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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Fr 4. Feb 2011, 10:41
von Regina
Hallo Doreen, wenn du dich über Zeugen Jehovas und ihren Büchern erkundigen willst,
ist ein Link viel aussagekräftiger.
http://www.watchtower.org/x/current_topics.htm
Regina

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Fr 4. Feb 2011, 10:43
von Regina
Und hier einen Index.
Viel Spass beim Lesen.
http://www.watchtower.org/x/archives/in ... sus_christ
:freu:
Regina

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Fr 4. Feb 2011, 10:56
von maggie
„Wer hat den Sinn Jehovas kennengelernt?“

„ ‚Wer hat den Sinn Jehovas kennengelernt, dass er ihn unterweise?‘ Wir aber haben Christi Sinn“ (1. KOR. 2:16).

DIE Denkweise eines anderen Menschen zu verstehen ist nicht unbedingt leicht. Mancher Jungverheiratete kann davon ein Lied singen. Das liegt offensichtlich daran, dass Männer und Frauen nicht nur anders denken, sondern auch anders kommunizieren. Es gibt sogar Kulturen, in denen Männer und Frauen zwar dieselbe Sprache, aber jeweils einen anderen Dialekt sprechen. Voneinander abweichende Denk- und Verhaltensweisen können auch auf kulturelle und sprachliche Unterschiede zurückzuführen sein. Doch je besser man jemand kennenlernt, desto mehr Gelegenheit hat man, Einblick in seine Denkweise zu erhalten.
2 Angesichts dessen überrascht es sicher nicht, dass Jehova eine völlig andere Denkweise hat als wir Menschen. Durch den Propheten Jesaja ließ er den Israeliten sagen: „Eure Gedanken sind nicht meine Gedanken, noch sind meine Wege eure Wege.“ Jehova veranschaulichte dies wie folgt: „Wie die Himmel höher sind als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken“ (Jes. 55:8, 9).
3 Sollten wir also gar nicht erst versuchen, Jehovas Denkweise zu verstehen? Auf keinen Fall. Obwohl wir die Gedanken Jehovas niemals vollständig verstehen können, ermuntert uns die Bibel, die „vertraute Gemeinschaft“ mit ihm zu suchen. (Lies Psalm 25:14Die vertraute Gemeinschaft mit Jehova gehört denen, die ihn fürchten,Auch sein Bund, den [er] sie wissen läßt.; Sprüche 3:32Denn wer auf Abwegen geht, ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges, aber SEIN trauter Umgang ist mit den Rechtschaffenen..) Wir können Jehova dadurch näherkommen, dass wir uns eingehend mit seinem Tun befassen, von dem in der Bibel berichtet wird (Ps. 28:5Denn sie achten nicht auf die Taten JehovasNoch auf das Werk seiner Hände.Er wird sie niederreißen und nicht aufbauen.). Uns mit „Christi Sinn“ vertraut zu machen ist eine weitere Möglichkeit; schließlich ist Christus „das Bild des unsichtbaren Gottes“ (1. Kor. 2:16; Kol. 1:15). Nehmen wir uns die Zeit, uns mit biblischen Berichten zu beschäftigen und gehen dabei in die Tiefe, gewinnen wir Einblick in die Denkweise und Persönlichkeit Jehovas.
Ein verbreiteter Denkfehler
4 Wenn wir über das Wirken Jehovas nachdenken, dürfen wir nicht den Fehler machen, ihn mit menschlichen Maßstäben zu messen. Aus Psalm 50:21 geht hervor, dass der Mensch genau dazu neigt. Jehova sagt hier: „Du nahmst an, dass ich ganz bestimmt dir gleich werden würde.“ Vor mehr als 175 Jahren brachte es ein Bibelgelehrter wie folgt auf den Punkt: „Die Menschen tendieren dazu, von sich auf Gott zu schließen und anzunehmen, er sei denselben Gesetzen unterworfen, an die sie sich selbst gebunden fühlen.“
5 Hüten wir uns also davor, unser Bild von Jehova durch unsere eigenen Maßstäbe und Vorlieben formen zu lassen. Warum ist das so wichtig? Weil es durchaus sein kann, dass wir in der Bibel von Taten Jehovas lesen, an denen wir wegen unserer eingeschränkten, unvollkommenen Sicht Anstoß nehmen. So erging es den Israeliten, die aus dem, wie Jehova mit ihnen umging, falsche Schlüsse zogen. Doch Jehova machte ihnen deutlich: „Ihr werdet bestimmt sagen: ‚Der Weg Jehovas ist nicht recht ausgerichtet.‘ Höre bitte, o Haus Israel. Ist mein eigener Weg nicht recht ausgerichtet? Sind es nicht eure Wege, die nicht recht ausgerichtet sind?“ (Hes. 18:25).
6 Wie können wir den Fehler vermeiden, Jehova mit unseren eigenen Maßstäben zu messen? Vor allem müssen wir anerkennen, wie eingeschränkt unser Blickwinkel ist und dass wir völlig falsch liegen können. Das musste auch Hiob lernen. Als er litt, war er ziemlich verzweifelt und so sehr auf sich fixiert, dass er den Blick für das eigentlich Wichtige verlor. Doch Jehova half ihm liebevoll, sein Blickfeld zu erweitern. Er stellte Hiob mehr als 70 Fragen, von denen er keine einzige beantworten konnte; dadurch führte er ihm vor Augen, wie wenig er eigentlich wusste. Daraufhin korrigierte Hiob demütig seine Einstellung. (Lies Hiob 42:1-6Und Hiob antwortete Jehova und sprach dann: 2 „Ich habe erkannt, daß du alle Dinge zu tun vermagst,Und es gibt keine Idee, die für dich unerreichbar ist. 3 ‚Wer ist dieser, der Rat verdunkelt ohne Erkenntnis?‘Darum redete ich, doch verstand ich nicht,Dinge, zu wunderbar für mich, die ich nicht kenne. 4 ‚Höre bitte, und ich selbst werde reden.Ich werde dich befragen, und du unterrichte mich.‘ 5 Vom Hörensagen habe ich von dir gehört,Nun aber hat mein eigenes Auge dich gesehen. 6 Deshalb widerrufe ich,
Und ich bereue wirklich in Staub und Asche.“
.)
Uns „Christi Sinn“ zu eigen machen
7 In allem, was Jesus sagte und tat, ahmte er seinen Vater vollkommen nach (Joh. 14:9Jesus sprach zu ihm: „So lange Zeit bin ich bei euch gewesen, und dennoch hast du mich nicht kennengelernt, Philịppus? Wer mich gesehen hat, hat [auch] den Vater gesehen. Wie kommt es, daß du sagst: ‚Zeige uns den Vater.‘? ). Wollen wir Einblick in Jehovas Denkweise erhalten, müssen wir uns also mit Jesu Leben und Wirken beschäftigen (Röm. 15:5Möge nun der Gott, der Ausharren und Trost verleiht, euch gewähren, untereinander die gleiche Gesinnung zu haben, die Christus Jesus hatte, ; Phil. 2:5Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, ). Gehen wir daher kurz auf zwei Berichte aus den Evangelien ein.
8 Die erste Szene spielt kurz vor dem Passahfest des Jahres 32 u. Z. Jesu Apostel waren gerade von einer ereignisreichen Predigtreise durch ganz Galiläa zurückgekehrt. Da sie sehr erschöpft waren, zog sich Jesus mit ihnen an einen einsamen Ort am Nordostufer des Galiläischen Meeres zurück. Doch Tausende folgten ihnen dorthin. Jesus heilte zunächst die Kranken und anschließend lehrte er die Menschen. Dann entstand jedoch ein Versorgungsproblem. Wie sollte man diese große Menge an einem so abgelegenen Ort mit etwas zu essen versorgen? Jesus bemerkte das Problem und fragte Philippus, der aus der Gegend stammte: „Wo sollen wir Brote kaufen, damit diese essen können?“ (Joh. 6:1-5).
9 Warum richtete Jesus diese Frage an Philippus? Wusste er nicht, was zu tun war? Natürlich wusste er das! Aber worauf wollte er denn hinaus? Der Apostel Johannes, der dabei war, erklärte: „[Jesus] sagte dies . . ., um ihn auf die Probe zu stellen, denn er selbst wusste, was zu tun er im Begriff war“ (Joh. 6:6). Jesus wollte einfach herausfinden, wie groß der Glaube seiner Jünger inzwischen war. Durch seine Frage regte er sie zum Denken an und gab ihnen Gelegenheit, ihren Glauben an seine Fähigkeiten zu beweisen. Doch genau das versäumten sie, was verriet, wie begrenzt ihr Blickfeld tatsächlich war. (Lies Johannes 6:7-9 Philịppus antwortete ihm: „Brote für zweihundert Denạre sind nicht genug für sie, damit jeder ein wenig bekomme.“ 8 Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Sịmon Petrus, sagte zu ihm: 9 „Hier ist ein kleiner Knabe, der fünf Gerstenbrote und zwei kleine Fische hat. Doch was sind diese unter so viele?“
.) Dann vollbrachte Jesus etwas, woran sie überhaupt nicht gedacht hatten: Durch ein Wunder beschaffte er für Tausende hungrige Menschen etwas zu essen (Joh. 6:10-13Jesus sprach: „Laßt die Leute sich lagern wie bei einem Mahl.“ Nun gab es an dem Ort viel Gras. Somit lagerten sich die Männer, etwa fünftausend an Zahl. 11 Da nahm Jesus die Brote, und nachdem er Dank gesagt hatte, verteilte er sie unter die, die sich gelagert hatten, ebenso auch von den kleinen Fischen, soviel sie wollten. 12 Als sie sich aber gesättigt hatten, sprach er zu seinen Jüngern: „Sammelt die übriggebliebenen Brocken, damit nichts verschwendet werde.“ 13 Daher sammelten sie diese, und sie füllten zwölf Körbe mit Brocken von den fünf Gerstenbroten, welche von denen, die gegessen hatten, übriggelassen worden waren.).
10 Dieser Bericht kann uns auch helfen, Jesu Denkweise in einer anderen Situation besser zu verstehen. Kurz nachdem Jesus die erwähnte Menschenmenge mit Nahrung versorgt hatte, ging er mit seinen Jüngern nordwärts und verließ die Grenzen Israels. In der Gegend von Tyrus und Sidon begegnete er einer Griechin, die ihn eindringlich bat, ihre Tochter zu heilen. Zunächst ignorierte Jesus die Frau. Doch als sie nicht aufgeben wollte, sagte er zu ihr: „Lass zuerst die Kinder satt werden, denn es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es den kleinen Hunden vorzuwerfen“ (Mar. 7:24-27).
11 Warum half Jesus dieser Frau nicht sofort? Wollte er wie bei Philippus sehen, wie sie reagieren würde, und ihr eine Gelegenheit geben, ihren Glauben unter Beweis zu stellen? Die Bibel lässt zwar nicht erkennen, in welchem Ton er zu ihr sprach, aber offensichtlich wirkte der Klang seiner Stimme nicht einschüchternd auf sie. Außerdem schwächte er durch die Wendung „kleine Hunde“ den Vergleich etwas ab. Vielleicht reagierte Jesus wie Eltern, die bereit sind, ihrem Kind eine Bitte zu erfüllen. Sie lassen sich das aber nicht anmerken, weil sie zuerst wissen wollen, wie ernst es dem Kind damit ist. Wie auch immer, sobald die Frau zeigte, dass sie wirklich Glauben hatte, gewährte Jesus ihr die Bitte gern. (Lies Markus 7:28-30In Erwiderung sagte sie jedoch zu ihm: „Ja, Herr, und trotzdem essen die kleinen Hunde unter dem Tisch von den Brosamen der kleinen Kinder.“ 29 Darauf sprach er zu ihr: „Weil du dies gesagt hast, geh hin; der Dämon ist von deiner Tochter ausgefahren.“ 30 Darauf ging sie weg in ihr Haus und fand das kleine Kind auf das Bett gelegt und den Dämon ausgefahren..)
12 Beide Berichte aus den Evangelien gestatten uns einen tiefen Einblick in „Christi Sinn“. Wie wir gleich sehen werden, können sie uns tatsächlich helfen, die Denkweise Jehovas besser zu verstehen.
Jehovas Verhalten Moses gegenüber
13 Wenn wir die Denkweise Jesu verstehen, werden uns auch manche schwierige Passagen in der Bibel verständlicher. Ein Beispiel sind die Worte, die Jehova an Moses richtete, nachdem sich die Israeliten ein goldenes Kalb gemacht hatten, um es anzubeten. Gott sagte: „Ich habe dieses Volk angesehen, und siehe, es ist ein halsstarriges Volk. So lass mich nun, damit mein Zorn gegen sie entbrennt und ich sie ausrotte, und lass mich dich zu einer großen Nation machen“ (2. Mo. 32:9, 10).
14 Weiter heißt es in dem Bericht: „Moses ging daran, das Angesicht Jehovas, seines Gottes, zu besänftigen und zu sagen: ‚Warum, o Jehova, sollte dein Zorn gegen dein Volk entbrennen, das du mit großer Macht und mit starker Hand aus dem Land Ägypten herausgeführt hast? Warum sollten die Ägypter sagen: „Mit übler Absicht hat er sie herausgeführt, um sie in den Bergen zu töten und sie von der Oberfläche des Erdbodens auszurotten.“? Lass ab von deiner Zornglut, und habe Bedauern hinsichtlich des Übels gegen dein Volk. Gedenke Abrahams, Isaaks und Israels, deiner Knechte, denen du bei dir selbst geschworen hast, indem du zu ihnen sprachst: „Ich werde euren Samen mehren wie die Sterne der Himmel, und dieses ganze Land, das ich bezeichnet habe, werde ich euren Nachkommen geben, damit sie es tatsächlich in Besitz nehmen auf unabsehbare Zeit.“ ‘ Und Jehova begann Bedauern zu empfinden hinsichtlich des Übels, das seinem Volk anzutun er geredet hatte“ (2. Mo. 32:11-14).
15 Musste Moses Jehova wirklich umstimmen? Ganz sicher nicht! Jehova erklärte zwar, was er erwogen hatte zu tun, doch sein endgültiges Urteil stand noch nicht fest. Eigentlich stellte Jehova hier Moses auf die Probe, ähnlich wie Jesus es später mit Philippus und der Griechin machte. Moses erhielt dadurch Gelegenheit, seine Ansicht darzulegen. Jehova hatte Moses zum Mittler zwischen sich und Israel eingesetzt, und er respektierte dessen Rolle. Würde Moses irgendwann an seiner Aufgabe verzweifeln? Oder würde er die Gelegenheit beim Schopf fassen und Jehova darin bestätigen, Israel zu verwerfen und seine eigenen Nachkommen zu einer mächtigen Nation zu machen?
16 Durch seine Reaktion bewies Moses Glauben sowie sein Vertrauen in die Gerechtigkeit Jehovas. Sie zeigte, dass ihn nicht egoistisches Interesse antrieb, sondern die Sorge um den Namen Jehovas, den er auf keinen Fall entehrt sehen wollte. Moses verstand offensichtlich „den Sinn Jehovas“ in dieser Angelegenheit (1. Kor. 2:16). Das Ergebnis? Weil Jehova sich nicht auf ein bestimmtes Vorgehen festgelegt hatte, konnte er, wie es in dem inspirierten Bericht heißt, „Bedauern . . . empfinden“. Der hier zugrunde liegende hebräische Ausdruck kann einfach bedeuten, dass Jehova die Nation nicht untergehen ließ, wie er es nach seinen Worten erwogen hatte.
Jehovas Verhalten Abraham gegenüber
17 Ein weiteres Beispiel dafür, dass Jehova seinen Dienern Gelegenheit gibt, ihren Glauben und ihr Vertrauen zu zeigen, sind Abrahams Bitten in Verbindung mit Sodom. Wie der Bericht zeigt, bewies Jehova große Geduld, da er Abraham wiederholt nachfragen ließ. Dieser appellierte sogar an Jehova: „Es ist im Hinblick auf dich undenkbar, dass du auf diese Weise handelst, den Gerechten mit dem Bösen zu Tode zu bringen, sodass es dem Gerechten ebenso gehen muss wie dem Bösen! Das ist im Hinblick auf dich undenkbar. Wird der Richter der ganzen Erde nicht tun, was recht ist?“ (1. Mo. 18:22-33).
18 Was lehrt uns dieser Bericht über die Denkweise Jehovas? Musste Jehova die Meinung Abrahams einholen, damit er das Richtige tun konnte? Nein. Jehova hätte zwar auch gleich zu Anfang begründen können, warum er so entschieden hatte. Doch dadurch, dass Abraham die Fragen stellen durfte, wurde ihm Zeit eingeräumt, sich ernsthaft mit der Entscheidung Jehovas auseinanderzusetzen und seine Denkweise zu verstehen. Wie tief Gottes Mitgefühl und seine Gerechtigkeit sind, konnte Abraham daraus ebenfalls ersehen. Ja, Jehova behandelte Abraham als Freund (Jes. 41:8„Du aber, o Israel, bist mein Knecht, du, o Jakob, den ich erwählt habe, du Same Abrahams, meines Freundes;; Jak. 2:23und das Schriftwort wurde erfüllt, welches sagt: „Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“, und er wurde „Freund Jehovas“ genannt.).
Was wir daraus lernen können
19 Was haben wir gelernt? Wir können „den Sinn Jehovas“ nur verstehen, wenn wir unser Denken von seinem Wort prägen lassen. Hüten wir uns davor, von unseren eigenen Einschränkungen auf Jehova zu schließen oder ihn anhand unserer eigenen Maßstäbe und Gedanken zu beurteilen. Hiob sagte: „[Gott] ist nicht ein Mann wie ich, dass ich ihm antworten dürfte, dass wir miteinander vor Gericht treten könnten“ (Hiob 9:32). Wer Einblick in den Sinn Jehovas erhält, wird sich gedrängt fühlen, wie Hiob auszurufen: „Siehe! Dies sind die Säume seiner Wege, und welch Geflüster von einer Sache wird von ihm gehört! Doch wer kann zeigen, dass er den Donner seiner Macht versteht?“ (Hiob 26:14).
20 Was sollten wir tun, wenn wir beim Bibellesen auf eine schwer verständliche Passage stoßen, besonders wenn es darin um die Denkweise Jehovas geht? Sollte auch eingehendes Nachforschen keine klare Antwort liefern, können wir das Ganze als Erprobung unseres Vertrauens zu Jehova betrachten. Bestimmte Aussagen geben uns tatsächlich Gelegenheit, unseren Glauben in die Eigenschaften Jehovas zu beweisen. Wir müssen uns demütig eingestehen, dass wir nicht alles begreifen können, was er tut (Pred. 11:5So, wie du nicht weißt, welches der Weg des Geistes ist in den Gebeinen im Leib der Schwangeren, ebenso kennst du nicht das Werk des [wahren] Gottes, der alle Dinge tut.). Deshalb fühlen wir uns veranlasst, folgenden Worten des Apostels Paulus zuzustimmen: „O Tiefe des Reichtums und der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unausspürbar seine Wege! Denn ‚wer hat den Sinn Jehovas erkannt, oder wer ist sein Ratgeber geworden‘? Oder: ‚Wer hat ihm zuerst gegeben, sodass es ihm vergolten werden müsste?‘ Denn aus ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge. Ihm sei die Herrlichkeit immerdar. Amen“ (Röm. 11:33-36).

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Fr 4. Feb 2011, 10:59
von maggie
Regina hat geschrieben:Hallo Doreen, wenn du dich über Zeugen Jehovas und ihren Büchern erkundigen willst,
ist ein Link viel aussagekräftiger.
http://www.watchtower.org/x/current_topics.htm
Regina
Danke Regina. Gute Idee :girl:

Lieben Gruß
Maggie :winken:

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Mo 7. Feb 2011, 10:46
von maggie
Er verläßt das Haus des Jairus und geht nach Nazareth

JESUS hat einen sehr anstrengenden Tag hinter sich — erst eine Reise mit dem Schiff von der Dekapolis nach Kapernaum, dann hat er eine Frau geheilt, die mit einem Blutfluß behaftet war, und schließlich hat er die Tochter des Jairus auferweckt. Aber der Tag ist noch nicht zu Ende. Als Jesus das Haus des Jairus verläßt, folgen ihm zwei Blinde und schreien: „Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!“

Dadurch, daß diese Männer Jesus mit „Sohn Davids“ anreden, bringen sie ihren Glauben zum Ausdruck, daß Jesus der Erbe des Thrones Davids und somit der verheißene Messias ist. Jesus tut jedoch so, als hätte er ihre Bitte um Hilfe überhört, wahrscheinlich, um ihre Beharrlichkeit auf die Probe zu stellen. Aber die Männer geben nicht auf. Sie folgen Jesus, und als er ein Haus betritt, gehen sie ihm nach.

Dort fragt Jesus sie: „Glaubt ihr, daß ich das tun kann?“

„Ja, Herr“, antworten sie zuversichtlich.

Jesus berührt ihre Augen und sagt: „Euch geschehe gemäß eurem Glauben.“ Und auf der Stelle können sie sehen! Jesus befiehlt ihnen dann ernstlich: „Seht zu, daß niemand es erfahre.“ Aber sie sind so sehr von Freude erfüllt, daß sie Jesu Gebot außer acht lassen und in der ganzen Gegend über ihn sprechen.

Als die Männer fortgehen, bringt man einen besessenen Mann, den ein Dämon stumm gemacht hat, zu Jesus. Dieser treibt den Dämon aus, und sofort beginnt der Mann zu reden. Die Volksmengen staunen über diese Wunder und rufen aus: „Niemals hat man etwas Derartiges in Israel gesehen.“

Auch Pharisäer sind anwesend. Sie können die Wunder zwar nicht leugnen, aber in ihrem willentlichen Unglauben wiederholen sie ihre Anklage in bezug auf die Frage, wer hinter diesen Machttaten steht, indem sie sagen: „Durch den Herrscher der Dämonen treibt er die Dämonen aus.“

Kurz nach diesen Ereignissen begibt sich Jesus in seine Heimatstadt Nazareth, diesmal in Begleitung seiner Jünger. Etwa ein Jahr ist vergangen, seit er in der dortigen Synagoge gelehrt hat. Die Leute hatten damals zunächst über seine gefälligen Worte gestaunt, dann aber an seinen Lehren Anstoß genommen und versucht, ihn zu töten. Jetzt macht Jesus barmherzigerweise einen weiteren Versuch, seinen früheren Nachbarn zu helfen.

Während an anderen Orten die Menschen zu Jesus strömen, ist das hier offensichtlich nicht der Fall. Daher geht er am Sabbat in die Synagoge und lehrt. Die meisten von denen, die ihn hören, sind erstaunt. „Woher hat dieser Mensch eine solche Weisheit und diese Machttaten?“ fragen sie. „Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas? Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat dieser Mensch denn all dies?“

Jesus ist doch nichts anderes als wir, denken sie bei sich. Wir sahen ihn aufwachsen, und wir kennen seine Angehörigen. Warum sollte ausgerechnet er der Messias sein? Trotz aller Beweise — seine große Weisheit und die Wunder — verwerfen sie ihn. Selbst seine eigenen Verwandten nehmen Anstoß an ihm, weil sie meinen, ihn gut genug zu kennen. Daher kommt Jesus zu dem Schluß: „Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, ausgenommen in seinem Heimatgebiet und in seinem eigenen Haus.“

Jesus wundert sich tatsächlich über ihren Unglauben. Er wirkt dort keine Wunder, außer daß er einigen Kranken die Hände auflegt und sie heilt.


Matthäus 9:27-34Als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde, die schrien und sprachen: „Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!“ 28 Nachdem er in das Haus gekommen war, traten die Blinden zu ihm, und Jesus fragte sie: „Glaubt ihr, daß ich das tun kann?“ Sie antworteten ihm: „Ja, Herr.“ 29 Da rührte er ihre Augen an und sprach: „Euch geschehe gemäß eurem Glauben.“ 30 Und ihre Augen wurden sehend. Ferner befahl Jesus ihnen ernstlich, indem er sprach: „Seht zu, daß niemand es erfahre.“ 31 Nachdem sie aber hinausgegangen waren, machten sie dies über ihn in jener ganzen Gegend bekannt.32 Als sie nun fortgingen, siehe, da brachte man einen Stummen zu ihm, der von einem Dämon besessen war; 33 und nachdem der Dämon ausgetrieben worden war, redete der Stumme. Da staunten die Volksmengen und sprachen: „Niemals hat man etwas Derartiges in Israel gesehen.“ 34 Die Pharisäer aber begannen zu sagen: „Durch den Herrscher der Dämọnen treibt er die Dämọnen aus.“

13:54-58Und nachdem er in sein Heimatgebiet gekommen war, begann er sie in ihrer Synagoge zu lehren, so daß sie höchst erstaunt waren und sagten: „Woher hat dieser Mensch eine solche Weisheit und diese Machttaten? 55 Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Sịmon und Judas? 56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat dieser Mensch denn all dies?“ 57 So begannen sie Anstoß an ihm zu nehmen. Jesus aber sprach zu ihnen: „Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, ausgenommen in seinem Heimatgebiet und in seinem eigenen Haus.“ 58 Und wegen ihres Unglaubens verrichtete er dort nicht viele Machttaten.

Markus 6:1-6Und er ging von dort weg und kam in sein Heimatgebiet, und seine Jünger folgten ihm. 2 Als es Sabbat wurde, fing er an, in der Synagoge zu lehren; und die meisten derer, die ihm zuhörten, waren höchst erstaunt und sagten: „Woher hat dieser Mensch diese Dinge? Und warum sollte diesem diese Weisheit gegeben worden sein und [sollten] solche Machttaten durch seine Hände vollbracht werden? 3 Ist dieser nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder des Jakobus und des Joseph und des Judas und des Sịmon? Und sind nicht seine Schwestern hier bei uns?“ So begannen sie Anstoß an ihm zu nehmen. 4 Jesus aber sprach dann zu ihnen: „Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, außer in seinem Heimatgebiet und unter seinen Verwandten und in seinem eigenen Haus.“ 5 Und er konnte dort keine Machttat vollbringen, außer daß er die Hände einigen kränklichen Leuten auflegte und sie heilte. 6 Er verwunderte sich tatsächlich über ihren Unglauben. Und er zog im Kreis in die Dörfer ringsum und lehrte.

Jesaja 9:7Für die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden wird es kein Ende geben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, um es fest aufzurichten und es zu stützen durch Recht und durch Gerechtigkeit von nun an und bis auf unabsehbare Zeit. Ja der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Di 8. Feb 2011, 10:07
von maggie
Eine weitere Evangelisationsreise durch Galiläa

WIRD Jesus jetzt, nach etwa zwei Jahren intensiven Predigens, zurückstecken und sich etwas mehr Zeit lassen? Ganz im Gegenteil! Er dehnt seine Predigttätigkeit sogar noch aus, indem er sich auf eine weitere Reise begibt. Auf dieser dritten Reise durch Galiläa besucht er alle Städte und Dörfer in jenem Gebiet, lehrt in den Synagogen und predigt die gute Botschaft von Gottes Königreich. Durch das, was er auf der Reise sieht, wird ihm immer mehr bewußt, daß das Predigtwerk verstärkt werden muß.

Wohin Jesus auch geht, überall sieht er Volksmengen, die der geistigen Heilung und des Trostes bedürfen. Da sie wie Schafe ohne Hirten sind, zerschunden und umhergestoßen, hat er Mitleid mit ihnen. Er sagt zu seinen Jüngern: „Ja, die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende.“

Jesus hat schon einen Plan, wie er vorgehen wird. Er versammelt die 12 Apostel, die er etwa ein Jahr zuvor ausgewählt hat. Diese teilt er paarweise auf und bildet so sechs Verkündigergruppen, denen er folgende Anweisungen gibt: „Begebt euch nicht auf die Straße der Nationen, und tretet nicht in eine samaritische Stadt ein, sondern geht statt dessen immer wieder zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘ “

Das Königreich, das sie nun verkündigen sollen, ist das Königreich, um das Jesus sie im Mustergebet beten gelehrt hatte. Genaht hat sich das Königreich in dem Sinne, daß der von Gott dafür bestimmte König, Jesus Christus, gegenwärtig ist. Damit sich seine Jünger als Vertreter dieser übermenschlichen Regierung ausweisen können, verleiht Jesus ihnen die Macht, Kranke zu heilen und sogar Tote aufzuerwecken. Er weist sie auch an, dies kostenlos zu tun.

Als nächstes zeigt er seinen Jüngern, daß sie keine materiellen Vorbereitungen für ihre Evangelisationsreise zu treffen brauchen. „Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer für eure Gürtelbeutel oder eine Speisetasche für unterwegs oder zwei untere Kleider oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient.“ Diejenigen, die Wertschätzung für die Botschaft haben, werden entsprechend reagieren und für Nahrung und Unterkunft sorgen. Jesus sagt: „In welche Stadt oder welches Dorf ihr auch hineingeht, da forscht nach, wer es darin verdient, und haltet euch dort auf, bis ihr weggeht.“

Dann gibt Jesus Anweisungen, wie sie die Wohnungsinhaber mit der Königreichsbotschaft ansprechen sollen: „Wenn ihr in das Haus eintretet, so grüßt die Hausgenossen; und wenn das Haus es verdient, so komme der Frieden darauf, den ihr ihm wünscht; wenn es ihn aber nicht verdient, so kehre euer Frieden auf euch zurück. Wo jemand euch nicht aufnimmt noch auf eure Worte hört, da schüttelt den Staub von euren Füßen, wenn ihr aus jenem Haus oder jener Stadt hinausgeht.“

Jesus läßt erkennen, daß über eine Stadt, wenn sie die Botschaft zurückweist, ein wirklich strenges Gericht kommt. Er erklärt: „Es wird dem Land Sodom und Gomorra am Gerichtstag erträglicher ergehen als jener Stadt.“


Matthäus 9:35 bis 10:15Und Jesus begab sich auf eine Reise durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte die gute Botschaft vom Königreich und heilte jede Art Krankheit und jede Art Gebrechen. 36 Als er die Volksmengen sah, empfand er Mitleid mit ihnen, weil sie zerschunden waren und umhergestoßen [wurden] wie Schafe, die keinen Hirten haben. 37 Dann sprach er zu seinen Jüngern: „Ja, die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. 38 Bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende.“10 Da rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Gewalt über unreine Geister, um diese auszutreiben, und jede Art Krankheit und jede Art Gebrechen zu heilen.2 Die Namen der zwölf Apostel sind diese: zuerst Sịmon, der Petrus genannt wird, und Andreas, sein Bruder; und Jakobus, der [Sohn] des Zebedạ̈us, und Johạnnes, sein Bruder; 3 Philịppus und Bartholomạ̈us; Thomas und Matthạ̈us, der Steuereinnehmer; Jakobus, der [Sohn] des Alphạ̈us, und Thaddạ̈us; 4 Sịmon, der Kananạ̈er, und Judas Iskạriot, der ihn später verriet.5 Diese Zwölf sandte Jesus aus und gab ihnen folgende Weisungen: „Begebt euch nicht auf die Straße der Nationen, und tretet nicht in eine samarịtische Stadt ein, 6 sondern geht statt dessen immer wieder zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 7 Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘ 8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämọnen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt. 9 Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer für eure Gürtelbeutel 10 oder eine Speisetasche für unterwegs oder zwei untere Kleider oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient.11 In welche Stadt oder welches Dorf ihr auch hineingeht, da forscht nach, wer [es] darin verdient, und haltet euch dort auf, bis ihr weggeht. 12 Wenn ihr in das Haus eintretet, so grüßt die Hausgenossen; 13 und wenn das Haus [es] verdient, so komme der Frieden darauf, den ihr ihm wünscht; wenn [es] ihn aber nicht verdient, so kehre euer Frieden auf euch zurück. 14 Wo jemand euch nicht aufnimmt noch auf eure Worte hört, da schüttelt den Staub von euren Füßen, wenn ihr aus jenem Haus oder jener Stadt hinausgeht. 15 Wahrlich, ich sage euch: Es wird dem Land Sọdom und Gomọrra am Gerichtstag erträglicher ergehen als jener Stadt.

Markus 6:6-12Er verwunderte sich tatsächlich über ihren Unglauben. Und er zog im Kreis in die Dörfer ringsum und lehrte.7 Dann rief er die Zwölf zu sich, und er fing an, sie je zwei und zwei auszusenden, und er begann ihnen Gewalt über die unreinen Geister zu geben. 8 Auch gab er ihnen Weisung, für die Reise nichts mitzunehmen als nur einen Stab, kein Brot, keine Speisetasche, kein Kupfergeld in ihren Gürtelbeuteln, 9 sich aber Sandalen unterzubinden und nicht zwei untere Kleider zu tragen. 10 Ferner sagte er zu ihnen: „Wo immer ihr in ein Haus eintretet, dort haltet euch auf, bis ihr von jenem Ort auszieht. 11 Und wo immer ein Ort euch nicht aufnehmen noch auf euch hören wird, da schüttelt, wenn ihr von dort auszieht, den Schmutz ab, der unter euren Füßen ist, ihnen zu einem Zeugnis.“ 12 Da zogen sie aus und predigten, damit die Leute bereuen könnten;

Lukas 9:1-5Dann rief er die Zwölf zusammen und gab ihnen Macht und Gewalt über alle Dämọnen und zum Heilen von Krankheiten. 2 Und er sandte sie aus, das Königreich Gottes zu predigen und zu heilen, 3 und er sprach zu ihnen: „Nehmt nichts mit auf den Weg, weder einen Stab noch eine Speisetasche, noch Brot, noch Silbergeld; habt auch nicht zwei untere Kleider. 4 Doch wo immer ihr in ein Haus eintretet, dort bleibt, und von dort geht aus. 5 Und wo immer man euch nicht aufnimmt, da schüttelt den Staub von euren Füßen, wenn ihr aus jener Stadt hinausgeht, zum Zeugnis gegen sie.“

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Mi 9. Feb 2011, 14:35
von maggie
Vorbereitung auf Verfolgung

NACHDEM Jesus seine Apostel unterwiesen hat, wie sie das Predigtwerk durchführen sollen, warnt er sie vor Gegnern. Er sagt: „Siehe! Ich sende euch aus wie Schafe inmitten von Wölfen . . . Hütet euch vor den Menschen; denn sie werden euch an örtliche Gerichte ausliefern, und sie werden euch in ihren Synagogen geißeln. Ja, ihr werdet vor Statthalter und Könige geschleppt werden um meinetwillen.“

Doch auch bei schwerer Verfolgung sollten Jesu Nachfolger fest auf folgende Zusicherung vertrauen: „Wenn man euch . . . ausliefert, so macht euch keine Sorgen darüber, wie oder was ihr reden sollt; denn was ihr reden sollt, wird euch in jener Stunde gegeben werden; denn die Redenden seid nicht nur ihr, sondern der Geist eures Vaters ist es, der durch euch redet.“

Jesus fährt fort: „Ferner wird ein Bruder den Bruder zum Tode überliefern und ein Vater sein Kind, und Kinder werden gegen die Eltern aufstehen und werden sie zu Tode bringen lassen.“ Er fügt hinzu: „Ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Leute sein; wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden.“

Das Predigen ist von größter Wichtigkeit. Aus diesem Grund betont Jesus die Notwendigkeit, vorsichtig zu sein, um in Freiheit zu bleiben und das Werk durchführen zu können. „Wenn man euch in einer Stadt verfolgt, so flieht in eine andere“, fordert er die Jünger auf, „denn wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit dem Kreis der Städte Israels keinesfalls zu Ende sein, bis der Menschensohn gekommen ist.“

Diese Anweisungen, Warnungen und Ermunterungen gibt Jesus zwar seinen 12 Aposteln, aber sie sind auch für diejenigen gedacht, die sich nach seinem Tod und seiner Auferstehung an dem weltweiten Predigtwerk beteiligen würden. Das ist daraus zu ersehen, daß die Jünger gemäß seinen Worten ‘von allen Leuten gehaßt’ würden und nicht nur von den Israeliten, zu denen die Apostel ausgesandt wurden, um zu predigen. Außerdem hat man die Apostel offensichtlich nicht vor Statthalter und Könige geschleppt, als sie sich auf ihre kurze Evangelisationsreise begaben, und die Gläubigen wurden zu jener Zeit auch nicht von Familienangehörigen zum Tode überliefert.

Jesu Äußerung, daß seine Jünger den Kreis ihres Predigens nicht vollenden würden, „bis der Menschensohn gekommen ist“, ist als prophetischer Hinweis zu verstehen, daß seine Nachfolger die Verkündigung des aufgerichteten Königreiches Gottes auf dem gesamten Erdkreis nicht vor dem Kommen des verherrlichten Königs Jesus Christus als Jehovas Urteilsvollstrecker in Harmagedon vollendet haben würden.

Jesus setzt seine Predigtanweisungen mit folgenden Worten fort: „Ein Jünger steht nicht über seinem Lehrer noch ein Sklave über seinem Herrn.“ Somit müssen Jesu Nachfolger damit rechnen, genauso schlecht behandelt und verfolgt zu werden wie er, wenn sie Gottes Königreich verkündigen. Er ermahnt sie jedoch: „Werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Gehenna vernichten kann.“

In dieser Hinsicht sollte Jesus das beste Beispiel geben. Furchtlos würde er den Tod erleiden, entschlossen, seine Loyalität gegenüber Jehova Gott, dem Allmächtigen, nicht aufzugeben. Ja, Jehova kann die „Seele“ (in diesem Fall sind die Zukunftsaussichten als lebende Seele gemeint) vernichten, er kann aber auch jemand zu ewigem Leben auferwecken. Welch ein liebevoller, mitfühlender himmlischer Vater Jehova doch ist!

Als nächstes ermuntert Jesus seine Jünger durch ein Gleichnis, das Jehovas liebevolle Fürsorge ihnen gegenüber hervorhebt. „Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze von kleinem Wert verkauft?“ fragt er. „Doch kein einziger von ihnen wird ohne eures Vaters Wissen zur Erde fallen. Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht: Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.“

Die Königreichsbotschaft, die zu verkündigen Jesus seine Jünger beauftragt, kann Hausgemeinschaften entzweien, wenn einige Familienglieder sie annehmen, andere sie jedoch zurückweisen. „Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen“, erklärt Jesus. „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert.“ Somit erfordert es von seiten der Familienangehörigen Mut, die biblische Wahrheit anzunehmen. „Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig“, sagt Jesus, „und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig.“

Zum Abschluß seiner Anweisungen erwähnt Jesus, daß diejenigen, die seine Jünger aufnehmen, auch ihn aufnehmen. „Wer immer einem von diesen Kleinen nur einen Becher kaltes Wasser zu trinken gibt, weil er ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen.“


Matthäus 10:16-42Siehe! Ich sende euch aus wie Schafe inmitten von Wölfen; darum erweist euch vorsichtig wie Schlangen und doch unschuldig wie Tauben. 17 Hütet euch vor den Menschen; denn sie werden euch an örtliche Gerichte ausliefern, und sie werden euch in ihren Synagogen geißeln. 18 Ja, ihr werdet vor Statthalter und Könige geschleppt werden um meinetwillen, ihnen und den Nationen zu einem Zeugnis. 19 Wenn man euch aber ausliefert, so macht euch keine Sorgen darüber, wie oder was ihr reden sollt; denn was ihr reden sollt, wird euch in jener Stunde gegeben werden; 20 denn die Redenden seid nicht nur ihr, sondern der Geist eures Vaters ist es, der durch euch redet. 21 Ferner wird ein Bruder den Bruder zum Tode überliefern und ein Vater sein Kind, und Kinder werden gegen die Eltern aufstehen und werden sie zu Tode bringen lassen. 22 Und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Leute sein; wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden. 23 Wenn man euch in einer Stadt verfolgt, so flieht in eine andere; denn wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit dem Kreis der Städte Israels keinesfalls zu Ende sein, bis der Menschensohn gekommen ist.24 Ein Jünger steht nicht über seinem Lehrer noch ein Sklave über seinem Herrn. 25 Es genügt, wenn der Jünger wie sein Lehrer wird und der Sklave wie sein Herr. Wenn man den Hausherrn Beelzebub genannt hat, wieviel mehr [wird man] seine Hausgenossen so [nennen]! 26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 27 Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht; und was ihr im Flüsterton hört, das predigt von den Hausdächern. 28 Und werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Gehẹnna vernichten kann. 29 Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze von kleinem Wert verkauft? Doch kein einziger von ihnen wird ohne eures Vaters [Wissen] zur Erde fallen. 30 Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. 31 Darum fürchtet euch nicht: Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.32 Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. 34 Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter. 36 In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig. 38 Und wer seinen Marterpfahl nicht annimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer seine Seele findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele verliert um meinetwillen, wird sie finden.40 Wer euch aufnimmt, nimmt [auch] mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt [auch] den auf, der mich ausgesandt hat. 41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, wird eines Propheten Lohn erhalten, und wer einen Gerechten aufnimmt, weil er ein Gerechter ist, wird eines Gerechten Lohn erhalten. 42 Und wer immer einem von diesen Kleinen nur einen Becher kaltes Wasser zu trinken gibt, weil er ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen.“

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Fr 11. Feb 2011, 16:02
von maggie
Mord bei einer Geburtstagsfeier

NACHDEM Jesus seinen Aposteln entsprechende Anweisungen gegeben hat, sendet er sie zu zweit in das Gebiet aus. Wahrscheinlich gehen die Brüder Petrus und Andreas zusammen sowie Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, Jakobus und Thaddäus und Simon und Judas Iskariot. Überall, wohin die sechs Gruppen von Evangelisten gehen, verkündigen sie die gute Botschaft vom Königreich und vollbringen Wunderheilungen.

Johannes der Täufer befindet sich immer noch im Gefängnis, und das jetzt schon seit fast zwei Jahren. Wie man sich vielleicht erinnert, hatte Johannes öffentlich verkündet, daß es Herodes Antipas nicht erlaubt sei, sich Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, zu nehmen. Da Herodes behauptete, nach dem mosaischen Gesetz zu leben, stellte Johannes zu Recht diese ehebrecherische Verbindung bloß. Daraufhin ließ Herodes — möglicherweise auf Drängen der Herodias — Johannes ins Gefängnis werfen.

Herodes Antipas weiß, daß Johannes ein gerechter Mann ist, und hört ihm sogar gern zu. Er ist daher in Verlegenheit, was er mit ihm tun soll. Herodias dagegen haßt Johannes und sucht ihn zu Tode zu bringen. Schließlich kommt die Gelegenheit, auf die sie gewartet hat.

Kurz vor dem Passah des Jahres 32 u. Z. hält Herodes anläßlich seines Geburtstags eine große Feier ab. Alle seine hochrangigen Beamten und Offiziere sind anwesend sowie vornehme Bürger von Galiläa. Im Verlauf des Abends wird Salome, die jugendliche Tochter von Herodias und ihrem früheren Mann Philippus, hineingeschickt, um vor den Gästen zu tanzen. Die anwesenden Männer sind von ihrer Vorstellung gefesselt.

Herodes ist von Salome sehr angetan. „Erbitte von mir, was immer du willst, und ich will es dir geben“, sagt er. Er schwört sogar: „Was immer du von mir erbittest, ich will es dir geben, bis zur Hälfte meines Königreiches.“

Bevor Salome antwortet, geht sie hinaus und spricht mit ihrer Mutter. „Worum sollte ich bitten?“ fragt sie sie.

Die Gelegenheit ist da! „Um das Haupt des Johannes, der taufte“, antwortet Herodias, ohne zu zögern.

Schnell kehrt Salome zu Herodes zurück und bittet: „Ich möchte, daß du mir gleich jetzt auf einer Platte das Haupt Johannes’ des Täufers gibst.“

Herodes ist tief betrübt. Doch da die Gäste seinen Schwur gehört haben, wäre es peinlich, den Wunsch abzuschlagen, obwohl es bedeutet, einen Unschuldigen umzubringen. Sofort wird ein Henker mit dem grausigen Auftrag in das Gefängnis geschickt. Kurz darauf kehrt er zurück — mit dem Haupt des Johannes auf einer Platte. Er übergibt es Salome. Diese bringt es zu ihrer Mutter. Als die Jünger des Johannes davon hören, kommen sie und holen den Leichnam, um ihn zu begraben. Anschließend berichten sie auch Jesus, was geschehen ist.

Als Herodes später hört, daß Jesus Menschen heilt und Dämonen austreibt, gerät er in Angst, weil er befürchtet, daß Jesus in Wirklichkeit der von den Toten auferstandene Johannes ist. Daher wünscht er, Jesus unbedingt zu sehen, aber nicht, um ihn predigen zu hören, sondern um sich zu vergewissern, ob seine Befürchtungen begründet sind oder nicht.


Matthäus 10:1-5Da rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Gewalt über unreine Geister, um diese auszutreiben, und jede Art Krankheit und jede Art Gebrechen zu heilen.2 Die Namen der zwölf Apostel sind diese: zuerst Sịmon, der Petrus genannt wird, und Andreas, sein Bruder; und Jakobus, der [Sohn] des Zebedạ̈us, und Johạnnes, sein Bruder; 3 Philịppus und Bartholomạ̈us; Thomas und Matthạ̈us, der Steuereinnehmer; Jakobus, der [Sohn] des Alphạ̈us, und Thaddạ̈us; 4 Sịmon, der Kananạ̈er, und Judas Iskạriot, der ihn später verriet.5 Diese Zwölf sandte Jesus aus und gab ihnen folgende Weisungen: „Begebt euch nicht auf die Straße der Nationen, und tretet nicht in eine samarịtische Stadt ein,

11:1Als Jesus nun mit den Anweisungen an seine zwölf Jünger zu Ende gekommen war, brach er von dort auf, um in ihren Städten zu lehren und zu predigen.

14:1-12Nun kam es dem König Herodes zu Ohren, denn der Name [Jesu] wurde öffentlich bekannt, und die Leute sagten: „Johạnnes, der taufte, ist von den Toten auferweckt worden, und deshalb sind die Machttaten in ihm wirksam.“ 15 Andere aber sagten: „Es ist Elịa.“ Noch andere sagten: „Es ist ein Prophet wie einer der Propheten.“ 16 Als aber Herodes es hörte, begann er zu sagen: „Der Johạnnes, den ich enthauptet habe, dieser ist auferweckt worden.“ 17 Denn Herodes selbst hatte hinsenden und Johạnnes festnehmen und ihn im Gefängnis binden lassen wegen Herọdias, der Frau seines Bruders Philịppus, weil er sie geheiratet hatte. 18 Denn Johạnnes hatte wiederholt zu Herodes gesagt: „Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zu haben.“ 19 Herọdias aber hegte einen Groll gegen ihn und wollte ihn töten, konnte es aber nicht. 20 Denn Herodes fürchtete Johạnnes, weil er ihn als einen gerechten und heiligen Mann kannte; und er verwahrte ihn. Und nachdem er ihn gehört hatte, kam er in große Verlegenheit, was zu tun sei, doch hörte er ihn weiterhin gern.21 Es kam aber ein gelegener Tag, als Herodes an seinem Geburtstag für seine Männer von oberstem Rang und die Militärbefehlshaber und die Vornehmsten von Galilạ̈a ein Abendessen veranstaltete. 22 Und die Tochter ebendieser Herọdias kam herein und tanzte und gefiel Herodes und denen, die mit ihm [zu Tisch] lagen. Der König sprach zu dem Mädchen: „Erbitte von mir, was immer du willst, und ich will es dir geben.“ 23 Ja er schwor ihr: „Was immer du von mir erbittest, ich will es dir geben, bis zur Hälfte meines Königreiches.“ 24 Und sie ging hinaus und sagte zu ihrer Mutter: „Worum sollte ich bitten?“ Sie sagte: „Um das Haupt des Johạnnes, der taufte.“ 25 Und sogleich ging sie in Eile zum König hinein und trug ihre Bitte vor, indem sie sprach: „Ich möchte, daß du mir gleich jetzt auf einer Platte das Haupt Johạnnes’ des Täufers gibst.“ 26 Obwohl er tief betrübt wurde, wollte doch der König sie mit Rücksicht auf die Eide und die, welche zu Tisch lagen, nicht abweisen. 27 So sandte der König sogleich einen Leibwächter hin und befahl ihm, sein Haupt zu bringen. Und er ging hin und enthauptete ihn im Gefängnis 28 und brachte sein Haupt auf einer Platte, und er gab es dem Mädchen, und das Mädchen gab es seiner Mutter. 29 Als seine Jünger davon hörten, kamen sie und holten seinen Leichnam und legten ihn in eine Gedächtnisgruft.

Markus 6:14-29Nun kam es dem König Herodes zu Ohren, denn der Name [Jesu] wurde öffentlich bekannt, und die Leute sagten: „Johạnnes, der taufte, ist von den Toten auferweckt worden, und deshalb sind die Machttaten in ihm wirksam.“ 15 Andere aber sagten: „Es ist Elịa.“ Noch andere sagten: „Es ist ein Prophet wie einer der Propheten.“ 16 Als aber Herodes es hörte, begann er zu sagen: „Der Johạnnes, den ich enthauptet habe, dieser ist auferweckt worden.“ 17 Denn Herodes selbst hatte hinsenden und Johạnnes festnehmen und ihn im Gefängnis binden lassen wegen Herọdias, der Frau seines Bruders Philịppus, weil er sie geheiratet hatte. 18 Denn Johạnnes hatte wiederholt zu Herodes gesagt: „Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zu haben.“ 19 Herọdias aber hegte einen Groll gegen ihn und wollte ihn töten, konnte es aber nicht. 20 Denn Herodes fürchtete Johạnnes, weil er ihn als einen gerechten und heiligen Mann kannte; und er verwahrte ihn. Und nachdem er ihn gehört hatte, kam er in große Verlegenheit, was zu tun sei, doch hörte er ihn weiterhin gern.21 Es kam aber ein gelegener Tag, als Herodes an seinem Geburtstag für seine Männer von oberstem Rang und die Militärbefehlshaber und die Vornehmsten von Galilạ̈a ein Abendessen veranstaltete. 22 Und die Tochter ebendieser Herọdias kam herein und tanzte und gefiel Herodes und denen, die mit ihm [zu Tisch] lagen. Der König sprach zu dem Mädchen: „Erbitte von mir, was immer du willst, und ich will es dir geben.“ 23 Ja er schwor ihr: „Was immer du von mir erbittest, ich will es dir geben, bis zur Hälfte meines Königreiches.“ 24 Und sie ging hinaus und sagte zu ihrer Mutter: „Worum sollte ich bitten?“ Sie sagte: „Um das Haupt des Johạnnes, der taufte.“ 25 Und sogleich ging sie in Eile zum König hinein und trug ihre Bitte vor, indem sie sprach: „Ich möchte, daß du mir gleich jetzt auf einer Platte das Haupt Johạnnes’ des Täufers gibst.“ 26 Obwohl er tief betrübt wurde, wollte doch der König sie mit Rücksicht auf die Eide und die, welche zu Tisch lagen, nicht abweisen. 27 So sandte der König sogleich einen Leibwächter hin und befahl ihm, sein Haupt zu bringen. Und er ging hin und enthauptete ihn im Gefängnis 28 und brachte sein Haupt auf einer Platte, und er gab es dem Mädchen, und das Mädchen gab es seiner Mutter. 29 Als seine Jünger davon hörten, kamen sie und holten seinen Leichnam und legten ihn in eine Gedächtnisgruft.

Lukas 9:7-9Nun hörte Herodes, der Bezirksherrscher, von allen Dingen, die sich ereigneten, und er geriet in große Verlegenheit, weil von einigen gesagt wurde, Johạnnes sei von den Toten auferweckt worden, 8 von anderen aber, Elịa wäre erschienen, und von noch anderen, daß einer der ehemaligen Propheten auferstanden sei. 9 Herodes aber sagte: „Den Johạnnes habe ich enthauptet. Wer ist denn dieser, über den ich solche Dinge höre?“ Daher suchte er ihn zu sehen.

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Sa 12. Feb 2011, 14:51
von maggie
Jesus speist Tausende durch ein Wunder

DIE 12 Apostel haben eine bemerkenswerte Evangelisationsreise durch Galiläa hinter sich. Jetzt, kurz nachdem Johannes hingerichtet worden ist, kehren sie zu Jesus zurück und erzählen ihm ihre wunderbaren Erfahrungen. Jesus sieht, daß sie müde sind, aber da so viele Leute kommen und gehen, haben sie nicht einmal Zeit zum Essen. Daher sagt er: ‘Laßt uns einen einsamen Ort aufsuchen, wo ihr euch ausruhen könnt.’

Sie besteigen — wahrscheinlich in der Nähe von Kapernaum — ihr Boot und fahren an einen abgelegenen Ort, der offensichtlich östlich des Jordanzuflusses liegt, und zwar in der Gegend von Bethsaida. Viele Leute sehen sie jedoch abfahren, und andere hören davon. Sie alle laufen am Strand entlang, und als das Boot anlegt, sind sie bereits da, um sie in Empfang zu nehmen.

Als Jesus aus dem Boot steigt und die große Volksmenge sieht, ist er von Mitleid bewegt, da diese Leute wie Schafe ohne einen Hirten sind. Daher heilt er ihre Kranken und beginnt, sie viele Dinge zu lehren.

Schnell vergeht die Zeit, und Jesu Jünger kommen zu ihm und sagen: „Der Ort ist abgelegen, und es ist schon zu später Stunde. Sende sie weg, damit sie auf das Land und in die Dörfer ringsum gehen und sich etwas zu essen kaufen.“

Jesus erwidert jedoch: „Gebt i h r ihnen etwas zu essen.“ Dann stellt Jesus, der bereits weiß, was er zu tun gedenkt, Philippus auf die Probe, indem er ihn fragt: „Wo sollen wir Brote kaufen, damit diese essen können?“

Aus der Sicht des Philippus stehen sie vor einer unlösbaren Aufgabe. Es sind allein 5 000 Männer, vielleicht über 10 000 Menschen, wenn man Frauen und Kinder hinzurechnet. Philippus entgegnet: „Brote für zweihundert Denare [ein Denar entsprach damals einem Tagelohn] sind nicht genug für sie, damit jeder ein wenig bekomme.“

Vielleicht um zu zeigen, daß es unmöglich ist, so viele mit Nahrung zu versorgen, erlaubt sich Andreas die Bemerkung: „Hier ist ein kleiner Knabe, der fünf Gerstenbrote und zwei kleine Fische hat.“ Und er fragt: „Doch was sind diese unter so viele?“

Da es Frühling ist, kurz vor dem Passah des Jahres 32 u. Z., und es an dem Ort viel Gras gibt, gebietet Jesus seinen Jüngern, die Leute aufzufordern, sich in Gruppen von 50 und 100 im Gras zu lagern. Jesus nimmt die fünf Brote und die zwei Fische, blickt zum Himmel und spricht einen Segen. Dann beginnt er, das Brot zu brechen und die Fische zu zerteilen. Er gibt die Nahrungsmittel seinen Jüngern, die sie wiederum an die Leute verteilen. Erstaunlicherweise können alle bis zur Sättigung essen.

Später sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Sammelt die übriggebliebenen Brocken, damit nichts verschwendet werde.“ Daraufhin füllen sie zwölf Körbe mit den übriggebliebenen Brocken.


Matthäus 14:13-21Als Jesus dies hörte, zog er sich von dort in einem Boot an einen einsamen Ort zurück, um für sich zu sein; doch als die Volksmengen davon hörten, folgten sie ihm zu Fuß aus den Städten nach.14 Als er nun hervortrat, sah er eine große Volksmenge; und er empfand Mitleid mit ihnen, und er heilte ihre Kranken. 15 Doch als es Abend wurde, kamen seine Jünger zu ihm und sagten: „Der Ort ist einsam, und die Stunde ist schon weit vorgerückt; sende die Volksmengen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen.“ 16 Jesus sagte jedoch zu ihnen: „Sie brauchen nicht fortzugehen; gebt i h r ihnen etwas zu essen.“ 17 Sie sagten zu ihm: „Wir haben nichts hier als fünf Brote und zwei Fische.“ 18 Er sprach: „Bringt sie mir her.“ 19 Darauf gebot er den Volksmengen, sich auf dem Gras zu lagern, und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach einen Segen, und nachdem er die Brote gebrochen hatte, verteilte er sie unter die Jünger [und] die Jünger ihrerseits unter die Volksmengen. 20 Da aßen alle und wurden satt, und sie hoben die Brocken auf, die übrig waren, zwölf Körbe voll. 21 Derer aber, die aßen, waren etwa fünftausend Männer, außer Frauen und kleinen Kindern.

Markus 6:30-44Und die Apostel versammelten sich vor Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. 31 Und er sprach zu ihnen: „Kommt für euch allein an einen einsamen Ort, und ruht ein wenig aus.“ Denn viele kamen und gingen, und sie hatten nicht einmal Muße, ein Mahl einzunehmen. 32 So fuhren sie denn im Boot weg für sich allein an einen einsamen Ort. 33 Aber die Leute sahen sie weggehen, und viele erfuhren es, und von allen Städten her liefen sie zu Fuß dort zusammen und kamen ihnen zuvor. 34 Als er nun ausstieg, sah er eine große Volksmenge, doch ergriff ihn Mitleid mit ihnen, denn sie waren wie Schafe ohne einen Hirten. Und er fing an, sie viele Dinge zu lehren.35 Es war nun schon zu später Stunde, und seine Jünger traten zu ihm und begannen zu sagen: „Der Ort ist abgelegen, und es ist schon zu später Stunde. 36 Sende sie weg, damit sie auf das Land und in die Dörfer ringsum gehen und sich etwas zu essen kaufen.“ 37 Als Antwort sprach er zu ihnen: „Gebt i h r ihnen etwas zu essen.“ Darauf sagten sie zu ihm: „Sollen wir weggehen und für zweihundert Denạre Brote kaufen und [sie] den Leuten zu essen geben?“ 38 Er sprach zu ihnen: „Wie viele Brote habt ihr? Geht und seht nach!“ Nachdem sie es festgestellt hatten, sagten sie: „Fünf und zwei Fische.“ 39 Da wies er alle Leute an, sich gruppenweise auf dem grünen Gras zu lagern. 40 Und sie lagerten sich in Gruppen von hundert und von fünfzig. 41 Nun nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach einen Segen und brach die Brote und begann sie den Jüngern zu geben, damit diese sie den Leuten vorsetzten; und er verteilte die zwei Fische unter alle. 42 Da aßen sie alle und wurden satt; 43 und sie hoben die Brocken auf, zwölf Körbe voll, außer den Fischen. 44 Übrigens waren es fünftausend Männer, die von den Broten gegessen hatten.

Lukas 9:10-17Und als die Apostel zurückkehrten, erzählten sie ihm, was für Dinge sie getan hatten. Darauf nahm er sie mit und zog sich, um allein zu sein, in eine Stadt, Bethsaida genannt, zurück. 11 Als die Volksmengen es aber erfuhren, folgten sie ihm. Und er nahm sie freundlich auf und begann zu ihnen über das Königreich Gottes zu sprechen, und er machte die gesund, die der Heilung bedurften. 12 Dann begann sich der Tag zu neigen. Die Zwölf traten nun herzu und sprachen zu ihm: „Entlaß die Volksmenge, damit sie in die Dörfer und aufs Land ringsum gehen und sich Unterkunft und Proviant besorgen können, denn hier draußen sind wir an einem einsamen Ort.“ 13 Er aber sagte zu ihnen: „Gebt i h r ihnen etwas zu essen.“ Sie sprachen: „Wir haben nichts weiter als fünf Brote und zwei Fische, es sei denn, daß wir vielleicht selbst hingehen und Lebensmittel für alle diese Leute kaufen.“ 14 Es waren nämlich etwa fünftausend Männer. Er aber sagte zu seinen Jüngern: „Laßt sie sich lagern wie bei Mahlzeiten, in Gruppen von je etwa fünfzig.“ 15 Und sie taten so und ließen alle sich lagern. 16 Dann nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, segnete sie und brach sie und begann sie den Jüngern zu geben, damit diese sie der Volksmenge vorsetzten. 17 Und sie aßen alle und wurden satt, und das, was ihnen übrigblieb, wurde aufgehoben, zwölf Körbe [voll] Brocken.

Johannes 6:1-13Nach diesen Dingen ging Jesus weg, über das Meer von Galilạ̈a oder Tibẹrias. 2 Eine große Volksmenge aber folgte ihm nach, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. 3 Da ging Jesus auf einen Berg hinauf, und er setzte sich dort mit seinen Jüngern. 4 Das Passah, das Fest der Juden, war nun nahe. 5 Als Jesus daher die Augen erhob und bemerkte, daß eine große Volksmenge zu ihm kam, sprach er zu Philịppus: „Wo sollen wir Brote kaufen, damit diese essen können?“ 6 Er sagte dies aber, um ihn auf die Probe zu stellen, denn er selbst wußte, was zu tun er im Begriff war. 7 Philịppus antwortete ihm: „Brote für zweihundert Denạre sind nicht genug für sie, damit jeder ein wenig bekomme.“ 8 Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Sịmon Petrus, sagte zu ihm: 9 „Hier ist ein kleiner Knabe, der fünf Gerstenbrote und zwei kleine Fische hat. Doch was sind diese unter so viele?“10 Jesus sprach: „Laßt die Leute sich lagern wie bei einem Mahl.“ Nun gab es an dem Ort viel Gras. Somit lagerten sich die Männer, etwa fünftausend an Zahl. 11 Da nahm Jesus die Brote, und nachdem er Dank gesagt hatte, verteilte er sie unter die, die sich gelagert hatten, ebenso auch von den kleinen Fischen, soviel sie wollten. 12 Als sie sich aber gesättigt hatten, sprach er zu seinen Jüngern: „Sammelt die übriggebliebenen Brocken, damit nichts verschwendet werde.“ 13 Daher sammelten sie diese, und sie füllten zwölf Körbe mit Brocken von den fünf Gerstenbroten, welche von denen, die gegessen hatten, übriggelassen worden waren

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte

Verfasst: Mo 14. Feb 2011, 15:33
von maggie
Ein wünschenswerter übermenschlicher Herrscher

ALS Jesus Tausende durch ein Wunder speist, sind die Menschen geradezu hingerissen. „Dieser ist bestimmt der Prophet, der in die Welt kommen soll“, sagen sie. Sie schlußfolgern nicht nur, daß Jesus der Prophet sein muß, der größer als Moses sein soll, sondern halten ihn auch für einen äußerst wünschenswerten Herrscher. Sie haben vor, ihn zu ergreifen und zum König zu machen.

Jesus kennt jedoch ihre Absichten. Daher handelt er schnell, um zu vermeiden, daß sie ihm dieses Amt aufzwingen. Er entläßt die Volksmengen und nötigt seine Jünger, ihr Boot zu besteigen und nach Kapernaum zurückzufahren. Er selbst zieht sich dann auf einen Berg zurück, um zu beten. Jesus verbringt dort die Nacht ganz allein.

Kurz vor Tagesanbruch beobachtet Jesus von seinem erhöhten Aussichtspunkt aus, daß ein starker Wind auf dem See heftigen Wellengang verursacht. Es ist kurz vor dem Passah und somit fast Vollmond. Im Mondlicht sieht Jesus das Boot mit seinen Jüngern, die sich gegen die Wellen vorwärts kämpfen. Die Männer rudern mit aller Kraft.

Als Jesus das sieht, steigt er vom Berg hinab und schreitet auf den Wellen auf das Boot zu. Das Boot hat etwa fünf oder sechs Kilometer zurückgelegt, als er es einholt. Er geht jedoch weiter, als wolle er überholen. Sobald die Jünger ihn sehen, rufen sie aus: „Es ist eine Erscheinung!“

Jesus beruhigt sie mit den Worten: „Ich bin’s; fürchtet euch nicht.“

Petrus sagt jedoch: „Herr, wenn du es bist, so gebiete mir, über die Wasser zu dir zu kommen.“

„Komm!“ antwortet Jesus.

Daraufhin steigt Petrus aus dem Boot und geht auf dem Wasser Jesus entgegen. Als Petrus jedoch auf den Windsturm blickt, gerät er in Furcht und beginnt zu sinken. Er schreit: „Herr, rette mich!“

Jesus streckt sofort seine Hand aus, faßt ihn und fragt: „Du Kleingläubiger, warum hast du dem Zweifel Raum gegeben?“

Nachdem Petrus und Jesus in das Boot gestiegen sind, legt sich der Wind. Die Jünger sind darüber erstaunt. Sollten sie es aber sein? Wenn sie „die Bedeutung der Brote“ erfaßt hätten, das heißt, wenn sie das große Wunder richtig beurteilt hätten, das Jesus einige Stunden zuvor gewirkt hat, als er Tausende mit nur fünf Broten und zwei kleinen Fischen speiste, dann wäre es für sie nicht so erstaunlich, daß er auf dem Wasser wandeln und den Wind abflauen lassen kann. Jetzt huldigen die Jünger jedoch Jesus und sprechen: „Du bist wirklich Gottes Sohn.“

Kurze Zeit später erreichen sie Genezareth, eine schöne, fruchtbare Ebene in der Nähe von Kapernaum. Dort legen sie am Ufer an. Doch sobald sie an Land gehen, erkennen die Leute Jesus und gehen in das umliegende Landgebiet, um die Kranken zu holen. Als diese auf ihren Tragbetten gebracht werden, brauchen sie nur die Fransen des äußeren Gewandes Jesu anzurühren, um völlig gesund zu werden.

Inzwischen entdeckt die Volksmenge, die Zeuge der durch ein Wunder bewirkten Speisung der Tausende von Menschen war, daß Jesus nicht mehr da ist. Als kleine Boote aus Tiberias eintreffen, besteigen die Leute diese und fahren nach Kapernaum, um nach Jesus zu suchen. Sie finden ihn und stellen ihm die Frage: „Rabbi, wann bist du hierhergekommen?“ Jesus tadelt sie, wie wir bald sehen werden.


Johannes 6:14-25Als somit die Menschen die Zeichen sahen, die er tat, begannen sie zu sagen: „Dieser ist bestimmt der Prophet, der in die Welt kommen soll.“ 15 Als nun Jesus erkannte, daß sie im Begriff waren, zu kommen und ihn zu ergreifen, um ihn zum König zu machen, zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.16 Als der Abend anbrach, gingen seine Jünger ans Meer hinab, 17 und [nachdem sie] in ein Boot gestiegen [waren], fuhren sie über das Meer nach Kapẹrnaum. Es war nun schon dunkel geworden, und noch war Jesus nicht zu ihnen gekommen. 18 Auch begann das Meer aufgewühlt zu werden, weil ein starker Wind wehte. 19 Als sie aber etwa fünf oder sechs Kilometer gerudert hatten, sahen sie Jesus auf dem Meer schreiten und nahe an das Boot herankommen; und Furcht ergriff sie. 20 Er aber sprach zu ihnen: „Ich bin’s; fürchtet euch nicht!“ 21 Daher waren sie willens, ihn ins Boot zu nehmen, und sogleich war das Boot an dem Land, dem sie zusteuerten.22 Am nächsten Tag sah die Volksmenge, die auf der anderen Seite des Meeres stand, daß kein Boot da war, außer einem kleinen, und daß Jesus nicht mit seinen Jüngern das Boot bestiegen hatte, sondern daß seine Jünger allein weggefahren waren; 23 doch trafen Boote aus Tibẹrias in der Nähe des Ortes ein, wo sie, nachdem der Herr Dank gesagt hatte, das Brot gegessen hatten. 24 Als somit die Volksmenge sah, daß weder Jesus da war noch seine Jünger, stiegen sie in ihre kleinen Boote und kamen nach Kapẹrnaum, um Jesus zu suchen.25 Als sie ihn dann auf der anderen Seite des Meeres fanden, sagten sie zu ihm: „Rabbi, wann bist du hierhergekommen?“

Matthäus 14:22-36Gleich danach nötigte er dann seine Jünger, ins Boot zu steigen und ihm an das andere Ufer vorauszufahren, während er die Volksmengen wegsandte.23 Als er die Volksmengen schließlich weggesandt hatte, stieg er für sich allein auf den Berg, um zu beten. Obwohl es spät wurde, war er dort allein. 24 Das Boot war nun schon viele hundert Meter vom Land entfernt und wurde von den Wellen hart mitgenommen, denn man hatte Gegenwind. 25 Aber in der vierten Nachtwache kam er, über das Meer schreitend, auf sie zu. 26 Als sie ihn auf dem Meer schreiten sahen, wurden die Jünger beunruhigt und sprachen: „Es ist eine Erscheinung!“ Und sie schrien vor Furcht. 27 Sogleich aber redete Jesus sie mit den Worten an: „Faßt Mut, ich bin’s; fürchtet euch nicht.“ 28 Petrus antwortete ihm und sprach: „Herr, wenn du es bist, so gebiete mir, über die Wasser zu dir zu kommen.“ 29 Er sagte: „Komm!“ Darauf stieg Petrus vom Boot herab, schritt über die Wasser und ging Jesus entgegen. 30 Als er aber auf den Windsturm blickte, wurde ihm angst, und als er zu sinken anfing, schrie er: „Herr, rette mich!“ 31 Sofort streckte Jesus seine Hand aus, faßte ihn und sprach zu ihm: „Du Kleingläubiger, warum hast du dem Zweifel Raum gegeben?“ 32 Und nachdem sie in das Boot gestiegen waren, ließ der Windsturm nach. 33 Die im Boot waren, huldigten ihm dann, indem sie sprachen: „Du bist wirklich Gottes Sohn.“ 34 Und sie fuhren hinüber und kamen in Genẹzareth ans Land.35 Nachdem die Männer jenes Ortes ihn erkannt hatten, sandten sie in jene ganze Umgegend, und man brachte alle Leidenden zu ihm. 36 Und sie begannen ihn inständig zu bitten, nur die Fransen seines äußeren Kleides anrühren zu dürfen; und alle, die sie anrührten, wurden vollständig gesund.

Markus 6:45-56Und gleich danach nötigte er seine Jünger, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer nach Bethsaida vorauszufahren, während er selbst die Volksmenge entließ. 46 Doch nachdem er sich von ihnen verabschiedet hatte, ging er weg auf einen Berg, um zu beten. 47 Es war nun Abend geworden, das Boot befand sich mitten auf dem Meer, er aber war allein auf dem Land. 48 Und als er sah, wie sie sich beim Rudern abmühten, denn sie hatten Gegenwind, kam er um die vierte Nachtwache, auf dem Meer schreitend, auf sie zu; doch wollte er an ihnen vorübergehen. 49 Als sie ihn auf dem Meer schreiten sahen, dachten sie: „Es ist eine Erscheinung!“, und sie schrien laut. 50 Denn sie alle sahen ihn und wurden beunruhigt. Sogleich aber redete er mit ihnen, und er sprach zu ihnen: „Faßt Mut, ich bin’s; fürchtet euch nicht.“ 51 Und er stieg zu ihnen in das Boot, und der Wind ließ nach. Darüber waren sie bei sich selbst überaus erstaunt, 52 denn sie hatten die Bedeutung der Brote nicht erfaßt, sondern ihr Herz blieb im Verständnis abgestumpft.53 Und als sie ans Land hinübergefahren waren, kamen sie nach Genẹzareth und gingen nahe dabei vor Anker. 54 Doch sobald sie aus dem Boot stiegen, erkannten ihn die Leute, 55 und sie liefen in jener ganzen Gegend umher und fingen an, auf Tragbetten die Leidenden dahin zu bringen, wo sie hörten, daß er sei. 56 Und wohin immer er kam, in Dörfer oder Städte oder auf dem Land, da legten sie die Kranken auf den Marktplätzen hin, und sie flehten ihn an, auch nur die Fransen seines äußeren Kleides anrühren zu dürfen. Und so viele sie anrührten, wurden gesund.