sogar den Winden und dem Wasser befiehlt und sie ihm gehorchen?“26 Und sie legten am Ufer des Landes der Gerasẹner an, das Galilạ̈a gegenüberliegt.

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Mi 2. Feb 2011, 10:35
von maggie
Ein Jünger ganz anderer Art

ALS Jesus an Land geht, bietet sich ihm ein erschreckender Anblick: Zwei außergewöhnlich brutale, von Dämonen besessene Männer kommen von den Gedächtnisgrüften her und laufen auf ihn zu. Möglicherweise ist einer von ihnen gewalttätiger und steht schon viel länger unter der Herrschaft der Dämonen. Deshalb wird die Aufmerksamkeit nur auf diesen einen gelenkt.

Seit langem lebt dieser bedauernswerte Mensch nackt inmitten der Grüfte. Fortgesetzt, Tag und Nacht, schreit er und zerschlägt er sich mit Steinen. Er ist so brutal, daß niemand den Mut hat, auf diesem Weg vorüberzugehen. Man hat bereits versucht, ihn zu binden, aber stets hat er die Ketten zerrissen und die Fußfesseln zerbrochen. Niemand besaß bisher die Kraft, ihn zu bändigen.

Als sich der Mann Jesus nähert und ihm zu Füßen fällt, schreit er auf Veranlassung der Dämonen, die ihn beherrschen: „Was habe ich mit dir, Jesus, Sohn Gottes, des Höchsten, zu schaffen? Ich beschwöre dich bei Gott, mich nicht zu quälen.“

„Fahr von dem Menschen aus, du unreiner Geist“, befiehlt Jesus. Zunächst fragt er ihn jedoch: „Was ist dein Name?“

„Mein Name ist Legion, denn wir sind viele“, lautet die Antwort. Die Dämonen ergötzen sich an den Leiden derjenigen, von denen sie Besitz ergriffen haben, und tun sich offenbar gern zu einer feige angreifenden Geisterhorde zusammen. Als sie jedoch Jesus gegenüberstehen, bitten sie, daß er ihnen nicht befehle, in den Abgrund zu fahren. Erneut sehen wir, daß Jesus große Macht hat, er kann selbst bösartige Dämonen bezwingen. Außerdem erfahren wir durch diese Begebenheit, daß sich die Dämonen durchaus bewußt sind, daß sie von Gott dazu verurteilt worden sind, zusammen mit ihrem Anführer, Satan, dem Teufel, in den Abgrund geworfen zu werden.

In der Nähe weidet am Berg eine Herde von etwa 2 000 Schweinen. Die Dämonen bitten daher: „Sende uns in die Schweine, daß wir in sie fahren.“ Offensichtlich bereitet es den Dämonen eine widernatürliche, sadistische Freude, vom Körper irdischer Kreaturen Besitz zu ergreifen. Als Jesus ihnen erlaubt, in die Schweine zu fahren, stürmen alle 2 000 Tiere über den Steilhang ins Meer, wo sie ertrinken.

Daraufhin laufen die Hüter der Schweine davon und verbreiten die Kunde in der Stadt und auf dem Land. Die Leute machen sich auf, da sie sehen wollen, was sich zugetragen hat. Als sie eintreffen, sehen sie den Mann, aus dem die Dämonen ausgefahren sind, angekleidet und klaren Sinnes zu den Füßen Jesu sitzen.

Augenzeugen erzählen, wie der Mann geheilt wurde. Sie erzählen den Leuten auch von dem seltsamen Tod der Schweine. Als die Leute es hören, ergreift sie große Furcht, und sie bestürmen Jesus, ihr Gebiet zu verlassen. Dieser gibt ihrem Drängen nach und besteigt wieder das Boot. Der ehemals von Dämonen Besessene bittet Jesus, mit ihm gehen zu dürfen. Jesus sagt jedoch zu ihm: „Geh heim zu deinen Verwandten, und berichte ihnen alle Dinge, die Jehova für dich getan hat, und die Barmherzigkeit, die er dir erwiesen hat.“

Jesus hat diejenigen, die er geheilt hat, sonst immer angewiesen, niemand davon zu erzählen, da er nicht möchte, daß die Menschen aufgrund sensationeller Berichte voreilige Schlüsse ziehen. Bei dieser Gelegenheit ist es jedoch angebracht, eine Ausnahme zu machen, weil der ehemals von Dämonen Besessene unter Menschen Zeugnis geben wird, die Jesus jetzt offensichtlich nicht erreichen kann. Außerdem ist die Anwesenheit des Mannes ein Zeugnis für Jesu Macht, Gutes zu tun, und dient auch dazu, ungünstigen Berichten entgegenzuwirken, die wegen des Verlustes der Schweine im Umlauf sein mögen.

In Übereinstimmung mit Jesu Anweisung geht der ehemals Besessene weg. Er fängt an, in der Dekapolis alles auszurufen, was Jesus für ihn getan hat, und die Menschen sind einfach erstaunt.


Matthäus 8:28-34Als er auf die andere Seite, in das Land der Gadarẹner, kam, begegneten ihm zwei von Dämọnen Besessene, die aus den Gedächtnisgrüften hervorkamen, außergewöhnlich brutale, so daß niemand den Mut hatte, auf diesem Weg vorüberzugehen. 29 Und siehe, sie schrien und sprachen: „Was haben wir mit dir, Sohn Gottes, zu schaffen? Bist du hierhergekommen, um uns vor der bestimmten Zeit zu quälen?“ 30 Doch weit von ihnen entfernt war eine große Herde Schweine auf der Weide. 31 Da begannen die Dämọnen ihn inständig zu bitten, indem sie sagten: „Wenn du uns austreibst, so sende uns doch in die Herde Schweine!“ 32 Daher sagte er zu ihnen: „Geht!“ Sie fuhren aus und fuhren in die Schweine; und siehe, die ganze Herde stürmte über den Steilhang hinab ins Meer und starb in den Wassern. 33 Die Hüter aber flohen, gingen in die Stadt und berichteten alles, auch die Sache mit den von Dämọnen Besessenen. 34 Und siehe, die ganze Stadt zog hinaus, Jesus entgegen; und nachdem sie ihn gesehen hatten, drangen sie ernstlich in ihn, aus ihrem Gebiet wegzugehen.

Markus 5:1-20Nun gelangten sie auf die andere Seite des Meeres, in das Land der Gerasẹner. 2 Und sogleich, als er aus dem Boot gestiegen war, kam ihm ein Mensch, der unter der Macht eines unreinen Geistes stand, von den Gedächtnisgrüften her entgegen. 3 Er hauste inmitten der Grüfte; und bis zu jener Zeit vermochte ihn gar niemand zu binden, selbst nicht mit einer Kette, 4 denn er war öfter mit Fußfesseln und Ketten gebunden worden, aber die Ketten wurden von ihm zerrissen, und die Fußfesseln wurden tatsächlich zerbrochen; und niemand hatte die Kraft, ihn zu bändigen. 5 Und fortgesetzt, Nacht und Tag, schrie er in den Grüften und in den Bergen und zerschlug sich mit Steinen. 6 Als er aber Jesus aus einiger Entfernung erblickte, lief er herzu und huldigte ihm, 7 und als er mit lauter Stimme geschrien hatte, sagte er: „Was habe ich mit dir, Jesus, Sohn Gottes, des Höchsten, zu schaffen? Ich beschwöre dich bei Gott, mich nicht zu quälen.“ 8 Denn er hatte zu ihm gesagt: „Fahr von dem Menschen aus, du unreiner Geist.“ 9 Er aber begann ihn zu fragen: „Was ist dein Name?“ Und er sagte zu ihm: „Mein Name ist Legiọn, denn wir sind viele.“ 10 Und er bat ihn mehrmals inständig, die Geister nicht aus dem Land fortzusenden.11 Nun weidete dort am Berg eine große Herde Schweine. 12 Da baten sie ihn inständig, indem sie sprachen: „Sende uns in die Schweine, daß wir in sie fahren.“ 13 Und er erlaubte es ihnen. Darauf fuhren die unreinen Geister aus und fuhren in die Schweine; und die Herde stürmte über den Steilhang hinab in das Meer, ihrer etwa zweitausend, und sie, eines nach dem anderen, ertranken im Meer. 14 Ihre Hüter aber flohen und berichteten es in der Stadt und auf dem Land; und es kamen Leute, um zu sehen, was geschehen war. 15 Da kamen sie zu Jesus, und sie sahen den von Dämọnen Besessenen, der angekleidet und klaren Sinnes dasaß, diesen [Mann], der die Legiọn gehabt hatte; und sie gerieten in Furcht. 16 Auch die, die es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie dieses dem von Dämọnen Besessenen widerfahren war und bezüglich der Schweine. 17 Und sie fingen an, ihn inständig zu bitten, aus ihrem Gebiet wegzugehen.18 Als er nun ins Boot stieg, begann der, der von Dämọnen besessen gewesen war, ihn inständig zu bitten, doch bei ihm bleiben zu dürfen. 19 Er ließ ihn jedoch nicht, sondern sagte zu ihm: „Geh heim zu deinen Verwandten, und berichte ihnen alle Dinge, die Jehova für dich getan hat, und die Barmherzigkeit, die er dir erwiesen hat.“ 20 Und er ging weg und fing an, in der Dekạpolis alles auszurufen, was Jesus für ihn getan hatte, und alle Leute begannen sich zu verwundern.

Lukas 8:26-39Und sie legten am Ufer des Landes der Gerasẹner an, das Galilạ̈a gegenüberliegt. 27 Als er aber ans Land stieg, begegnete ihm ein gewisser Mann aus der Stadt, der Dämọnen hatte. Schon seit geraumer Zeit hatte er keine Kleidung angezogen, und er hielt sich nicht zu Hause auf, sondern inmitten der Grüfte. 28 Als er Jesus erblickte, schrie er auf und fiel vor ihm nieder, und mit lauter Stimme sagte er: „Was habe ich mit dir, Jesus, Sohn Gottes, des Höchsten, zu schaffen? Ich bitte dich, quäle mich nicht.“ 29 (Denn er hatte dem unreinen Geist befohlen, von dem Menschen auszufahren. Denn er hatte ihn lange Zeit festgehalten, und er war wiederholt mit Ketten und Fußfesseln gebunden und verwahrt worden, doch sprengte er jeweils die Fesseln und wurde von dem Dämon an einsame Orte getrieben.) 30 Jesus fragte ihn: „Was ist dein Name?“ Er sprach: „Legiọn“, denn viele Dämọnen waren in ihn gefahren. 31 Und sie baten ihn fortwährend inständig, daß er ihnen nicht befehle, in den Abgrund zu fahren. 32 Nun weidete dort am Berg eine beträchtliche Schweineherde; da baten sie ihn inständig, ihnen zu erlauben, in diese zu fahren. Und er erlaubte es ihnen. 33 Da fuhren die Dämọnen von dem Menschen aus und fuhren in die Schweine, und die Herde stürmte über den Steilhang hinab in den See und ertrank. 34 Als aber die Hüter sahen, was geschehen war, flohen sie und berichteten es in der Stadt und auf dem Land.35 Darauf kamen Leute heraus, um zu sehen, was geschehen war, und sie kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von dem die Dämọnen ausgefahren waren, bekleidet und klaren Sinnes zu den Füßen Jesu sitzen; und sie gerieten in Furcht. 36 Diejenigen, die es gesehen hatten, berichteten ihnen, wie der von Dämọnen Besessene gesund gemacht worden war. 37 Da bat ihn die ganze Menge aus der Umgegend der Gerasẹner, daß er von ihnen fortgehe, denn große Furcht hatte sie ergriffen. Dann stieg er in das Boot und kehrte zurück. 38 Der Mann aber, von dem die Dämọnen ausgefahren waren, bat anhaltend, bei ihm bleiben zu dürfen; er aber entließ den Mann, indem er sprach: 39 „Kehr nach Hause zurück, und fahr fort, zu erzählen, was Gott alles für dich getan hat.“ Demzufolge ging er weg und rief in der ganzen Stadt aus, was Jesus für ihn getan hatte.

Offenbarung 20:1-3Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen mit dem Schlüssel des Abgrunds und einer großen Kette in seiner Hand. 2 Und er ergriff den Drachen, die Urschlange, welche der Teufel und der Satan ist, und band ihn für tausend Jahre. 3 Und er schleuderte ihn in den Abgrund und verschloß [diesen] und versiegelte [ihn] über ihm, damit er die Nationen nicht mehr irreführe, bis die tausend Jahre zu Ende wären. Nach diesen Dingen muß er für eine kleine Weile losgelassen werden.

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Mi 2. Feb 2011, 11:55
von Regina
Hallo maggie diese Geschichte mit den Schweinen ist eine Fabel.
Bei den Israeliten waren Schweine unreine Tiere. Kein Israele würde eine Schweneherde besitzen.
Und, Schweine weiden auch nicht.
Regina

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Do 3. Feb 2011, 13:56
von maggie
Sie berührte sein Gewand

SOBALD die Nachricht von Jesu Rückkehr aus der Dekapolis Kapernaum erreicht hat, versammelt sich eine große Volksmenge am Meer, um ihn willkommen zu heißen. Die Leute haben zweifellos davon gehört, daß er den Sturm beruhigt und den von Dämonen besessenen Mann geheilt hat. Als Jesus jetzt an Land geht, umringen sie ihn gespannt und erwartungsvoll.

Zu denen, die Jesus unbedingt sehen möchten, gehört Jairus, ein Synagogenvorsteher. Er fällt Jesus zu Füßen und bittet ihn mehrmals inständig: „Mit meiner kleinen Tochter geht’s zu Ende. Würdest du bitte kommen und ihr die Hände auflegen, damit sie gesund wird und lebt.“ Das Mädchen ist Jairus besonders lieb und teuer, da er nur das eine Kind hat und es erst zwölf Jahre alt ist.

Jesus willigt ein und begibt sich in Begleitung der Volksmenge zum Haus des Jairus. Man kann sich vorstellen, wie gespannt die Menschen sind, ein weiteres Wunder zu erleben. Eine Frau in der Menge richtet jedoch ihre gesamte Aufmerksamkeit auf ihr eigenes schweres Problem.

Seit zwölf Jahren leidet die Frau an einem Blutfluß. Sie hat einen Arzt nach dem anderen aufgesucht und ihr gesamtes Geld für die Behandlungen ausgegeben. Doch bisher hat ihr nichts geholfen; es ist nur noch schlimmer geworden.

Wie man sich wahrscheinlich vorstellen kann, wird sie durch dieses Leiden nicht nur sehr geschwächt, sondern es ist auch unangenehm und demütigend. Man spricht im allgemeinen nicht öffentlich über eine solche Krankheit. Außerdem wird unter dem mosaischen Gesetz eine Frau durch einen Blutfluß unrein, und jeder, der sie oder ihr blutiges Gewand berührt, muß sich waschen und ist unrein bis zum Abend.

Die Frau, die von Jesu Wundern gehört hat, hat ihn nun ausfindig gemacht. Da sie unrein ist, bahnt sie sich so unauffällig wie möglich ihren Weg durch die Volksmenge und sagt sich: „Wenn ich nur seine äußeren Kleider anrühre, werde ich gesund werden.“ Als sie es tut, spürt sie sofort, daß ihr Blutfluß zum Stillstand gekommen ist.

„Wer ist es gewesen, der mich angerührt hat?“ Wie sehr sie doch bei diesen Worten Jesu erschrocken sein muß! Doch woher weiß er es? ‘Unterweiser’, sagt Petrus, ‘die Volksmengen engen dich ein und umdrängen dich, und da fragst du, wer dich angerührt hat!’

Jesus schaut sich nach der Frau um und erklärt: „Es hat mich jemand angerührt, denn ich habe gemerkt, daß Kraft von mir ausging.“ Es war tatsächlich keine gewöhnliche Berührung, denn die daraufhin erfolgte Heilung kostete Jesus Kraft.

Als die Frau sieht, daß sie nicht unbemerkt geblieben ist, kommt sie zitternd vor Angst zu Jesus und fällt ihm zu Füßen. Vor allen Leuten erzählt sie die ganze Wahrheit über ihre Krankheit und wie sie jetzt geheilt wurde.

Gerührt durch ihr rückhaltloses Bekenntnis, tröstet Jesus sie mitleidsvoll: „Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht. Geh hin in Frieden, und sei von deiner lästigen Krankheit geheilt.“ Wie wunderbar ist es doch, zu wissen, daß derjenige, den Gott auserwählt hat, um über die Erde zu regieren, so barmherzig und mitfühlend ist und sich nicht nur um die Menschen kümmert, sondern auch die Kraft hat, ihnen zu helfen!


Matthäus 9:18-22Während er ihnen diese Dinge sagte, siehe, da begann ein gewisser Vorsteher, der sich genähert hatte, ihm zu huldigen und zu sprechen: „Jetzt muß wohl meine Tochter tot sein; doch komm und lege ihr die Hand auf, und sie wird zum Leben kommen.“19 Da stand Jesus auf und schickte sich an, ihm zu folgen, ebenso seine Jünger. 20 Und siehe, eine Frau, die zwölf Jahre an einem Blutfluß litt, trat von hinten herzu und rührte die Fransen seines äußeren Kleides an; 21 denn fortwährend sagte sie bei sich: „Wenn ich nur sein äußeres Kleid anrühre, werde ich gesund werden.“ 22 Jesus wandte sich um, bemerkte sie und sagte: „Fasse Mut, Tochter; dein Glaube hat dich gesund gemacht.“ Und von jener Stunde an wurde die Frau gesund.

Markus 5:21-34Nachdem Jesus im Boot an das andere Ufer zurückgefahren war, versammelte sich eine große Volksmenge zu ihm hin; und er war am Meer. 22 Nun kam einer der Synagogenvorsteher, Jaịrus mit Namen, und als er ihn erblickte, fiel er ihm zu Füßen 23 und bat ihn mehrmals inständig, indem er sprach: „Mit meiner kleinen Tochter geht’s zu Ende. Würdest du bitte kommen und ihr die Hände auflegen, damit sie gesund wird und lebt.“ 24 Darauf ging er mit ihm hin. Und eine große Volksmenge folgte ihm und drängte ihn.25 Nun war da eine Frau, die zwölf Jahre mit einem Blutfluß behaftet war, 26 und sie war von vielen Ärzten vielen Schmerzen ausgesetzt worden und hatte ihr ganzes Vermögen verbraucht, und es hatte ihr nichts genützt, sondern es war eher schlimmer geworden. 27 Als sie die Dinge über Jesus hörte, trat sie in der Volksmenge von hinten herzu und rührte sein äußeres Kleid an; 28 denn immer wieder sagte sie: „Wenn ich nur seine äußeren Kleider anrühre, werde ich gesund werden.“ 29 Und sogleich vertrocknete der Quell ihres Blutes, und sie fühlte es an ihrem Leib, daß sie von der lästigen Krankheit geheilt worden war.30 Und sogleich erkannte Jesus an sich, daß Kraft von ihm ausgegangen war, und er wandte sich in der Volksmenge um und begann zu sagen: „Wer hat meine äußeren Kleider angerührt?“ 31 Aber seine Jünger begannen zu ihm zu sagen: „Du siehst, daß die Volksmenge dich drängt, und du sagst: ‚Wer hat mich angerührt?‘ “ 32 Er aber schaute ringsum, um die zu sehen, die das getan hatte. 33 Die Frau aber, furchterfüllt und zitternd, da sie wußte, was ihr geschehen war, kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. 34 Er sprach zu ihr: „Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht. Geh hin in Frieden, und sei von deiner lästigen Krankheit geheilt.“

Lukas 8:40-48Als Jesus zurückkam, empfing ihn die Volksmenge freundlich, denn sie alle erwarteten ihn. 41 Doch siehe, ein Mann namens Jaịrus kam, und dieser Mann war ein Vorsteher der Synagoge. Und er fiel Jesus zu Füßen und begann ihn inständig zu bitten, in sein Haus einzukehren, 42 weil er eine einziggezeugte Tochter im Alter von etwa zwölf Jahren hatte, und sie lag im Sterben.Während er hinging, umdrängten ihn die Volksmengen. 43 Und eine Frau, die seit zwölf Jahren mit einem Blutfluß behaftet war und die bei niemand hatte Heilung finden können, 44 näherte sich von hinten und rührte die Fransen seines äußeren Kleides an, und augenblicklich kam ihr Blutfluß zum Stillstand. 45 Da sprach Jesus: „Wer ist es gewesen, der mich angerührt hat?“ Als sie es alle verneinten, sagte Petrus: „Unterweiser, die Volksmengen engen dich ein und umdrängen dich.“ 46 Jesus aber sprach: „Es hat mich jemand angerührt, denn ich habe gemerkt, daß Kraft von mir ausging.“ 47 Als die Frau sah, daß sie nicht unbemerkt geblieben war, kam sie zitternd, fiel vor ihm nieder und enthüllte vor allem Volk, um welcher Ursache willen sie ihn angerührt hatte und wie sie augenblicklich gesund geworden sei. 48 Er aber sprach zu ihr: „Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; geh hin in Frieden.“

3. Mose 15:25-27Was eine Frau betrifft, falls der Ausfluß ihres Blutes viele Tage fließen sollte, wenn es nicht die regelmäßige Zeit ihrer menstrualen Unreinigkeit ist, oder falls sie einen Fluß haben sollte, [der] länger [dauert] als ihre menstruale Unreinigkeit, so werden sich alle Tage ihres unreinen Ausflusses so erweisen wie in den Tagen ihrer menstrualen Unreinigkeit. Sie ist unrein. 26 Jedes Bett, auf dem sie an irgendwelchen Tagen ihres Ausflusses liegt, wird für sie wie das Bett ihrer menstrualen Unreinigkeit werden, und jeder Gegenstand, auf dem sie sitzen mag, wird unrein werden wie die Unreinheit ihrer menstrualen Unreinigkeit. 27 Und jeder, der diese [Dinge] berührt, wird unrein sein, und er soll seine Kleider waschen und im Wasser baden und unrein sein bis zum Abend.


__._,_.___

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Fr 4. Feb 2011, 10:03
von maggie
Erst Tränen der Trauer — dann Freudentränen

ALS Jairus sieht, daß die Frau von ihrem Blutfluß geheilt worden ist, gewinnt er zweifellos noch größeres Vertrauen in Jesu Macht, Wunder zu wirken. Jairus hat Jesus zuvor gebeten, mit ihm zu kommen und seiner inniggeliebten 12jährigen Tochter, die im Sterben liegt, zu helfen. Jetzt ist jedoch das geschehen, was Jairus befürchtet hat. Während Jesus noch mit der Frau spricht, treffen Männer ein und sagen leise zu Jairus: „Deine Tochter ist gestorben. Warum den Lehrer noch länger bemühen?“

Welch niederschmetternde Nachricht! Dieser Mann, der am Ort große Achtung genießt, ist völlig hilflos, als er vom Tod seiner Tochter erfährt. Jesus hat das Gespräch jedoch mit angehört und ermuntert Jairus mit den Worten: „Fürchte dich nicht, habe nur Glauben!“

Jesus begleitet den gramgebeugten Mann zu dessen Haus. Dort finden sie lautes Weinen und Wehklagen vor. Viele Leute haben sich eingefunden, die sich aus Trauer selbst schlagen. Beim Betreten des Hauses fragt Jesus: „Weshalb verursacht ihr ein solch lärmendes Durcheinander und weint? Das kleine Kind ist nicht gestorben, sondern schläft.“

Daraufhin beginnen sie, Jesus zu verlachen, da sie wissen, daß das Mädchen wirklich tot ist. Jesus sagt jedoch, es schlafe nur. Er benutzt die ihm von Gott verliehene Kraft, um zu zeigen, daß Menschen so leicht vom Tod zurückgebracht werden können, wie man jemand aus einem tiefen Schlaf aufweckt.

Dann schickt Jesus alle hinaus. Nur Petrus, Jakobus und Johannes sowie die Mutter und der Vater des toten Mädchens dürfen bleiben. Diese fünf nimmt er mit in den Raum, wo das Kind liegt. Jesus ergreift seine Hand und sagt: „Talithá kúmi“, was übersetzt bedeutet: „Mädchen, ich sage dir, steh auf!“ Und sofort erhebt sich das Kind und beginnt umherzugehen. Bei dem Anblick geraten die Eltern außer sich vor Entzücken.

Nachdem Jesus gesagt hat, man solle dem Kind etwas zu essen geben, fordert er Jairus und dessen Frau auf, niemand zu erzählen, was geschehen ist. Doch trotz Jesu Aufforderung spricht man bald in der ganzen Gegend davon. Das war die zweite Auferweckung, die Jesus bewirkte.


Matthäus 9:18-26Während er ihnen diese Dinge sagte, siehe, da begann ein gewisser Vorsteher, der sich genähert hatte, ihm zu huldigen und zu sprechen: „Jetzt muß wohl meine Tochter tot sein; doch komm und lege ihr die Hand auf, und sie wird zum Leben kommen.“19 Da stand Jesus auf und schickte sich an, ihm zu folgen, ebenso seine Jünger. 20 Und siehe, eine Frau, die zwölf Jahre an einem Blutfluß litt, trat von hinten herzu und rührte die Fransen seines äußeren Kleides an; 21 denn fortwährend sagte sie bei sich: „Wenn ich nur sein äußeres Kleid anrühre, werde ich gesund werden.“ 22 Jesus wandte sich um, bemerkte sie und sagte: „Fasse Mut, Tochter; dein Glaube hat dich gesund gemacht.“ Und von jener Stunde an wurde die Frau gesund.23 Als er nun in das Haus des Vorstehers kam und die Flötenspieler und das Durcheinander der lärmenden Volksmenge erblickte, 24 begann Jesus zu sagen: „Verlaßt den Ort, denn die Kleine ist nicht gestorben, sondern sie schläft.“ Darauf begannen sie ihn zu verlachen. 25 Sobald die Volksmenge hinausgesandt worden war, ging er hinein und faßte sie bei der Hand, und das kleine Mädchen stand auf. 26 Natürlich verbreitete sich die Nachricht davon in jener ganzen Gegend.

Markus 5:35-43Während er noch redete, kamen einige Männer aus dem Haus des Synagogenvorstehers und sagten: „Deine Tochter ist gestorben. Warum den Lehrer noch länger bemühen?“ 36 Jesus aber, der das Wort, das geredet wurde, mit anhörte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: „Fürchte dich nicht, habe nur Glauben!“ 37 Und er ließ niemand mitgehen außer Petrus und Jakobus und Johạnnes, den Bruder des Jakobus.38 So kamen sie zu dem Haus des Synagogenvorstehers, und er bemerkte das lärmende Durcheinander und die Weinenden und die, die laut wehklagten, 39 und nachdem er eingetreten war, sagte er zu ihnen: „Weshalb verursacht ihr ein solch lärmendes Durcheinander und weint? Das kleine Kind ist nicht gestorben, sondern schläft.“ 40 Darauf begannen sie ihn zu verlachen. Nachdem er sie aber alle hinausgetrieben hatte, nahm er den Vater und die Mutter des kleinen Kindes und die, die bei ihm waren, mit sich und ging hinein, wo das kleine Kind war. 41 Und er faßte das kleine Kind bei der Hand und sagte zu ihm: „Talithá kúmi“, was übersetzt bedeutet: „Mädchen, ich sage dir, steh auf!“ 42 Und sogleich stand das Mädchen auf und begann umherzugehen, denn es war zwölf Jahre alt. Und sie gerieten sogleich außer sich vor Entzücken. 43 Er aber befahl ihnen wiederholt, dies niemand erfahren zu lassen, und er sagte, daß man ihr etwas zu essen geben solle.

Lukas 8:41-56Doch siehe, ein Mann namens Jaịrus kam, und dieser Mann war ein Vorsteher der Synagoge. Und er fiel Jesus zu Füßen und begann ihn inständig zu bitten, in sein Haus einzukehren, 42 weil er eine einziggezeugte Tochter im Alter von etwa zwölf Jahren hatte, und sie lag im Sterben.Während er hinging, umdrängten ihn die Volksmengen. 43 Und eine Frau, die seit zwölf Jahren mit einem Blutfluß behaftet war und die bei niemand hatte Heilung finden können, 44 näherte sich von hinten und rührte die Fransen seines äußeren Kleides an, und augenblicklich kam ihr Blutfluß zum Stillstand. 45 Da sprach Jesus: „Wer ist es gewesen, der mich angerührt hat?“ Als sie es alle verneinten, sagte Petrus: „Unterweiser, die Volksmengen engen dich ein und umdrängen dich.“ 46 Jesus aber sprach: „Es hat mich jemand angerührt, denn ich habe gemerkt, daß Kraft von mir ausging.“ 47 Als die Frau sah, daß sie nicht unbemerkt geblieben war, kam sie zitternd, fiel vor ihm nieder und enthüllte vor allem Volk, um welcher Ursache willen sie ihn angerührt hatte und wie sie augenblicklich gesund geworden sei. 48 Er aber sprach zu ihr: „Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; geh hin in Frieden.“49 Während er noch redete, kam ein gewisser Vertreter des Synagogenvorstehers und sagte: „Deine Tochter ist gestorben; bemühe den Lehrer nicht länger.“ 50 Als Jesus das hörte, antwortete er ihm: „Fürchte dich nicht, bekunde nur Glauben, und sie wird gerettet werden.“ 51 Als er das Haus erreichte, ließ er niemand mit sich hineingehen außer Petrus und Johạnnes und Jakobus sowie den Vater und die Mutter des Mädchens. 52 Die Leute aber weinten alle und schlugen sich vor Leid ihretwegen. Da sagte er: „Hört auf zu weinen, denn sie ist nicht gestorben, sondern schläft.“ 53 Darauf begannen sie ihn zu verlachen, denn sie wußten, daß sie gestorben war. 54 Er aber faßte sie bei der Hand und rief, indem er sprach: „Mädchen, steh auf!“ 55 Und ihr Geist kehrte zurück, und sie erhob sich augenblicklich, und er befahl, daß ihr etwas zu essen gegeben werde. 56 Und ihre Eltern waren außer sich; doch er wies sie an, niemandem zu sagen, was geschehen war.

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Fr 4. Feb 2011, 10:30
von maggie
Doreen hat geschrieben:Hallo maggie, diese ganzen Beiträge sind doch aus eurer Literatur?
Stell doch mal Wachtturm-Literatur rein, aber nur die, die für euch gedacht ist.
Wie ich informiert bin, habt ihr zwei verschiedene Wachtturm Hefte. darum hätte ich lieber wenn schon denn schon die Insider Heftchen.
LG
Doreen
Liebe Doreen,

ja, diese Beiträge sind aus unserer Literatur. Aus dem Buch "Der größte Mensch der je lebte".

Es gibt keine Literatur die nur für uns gedacht ist. Wie dir sicherlich bekannt ist, betrachten wir in unseren Zusammenkünften die Bibel unter anderem anhand von Wachtturm-Artikeln. Diese Artikel sind nun in einer Extra-Ausgabe, da dort oft tiefer gehende Themen behandelt werden, die eher nicht so interessant für die meisten Menschen sind. Und da viele Nicht -ZJ den WT lesen, hat man das jetzt einfach getrennt. Da aber jeder immer herzlich zu allen Zusammenkünften eingeladen sind, kann auch jeder der es möchte, erfahren was in diesen Artikeln steht. Wenn du also näheres wissen möchtest, bist du gerne eingeladen in den nächstgelegenen Versammlungssaal zu gehen und dir das anzuhören. Bestimmt ist dir auch bekannt dass diese Artikel in der Regel am Sonntag oder auch am Samstag besprochen werden.

Gerne setze ich aber mal einen Artikel auch hier rein. Ist aber ziemlich lang, wie du aber sicherlich auch weißt.

Also , bis gleich
Liebe Gruß
Maggie