Gedanken zum Fasten!
Verfasst: So 27. Mär 2011, 07:25
Gedanken zum Fasten!
In der Fastenzeit verzichten Kinder manchmal bereitwillig auf Süssigkeiten; Erwachsene verzichten vielleicht auf bestimmte Nahrungsmittel, auf Kaffee oder Alkohol. Bei den Kirchen gibt es die Aktionen "Fernsehfasten" und "Auto fasten". Im Wellnessbereich wird das Heilfasten längst schon ganzjährig angeboten.
Doch bedeutet Fasten wirklich immer Verzicht? Hat es wirklich etwas damit zu tun, sich selbst vielleicht sogar zu quälen? Muss Fasten immer eine traurige Angelegenheit sein, bei der man übel gelaunt ist? - Nein, ein solches Fasten ist kein gesundes Fasten, und man soll keinesfalls seine Gesundheit gefährden.
Fasten soll uns aufrütteln, soll uns helfen, uns auf das Wesentliche und Eigengtliche zu konzentrieren: Wenn wir auf bestimmte Nahrung und auf Genussmittel verzichten, dann macht es nur dann einen Sinn, wenn wir darüber nachdenken, wie wir uns gesund ernähren. Speisen sollen uns stärken und Genuss bereiten, aber nicht durch ein Zuviel an Fett krank machen, und wir sollten darüber nachdenken, ob wir unser Fleisch nicht aus artgerechter Haltung kaufen, denn der Gerechte erbarmt sich seines Viehs; in den Sprichwörtern 12:10 heisst es, dass ein guter Mensch sich um das Wohl seiner Tiere kümmert, ein böser aber kein Herz für sie hat.
Beim Fasten geht es darum, den Willen Gottes für unser Leben zu erkennen und zu wissen, worum es Gott wirklich geht. Er hat kein Interesse daran, dass es uns schlecht geht, nein, Er ist unser Vater, Der uns liebt und deshalb möchte, dass es uns gut geht. Gott steht deshalb auf der Seite der Schwachen und Hilflosen, der Trauernden und Leidenden. Jedes Fasten, dass wir begehen, soll keine Show für andere sein und kein bürokratisches Einhalten von Vorschriften und Durchführungsrichtlinien, sondern aus Liebe zu Ihm und zu Seinen Geschöpfen geschehen. Wer zum Beispiel auf das Fernsehen verzichtet, kann die gewonnene Zeit dafür nutzen, sich um seine Familie zu kümmern und einmal mit seinen Kindern zu spielen.
Aber beim Fasten brauchen wir nicht traurig zu sein; Fasten kann ein Vergnügen sein und uns auch Erfolgserlebnisse verschaffen: Wer es schafft, zum Beispiel auf sein Lieblingsessen zeitweilig zu verzichten, hat schliesslich auch Durchhaltevermögen. Wenn ich auf etwas verzichte, um mit dem Gespartem einem anderen eine Freude zu machen, dann werde ich letztendlich selbst beschenkt.
Fasten ist für mich auch die Hinwendung zum Nächsten und nicht nur das Kreisen um die eigenen Bedürfnisse. Ein solches Fasten sensibilisiert und bereichert zugleich. Es zeigt, auf was es wirklich ankommt. Durch ein richtiges Fasten werden wir viel Ballast los, weil wir uns nicht mehr an Nebensächlichkeiten festhalten. Und dies soll unser Fasten sein:
Bibellesetipps:
"'Wenn ihr fastet, dann setzt keine Leidensmiene auf wie die Scheinheiligen. Sie machen ein saures Gesicht, dass alle Welt merkt, dass sie fasten. Ich versichere euch: Sie haben ihren Lohn schon kassiert. Wenn du fasten willst, dann wasche dein Gesicht und kämme dich, damit niemand merkt als nur dein Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen."
(Matthäs 6:16-18)
"Siebzig Jahre lang haltet ihr nun schon Fast- und Trauertage im 5. und 7. Monat. Meint ihr, ihr hättet da für mich gefastet? Wenn ihr esst und trinkt, tut ihr es doch auch für euch selbst!"
(Sacharia 7:5)
Und bei Jesaja 58 lesen wir folgende Verse:
"3. .... Darauf sage ich, der Herr: Seht doch, was ihr an euren Fasttagen tut! Ihr geht euren Geschäften nach und beutet eure Arbeiter aus. Ihr fastet zwar, aber ihr seid zugleich streitsüchtig und schlagt mit der Faust drein. .... 6. Nein, ein Fasten, wie ich es haben will, sieht anders aus! Löst die Fesseln der Gefangenen, nehmd das drückende Joch von ihrem Hals, nehmt das drückende Joch von ihrem Hals, gebt den Misshandelten die Freiheit und macht jeder Unterdrückung ein Ende. 7. Ladet die Hungernden an euren Tisch, nehmt die Obdachlosen in euer Haus auf, gebt denen, die in Lumpen herumlaufen, etwas zum Anziehen und helft allen in eurem Volk, die Hilfe brauchen!"
Mit den besten Segenswünschen
Euer
Markus Kenn
In der Fastenzeit verzichten Kinder manchmal bereitwillig auf Süssigkeiten; Erwachsene verzichten vielleicht auf bestimmte Nahrungsmittel, auf Kaffee oder Alkohol. Bei den Kirchen gibt es die Aktionen "Fernsehfasten" und "Auto fasten". Im Wellnessbereich wird das Heilfasten längst schon ganzjährig angeboten.
Doch bedeutet Fasten wirklich immer Verzicht? Hat es wirklich etwas damit zu tun, sich selbst vielleicht sogar zu quälen? Muss Fasten immer eine traurige Angelegenheit sein, bei der man übel gelaunt ist? - Nein, ein solches Fasten ist kein gesundes Fasten, und man soll keinesfalls seine Gesundheit gefährden.
Fasten soll uns aufrütteln, soll uns helfen, uns auf das Wesentliche und Eigengtliche zu konzentrieren: Wenn wir auf bestimmte Nahrung und auf Genussmittel verzichten, dann macht es nur dann einen Sinn, wenn wir darüber nachdenken, wie wir uns gesund ernähren. Speisen sollen uns stärken und Genuss bereiten, aber nicht durch ein Zuviel an Fett krank machen, und wir sollten darüber nachdenken, ob wir unser Fleisch nicht aus artgerechter Haltung kaufen, denn der Gerechte erbarmt sich seines Viehs; in den Sprichwörtern 12:10 heisst es, dass ein guter Mensch sich um das Wohl seiner Tiere kümmert, ein böser aber kein Herz für sie hat.
Beim Fasten geht es darum, den Willen Gottes für unser Leben zu erkennen und zu wissen, worum es Gott wirklich geht. Er hat kein Interesse daran, dass es uns schlecht geht, nein, Er ist unser Vater, Der uns liebt und deshalb möchte, dass es uns gut geht. Gott steht deshalb auf der Seite der Schwachen und Hilflosen, der Trauernden und Leidenden. Jedes Fasten, dass wir begehen, soll keine Show für andere sein und kein bürokratisches Einhalten von Vorschriften und Durchführungsrichtlinien, sondern aus Liebe zu Ihm und zu Seinen Geschöpfen geschehen. Wer zum Beispiel auf das Fernsehen verzichtet, kann die gewonnene Zeit dafür nutzen, sich um seine Familie zu kümmern und einmal mit seinen Kindern zu spielen.
Aber beim Fasten brauchen wir nicht traurig zu sein; Fasten kann ein Vergnügen sein und uns auch Erfolgserlebnisse verschaffen: Wer es schafft, zum Beispiel auf sein Lieblingsessen zeitweilig zu verzichten, hat schliesslich auch Durchhaltevermögen. Wenn ich auf etwas verzichte, um mit dem Gespartem einem anderen eine Freude zu machen, dann werde ich letztendlich selbst beschenkt.
Fasten ist für mich auch die Hinwendung zum Nächsten und nicht nur das Kreisen um die eigenen Bedürfnisse. Ein solches Fasten sensibilisiert und bereichert zugleich. Es zeigt, auf was es wirklich ankommt. Durch ein richtiges Fasten werden wir viel Ballast los, weil wir uns nicht mehr an Nebensächlichkeiten festhalten. Und dies soll unser Fasten sein:
Bibellesetipps:
"'Wenn ihr fastet, dann setzt keine Leidensmiene auf wie die Scheinheiligen. Sie machen ein saures Gesicht, dass alle Welt merkt, dass sie fasten. Ich versichere euch: Sie haben ihren Lohn schon kassiert. Wenn du fasten willst, dann wasche dein Gesicht und kämme dich, damit niemand merkt als nur dein Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen."
(Matthäs 6:16-18)
"Siebzig Jahre lang haltet ihr nun schon Fast- und Trauertage im 5. und 7. Monat. Meint ihr, ihr hättet da für mich gefastet? Wenn ihr esst und trinkt, tut ihr es doch auch für euch selbst!"
(Sacharia 7:5)
Und bei Jesaja 58 lesen wir folgende Verse:
"3. .... Darauf sage ich, der Herr: Seht doch, was ihr an euren Fasttagen tut! Ihr geht euren Geschäften nach und beutet eure Arbeiter aus. Ihr fastet zwar, aber ihr seid zugleich streitsüchtig und schlagt mit der Faust drein. .... 6. Nein, ein Fasten, wie ich es haben will, sieht anders aus! Löst die Fesseln der Gefangenen, nehmd das drückende Joch von ihrem Hals, nehmt das drückende Joch von ihrem Hals, gebt den Misshandelten die Freiheit und macht jeder Unterdrückung ein Ende. 7. Ladet die Hungernden an euren Tisch, nehmt die Obdachlosen in euer Haus auf, gebt denen, die in Lumpen herumlaufen, etwas zum Anziehen und helft allen in eurem Volk, die Hilfe brauchen!"
Mit den besten Segenswünschen
Euer
Markus Kenn