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Das neue Papstbuch – ganz bibeltreu!

Verfasst: Sa 19. Mär 2011, 09:56
von Regina
'Der Papst beschreibt Christus mit einer Deutlichkeit, die man bei vielen anderen Kirchenvertretern vermisst.' Ein Kommentar von Christoph Stenschke

Bergneustadt (kath.net/idea) Für Donnerstag ist das Erscheinen des zweiten Bandes des Jesus-Buches von Joseph Ratzinger, Benedikt XVI., angekündigt. Im ersten Band (2007), der hohe Wellen schlug, hatte der Papst vorwiegend die Verkündigung Jesu nachgezeichnet.

Nach den bisherigen Vorabveröffentlichungen geht es im zweiten Band um die letzten Tage Jesu, die in den Evangelien großen Raum einnehmen, so dass man von ihnen zu Recht als nach vorne verlängerten Passionserzählungen sprechen kann.

Benedikt schildert den Weg Jesu vom Einzug in Jerusalem über die Endzeitreden sowie die Kreuzigung bis zu seiner Auferstehung. Abschließende Reflexionen gibt es zum Ende des zweiten Artikels des Glaubensbekenntnisses „aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten Gottes des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit“.

Ein Jesusbuch – klar in der Sache

Wieder verbindet Ratzinger gründliche Beobachtungen an den Evangelientexten, wichtige historische Informationen, Einsichten der Kirchenväter, Bezüge zur neutestamentlichen Christologie und kirchlichen Lehre sowie das kritische Gespräch mit der vor allem deutschsprachigen Jesusforschung bis hinein in die jüngste Gegenwart. Ferner wird der Jude Jesus auf dem Hintergrund der Glaubensgeschichte Israels verstanden.

Klar in der Sache und in der Sprache bescheiden, warm und gewinnend nimmt er die Leser an die Hand, um mit ihnen das Angesicht Jesu zu sehen.