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Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Fr 17. Apr 2015, 13:58
von maggie
Die Kraft, die über das Normale hinausgeht, ist Gottes und nicht die aus uns selbst (2. Kor. 4:7)
Als gegen Ende des Zweiten Weltkriegs das Dritte Reich vor dem Zusammenbruch stand, befanden sich noch zehntausende Gefangene in den Konzentrationslagern. Zum Teil wurden sie gezwungen, zu Seehäfen zu marschieren, wo man sie auf Schiffe verladen und auf dem offenen Meer versenken wollte. Einer dieser Todesmärsche hatte Lübeck zum Ziel, rund 250 Kilometer vom KZ Sachsenhausen entfernt. Unter den 33 000 auf den Weg geschickten Insassen waren auch 230 Zeugen Jehovas aus 6 Ländern. Man befahl ihnen, als Gruppe zu marschieren. Alle waren durch Krankheit und Unterernährung sehr geschwächt. Wie schafften es unsere Brüder, diesen Gewaltmarsch zu überleben? „Wir ermunterten einander ständig, durchzuhalten“, berichtete einer von ihnen. Entscheidend dafür, dass sie die Tortur überstanden, war also — neben der Kraft von Jehova, „die über das Normale hinausgeht“ — ihre gegenseitige Liebe.
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/4/17
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Sa 18. Apr 2015, 08:37
von maggie
Es fehlte ihnen an nichts (Neh. 9:21)
Als sich die Israeliten auf den Weg machten, die „furchteinflößende Wildnis“ zu durchqueren — eine Wanderung, die schließlich 40 Jahre dauerte —, informierte Jehova sie nicht schon im Voraus bis in alle Einzelheiten darüber, wie er sie anleiten, beschützen und versorgen würde. Aber er zeigte ihnen immer wieder, dass sie sich auf ihn und seine Anweisungen verlassen konnten. Durch eine Wolkensäule bei Tag und eine Feuersäule bei Nacht erinnerte er sie daran, dass er es war, der sie durch diese unwirtliche Gegend führte und ihnen half (5. Mo. 1:19
Darauf zogen wir vom Họreb weg und wanderten dann durch jene ganze große und furchteinflößende Wildnis,+ die ihr gesehen habt, auf dem Weg der Berggegend der Amorịter+, so wie es Jehova, unser Gott, uns geboten hatte; und wir kamen schließlich nach Kạdesch-Barnẹa+.; 2. Mo. 40:36-38Und wenn sich die Wolke von [der Stelle] über der Stiftshütte erhob, pflegten die Söhne Israels während all ihrer Reiseetappen das Lager abzubrechen.+37 Erhob sich die Wolke jedoch nicht, dann pflegten sie das Lager nicht abzubrechen bis zu dem Tag, an dem sie sich erhob.+ 38 Denn die Wolke Jehovas war über der Stiftshütte bei Tag, und ein Feuer blieb bei Nacht auf ihr, vor den Blicken des ganzen Hauses Israel während all ihrer Reiseetappen.+). Er versorgte sie auch mit allem, was sie brauchten: „Selbst ihre Kleider nutzten sich nicht ab, und selbst ihre Füße schwollen nicht an“ (Neh. 9:19, 20
hast du, ja du, in deiner überströmenden Barmherzigkeit sie nicht in der Wildnis verlassen+. Die Wolkensäule selbst wich nicht von [der Stelle] über ihnen bei Tag, um sie auf dem Weg zu führen,+ noch die Feuersäule bei Nacht, um ihnen den Weg, auf dem sie gehen sollten, zu erleuchten.+ 20 Und deinen guten Geist+ gabst du, um sie umsichtig zu machen, und dein Manna enthieltest du ihrem Mund nicht vor,+ und Wasser gabst du ihnen für ihren Durst.+ ). Wir stehen heute vor dem „Einzug“ in eine gerechte neue Welt. Wie stark ist unser Vertrauen darauf, dass Jehova für alles sorgt, was wir brauchen, um die „große Drangsal“ zu überleben? (Mat. 24:21, 22
denn dann wird große Drangsal*+ sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat,+ nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten+ willen werden jene Tage verkürzt werden.+; Ps. 119:40, 41
Siehe! Ich habe nach deinen Befehlen Verlangen gehabt.+In deiner Gerechtigkeit erhalte mich am Leben.+ 41 Und mögen mir deine liebenden Gütigkeiten* zukommen, o Jehova,+Deine Rettung gemäß deiner Zusage,+).
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/4/18
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Mo 20. Apr 2015, 17:50
von maggie
Mit einem Loyalgesinnten wirst du loyal handeln (2. Sam. 22:26)
Ein Bruder sagte einmal: „Sogar als David auf der Flucht war und sich ein ums andere Mal in Höhlen verstecken musste, hat Jehova ihm immer beigestanden. Das macht mir echt Mut! Es bestärkt mich nämlich in dem Vertrauen, dass Jehova auch für mich da sein wird, solange ich fest zu ihm halte — und wenn die Umstände noch so schlimm oder die Aussichten noch so düster sind!“ Dir geht es bestimmt ganz genauso (Röm. 8:38, 39
Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben+, noch Engel+, noch Regierungen+, noch Gegenwärtiges, noch Zukünftiges, noch Mächte+, 39 noch Höhe, noch Tiefe, noch irgendeine andere Schöpfung imstande sein wird, uns von Gottes Liebe zu trennen, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.+). Jehova beweist noch auf andere Weise, dass er loyal ist. Wie? Indem er seinen Prinzipien treu bleibt. „Auch bis zu jemandes Alter bin ich derselbe“, sichert er uns zu (Jes. 46:4
Auch bis zu [jemandes] Alter bin ich derselbe;+ und bis zu [jemandes] Grauköpfigkeit werde ich selbst fortfahren, [euch] zu ertragen.+ Ich selbst werde gewiß handeln,+damit ich selbst tragen und damit ich selbst ertragen und entrinnen+lasse.). Seine Entscheidungen beruhen ausnahmslos auf seinen unveränderlichen Maßstäben dafür, was richtig und falsch ist (Mal. 3:6„
Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert.+ Und ihr seid Söhne Jakobs; ihr seid nicht zu eurem Ende gekommen.+). Zudem steht Jehova immer loyal zu seinen Zusagen (Jes. 55:11
so wird sich mein Wort erweisen, das aus meinem Mund hervorgeht.+ Es wird nicht ergebnislos zu mir zurückkehren,+sondern es wird gewiß das tun, woran ich Gefallen gehabt habe,+ und es wird bestimmt Erfolg haben in dem, wozu ich es gesandt habe.+). Folglich kommt seine Loyalität all seinen Dienern zugute. Wieso? Wenn wir uns nach besten Kräften bemühen, nach seinen Maßstäben zu leben, können wir fest darauf bauen, dass er uns segnet, weil er das ja versprochen hat (Jes. 48:17, 18D
ies ist, was Jehova, dein Rückkäufer+, der Heilige Israels,+gesprochen hat: „Ich, Jehova, bin dein Gott, der [dir] zum Nutzen dich lehrt,+ der dich auf den Weg treten läßt, auf dem du wandeln solltest.+18 O wenn du doch nur meinen Geboten Aufmerksamkeit schenktest!+ Dann würde dein Frieden so werden wie ein Strom+ und deine Gerechtigkeit wie die Meereswellen.+).
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/4/20
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Di 21. Apr 2015, 10:02
von maggie
Wer in einer Sache Einsicht bekundet, wird Gutes finden (Spr. 16:20)
Wie wir aus 1. Mose 2:18 (
Und Jehova* Gott sprach weiter: „Es ist für den Menschen nicht gut, daß er weiterhin allein sei. Ich werde ihm eine Gehilfin machen als sein Gegenstück.“*) erfahren, hat Jehova die Frau nicht als eine Kopie des Mannes geschaffen, sondern als sein Gegenstück. In der Regel sprechen Frauen gern über ihre Empfindungen oder über Menschen und Beziehungen. Eine herzliche, enge Kommunikation tut ihnen gut, denn so fühlen sie sich geliebt. Viele Männer hingegen sprechen nicht so gern über ihre Gefühle, dafür aber lieber über ihre Tätigkeit, über Probleme und über Lösungen. Gleichzeitig ist es ihnen wichtig, respektiert zu werden. Zeigt ein Mann Einsicht, dann nimmt er die Gefühle seiner Frau ernst und bemüht sich, darauf einzugehen. Gleichzeitig versichert er ihr, dass es ihm wichtig ist, zu wissen, wie sie denkt und fühlt (1. Pet. 3:7
Ihr Ehemänner, wohnt gleicherweise+ weiterhin bei ihnen gemäß Erkenntnis,+ indem ihr ihnen als einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen, Ehre zuteil werden laßt,+ da auch ihr mit ihnen Erben+ der unverdienten Gunst des Lebens seid, damit eure Gebete nicht behindert werden.+). Umgekehrt versucht auch sie, seine Sicht zu begreifen. Wenn Mann und Frau richtig verstehen, welche Rolle sie gemäß der Bibel haben, diese Rolle anerkennen und sie ausfüllen, dann ist ihre Verbindung ein echtes Juwel! Und sie können gut zusammenarbeiten, wenn es darum geht, weise und ausgeglichen zu entscheiden und zu handeln.
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/4/21
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Do 23. Apr 2015, 13:43
von maggie
Es ist genug! Nimm jetzt, o Jehova, meine Seele hinweg (1. Kö. 19:4)
Der Prophet Elia hatte einmal ein schlimmes Tief. Mit sich und seiner Angst allein, drehten sich seine Gedanken nur noch darum, dass er für nichts und wieder nichts als Prophet tätig gewesen war — so schien es ihm. Elia hatte quasi seine eigenen Maßstäbe zur Selbstprüfung angelegt und war zu dem Schluss gekommen: „Ich bin ein Versager. Mit mir kann weder Jehova noch sonst irgendjemand etwas anfangen!“ Der Allmächtige aber sah das ganz anders. In seinen Augen war und blieb Elia wertvoll. Und Jehova unternahm etwas, um seinen Propheten von dieser Tatsache zu überzeugen. Er schickte einen Engel, der Elia stärkte. Jehova gab ihm zu essen und zu trinken, damit er die 40-tägige Reise bis zum Berg Horeb durchstehen würde. Und er korrigierte liebevoll seinen Denkfehler, dass außer ihm kein einziger Israelit Jehova treu geblieben sei. Sehr bemerkenswert ist auch: Jehova übertrug Elia neue Aufgaben, und der Prophet nahm sie an. Er profitierte sehr von Jehovas Hilfe und machte sich mit frischer Kraft wieder ans Werk (1. Kö. 19:5-8
Schließlich legte er sich nieder und schlief unter dem Ginsterstrauch+ ein. Doch siehe, da rührte ihn ein Engel+ an.+ Dann sagte er zu ihm: „Steh auf, iß.“ 6 Als er schaute, nun, da war bei seinem Kopf ein runder Kuchen+ auf glühenden Steinen und ein Krug Wasser. Und er begann zu essen und zu trinken und legte sich darauf wieder hin. 7 Später kam der Engel+ Jehovas wieder, ein zweites Mal, und rührte ihn an und sprach: „Steh auf, iß, denn die Reise ist zuviel für dich.“+ 8 Da stand er auf und aß und trank, und er ging fortwährend in der Kraft dieser Nahrung vierzig Tage+ und vierzig Nächte lang bis zum Berg des [wahren] Gottes, zum Họreb+., 15-19
Jehova sprach nun zu ihm: „Geh, kehre auf deinem Weg nach der Wildnis von Damạskus+ zurück; und du sollst hinkommen und Hạsaël+ zum König über Syrien salben+. 16 Und Jẹhu+, den Enkel*Nịmschis,+ solltest du zum König über Israel salben; und Elịsa*+, den Sohn Schạphats aus Ạbel-Mehọla+, solltest du zum Propheten an deiner Statt salben.+ 17 Und es soll geschehen: Wer dem Schwert Hạsaëls entrinnt,+ den wird Jẹhu zu Tode bringen;+ und wer dem Schwert Jẹhus entrinnt, den wird Elịsa zu Tode bringen.+ 18 Und ich habe siebentausend in Israel übrigbleiben lassen,+ alle Knie, die sich nicht vor Baal gebeugt haben,+ und jeden Mund, der ihn nicht geküßt+hat.“19 Demzufolge ging er von dort weg und fand Elịsa, den Sohn Schạphats, während dieser mit zwölf Gespannen vor sich her pflügte,+ und er [war] beim zwölften. Da ging Elịa zu ihm hinüber und warf sein Amtsgewand+ auf ihn.).
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/4/23
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Di 28. Apr 2015, 16:44
von maggie
Ebenso, wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt (Joh. 17:18)
Jesu Jünger sollten das lebensrettende Werk, das Jesus auf der Erde begonnen hatte, erfolgreich fortsetzen. Er wusste jedoch, dass sie Hilfe brauchten. So lange er bei ihnen war, hatte er sich intensiv bemüht, ihnen über ihre Schwächen hinwegzuhelfen. Nun bat er Jehova um Hilfe für sie, und zwar auf drei wichtigen Gebieten: Erstens dafür, dass sie von der unheiligen Welt Satans Abstand halten könnten. Zweitens dafür, dass sie auf die Wahrheit aus Gottes Wort hören und so heilig bleiben würden. Und drittens betete er wiederholt dafür, dass seine Jünger die Einheit bewahren könnten — vereint durch das gleiche Band der Liebe, das ihn mit seinem Vater verbindet. Ist das nicht Grund genug, in uns zu gehen und uns zu fragen: Wie sehr bemühe ich mich, nach dem zu handeln, worum Jesus seinen Vater hier bat? Jesus war zuversichtlich: Wenn seine Jünger so handelten, würden viele weitere Menschen glauben, dass sein Vater ihn ausgesandt hatte (Joh. 17:15-21
Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt wegzunehmen, sondern um dessentwillen, der böse ist, über sie zu wachen.+ 16 Sie sind kein Teil der Welt,+ so wie ich kein Teil der Welt bin.+ 17 Heilige+ sie durch die Wahrheit; dein Wort+ ist Wahrheit.+ 18 Ebenso, wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt.+ 19 Und ich heilige mich* zu ihren Gunsten, damit auch sie durch [die] Wahrheit geheiligt+ seien.20 Ich bitte nicht nur in bezug auf diese, sondern auch in bezug auf diejenigen, die durch ihr Wort an mich glauben,+ 21 damit sie alle eins* seien,+ so wie du, Vater, in Gemeinschaft bist mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit dir,+ daß auch sie in Gemeinschaft mit uns seien,+ damit die Welt glaube, daß du mich ausgesandt hast.+).
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/4/28
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Mi 29. Apr 2015, 13:51
von maggie
Stellt durch Prüfung fest, was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist (Röm. 12:2)
Die Bibel sagt, dass sogar „Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes tun“ (Röm. 2:14
Denn wenn immer Menschen von den Nationen+, die ohne Gesetz sind,+ von Natur aus die Dinge des Gesetzes tun,+ so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz sind, sich selbst ein Gesetz. ). Lässt sich daraus ableiten, solange kein ausdrückliches Gesetz von Gott betroffen ist, könnten wir uns ruhig an dem orientieren, was man uns von klein auf beigebracht hat oder was in unserem Kulturkreis allgemein üblich ist? In der Bibel finden wir den Hinweis: „Es gibt einen Weg, der vor einem Mann gerade ist, aber sein Ende sind danach die Wege des Todes“ (Spr. 16:25). Schon allein aufgrund unserer unvollkommenen Natur können wir unmöglich selbst entscheiden, welcher Weg für uns der richtige und beste ist (Spr. 28:26
Wer auf sein eigenes Herz vertraut, ist unvernünftig,+ wer aber in Weisheit wandelt, der wird entrinnen.+; Jer. 10:23
Ich weiß wohl, o Jehova, daß nicht beim Erdenmenschen sein Weg steht*. Es steht nicht bei dem Mann*, der da wandelt, auch nur seinen Schritt zu richten.+). Außerdem werden die Trends und Maßstäbe der heutigen Welt von niemand anders diktiert als von Satan, dem „Gott dieses Systems“, wie die Bibel zeigt (2. Kor. 4:4
unter denen der Gott* dieses Systems der Dinge*+ den Sinn* der Ungläubigen verblendet hat,+ damit das erleuchtende Licht*+ der herrlichen guten Botschaft+ über den Christus*, der das Bild+ Gottes ist, nicht hindurchstrahle.+;1. Joh. 5:19
Wir wissen, daß wir von Gott stammen,+ aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist.+ ). Damit sich Jehova über uns freuen und uns segnen kann, müssen wir daher das befolgen, was im heutigen Tagestext gesagt wird.
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/4/29
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Fr 1. Mai 2015, 11:18
von maggie
Jehova, euer Gott, behandelt niemand parteiisch (5. Mo. 10:17)
Eine Eigenschaft, die Jehova liebenswert macht, ist seine Unparteilichkeit. Was genau ist damit gemeint, unparteiisch zu sein? Dazu gehört, dass man fair ist, anderen also weder mit Vorurteilen begegnet noch sie bevorzugt. Zu dieser Eigenschaft gehört zweierlei: die richtige Einstellung und das richtige Verhalten. Warum ist beides wichtig? Nur wer seinen Mitmenschen gegenüber unparteiisch eingestellt ist, wird sie auch unparteiisch behandeln. In den Christlichen Griechischen Schriften bedeutet „nicht parteiisch sein“ buchstäblich, dass man „nicht die Person ansieht“, sprich, keine Person einer anderen vorzieht (Apg. 10:34, Kingdom Interlinear (
Darauf tat Petrus den Mund auf und sprach: „Bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist,)). Wer unparteiisch ist, achtet nicht auf die äußere Erscheinung oder die Lebensumstände eines Menschen, sondern auf seine Wesensart. Jehova ist das beste Beispiel für Unparteilichkeit. Sein Wort sagt über ihn, dass er „nicht parteiisch ist“ und „niemand parteiisch behandelt“ (Apg. 10:34, 35
Darauf tat Petrus den Mund auf und sprach: „Bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist,+ 35 sondern daß für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist.+ ).
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/5/1
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Fr 1. Mai 2015, 11:21
von maggie
Liebt nicht die Welt noch die Dinge in der Welt (1. Joh. 2:15)
Wer verkehrten Gedanken und Wünschen Nahrung gibt, kann nicht erwarten, heilig zu sein. Unsere Liebe zu Jehova muss einem „reinen Herzen“ entspringen (1. Tim. 1:5
Das Ziel* dieses Auftrags ist tatsächlich Liebe+ aus reinem Herzen+ und gutem Gewissen+ und ungeheucheltem+ Glauben. ). Nur: Weil unser Herz verräterisch ist, wird uns womöglich gar nicht bewusst, wie stark „die Dinge in der Welt“ auf uns einwirken (Jer. 17:9
Das Herz ist verräterischer als sonst irgend etwas und ist heillos.+Wer kann es kennen?). Wie wichtig ist es deshalb, den Rat zu befolgen: „Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder“ — also ganz genau in den Spiegel des Wortes Gottes zu schauen und uns dabei ehrlich zu fragen: Was verraten meine Gedanken und Wünsche darüber, was für ein Mensch ich bin? (2. Kor. 13:5
Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder.+ Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist?+ Es sei denn, daß ihr unbewährt seid.). Und noch etwas kann uns helfen, den „Dingen in der Welt“ genügend entgegenzusetzen. Johannes beschreibt das mit den Worten: „Überdies, die Welt vergeht und ebenso ihre Begierde, wer aber den Willen Gottes tut, bleibt immerdar“ (1. Joh. 2:17). So stabil und real das System des Teufels zu sein scheint — der Tag kommt, an dem es verschwinden wird. Wenn wir immer daran denken, dass nichts von dem, was seine Welt zu bieten hat, von Dauer ist, verlieren seine Verlockungen viel von ihrer Anziehungskraft.
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/4/30
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Mo 4. Mai 2015, 16:03
von maggie
Der heilige Geist wird euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe (Joh. 14:26)
Die Bibel enthält viele Texte zum Ermutigen, Stärken oder Korrigieren. Aber vielleicht fragst du dich: „Was muss ich tun, um zur richtigen Zeit die richtigen Bibelstellen parat zu haben?“ Da hilft,täglich in der Bibel zu lesen und die Gedanken Jehovas zu verinnerlichen. So legen wir quasi ein „Vorratslager“ an, auf das wir durch Jehovas Geist bei Bedarf zurückgreifen können (Mar. 13:11
Wenn sie euch aber abführen, um euch auszuliefern, so macht euch nicht im voraus Sorgen über das, was ihr reden sollt,+ sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet, denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der heilige Geist.+). Bete wie König Salomo um Weisheit, wenn es darum geht, Aufgaben für Jehova zu erfüllen (2. Chr. 1:7-10
Während jener Nacht erschien Gott dem Sạlomo und sprach dann zu ihm: „Stelle eine Bitte! Was soll ich dir geben?“+ 8 Darauf sagte Sạlomo zu Gott: „Du bist es gewesen, der große liebende Güte*gegenüber David, meinem Vater, geübt+ und der mich an seiner Statt zum König gemacht hat.+ 9 Nun, o Jehova Gott, möge sich deine Verheißung an David, meinem Vater, als zuverlässig erweisen,+ denn du selbst hast mich zum König über ein Volk gemacht,+ das so zahlreich ist wie die Staubkörnchen der Erde.+ 10 Gib mir nun Weisheit und Erkenntnis,+ damit ich vor diesem Volk ausziehen und damit ich einziehen kann,+ denn wer könnte dieses dein großes Volk richten?“+). Von den Propheten wird berichtet, dass sie in Gottes Wort „fleißig Nachfrage gehalten und sorgfältig nachgeforscht“ haben, um Jehova und seinen Willen besser zu verstehen — das können wir auch tun (1. Pet. 1:10-12
erade was diese Rettung betrifft, wurde von den Propheten, die von der euch zugedachten unverdienten Güte prophezeiten,+ fleißig Nachfrage gehalten und sorgfältig nachgeforscht.+ 11 Sie untersuchten beständig,* welchen besonderen Zeitabschnitt+ oder welche Art eines [Zeitabschnitts] der Geist+ in ihnen in bezug auf Christus* anzeigte,+ als er im voraus über die für Christus [bestimmten] Leiden+ und über die nach diesen folgenden Herrlichkeiten+ Zeugnis gab. 12 Ihnen wurde es geoffenbart, daß sie nicht sich selbst,+sondern euch mit den Dingen dienten, die euch nun durch diejenigen angekündigt+ worden sind, die euch die gute Botschaft mit [dem] vom Himmel her gesandten heiligen Geist+ verkündigt haben. Gerade in diese Dinge begehren Engel hineinzuschauen.*+). Paulus forderte Timotheus auf, sich „mit den Worten des Glaubens und der vortrefflichen Lehre“ zu ernähren (1. Tim. 4:6
Wenn du den Brüdern diese Ratschläge erteilst, wirst du ein vortrefflicher Diener Christi Jesu sein, genährt mit den Worten des Glaubens und der vortrefflichen Lehre+, der du genau gefolgt bist.+). Setzen wir das um, sind wir bestens ausgerüstet, anderen zur Seite zu stehen. Gleichzeitig wird unser eigener Glaube gestärkt.
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/5/4