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Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Mo 13. Jul 2015, 15:09
von maggie
Es zeigte sich aber, dass Abraham die Sache hinsichtlich seines Sohnes sehr missfiel (1. Mo. 21:11)
Selbst die glücklichste Ehe ist nicht vollkommen, und Ehepaare, die sich lieben, sind nicht immer einer Meinung. Auch Abraham und Sara waren sich nicht immer einig (1. Mo. 21:9, 10
Und Sara bemerkte immer wieder, wie der Sohn Hạgars, der Ägypterin,+ den sie Abraham geboren hatte, spottlachte+. 10 Da begann sie zu Abraham zu sagen: „Treib diese Sklavin und ihren Sohn hinaus, denn der Sohn dieser Sklavin wird nicht Erbe sein mit meinem Sohn, mit Ịsa·ak!“+). Doch das hat keinen Keil zwischen sie getrieben. Wieso nicht? Weil sie sich gegenseitig mit Würde und Respekt behandelten. So sagte Abraham zu Sara „bitte“ (1. Mo. 12:11
Und es geschah, als er nahe daran war, Ägypten zu betreten, daß er dann zu Sạrai, seiner Frau, sagte: „Siehe, bitte! Ich weiß wohl, daß du eine Frau von schönem Aussehen bist.+ , 13Sag bitte, du seist meine Schwester,+ damit es mir deinetwegen gutgeht und meine Seele um deinetwillen bestimmt lebt.“+). Und Sara hörte auf ihren Mann und betrachtete ihn als ihren „Herrn“ (1. Mo. 18:12
Folglich begann Sara in ihrem Innern zu lachen+ und zu sagen: „Nachdem ich verbraucht bin, soll ich wirklich Lustgefühle haben, während außerdem mein Herr* alt ist?“). Fehlt es Ehepaaren an Respekt voreinander, merkt man das zumeist daran, welcher Umgangston bei ihnen herrscht (Spr. 12:18
Da ist einer, der gedankenlos redet wie mit Schwertstichen,+aber die Zunge der Weisen ist Heilung.+). Arbeiten sie nicht an dem eigentlichen Problem, könnte ihre Ehe auf eine Katastrophe zusteuern (Jak. 3:7-10
Denn jede Art von wildlebenden Tieren wie auch von Vögeln und Kriechtieren und Meerestieren wird von der menschlichen Natur gezähmt und ist gezähmt worden.+ 8 Die Zunge aber, kein einziger Mensch kann sie zähmen. Ein widerspenstiges, schädliches Ding voll todbringenden Giftes ist sie.+ 9 Mit ihr segnen wir Jehova,*+ ja [den] Vater+, und doch verfluchen+ wir mit ihr die Menschen, die „gemäß dem Gleichnis Gottes“+ ins Dasein gekommen sind. 10 Aus demselben Mund kommen Segen und Fluch hervor.Es ist nicht richtig, meine Brüder, daß diese Dinge so weitergeschehen.+
, 17, 18
Die Weisheit+ von oben aber ist vor allem keusch+, dann friedsam+, vernünftig*+, zum Gehorchen bereit, voller Barmherzigkeit und guter Früchte+, nicht parteiische Unterschiede+ machend, nicht heuchlerisch+. 18 Überdies wird der Same der Frucht+ der Gerechtigkeit+ unter friedevollen+ Verhältnissen* für die* gesät, die Frieden stiften.+). Neuvermählte sollten ganz besonders daran arbeiten, durch einen freundlichen, respektvollen Umgangston eine Atmosphäre zu schaffen, in der jeder offen und ehrlich über alles reden kann.
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/7/13
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Sa 25. Jul 2015, 13:27
von maggie
Ehre deinen Vater und deine Mutter (Eph. 6:2)
Vielleicht kommst du dir etwas komisch dabei vor, mit deinen betagten Eltern darüber zu reden, wie lange sie noch allein wohnen können. Viele bestätigen allerdings, wie nützlich sich solche Gespräche später ausgewirkt haben. Warum? Weil sie die Möglichkeiten und ihre praktische Umsetzung in einer Atmosphäre besprechen konnten, wo sich alle verstanden und eng miteinander verbunden fühlten (Spr. 20:18
Pläne werden durch Rat gefestigt,+ und durch geschickte Lenkung führe deinen Krieg.+). Liebevoll und freundlich alle Ansichten auszutauschen, machte es später viel leichter, die so getroffenen Entscheidungen umzusetzen. Verständlicherweise möchten ältere Menschen so lange wie nur irgend möglich unabhängig bleiben. Dennoch hat es eindeutige Vorteile, mit den Kindern zu besprechen, was für eine Betreuung man sich für den Fall wünscht, dass man darauf angewiesen ist. Bei so einem Gespräch ist es wichtig, dass ihr, liebe Eltern, eure Kinder wissen lasst, was ihr euch vorstellt, was finanziell machbar ist und was euch am liebsten wäre. Das versetzt sie in die Lage, entsprechend zu entscheiden, falls ihr das irgendwann nicht mehr könnt. Bestimmt werden sie eure Wünsche, soweit möglich, respektieren wollen (Spr. 15:22
Pläne scheitern, wo es kein vertrauliches Gespräch gibt,+ aber bei der Menge der Ratgeber kommt etwas zustande.+).
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Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Di 28. Jul 2015, 08:07
von maggie
Er wird nicht zulassen, dass das Verderben in eure Häuser eindringt (2. Mo. 12:23)
Als die Israeliten schon lange Sklaven in Ägypten waren, schickte Jehova Moses und dessen Bruder Aaron zu Pharao. Sie sollten den ägyptischen Herrscher bitten, Gottes Volk freizulassen. Doch der stolze Pharao dachte gar nicht daran. Deshalb brachte Jehova eine Reihe schrecklicher Plagen über das Land Ägypten. Erst nach der zehnten Plage, bei der die Erstgeborenen Ägyptens getötet wurden, fühlte sich Pharao gezwungen, die Israeliten wegziehen zu lassen (2. Mo. 1:11
Da setzten sie Zwangsarbeitsoberste über sie, zu dem Zweck, sie beim Tragen ihrer Lasten zu bedrücken;+ und sie bauten dann für Pharao Städte als Vorratsplätze, nämlich Pịthom und Rạmses+.; 3:9, 10Und nun, siehe, das Geschrei der Söhne Israels ist zu mir gekommen, und ich habe auch die Bedrückung gesehen, mit der die Ägypter sie bedrücken.+ 10 Und nun, komm, und laß mich dich zu Pharao senden, und führe du mein Volk, die Söhne Israels, aus Ägypten hinaus.“+; 5:1, 2
Und danach gingen Moses und Aaron hinein, und sie sagten dann zu Pharao:+ „So hat Jehova, der Gott Israels, gesprochen: ‚Sende mein Volk weg, damit sie mir in der Wildnis ein Fest feiern.‘ “+ 2 Aber Pharao sagte: „Wer ist Jehova,+ daß ich seiner Stimme gehorchen*und Israel wegsenden sollte?+ Ich kenne Jehova überhaupt nicht,+und außerdem werde ich Israel nicht wegsenden.“+; 11:1
Und Jehova sprach dann zu Moses: „Noch e i n e Plage werde ich über Pharao und Ägypten bringen. Danach wird er euch von hier wegsenden.+ Zu der Zeit, da er euch vollends wegsendet, wird er euch buchstäblich von hier wegtreiben.+, 5und jeder Erstgeborene+ im Land Ägypten soll sterben, vom Erstgeborenen Pharaos, der auf seinem Thron sitzt, bis zum Erstgeborenen der Magd, die an der Handmühle ist, und alles Erstgeborene des Viehs.+). Wie sollten sich die Israeliten auf ihre Befreiung vorbereiten? Am 14. Nisan sollte jede Hausgemeinschaft ein männliches Jungtier von den Schafen (oder Ziegen) schlachten und etwas von dem Blut an die Türpfosten und den oberen Querbalken spritzen (2. Mo. 12:3-7
Redet zu der ganzen Gemeinde Israel, indem [ihr] sagt: ‚Am zehnten Tag dieses Monats nehme sich jeder ein Lamm*+ für das Stammhaus, ein Lamm für ein Haus. 4 Wenn sich aber die Hausgemeinschaft für das Lamm als zu klein erweist, dann sollen er und sein nächster Nachbar es in sein Haus nehmen nach der Zahl der Seelen;* ihr solltet einen jeden nach dem Verhältnis seines Essens rechnen, was das Lamm betrifft. 5 Das Lamm sollte sich als ein fehlerloses+, männliches, einjähriges für euch erweisen.+ Ihr könnt [es] von den jungen Widdern* oder von den Ziegen nehmen. 6 Und es soll von euch bis zum vierzehnten Tag dieses Monats in Verwahrung gehalten werden,+ und die ganze Versammlung der Gemeinde Israel soll es zwischen den zwei Abenden* schlachten.+ 7 Und sie sollen etwas vom Blut nehmen und damit die beiden Türpfosten* und den oberen Teil des Türeingangs*der Häuser bespritzen*, in denen sie es essen werden.+, 22Und ihr sollt ein Büschel Ysop+nehmen und es in das Blut, das in einem Becken ist, tauchen* und etwas von dem Blut, das im Becken ist, an den oberen Teil des Türeingangs und an die beiden Türpfosten streichen; und bis zum Morgen sollte keiner von euch aus dem Eingang seines Hauses hinausgehen. ). Die Familien sollten das gebratene Lammfleisch zusammen mit ungesäuertem Brot und bestimmten Kräutern essen. Der Engel Gottes ging dann durch das Land und tötete die Erstgeborenen Ägyptens. Doch die Israeliten, die sich an Gottes Anweisungen hielten, wurden beschützt und anschließend befreit (2. Mo. 12:8-13
Und sie sollen das Fleisch in dieser Nacht essen.+ Sie sollten es am Feuer gebraten und mit ungesäuerten Broten*+ zusammen mit bitteren Kräutern essen.+ 9 Eßt nichts davon roh* oder gesotten, in Wasser gekocht, sondern am Feuer gebraten, seinen Kopf zusammen mit seinen Unterschenkeln und seinen inneren Teilen. 10 Und ihr sollt nichts davon übriglassen bis zum Morgen, sondern was davon übriggeblieben ist bis zum Morgen, solltet ihr mit Feuer verbrennen.+11 Und in dieser Weise solltet ihr es essen: eure Hüften gegürtet,+Sandalen+ an euren Füßen und euren Stab in eurer Hand; und ihr sollt es in aller Eile essen. Es ist das Passah* Jehovas.+ 12 Und ich werde bestimmt in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen+ und jeden Erstgeborenen im Land Ägypten schlagen, vom Menschen bis zum Tier;+ und an allen Göttern* Ägyptens werde ich [Straf]gerichte vollziehen.+ Ich bin Jehova.+ 13 Und das Blut soll als euer Zeichen an den Häusern dienen, wo ihr seid; und ich werde das Blut bestimmt sehen und an euch vorübergehen,+ und die Plage wird nicht an euch kommen zum Verderben, wenn ich den Schlag gegen das Land Ägypten führe., 29-32Und es geschah, daß Jehova um Mitternacht jeden Erstgeborenen im Land Ägypten schlug,+ vom Erstgeborenen Pharaos, der auf seinem Thron saß, bis zum Erstgeborenen des Gefangenen, der im Kerkerloch* war, und alles Erstgeborene des Viehs.+ 30 Dann stand Pharao in der Nacht auf, er und alle seine Diener und alle [anderen] Ägypter; und es begann sich ein großes Geschrei unter den Ägyptern zu erheben,+ denn es gab kein Haus, wo nicht ein Toter war. 31 Sogleich rief er+ Moses und Aaron in der Nacht und sprach: „Macht euch auf, zieht weg aus der Mitte meines Volkes, sowohl ihr als auch die [anderen] Söhne Israels, und geht, dient Jehova, so wie ihr geredet habt.+ 32 Nehmt sowohl eure Kleinviehherden als auch eure Rinderherden, so wie ihr geredet habt,+und geht. Und ihr sollt mich auch segnen.“).
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/7/28
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Do 30. Jul 2015, 18:42
von maggie
Du bist Jehova, der wahre Gott, der Abram erwählt hat. Du bist darangegangen, deine Worte auszuführen, weil du gerecht bist (Neh. 9:7,
Jehova versprach Abraham, seine Nachkommen würden das Land Kanaan erben. Menschen vergessen nicht selten, was sie versprochen haben. Jehova ist da ganz anders. Der Name Jehova bedeutet „Er veranlasst zu werden“. Er arbeitet also beständig darauf hin, alles wahr zu machen, was er versprochen hat. Ein besonders schönes Beispiel dafür ist sein Vorgehen, als Abrahams Nachkommen in Ägypten als Sklaven unterdrückt wurden. Dass die ganze Nation befreit werden und sich in dem Land ansiedeln könnte, das Jehova ihnen versprochen hatte, schien unmöglich. Doch Schritt für Schritt machte Jehova sein Versprechen wahr. So stellte er unter Beweis, dass er seinen einzigartigen und herrlichen Namen völlig zu Recht trägt! Nehmen wir uns ein Beispiel an unserem gerechten Gott und setzen ebenfalls alles daran, immer Wort zu halten? (Mat. 5:37
Euer Wort Ja bedeute einfach ja, euer Nein nein;+ denn was darüber hinausgeht, ist von dem, der* böse ist.+).
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/7/30
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Mi 26. Aug 2015, 13:57
von maggie
Böse Menschen und Betrüger werden vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten (2. Tim. 3:13)
Denken wir einmal an den Kontrast zwischen dem, was in den 40er- und 50er-Jahren die Leute schockiert hat, und dem, was sich heutzutage am Arbeitsplatz, auf dem Unterhaltungssektor, im Sport und in der Modewelt abspielt. Extreme Gewalt und krasse Unmoral sind an der Tagesordnung. Einer will den anderen an Brutalität, Hemmungslosigkeit und Ellbogenmentalität überbieten. Eine Fernsehsendung, die in den 50er-Jahren hart an der Grenze war, gilt heute als familientauglich. Heute hat man sich an Meldungen wie die folgenden fast gewöhnt: 15-Jähriger eröffnet Feuer auf seine Klassenkameraden — 2 Tote, 13 Verletzte. Gruppe betrunkener Teenager bringt 9-Jährige brutal um und schlägt deren Vater und Cousin zusammen. In einem asiatischen Land geht die Hälfte der Straftaten in einem 10-Jahres-Zeitraum auf das Konto Jugendlicher. Wer wollte da allen Ernstes leugnen, dass sich die Lage erheblich zugespitzt hat?
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/8/26
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Do 27. Aug 2015, 14:32
von maggie
In zwei Tagen wird das Passah sein und der Menschensohn soll überliefert werden, um an den Pfahl gebracht zu werden (Mat. 26:2)
Am 13. Nisan 33 u. Z., als der Tag nahte, „an dem das Passah-Opfertier geopfert werden musste“, sagte Christus zu Petrus und Johannes: „Geht und bereitet für uns das Passah, damit wir es essen“ (Luk. 22:7, 8
Der Tag der ungesäuerten Brote, an dem das Passah-[Opfertier] geopfert werden mußte, war nun herbeigekommen,+ 8 und er sandte Petrus und Johạnnes weg, indem er sprach: „Geht und bereitet für uns das Passah,+ damit wir es essen.“ ). „Schließlich [kam] die Stunde“ für das Passahmahl — nach Sonnenuntergang, 14. Nisan, das heißt am Donnerstagabend. Jesus aß es mit seinen Aposteln und führte anschließend das Abendmahl ein (Luk. 22:14, 15
Als schließlich die Stunde kam, legte er sich zu Tisch und die Apostel mit ihm.+ 15 Und er sprach zu ihnen: „Ich habe sehnlich begehrt, dieses Passah mit euch zu essen, bevor ich leide; ). In derselben Nacht wurde er festgenommen und verhört. Um die Mittagszeit des 14. Nisan brachte man ihn dann an den Pfahl, und am Nachmittag starb er (Joh. 19:14
Es war nun Vorbereitungstag+ des Passahs; es war etwa die sechste Stunde*. Und er sagte zu den Juden: „Seht! Euer König!“ ). Ja, „Christus, unser Passah, ist tatsächlich geopfert worden“ — am selben Tag wie das Passahlamm (1. Kor. 5:7; 11:23D
enn ich habe das vom Herrn* empfangen, was ich euch auch übermittelt habe, daß der Herr Jesus in der Nacht+, in der er überliefert werden sollte, ein Brot nahm,). Als dieser jüdische Tag zu Ende ging, noch vor Beginn des 15. Nisan, wurde Jesus begraben (3. Mo. 23:5-7I
m ersten Monat, am vierzehnten Tag des Monats,+ zwischen den zwei Abenden*, ist das Passah+ für Jehova.6 Und am fünfzehnten Tag dieses Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote für Jehova.+ Sieben Tage solltet ihr ungesäuerte Brote essen.+ 7 Am ersten Tag werdet ihr eine heilige Zusammenkunft veranstalten.+ Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun.; Luk. 23:54
Es war nun der Vorbereitungstag+, und das Abendlicht des Sabbats+ nahte.).
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/8/27
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Sa 29. Aug 2015, 22:47
von maggie
Es fehlte ihnen an nichts. Selbst ihre Kleider nutzten sich nicht ab, und selbst ihre Füße schwollen nicht an (Neh. 9:21)
Jehova versorgt uns heute mit allem, was wir brauchen, um ihm treu zu dienen. Bestimmt wollen wir nie unseren Glauben verlieren und Jehova den Gehorsam verweigern wie die Tausende von Israeliten, die deshalb in der Wildnis sterben mussten. Nicht umsonst ist der Bericht über ihr abschreckendes Beispiel „zur Warnung für uns geschrieben worden, auf welche die Enden der Systeme der Dinge gekommen sind“ (1. Kor. 10:1-11
Ich will nun nicht, daß ihr unwissend seid, Brüder, daß unsere Vorväter alle unter der Wolke waren+ und alle durch das Meer hindurchgingen+ 2 und alle in Moses getauft wurden+durch die Wolke und das Meer; 3 und alle aßen dieselbe*geistige Speise,+ 4 und alle tranken denselben geistigenTrank.+ Denn sie pflegten aus dem geistigen Felsen zu trinken,+ der ihnen folgte, und dieser Fels*+ bedeutete den*Christus.+ 5 Dessenungeachtet bekundete Gott gegenüber den meisten von ihnen kein Wohlgefallen,+ denn sie wurden in der Wildnis niedergestreckt.+6 Diese Dinge nun sind Vorbilder* für uns geworden, damit wir nicht Menschen sind, die schädliche Dinge begehren,+ so wie jene sie begehrten. 7 Werdet auch nicht Götzendiener wie einige von ihnen,+ so wie geschrieben steht: „Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um sich zu vergnügen.“+ 8 Laßt uns auch nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben,+ so daß an e i n e m Tag [ihrer] dreiundzwanzigtausend fielen.+ 9 Laßt uns Jehova*+ auch nicht auf die Probe stellen, wie [ihn] einige von ihnen auf die Probe stellten,+ so daß sie durch die Schlangen umkamen.+ 10 Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten,+ so daß sie durch den Vernichter umkamen.+11 Diese Dinge nun widerfuhren ihnen fortgesetzt als Vorbilder*, und sie sind zur Warnung+ für uns geschrieben worden, auf welche die Enden* der Systeme der Dinge*+gekommen sind.
). Leider übernahmen die Israeliten, nachdem sie das Land der Verheißung in Besitz genommen hatten, die unsittlichen und mörderischen religiösen Praktiken der Kanaaniter. Daher ließ Jehova zu, dass sein auserwähltes Volk von Nachbarnationen unterdrückt wurde. Bereuten die Israeliten, war Jehova so barmherzig, ihnen zu vergeben und sie aus der Hand ihrer Feinde zu retten — sie „immer wieder zu befreien“ (Neh. 9:26-28I
ndes wurden sie ungehorsam+ und rebellierten gegen dich+ und warfen dein Gesetz ständig hinter ihren Rücken,+und deine eigenen Propheten, die gegen sie Zeugnis ablegten, um sie zu dir zurückzuführen,+ töteten sie;+ und sie begingen weiterhin große Respektlosigkeiten.+ 27 Deswegen gabst du sie in die Hand ihrer Widersacher,+ die sie fortwährend bedrängten;+ aber in der Zeit ihrer Bedrängnis schrien sie stets zu dir,+ und du, du pflegtest gar von den Himmeln her zu hören;+ und gemäß deiner überströmenden Barmherzigkeit+gabst du ihnen jeweils Retter,+ die sie stets aus der Hand ihrer Widersacher retteten.+28 Aber sobald sie Ruhe hatten, taten sie gewöhnlich wieder, was vor dir böse ist,+ und du überließest sie jeweils der Hand ihrer Feinde, die sie stets niedertraten.+ Dann kehrten sie jeweils um und riefen zu dir um Hilfe,+ und du, du pflegtest gar von den Himmeln her zu hören+ und sie nach deiner überströmenden Barmherzigkeit immer wieder zu befreien.+, 31
Und in deiner überströmenden Barmherzigkeit hast du sie nicht ausgerottet+und hast sie nicht verlassen+; denn ein gnädiger+ und barmherziger+ Gott* bist du.). „Du [Jehova] . . . zeugtest weiterhin gegen sie durch deinen Geist, durch deine Propheten, und sie hörten nicht hin. Schließlich hast du sie in die Hand der Völker der Länder gegeben“ (Neh. 9:30).
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/8/29
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Mo 31. Aug 2015, 14:36
von maggie
Lasst uns lieben, nicht mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit (1. Joh. 3:18)
Sie waren immer so stark, auf niemanden angewiesen. Jetzt bricht es dir fast das Herz, deine Eltern so hinfällig und hilfsbedürftig zu sehen. Mama ist hingefallen und hat einen Oberschenkelhalsbruch. Papa verläuft sich ständig. Oder bei einem der beiden ist eine schwere Krankheit festgestellt worden. Was die Sache noch problematischer macht: Es fällt ihnen schwer, die Grenzen hinzunehmen, die diese Veränderungen ihrer Unabhängigkeit setzen (Hiob 14:1
Der Mensch*, von einer Frau geboren,+Ist kurzlebig+ und mit Erregung gesättigt.+). Wie geht man damit am besten um? Wie kann man für seine Eltern jetzt da sein? In einem Fachartikel über die Betreuung älterer Menschen heißt es: „Über die Probleme des Älterwerdens zu reden, ist zwar nicht einfach, aber eine Familie, die alle verfügbaren Möglichkeiten gemeinsam besprochen und sich auf eine Vorgehensweise geeinigt hat, wird sich leichter tun, wenn der Ernstfall dann eintritt.“ Wie wertvoll solche Gespräche sind, wird am deutlichsten, wenn wir uns der Tatsache stellen: Den Beschwerden des Alterns können wir nicht entgehen. Was wir aber tun können, ist, uns auf manches vorzubereiten und frühzeitig Entscheidungen zu treffen.
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/8/31
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Mo 7. Sep 2015, 13:07
von maggie
Da ist kein Mensch gerecht auf der Erde, der ständig Gutes tut und nicht sündigt (Pred. 7:20)
Gut möglich, dass wir ein wenig den Kopf hängen lassen, wenn wir so genau in den Spiegel des Wortes Gottes schauen und den einen oder anderen „Flecken“ entdecken — vielleicht sogar eine Spur von Egoismus. Falls dir das je so geht, dann denk bitte über den Mann nach, den Jakobus als erfolgreich beschreibt. Er sagt ja nichts darüber, wie schnell der Mann die Fehler beheben kann, die ihm aufgefallen sind. Oder ob es ihm gelingt, jeden einzelnen davon zu korrigieren. Jakobus sagt einfach nur, dass er in das vollkommene Gesetz „hineinschaut und dabei bleibt“ (Jak. 1:22-25
Werdet indes Täter des Wortes+ und nicht bloß Hörer, indem ihr euch selbst durch falsche Überlegungen betrügt.+23 Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter,+ so ist dieser wie ein Mann, der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel beschaut. 24 Denn er beschaut sich und geht dann weg und vergißt sogleich, was für ein Mensch er ist.25 Wer aber in das vollkommene Gesetz+, das zur Freiheit gehört, hineinschaut* und dabei bleibt, der wird glücklich+sein, indem er [es] tut, weil er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes geworden ist.+). Der Mann merkt sich, was er im Spiegel sieht, und arbeitet beständig an sich. Das kannst auch du. Achte darauf, deine Schwächen und Unvollkommenheiten nicht überzubewerten; bewahre dir also ein positives Selbstbild. Schau weiter in das vollkommene Gesetz und arbeite daran, opferbereit und selbstlos zu bleiben. Jehova wird dir nur zu gern dabei helfen — dir genauso wie den vielen deiner Brüder und Schwestern, über die sich Jehova trotz ihrer Unvollkommenheit freut und die er segnet!
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/9/7
Re: immer wieder mal ein paar Gedanken (zum Tag)
Verfasst: Mi 9. Sep 2015, 09:30
von maggie
Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt (Mat. 19:27)
Wenn einem etwas wichtig ist, bringt man dafür gern Opfer. Eltern setzen Zeit, Mittel und Kraft für ihre Kinder ein. Junge Sportler, die ihr Land bei der Olympiade vertreten möchten, trainieren täglich stundenlang, während andere in ihrem Alter das tun, wozu sie gerade Lust haben. Auch Jesus brachte Opfer für das, was ihm wichtig war. Er gründete keine Familie und verzichtete auf Luxus. Für ihn standen die Königreichsinteressen an erster Stelle (Mat. 4:17
Von dieser Zeit an fing Jesus an zu predigen und zu sagen: „Bereut,+ denn das Königreich+ der Himmel hat sich genaht.“; Luk. 9:58
Und Jesus sprach zu ihm: „Die Füchse haben Höhlen, und die Vögel des Himmels haben Schlafsitze, der Menschensohn aber hat keine Stätte, wo er sein Haupt niederlegen kann.“+ ). Jesu Jünger opferten ebenfalls viel für Gottes Königreich. Das Königreich war für sie das Wichtigste und sie wollten es so gut wie möglich unterstützen (Mat. 4:18-22A
ls er am Galiläischen Meer entlangwanderte, sah er zwei Brüder, Sịmon,+ der Petrus+ genannt wird, und Andreas, seinen Bruder, die ein Fischernetz in das Meer auswarfen, denn sie waren Fischer. 19 Und er sprach zu ihnen: „Kommt mir nach, so will ich euch zu Menschenfischern machen.“+20 Sogleich verließen sie die Netze+ und folgten ihm. 21 Und als er von dort weiterging, sah er zwei andere,+ [die] Brüder [waren], Jakobus, [den Sohn] des Zebedạ̈us,+ und Johạnnes, seinen Bruder, die mit Zebedạ̈us, ihrem Vater, im Boot ihre Netze ausbesserten, und er rief sie. 22 Sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten ihm.). Daher ist die Frage angebracht: Was steht für uns an erster Stelle?
http://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2015/9/9