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Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Verfasst: Mi 8. Dez 2010, 09:31
von maggie
DocNobbi hat geschrieben:Liebe Maggie,
finde diese Erzählform sehr schön.. Danke !

Schön, dass es dir gefällt. Freut mich sehr
Lieben Gruß
Maggie
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Verfasst: Mi 8. Dez 2010, 10:02
von maggie
Gertrud hat geschrieben:
Das ist aber nicht dasselbe wie das "Wort Gottes". Das Wort Gottes schafft Tatsachen, so wie "Es werde Licht" und es ward Licht. Christus ist das "Wort Gottes" und nicht ein Wortführer.
Soweit mein Verständnis dazu ...
Liebe Grüße
Gertrud
Liebe Getrud,
„Das WORT“ oder Lógos war Gottes einzige direkte Schöpfung, da sind wir uns ja einig, der einziggezeugte Sohn Gottes, und offensichtlich der enge Gefährte Gottes, zu dem Gott redete, als er sagte: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis“ (1Mo 1:26). Daher sagte Johannes weiter: „Dieser war im Anfang bei GOTT. Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein“ (Joh 1:2, 3).
Aus anderen Schriftstellen geht deutlich hervor, daß „das WORT“ Gottes Werkzeug war, durch das alle anderen Dinge ins Dasein kamen. Es gibt „e i n e n GOTT, den Vater, aus dem alle Dinge sind . . .; und es gibt e i n e n Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind“ (1Ko 8:6). „Das WORT“, Gottes Sohn, war „der Anfang der Schöpfung Gottes“, der an anderer Stelle als „der Erstgeborene aller Schöpfung“ beschrieben wird. „Denn durch ihn sind alle anderen Dinge in den Himmeln und auf der Erde . . . erschaffen worden“ (Off 3:14; Kol 1:15, 16).
Irdischer Dienst und himmlische Verherrlichung. Zur bestimmten Zeit fand eine Veränderung statt. Johannes erklärt: „So wurde das WORT Fleisch und weilte unter uns [als der Herr Jesus Christus]; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört“ (Joh 1:14). Indem „das WORT“ Fleisch wurde, wurde es für Augenzeugen auf der Erde sichtbar, hörbar und fühlbar. Auf diese Weise konnten Menschen von Fleisch und Blut direkten Kontakt und direkte Gemeinschaft mit dem „Wort des Lebens“ haben, von dem Johannes sagt: „Das, was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen haben, was wir aufmerksam angeschaut und unsere Hände betastet haben“ (1Jo 1:1-3).
Wie in Offenbarung 19:11-16 erwähnt, trägt der verherrlichte Herr Jesus Christus weiterhin den Titel „das WORT“. An dieser Stelle sagt Johannes, dass er in einer Vision des Himmels ein weißes Pferd sah, dessen Reiter „Treu und Wahrhaftig“ sowie „Das Wort Gottes“ genannt wurde, und „auf seinem äußeren Kleid, nämlich auf seinem Oberschenkel, trägt er einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren."
Warum Gottes Sohn „das WORT“ genannt wird. Ein Titel beschreibt oft das Amt oder die Aufgaben des Trägers.
Gott machte z.B Aaron zum Wort oder „Mund“ Mose und sagte: „Er soll für dich zum Volk reden; und es soll geschehen, daß er dir als Mund dienen wird, und du wirst ihm als Gott dienen“ (2Mo 4:16).
In ähnlicher Weise diente Gottes erstgeborener Sohn zweifellos als der „Mund“ oder Wortführer seines Vaters, des großen Königs der Ewigkeit. Er war Gottes „WORT“, sein Kommunikationsmittel zur Weitergabe von Informationen und Anweisungen an die anderen Geist- und Menschensöhne des Schöpfers. Es ist vernünftig, anzunehmen, daß Gott — bevor Jesus auf die Erde kam — „das WORT“ bei vielen Gelegenheiten, wenn er sich Menschen mitteilte, als sein himmlisches Sprachrohr benutzte (1Mo 16:7-11; 22:11; 31:11; 2Mo 3:2-5; Ri 2:1-4; 6:11, 12; 13:3). Da der Engel, der die Israeliten durch die Wildnis führte, ‘Jehovas Namen in sich’ hatte, war er möglicherweise der Sohn Gottes, „das WORT“ (2Mo 23:20-23)
Jesus zeigte seinen Zuhörern, dass er während seines irdischen Dienstes weiterhin als der Wortführer oder „das WORT“ seines Vaters diente, und sagte zu ihnen: „Ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. . . . Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater sie mir gesagt hat“ (Joh 12:49, 50; 14:10; 7:16, 17).
Liebe Grüße
Maggie
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Verfasst: Mi 8. Dez 2010, 10:18
von maggie
DocNobbi hat geschrieben:Ganz offensichtlich muss ja Jesus bei der Schöpfung der Erde mit dabei gewesen sein. Er soll sogar der Schopfer gewesen sein. Da erscheint mir die Frage wirklich interessant, wo, wer, war Jesus, also Gottes Sohn vor der Schöpfung...
War Jesus einfach da, wie sein Vater.. ist dies mit der Dreieinigkeit zu erklären? Waren die drei einfach da? Ist Jesus und der Vater einfach *eins*..
Nicht so einfach, wenn man mal genau darüber nachdenkt, meine ich..
Lieber Nobbi,
wurden deine ersten Fragen durch das beantwortet, was ich an Gertrud geschrieben habe?
Zur Dreieinigkeit wollte ich noch sagen, dass ich das nicht für möglich halte.
Ganz am Anfang war nur Gott der Allmächtige da. Das allererste was Gott dann machte war sein erstgeborener Sohn oder Das Wort oder eben auch Michael genannt.
Die Bibel sagt ganz eindeutig, dass Gott dieses 2. Geistwesen dass es dann gab, erschaffen hat. Kann also nicht mit ihm eins sein, sonst hätte es ihn ja auch von Anfang an geben müssen. Das war aber ganz eindeutig nicht der Fall. Der Heilige Geist, den manche zur Dreieinigkeit dazuzählen ist einfach Gottes Kraft. In der Bibel wird gesagt, dass der Hl. Geist ausgegossen wird. Kann also keine Person sein.
Wir haben hier also 2 eigenständige Personen und die Kraft Gottes. Von einer Dreieinigkeit ist in der ganzen Bibel nicht einmal die Rede.
Wenn du oder jemand anders es möchte, gerne ausführlicher und mit Bibeltexten.
Hab ich jetzt nicht gemacht, weil ich weiß, dass du es eigentlich nicht so gerne hast, wenn ich immer so lang und viel schreibe , gelle?
Alles Liebe
Maggie
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Verfasst: Mi 8. Dez 2010, 10:45
von maggie
DocNobbi hat geschrieben:Marleen hat geschrieben:Unsere Weihnachten war das heidnische Lichter-Fest und Jesus Geburt wurden zusammen gelegt von der kath-Kirche sonst hätten sie die Heiden nicht für sich gewinnen können; habe ich mal gelesen.
Marleen
Liebe Marleen, im anderen Forum habe ich eine Gruppe *Bräuche* .. da kannst Du sehr gerne über Weihnachten, bezw. den alternativen Festen /Sonnenwendfeiern erzählen.. Freue mich darüber.
Weihnachten , Christi Geburt, wurde ja ganz bewusst an diese Feiern angelehnt. Das genaue Geburtsdatum ist unbekannt.
Lieber Nobbi,
könnte man dieses Thema nicht in Legenden und christliche Erzählungen mit reinnehmen?
Ich fände dieses Thema mal ganz interressant.
Lieben Gruß
Maggie
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Verfasst: Mi 8. Dez 2010, 11:37
von Marleen
........was für ein anderes Forum
Marleen
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Verfasst: Do 9. Dez 2010, 09:03
von maggie
Flucht vor einem Tyrannen
JOSEPH weckt Maria auf, um ihr etwas Dringendes mitzuteilen. Ein Engel Jehovas ist ihm gerade erschienen und hat zu ihm gesagt: „Steh auf, nimm das kleine Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten, und halte dich dort auf, bis ich dir Bescheid gebe; denn Herodes ist im Begriff, nach dem kleinen Kind zu suchen, um es zu vernichten.“
Eilig machen sich die drei auf den Weg, und zwar gerade zur rechten Zeit, denn Herodes hat erfahren, daß die Astrologen ihn überlistet und das Land verlassen haben. Wie du weißt, sollten sie Herodes Bericht erstatten, wenn sie Jesus gefunden hätten. Herodes ist voller Wut. In dem Versuch, Jesus zu töten, befiehlt er, in Bethlehem und dessen ganzem Gebiet alle Knaben im Alter von zwei Jahren und darunter umzubringen. Bei dieser Altersbegrenzung stützt er sich auf die Angaben, die er zuvor von den Astrologen erhalten hat, die aus dem Osten gekommen waren.
Es ist schrecklich, mit anzusehen, wie die kleinen Jungen getötet werden! In ein Haus nach dem anderen dringen die Soldaten des Herodes ein. Und wenn sie einen Knaben finden, entreißen sie ihn den Armen seiner Mutter. Wir wissen nicht, wie viele Kinder sie umbringen, doch durch das große Weinen und Wehklagen der Mütter erfüllt sich eine biblische Prophezeiung von Jeremia, einem Propheten Gottes.
Inzwischen sind Joseph und seine Familie sicher in Ägypten angekommen und haben sich dort niedergelassen. Doch eines Nachts erscheint Jehovas Engel Joseph wieder im Traum. „Steh auf, nimm das kleine Kind und seine Mutter, und zieh in das Land Israel“, sagt der Engel, „denn die, die dem kleinen Kind nach der Seele trachteten, sind tot.“ So begibt sich die Familie wieder in ihr Heimatland, wodurch eine andere biblische Prophezeiung in Erfüllung geht, die besagt, daß Gottes Sohn aus Ägypten gerufen würde.
Offensichtlich beabsichtigt Joseph, sich in der Stadt Bethlehem in Judäa niederzulassen, wo die Familie vor der Flucht nach Ägypten gewohnt hat. Aber er erfährt, daß jetzt in Judäa Archelaus, der böse Sohn des Herodes, König ist. Außerdem wird er in einem weiteren Traum von Jehova gewarnt. Daher geht Joseph mit seiner Familie nach Norden und siedelt sich in der Stadt Nazareth in Galiläa an. Hier wächst Jesus auf, fern vom Zentrum des religiösen Lebens der Juden.
Matthäus 2:13-23 Als sie weggezogen waren, siehe, da erschien Jehovas Engel dem Joseph im Traum und sprach: „Steh auf, nimm das kleine Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten, und halte dich dort auf, bis ich dir Bescheid gebe; denn Herodes ist im Begriff, nach dem kleinen Kind zu suchen, um es zu vernichten.“ 14 Da stand er auf und nahm das kleine Kind und dessen Mutter bei Nacht und zog weg nach Ägypten, 15 und er hielt sich dort bis zum Lebensende des Herodes auf, damit erfüllt würde, was Jehova durch seinen Propheten geredet hatte, welcher sagt: „Aus Ägypten rief ich meinen Sohn.“16 Als Herodes nun sah, daß er von den Astrologen überlistet worden war, geriet er in große Wut, und er sandte hin und ließ in Bẹthlehem und in dessen ganzem Gebiet alle Knaben im Alter von zwei Jahren und darunter umbringen, entsprechend der Zeit, die er von den Astrologen genau ermittelt hatte. 17 Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia geredet worden war, welcher sagt: 18 „Eine Stimme wurde in Rạma gehört, Weinen und viel Wehklagen; es war Rahel, die um ihre Kinder weinte, und sie wollte sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind.“19 Als Herodes gestorben war, siehe, da erschien Jehovas Engel dem Joseph in Ägypten im Traum 20 und sprach: „Steh auf, nimm das kleine Kind und seine Mutter, und zieh in das Land Israel, denn die, die dem kleinen Kind nach der Seele trachteten, sind tot.“ 21 Da stand er auf und nahm das kleine Kind und dessen Mutter und kam in das Land Israel. 22 Als er aber hörte, daß Archelạus an Stelle seines Vaters Herodes als König von Judạ̈a regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Da er außerdem im Traum eine göttliche Warnung erhielt, zog er sich in das Gebiet von Galilạ̈a zurück, 23 und [dort] angekommen, wohnte er in einer Stadt namens Nạzareth, damit erfüllt würde, was durch die Propheten geredet worden war: „Er wird Nazarẹner genannt werden.“
Jeremia 31:15 „Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚In Rạma wird eine Stimme gehört, Wehklage und bitteres Weinen; Rahel weint um ihre Söhne. Sie hat sich geweigert, sich trösten zu lassen über ihre Söhne, weil sie nicht mehr sind.‘
Hosea 11:1 „Als Israel ein Knabe war, da liebte ich ihn, und aus Ägypten rief ich meinen Sohn.
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Verfasst: Do 9. Dez 2010, 09:46
von Gertrud
Liebe Maggie,
entschuldige bitte meine späte Antwort. Ich habe gerade erst deinen Beitrag entdeckt.
„Das WORT“ oder Lógos war Gottes einzige direkte Schöpfung, da sind wir uns ja einig, der einziggezeugte Sohn Gottes, und offensichtlich der enge Gefährte Gottes, zu dem Gott redete, als er sagte: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis“ (1Mo 1:26). Daher sagte Johannes weiter: „Dieser war im Anfang bei GOTT. Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein“ (Joh 1:2, 3).
Im ersten Teil deiner Ausführungen stimme ich mit dir überein. Zur selben Erkenntnis bin ich auch gekommen. Ich möchte allerdings noch ausdrücklich ergänzen, dass nach Joh 1,1 Christus, das Wort, genauso ohne Anfang ist wie Gott, der Vater.
#Joh 1,1: IM ANFANG WAR das Wort, und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.#
Das Wort, der Sohn Gottes, war bereits vor dem Anfang.
Warum Gottes Sohn „das WORT“ genannt wird. Ein Titel beschreibt oft das Amt oder die Aufgaben des Trägers.
Gott machte z.B Aaron zum Wort oder „Mund“ Mose und sagte: „Er soll für dich zum Volk reden; und es soll geschehen, daß er dir als Mund dienen wird, und du wirst ihm als Gott dienen“ (2Mo 4:16).
Das sehe ich anders, Maggie, wie ich ja auch schon in meiner vorigen Mail erklärt hatte.
Das Wort Gottes ruft ins Dasein, z.B. # "Es werde Licht" und es ward Licht.#
Die Menschen kennen nicht mehr die Kraft des Wortes, weil sie die Verbindung zu Christus verloren haben.
Christus als Sprachrohr Gottes zu sehen, wird Seiner Stellung nicht gerecht.
Engel dienen als Sprachrohr Gottes. Sie kommen als Boten Gottes zu den Menschen und sprechen zu ihnen in der menschlichen Sprache.
Als Mensch hat Jesus geredet wie ein Mensch, das versteht sich wohl von selbst.
Aber Christus kommuniziert anders mit einem Menschen. Er teilt sich mit in der Berührung der Seele, durch die Kraft des Geistes.
Welche praktischen Auswirkungen haben deine Erkenntnisse für dich, das frage ich mich. Betest du zu Jesus und/oder Michael? Wie mir jetzt gerade auffällt, habe ich überhaupt keine Ahnung vom Gebetsleben der ZJ. Es wäre nett, wenn du mich darüber ein wenig aufklären könntest.
Liebe Grüße
Gertrud

Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Verfasst: Fr 10. Dez 2010, 09:23
von maggie
Liebe Gertrud,
nur mal kurz vorweg, antworte dann später auf deine mail.
Hast du die andere mail die ich zu diesem Thema geschrieben hatte auch gelesen? Über Christus und Michael?
Die hatte ich noch vor der Logos-mail geschrieben.
Bis bald, alles Liebe
Maggie
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Verfasst: Fr 10. Dez 2010, 09:25
von maggie
Die Verwandten Jesu
DIE Stadt Nazareth, in der Jesus aufwächst, ist eine ziemlich unbedeutende Kleinstadt. Sie liegt in einem hügeligen Land namens Galiläa, unweit der schönen Talebene Jesreel.
Als Joseph und Maria den wahrscheinlich zweijährigen Jesus aus Ägypten hierherbringen, ist er offensichtlich Marias einziges Kind. Allerdings nicht lange. Im Laufe der Zeit werden Jakobus, Joseph, Simon und Judas geboren, und Maria und Joseph werden auch die Eltern von Mädchen. Schließlich hat Jesus mindestens sechs jüngere Geschwister.
Jesus hat auch noch andere Verwandte. Wir kennen schon seinen älteren Cousin Johannes, der weit weg in Judäa lebt. Wesentlich näher, nämlich ebenfalls in Galiläa, wohnt Salome, möglicherweise eine Schwester Marias. Salome ist mit Zebedäus verheiratet, und ihre Söhne, Jakobus und Johannes, sind Jesu Cousins. Wir wissen nicht, ob Jesus in seiner Kindheit viel mit diesen Jungen zusammen ist, aber später werden sie enge Gefährten.
Joseph muß hart arbeiten, um seine wachsende Familie zu ernähren. Er ist Zimmermann. Joseph zieht Jesus wie seinen eigenen Sohn auf, und daher wird Jesus auch „des Zimmermanns Sohn“ genannt. Joseph lehrt Jesus das Zimmermannshandwerk, und dieser erweist sich als guter Schüler. Darum sagen die Menschen später von Jesus: „Ist dieser nicht der Zimmermann?“
Die Anbetung Jehovas hat ihren festen Platz im Leben der Familie Josephs. Joseph und Maria vermitteln ihren Kindern geistige Belehrung, ‘wenn sie in ihrem Hause sitzen, wenn sie auf dem Wege gehen, wenn sie sich niederlegen und wenn sie aufstehen’, und befolgen so das von Gott gegebene Gesetz. In Nazareth gibt es eine Synagoge, und sicherlich nimmt Joseph seine Familie regelmäßig zur Anbetung mit dorthin. Ihre größte Freude sind zweifellos die alljährlichen Reisen zum Tempel Jehovas in Jerusalem.
Matthäus 13:55, 56 Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Sịmon und Judas? 56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat dieser Mensch denn all dies?“
27:56 unter ihnen befanden sich Maria Magdalẹne, auch Maria, die Mutter des Jakobus und des Jọses, und die Mutter der Söhne des Zebedạ̈us.
Markus 15:40 Da waren auch Frauen, die aus einiger Entfernung zusahen, unter ihnen Maria Magdalẹne und auch Maria, die Mutter des Jakobus des Geringeren und des Jọses, und Sạlome,
6:3 Ist dieser nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder des Jakobus und des Joseph und des Judas und des Sịmon? Und sind nicht seine Schwestern hier bei uns?“ So begannen sie Anstoß an ihm zu nehmen.
5. Mose 6:6-9 Und es soll sich erweisen, daß diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; 7 und du sollst sie deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. 8 Und du sollst sie als ein Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Stirnband zwischen deinen Augen dienen; 9 und du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.
Re: Jesus - der größte Mensch der je lebte
Verfasst: Sa 11. Dez 2010, 08:38
von Gertrud
Hast du die andere mail die ich zu diesem Thema geschrieben hatte auch gelesen? Über Christus und Michael?
Ja, die andere Mail habe ich auch gelesen, liebe Maggi.
Ist wohl besser, wenn ich konkret darauf eingehe?
Obwohl in der Bibel keine Aussage zu finden ist, die Jesus eindeutig mit dem Erzengel Michael gleichsetzt, gibt es eine Schriftstelle, in der Jesus mit dem Amt des Erzengels in Verbindung gebracht wird. In seinem Brief an die Thessalonicher sagte der Apostel Paulus voraus: „Der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen“ (1. Thessalonicher 4:16). In dieser Textpassage wird Jesus als derjenige beschrieben, der seine Macht als Gottes messianischer König angetreten hat. Außerdem spricht er mit der „Stimme eines Erzengels“. Man beachte auch, dass er die Macht hat, Tote aufzuerwecken.
Während seines irdischen Daseins weckte Jesus einige Tote auf. Dabei ließ er jeweils einen gebietenden Zuruf ergehen. Als er beispielsweise den Sohn einer Witwe in der Stadt Nain auferweckte, sagte er: „Junger Mann, ich sage dir: Steh auf!“ (Lukas 7:14, 15). Später, kurz bevor Jesus seinen Freund Lazarus auferweckte, „rief er mit lauter Stimme: ‚Lazarus, komm heraus!‘ “ (Johannes 11:43). Allerdings war Jesu Stimme bei den erwähnten Begebenheiten die eines vollkommenen Menschen.
Nachdem Jesus selbst auferweckt worden war, wurde er als Geistgeschöpf im Himmel zu einer „übergeordneten Stellung“ erhöht (Philipper 2:9). Da er nun kein Mensch mehr ist, hat er somit die Stimme eines Erzengels. Daher ließ Jesus, als die Posaune Gottes ertönte und „die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen“ zu himmlischem Leben auferweckt werden sollten, einen ‘gebietenden Zuruf’ ergehen, und zwar dieses Mal „mit der Stimme eines Erzengels“. Logischerweise kann nur ein Erzengel „mit der Stimme eines Erzengels“ rufen.
Liebe Maggie, die Engel und Erzengel sind die Boten Gottes und so ist ein solcher Erzengel logischerweise die Stimme Gottes und Gott spricht mit der Stimme des Erzengels. Daraus kann man doch aber keinesfalls den Umkehrschluss ziehen, Gott sei ein Erzengel.

Das ist ja wohl auch ein klarer Fall, weil wir alle Wissen, Gott ist kein Erzengel.
Genauso wenig darf man den Schluss ziehen, Jesus sei Michael, weil Michael für Jesus seine Stimme erhebt.
Jesus Christus ist der Himmelskönig und Michael ist Sein Ihm treu ergebener höchster Himmelsfürst, der Heerführer der himmlischen Mächte, so sehe ich das.
Danke übrigens, Maggie, der Gedankenaustausch mit dir war jetzt für mich der Anlass, mich mit Michael zu beschäftigen. Wenn ich auch zu anderen Erkenntnissen gekommen bin als du, bin ich dir ja doch dankbar für diese Anregung
Liebe Grüße
Gertrud