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Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Verfasst: Do 18. Jun 2015, 18:09
von maggie
Du bist Jehova, du allein; du selbst hast die Himmel gemacht, ja die Himmel der Himmel, und all ihr Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles, was darin ist; und du erhältst sie alle am Leben; und das Heer der Himmel beugt sich vor dir nieder (Neh. 9:6)

Jehova erschuf das Weltall mit seinen zahllosen Galaxien und „all ihr Heer“ an Sternen. Nicht weniger beeindruckend ist das, was er auf unserer schönen Erde ins Dasein gebracht hat — diesem Planeten mit der erstaunlichen Fähigkeit, eine unglaubliche Vielfalt von Geschöpfen am Leben zu erhalten, die sich nach ihrer Art fortpflanzen. Als ein weiteres „Heer der Himmel“ werden dann Gottes heilige Engel erwähnt, die seine Schöpfungstätigkeit miterleben durften (1. Kö. 22:19Und er sprach weiter: „Darum höre das Wort Jehovas:+Bestimmt sehe ich Jehova auf seinem Thron sitzen+ und das ganze Heer der Himmel bei ihm stehen, zu seiner Rechten und zu seiner Linken.; Hiob 38:4Wo befandest du dich, als ich die Erde gründete?+Teil [es mir] mit, wenn du Verständnisvermögen hast., 7Als die Morgensterne+ miteinander jubeltenUnd alle Söhne Gottes*+ beifällig zu jauchzen begannen?). Demütig tun diese Engel den Willen Jehovas und dienen sündhaften Menschen, „die die Rettung erben werden“ (Heb. 1:14Sind sie nicht alle Geister+ für den öffentlichen Dienst,+ ausgesandt, um denen zu dienen, die die Rettung erben+ werden?). Sind sie uns nicht ein ausgezeichnetes Vorbild darin, Jehova ebenfalls wie ein gut ausgebildetes „Heer“ demütig und vereint zu dienen? (1. Kor. 14:33Denn Gott ist nicht [ein Gott] der Unordnung,+ sondern des Friedens.+Wie in allen Versammlungen der Heiligen,40Laßt aber alle Dinge anständig und nach Anordnung* geschehen.+).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/6/18

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Verfasst: So 21. Jun 2015, 13:06
von maggie
Man ordnete an, dass Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen zu den Aposteln und den älteren Männern nach Jerusalem hinaufgehen sollten (Apg. 15:2)

Die „Apostel und älteren Männer“ in Jerusalem dienten als leitende Körperschaft. Diese kleine Gruppe gebrauchte Christus, das Haupt der Versammlung, um strittige Lehrfragen zu klären und das Predigen und Lehren der guten Botschaft vom Königreich zu leiten (Apg. 15:6-29 Da versammelten sich die Apostel und die älteren Männer, um diese Angelegenheit zu erwägen.+ 7 Nachdem man nun viel disputiert+ hatte, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: „Männer, Brüder, ihr wißt wohl, daß Gott von frühen Tagen an die Wahl unter euch getroffen hat, daß durch meinen Mund Leute aus den Nationen das Wort der guten Botschaft hören und glauben sollten;+ 8 und Gott, der das Herz kennt,+ legte Zeugnis ab, indem er ihnen den heiligen Geist gab,+ so wie er [ihn] auch uns gegeben hat. 9 Und er hat gar keinen Unterschied zwischen uns und ihnen gemacht,+ sondern hat ihr Herz durch Glauben gereinigt.+ 10 Nun denn, warum stellt ihr Gott auf die Probe, indem ihr den Jüngern ein Joch+ auf den Nacken legt, das weder unsere Vorväter noch wir tragen konnten?+ 11 Im Gegenteil, wir vertrauen, daß wir durch die unverdiente Güte+ des Herrn Jesus auf dieselbe Weise gerettet werden wie auch jene.“+12 Daraufhin schwieg die ganze Menge, und sie begann auf Bạrnabas und Paulus zu hören, als sie von den vielen Zeichen und Wundern erzählten, die Gott unter den Nationen durch sie getan hatte.+ 13 Nachdem sie ausgeredet hatten, antwortete Jakobus, indem er sprach: „Männer, Brüder, hört mich an.+ 14 Sịmeon*+ hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen.+ 15 Und damit stimmen die Worte der PROPHETENüberein, so wie geschrieben steht: 16 ‚Nach diesen Dingen werde ich zurückkehren und die Hütte* Davids, die verfallen ist, wieder aufbauen; und ich werde ihre Trümmer wieder aufbauen und sie wieder aufrichten,+ 17 damit die, die von den Menschen übrigbleiben, zusammen mit Leuten aus allen Nationen, Leuten, die nach meinem Namen genannt sind,* Jehova* ernstlich suchen, spricht Jehova*, der diese Dinge tut,+ 18 die seit alters bekannt sind.‘*+ 19 Meine Entscheidung ist deshalb, daß man die von den Nationen, die zu Gott umkehren, nicht beunruhige,+ 20 sondern ihnen schreibe, daß sie sich von Dingen enthalten*, die durch Götzen befleckt sind,+ und von Hurerei*+ und von Erwürgtem*+ und von Blut*+. 21 Denn seit alten Zeiten* hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.“+22 Da befanden es die Apostel und die älteren Männer* zusammen mit der ganzen Versammlung für gut, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und sie mit Paulus und Bạrnabas nach Antiọchia zu senden, nämlich Judas, der Barsạbbas+ genannt wurde, und Sịlas, führende Männer unter den Brüdern; 23 und durch ihre Hand schrieben sie:„Die Apostel und die älteren Männer, Brüder, den Brüdern in Antiọchia+ und Syrien und Zilịzien,+ die aus den Nationen sind: Grüße!24 Da wir gehört haben, daß einige aus unserer Mitte euch durch Reden beunruhigt haben,+ indem sie eure Seele zu erschüttern suchten, obwohl wir ihnen keine Anweisungen gaben,+ 25 sind wir zur vollen Übereinstimmung*+ gekommen und haben es für gut befunden, Männer auszuwählen, um sie zusammen mit unseren Geliebten, Bạrnabas und Paulus,+ zu euch zu senden, 26 Menschen, die ihre Seele* für den Namen unseres Herrn Jesus Christus hingegeben haben.+ 27 Wir senden daher Judas und Sịlas+, damit sie dieselben Dinge auch mündlich berichten.+ 28 Denn der heilige Geist+und wir selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde+aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: 29 euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden,+ sowie von Blut+ und von Erwürgtem*+ und von Hurerei*+. Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgfältig bewahrt,+ wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!“*; 21:17-19Als wir nach Jerusalem kamen,+ nahmen uns die Brüder freudig auf.+ 18 Am folgenden [Tag] aber ging Paulus mit uns zu Jakobus+ hinein; und alle älteren Männer* waren anwesend*. 19 Und er begrüßte sie und begann einen eingehenden Bericht+ über die Dinge zu geben, die Gott durch seinen Dienst unter den Nationen getan hatte.+; Kol. 1:18und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung.+ Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten,+ damit er in allen Dingen der Erste+ werde;). Segnete Jehova die Einrichtung, durch die sein Sohn die Versammlungen im ersten Jahrhundert mit geistiger Speise versorgte? Auf jeden Fall! Warum kann man das sagen? Die Apostelgeschichte berichtet: „Als sie [Paulus und seine Reisegefährten] nun durch die Städte reisten, überbrachten sie denen, die dort waren, die zu beachtenden Verordnungen, welche von den Aposteln und älteren Männern, die sich in Jerusalem befanden, beschlossen worden waren. Die Versammlungen wurden daher tatsächlich im Glauben weiterhin befestigt und nahmen von Tag zu Tag an Zahl zu“ (Apg. 16:4, 5).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/6/21

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Verfasst: Mi 24. Jun 2015, 14:16
von maggie
Zu dir komme mein eigener Hilferuf (Ps. 102:1)

Der Schreiber von Psalm 102 war am Boden zerstört. Er war „niedergedrückt“, stand körperlich oder emotional extrem unter Belastung. Er war „schwach“, ohne Kraft, an seiner schwierigen Lage etwas zu ändern (Ps. 102, Überschrift). Seine Worte lassen darauf schließen, dass er ganz versunken war in seiner Gefühlswelt, in Schmerz und Einsamkeit (Ps. 102:3, 4, 6, 11). Er glaubte sogar, Jehova wolle ihn wegwerfen (Ps. 102:10). Dieser Psalm beweist: Auch jemandem, der „im Glauben“ ist, kann es passieren, dass er sich vor lauter Schmerz kaum noch auf etwas anderes konzentrieren kann. Der Psalmenschreiber kam sich vor wie „ein einsamer Vogel auf einem Dach“ — allein mit seinen Problemen (Ps. 102:7). Wenn dir das je so geht, dann tu dasselbe wie der Psalmist: Schütte Jehova dein Herz aus. Und bist du auch noch so niedergedrückt — deine Gebete können dir dabei helfen, gegen schwarze Gedanken anzukämpfen. Jehova hat versprochen, er werde sich dem Gebet derer, die in Not sind, „sicherlich . . . zuwenden und ihr Gebet nicht verachten“ (Ps. 102:17). Du kannst dich darauf verlassen, dass er Wort hält!

Ein Gebet des Niedergedrückten für den Fall, daß er schwach wird und vor Jehova sein Anliegen ausschüttet.+

102 O Jehova, höre doch mein Gebet;+

Und zu dir komme mein eigener Hilferuf.+

2 Verbirg dein Angesicht nicht vor mir am Tag meiner Bedrängnis.+

Neige dein Ohr zu mir;+

An dem Tag, da ich rufe, eile, antworte mir.+

3 Denn meine Tage sind zu Ende gegangen so wie Rauch,+

Und meine Gebeine selbst sind in Glut versetzt worden so wie ein Feuerherd.+

4 Mein Herz ist getroffen worden so wie der Pflanzenwuchs und ist verdorrt,+

Denn ich habe vergessen, meine Speise* zu essen.+

5 Wegen des Lautes meines Seufzens+

Haben meine Gebeine an meinem Fleisch geklebt.+

6 Ich bin tatsächlich dem Pelikan der Wildnis ähnlich.+

Ich bin wie ein Käuzchen der Einöden geworden.

7 Ich bin abgezehrt,*

Und ich bin wie ein einsamer Vogel auf einem Dach geworden.+

8 Den ganzen Tag haben mich meine Feinde geschmäht.+

Die mich zum Narren halten, haben sogar bei mir geschworen.+

9 Denn Asche habe ich gegessen so wie Brot;+

Und die Dinge, die ich trinke, habe ich selbst mit Weinen vermischt+

10 Wegen deiner Strafankündigung und deines heftigen Zorns;+

Denn du hast mich emporgehoben, damit du mich wegwirfst.+

11 Meine Tage sind wie ein Schatten, der sich geneigt hat,*+

Und ich selbst bin verdorrt wie bloßer Pflanzenwuchs.+

12 Was dich betrifft, o Jehova, auf unabsehbare Zeit wirst du wohnen,+

Und dein Gedenk[name] wird für Generation um Generation sein.+

13 Du selbst wirst aufstehen, du wirst dich Zions erbarmen,+

Denn es ist die rechte Zeit, ihr Gunst zu erweisen,

Denn die bestimmte Zeit ist gekommen.+

14 Denn deine Knechte haben an ihren Steinen Gefallen gefunden,+

Und ihrem Staub wenden sie ihre Gunst zu.+

15 Und die Nationen werden den Namen Jehovas* fürchten+

Und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit.+

16 Denn Jehova* wird Zion bestimmt aufbauen;+

Er muß in seiner Herrlichkeit erscheinen.+

17 Er wird sich sicherlich dem Gebet der [von allem] Entblößten zuwenden+

Und ihr Gebet nicht verachten.+

18 Dies wird geschrieben für die künftige Generation;+

Und das Volk, das geschaffen werden soll, wird Jah* preisen.+

19 Denn er hat herabgeschaut von seiner heiligen Höhe,+

Von den Himmeln selbst hat er, Jehova*, ja auf die Erde geschaut,+

20 Um das Seufzen des Gefangenen zu hören,+

Um die zum Tode Bestimmten* loszulösen,+

21 Damit der Name Jehovas* in Zion verkündet werde*+

Und sein Lobpreis in Jerusalem,+

22 Wenn die Völker alle zusammengebracht werden+

Und die Königreiche, um Jehova zu dienen.*+

23 Auf dem Weg beugte er meine Kraft,+

Er verkürzte meine Tage.+

24 Ich sprach dann: „O mein Gott,*

Nimm mich nicht weg in der Hälfte meiner Tage;+

Deine Jahre währen durch alle Generationen hindurch.*+

25 Vor langem hast du sogar die Grundlagen der Erde gelegt,+

Und die Himmel sind das Werk deiner Hände.+

26 Sie selbst werden vergehen, du aber, du wirst fortwährend bestehen;*+

Und so wie ein Kleid werden sie alle zerfallen.+

So wie Kleidung wirst du sie ersetzen, und sie werden ihren Lauf beenden.+

27 Du aber bist derselbe*, und deine Jahre, sie werden nicht vollendet werden.+

28 Die Söhne deiner Knechte werden weiterhin wohnen;+

Und ihre Nachkommen werden vor dir fest bestehen.“+



http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/6/24

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Verfasst: Fr 26. Jun 2015, 12:58
von maggie
O Jehova, wer wird Gast sein in deinem Zelt? (Ps. 15:1)

Unsere Freundschaft zu Jehova erfordert einiges. David geht inPsalm 15 darauf ein, wenn er fragt: „Wer wird Gast sein in deinem Zelt“, also Gottes Freund sein? Sehen wir uns zwei Voraussetzungen an: zum einen, niemand zu verleumden, und zum anderen, sich immer und in allen Dingen ehrlich zu benehmen. David sagte: „Er hat nicht verleumdet mit seiner Zunge . . . und ein Bestechungsgeschenk gegen den Unschuldigen hat er nicht genommen“ (Ps. 15:3, 5). In einem anderen Psalm warnte David: „Behüte deine Zunge vor Bösem“ (Ps. 34:13). Nehmen wir diesen Rat nicht ernst, könnte das einen Keil zwischen uns und Jehova treiben. Schließlich ist Verleumdung ein Verhalten, das für Satan, den Erzfeind Jehovas, typisch ist. Nicht umsonst ist die Bezeichnung „Teufel“ von einem griechischen Ausdruck abgeleitet, der „Verleumder“ bedeutet. Wollen wir Jehova nahebleiben, müssen wir also gut aufpassen, wie wir über andere reden. Ganz besonders wichtig ist es, darauf zu achten, wie wir zu Männern mit Verantwortung in der Versammlung eingestellt sind (Heb. 13:17Gehorcht denen, die unter euch die Führung übernehmen,*+und seid unterwürfig,*+ denn sie wachen beständig über eure Seelen als solche, die Rechenschaft ablegen werden,+ damit sie dies mit Freude und nicht mit Seufzen tun mögen, denn das wäre euch zum Schaden.+;Jud. 8In gleicher Weise beflecken dessenungeachtet auch diese Menschen, die sich Träumen hingeben,+ das Fleisch und mißachten [die] Herrschaft+ und reden lästerlich* über Herrliche.*).

Eine Melodie von David.

15 O Jehova, wer wird Gast sein in deinem Zelt?+

Wer wird weilen auf deinem heiligen Berg?+

2 Wer untadelig wandelt+ und Gerechtigkeit übt+

Und die Wahrheit redet in seinem Herzen.+

3 Er hat nicht verleumdet mit seiner Zunge.+

Seinem Gefährten hat er nichts Böses getan,+

Und keine Schmähung hat er gegen seinen vertrauten Bekannten erhoben.+

4 In seinen Augen ist der Verachtenswerte gewiß verworfen,+

Die aber, die Jehova fürchten, ehrt er.+

Er hat zu dem, was [für ihn selbst] schlecht ist,* geschworen, und doch ändert er [es] nicht.+

5 Sein Geld hat er nicht auf Zins ausgegeben,+

Und ein Bestechungsgeschenk gegen den Unschuldigen hat er nicht genommen.+

Wer diese Dinge tut, wird niemals zum Wanken gebracht werden.+


http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/6/26

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Verfasst: Sa 27. Jun 2015, 18:18
von maggie
Er zog aus, siegend und um seinen Sieg zu vollenden (Offb. 6:2)

Die Prophezeiung in Offenbarung, Kapitel 6 beschreibt anschaulich, dass sich die Weltlage, sobald Gottes Königreich aufgerichtet wäre, rapide verschlechtern würde, und zwar durch Kriege, Nahrungsmangel, Seuchen und andere lebensbedrohliche Umstände. Diese Entwicklungen werden durch drei Reiter dargestellt, die Jesus Christus dicht auf den Fersen folgen (Offb. 6:3-8). Wie vorausgesagt, wurde der Frieden „von der Erde“ weggenommen. Der 1. Weltkrieg war nur der Anfang verheerender Kriege, wie der Verlauf der Geschichte zeigt. Und trotz vieler wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Fortschritte in den Jahrzehnten seit 1914 bedroht die Knappheit an Nahrungsmitteln immer noch die weltweite Sicherheit. Wer wollte außerdem bestreiten, dass die verschiedensten Seuchen, Naturkatastrophen und andere „tödliche Plagen“ nach wie vor jährlich Millionen von Todesopfern fordern? Ausmaß, Häufigkeit und Intensität dieser Zustände sind in der Geschichte beispiellos. Ist uns bewusst, was das bedeutet?

6 Und ich sah, als das Lamm+ eines der sieben Siegel öffnete,+ und ich hörte eines von den vier lebenden Geschöpfen+ wie mit Donnerstimme sagen: „Komm!“+ 2 Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd;+ und der darauf saß+, hatte einen Bogen+; und es wurde ihm eine Krone gegeben,+ und er zog aus, siegend+ und um seinen Sieg zu vollenden.+

3 Und als es das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite lebende Geschöpf+ sagen: „Komm!“ 4 Und ein anderes, ein feuerfarbenes Pferd kam hervor; und dem, der darauf saß, wurde gewährt, den Frieden von der Erde wegzunehmen, so daß sie einander hinschlachten würden, und ein großes Schwert wurde ihm gegeben.+

5 Und als es+ das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebende Geschöpf+ sagen: „Komm!“ Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd; und der darauf saß, hatte eine Waage+ in seiner Hand. 6 Und ich hörte eine Stimme, als ob sie inmitten+ der vier lebenden Geschöpfe+ sagte: „Einen Liter* Weizen für einen Denạr*+ und drei Liter Gerste für einen Denạr, und das Olivenöl und den Wein beschädigt nicht.“+

7 Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebenden Geschöpfes+ sagen: „Komm!“ 8 Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd; und der darauf saß, hatte den Namen Tod. Und der Hạdes*+ folgte dicht hinter ihm. Und es wurde ihnen Gewalt über den vierten Teil der Erde gegeben, um mit einem langen Schwert+ und mit Lebensmittelknappheit*+ und mit tödlicher Plage* und durch die wilden Tiere+ der Erde zu töten.

9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar+ die Seelen+ derer, die wegen des Wortes Gottes und* wegen des Zeugniswerkes,*+ das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren.+ 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: „Bis wann, Souveräner+ Herr,* heiliger und wahrhaftiger+, hältst du dich davon zurück, zu richten+ und unser Blut an denen zu rächen,+ die auf der Erde wohnen?“ 11 Und es wurde jedem von ihnen ein weißes+ langes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre, die daran waren, getötet zu werden,+ so wie auch sie [getötet worden waren].

12 Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und es ereignete sich ein großes Erdbeben; und die Sonne wurde schwarz wie härenes Sacktuch,+ und der ganze Mond wurde wie Blut,+ 13 und die Sterne des Himmels fielen zur Erde, wie wenn ein Feigenbaum seine unreifen Feigen abwirft, wenn er von einem starken Wind geschüttelt wird.14 Und der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die man zusammenrollt,+ und jeder Berg und [jede] Insel wurden von ihren Stellen gerückt.+ 15 Und die Könige der Erde und die Personen von oberstem Rang und die Militärbefehlshaber* und die Reichen und die Starken und jeder Sklave und [jeder] Freie verbargen sich in den Höhlen und in den Felsen+ der Berge. 16 Und sie sagen fortgesetzt zu den Bergen und zu den Felsen: „Fallt über uns,+ und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt,+ und vor dem Zorn des Lammes,+ 17 denn der große Tag+ ihres Zorns+ ist gekommen, und wer vermag zu bestehen?“+


http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/6/27

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Verfasst: Di 30. Jun 2015, 12:20
von maggie
Die Tage unserer Jahre werden bestimmt schnell vorübergehen, und hinweg fliegen wir (Ps. 90:10)

Wenn du mit der Betreuung deiner Eltern beginnst, dann nimm dir die Zeit, dich so gründlich wie möglich über ihre Erkrankung zu informieren. Bewirkt die Krankheit, dass sie immer mehr abbauen, dann finde heraus, worauf du dich einstellen musst (Spr. 1:5Ein Weiser wird zuhören und mehr Unterweisung in sich aufnehmen,+ und ein Verständiger ist der, der sich geschickte Lenkung erwirbt,+). Gut möglich, dass die anstehenden Veränderungen deiner familiären Situation ein Gefühlschaos in dir auslösen: dich aus der Fassung bringen, in Verwirrung stürzen, Verlustgefühle verursachen. Dann vertraue dich einem guten Freund an. Und am wichtigsten: Schütte Jehova dein Herz aus. Er kann dir den nötigen Herzensfrieden schenken, mit jeder Situation zurechtzukommen (Ps. 55:22Wirf deine Bürde* auf Jehova,+Und er selbst wird dich stützen.+Niemals wird er zulassen, daß der Gerechte wankt.+; Spr. 24:10Hast du dich entmutigt gezeigt am Tag der Bedrängnis?+ Deine Kraft wird karg sein.; Phil. 4:6, 7Seid um nichts ängstlich besorgt,+ sondern laßt in allem durch Gebet und Flehen+ zusammen mit Danksagung eure Bitten bei Gott bekanntwerden;+ 7 und der Frieden+ Gottes, der alles Denken übertrifft, wird euer Herz+ und eure Denkkraft durch Christus Jesus behüten.). Einige Ältere waren so klug, sich mit ihren Familien im Voraus umfassend über Betreuungsmöglichkeiten zu informieren: ob es praktikabel wäre, zu einem ihrer Kinder zu ziehen oder in eine Einrichtung für betreutes Wohnen, oder welche Alternativen bei ihnen sonst noch angeboten werden. Sie haben frühzeitig kommen sehen, welche „schädlichen Dinge“ ihnen bevorstehen könnten, und entsprechend vorgesorgt.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/6/30

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Verfasst: Mi 8. Jul 2015, 17:19
von maggie
Wenn auch alle anderen deinetwegen zum Straucheln kommen, werde ich niemals zum Straucheln gebracht werden! (Mat. 26:33)

Wie sehr Petrus sich doch überschätzte! Noch in derselben Nacht handelte er alles andere als selbstlos. Um die eigene Haut zu retten, leugnete er drei Mal, Jesus auch nur zu kennen (Mat. 26:69-75Petrus nun saß draußen im Hof; und ein Dienstmädchen trat auf ihn zu und sagte: „Auch du warst bei Jesus, dem Galilạ̈er!“+ 70 Er aber leugnete es vor ihnen allen und sprach: „Ich weiß nicht, wovon du redest.“ 71 Nachdem er hinausgegangen war zum Torhaus, bemerkte ihn ein anderes Mädchen und sagte zu denen, die dort waren: „Dieser war bei Jesus, dem Nazarẹner.“+ 72 Und wieder leugnete er es mit einem Eid: „Ich kenne den Menschen nicht!“+ 73 Nach einer kleinen Weile traten die Herumstehenden herzu und sagten zu Petrus: „Bestimmt bist auch du einer von ihnen, denn dein Dialekt macht dich tatsächlich kenntlich.“+ 74 Da fing er an zu fluchen und zu schwören: „Ich kenne den Menschen nicht!“ Und sogleich krähte ein Hahn.+75 Und Petrus erinnerte sich an den Ausspruch Jesu, der gesagt hatte: „Ehe ein Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“+ Und er ging hinaus und weinte bitterlich.+). Bei allen Kämpfen und Niederlagen macht uns das Beispiel von Petrus doch Mut. Weil er an sich arbeitete und Jehova ihm durch seinen heiligen Geist half, schaffte er es, verkehrte Neigungen in den Griff zu bekommen. Er lernte, sich zu beherrschen und selbstlose Liebe zu zeigen (Gal. 5:22, 23Andererseits ist die Frucht+ des Geistes Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte,+ Glauben, 23 Milde, Selbstbeherrschung.+ Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.+). Im Lauf seines Lebens blieb er in Prüfungen standhaft, die deutlich schwieriger waren als die, in denen er versagt hatte. Wie demütig er war, zeigte sich zum Beispiel an seiner Reaktion, als Paulus ihn einmal in aller Öffentlichkeit zurechtwies (Gal. 2:11-14Als Kẹphas+ jedoch nach Antiọchia+ kam, widerstand ich ihm ins Angesicht,* weil er verurteilt dastand.+ 12 Denn bevor einige von Jakobus+ gekommen waren, aß+ er gewöhnlich mit Leuten von den Nationen; aber als sie eintrafen, schickte er sich an, sich zurückzuziehen und sich abzusondern aus Furcht+ vor denen aus der Gruppe der Beschnittenen.*+ 13 Auch die übrigen Juden schlossen sich ihm in seiner Verstellung an,+ so daß sogar Bạrnabas+ durch ihre Verstellung* mitgerissen wurde. 14 Als ich aber sah, daß sie nicht den geraden Weg gemäß der Wahrheit der guten Botschaft wandelten,+sagte ich vor ihnen allen zu Kẹphas:+ „Wenn du, obwohl du ein Jude bist, so lebst wie die Nationen und nicht wie Juden, wie kommt es, daß du Leute von den Nationen nötigst, gemäß jüdischem Brauch zu leben?“+). Statt sich in seiner Ehre gekränkt zu fühlen und Paulus diesen Vorfall nachzutragen, äußerte er sich weiter liebevoll über ihn (2. Pet. 3:15Betrachtet ferner die Geduld*unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit+ ebenfalls schrieb,+). Ja, Petrus ist wirklich ein Vorbild dafür, wie man sich in Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft verbessern kann.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/7/8

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Verfasst: Fr 10. Jul 2015, 13:47
von maggie
Ständig kämpft er in seinen Gebeten für euch (Kol. 4:12, „Gute Nachricht Bibel“)

Frag dich doch bitte: Kämpfe ich in meinen Gebeten für meine Brüder auf der ganzen Welt? Wie oft kommen darin Brüder und Schwestern vor, die von Naturkatastrophen betroffen sind? Wann hab ich zum letzten Mal eindringlich für die gebetet, die in Jehovas Organisation große Verantwortung tragen? Hab ich in der letzten Zeit für jemand aus meiner Versammlung, der gerade viel durchmacht, zu Jehova gefleht? Beten wir für andere zu Jehova Gott, können wir viel für sie bewirken (2. Kor. 1:11Auch ihr könnt durch euer Flehen für uns mithelfen,+ damit unsertwegen von vielen Danksagung+dargebracht werde für das, was uns zufolge vieler [gebetsvoll emporgerichteter] Angesichter gütigerweise gegeben wird.+). Auch wenn er natürlich nicht verpflichtet ist, etwas zu tun, nur weil eine große Zahl seiner Diener ihn immer wieder um etwas Bestimmtes bittet, freut er sich doch zu sehen, wie sehr sie vereint darum bemüht sind. Und diese echte und tiefe Sorge umeinander zieht er bei seiner Antwort auf ihre Gebete mit in Betracht. Für andere zu beten ist also eine Ehre und gleichzeitig eine Verpflichtung. Nehmen wir sie bitte ernst! Das macht uns selbst übrigens auch glücklicher, denn: „Beglückender ist Geben als Empfangen“ (Apg. 20:35).

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/7/10

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Verfasst: Sa 11. Jul 2015, 17:52
von maggie
Man spreche unter den Nationen: „Jehova selbst ist König geworden!“ (1. Chr. 16:31)

Als David, der zweite menschliche König von Israel, die heilige Bundeslade nach Jerusalem brachte, sangen die Leviten vor Freude ein Loblied. Eine bedeutende Aussage daraus steht im heutigen Tagestext. Die Frage ist nur: Wenn Jehova doch der König der Ewigkeit ist, wieso wurde er dann zu dieser Zeit König? Jehova wirdKönig, wenn er als Herrscher in Aktion tritt und auch wenn er andere damit beauftragt, ihn eine Zeit lang zu vertreten oder sich um eine bestimmte Angelegenheit zu kümmern. Dieses Merkmal von Jehovas Königtum ist von großer Tragweite. Bevor David starb, versprach Jehova ihm, dass sein Königtum für immer bestehen sollte: „Ich [werde] bestimmt deinen Samen nach dir erwecken, der aus deinem Innern kommen wird; und ich werde zweifellos sein Königtum festigen“ (2. Sam. 7:12, 13Wenn deine Tage voll werden+ und du dich zu deinen Vorvätern niederlegen wirst,+ dann werde ich bestimmt deinen Samen nach dir erwecken, der aus deinem Innern kommen wird; und ich werde zweifellos sein Königtum festigen.+ 13 Er ist es, der meinem Namen ein Haus bauen wird,+ und ich werde den Thron seines Königreiches gewiß bis auf unabsehbare Zeit festigen.+ ). Dieser „Same“ oder Nachkomme Davids — Jesus, der Messias — erschien über 1 000 Jahre später.

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/7/11

Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)

Verfasst: So 12. Jul 2015, 16:54
von maggie
Kommt dem königlichen Gesetz beständig nach: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Jak. 2:8)

Ermahnungen, einander zu lieben, finden sich in den Christlichen Griechischen Schriften in Hülle und Fülle. „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“, ist nach Jesu Aussage das zweitgrößte Gebot (Mat. 22:39Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘+). Der Apostel Johannes schrieb: „Geliebte, nicht ein neues Gebot schreibe ich euch, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet“ (1. Joh. 2:7, 8Geliebte, nicht ein neues Gebot schreibe ich euch, sondern ein altes Gebot,+ das ihr von Anfang+ an hattet. Dieses alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt. 8 Wiederum schreibe ich euch ein neues Gebot, etwas, was in seinem Fall und in dem euren wahr ist, weil die Finsternis+ vergeht und das wahre Licht+ schon leuchtet.). Was meinte Johannes mit dem „alten“ Gebot? Er bezog sich auf das Gebot, einander zu lieben. Es war damals „alt“, da Jesus es schon Jahrzehnte zuvor gegeben hatte, „von Anfang an“. Doch es war auch „neu“, denn die Christen hatten jetzt womöglich neue Herausforderungen zu meistern, um einander selbstlos und aufopferungsvoll zu lieben. Können wir nicht froh sein, als Nachfolger Christi heute ebenfalls regelmäßig davor gewarnt zu werden, dass der selbstsüchtige Zeitgeist auf uns abfärben könnte und unsere Nächstenliebe abkühlt?

http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/7/12