Was ist die probiotische Therapie
Verfasst: Mo 22. Nov 2010, 16:17
Probiotische Therapie -
Was ist das?
Warum ist die natürliche (physiologische) Darmflora so wichtig?
Schon sehr lange wissen wir, dass der Mensch in seinem Verdauungstrakt viele mikroskopisch kleine Mitbewohner hat. Die Gesamtheit dieser Kleinstlebewesen (Mikroorganismen) nennt man „Darmflora“. Sie umfasst eine riesige Anzahl an unterschiedlichen Partnern und hat für ihren Gastgeber sehr positive Eigenschaften:
sie verhindert das Eindringen von krankmachenden Erregern in die Zellen der Darmschleimhaut,
sie ist am Aufbau und Training des körpereigenen Immunsystems entscheidend beteiligt und
sie trägt zur Regulierung der Darmbeweglichkeit und zur Ernährung der Darmschleimhaut bei.
Ganz aktuell haben Fachleute erste Vorstellungen entwickelt, wie sich die Mikroorganismen mit den Zellen der Darmschleimhaut und auch mit anderen Mikroorganismen im Darm „unterhalten“.
Wir haben damit Gewissheit, dass die physiologischen Darmbakterien zur Gesundheit ihres Gastgebers beitragen und wissen auch immer genauer, wie sie das tun.
Wird die Darmflora in ihrem empfindlichen Gleichgewicht gestört, kann sie ihre vielfältigen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Dies kann z.B. nach der Einnahme von Antibiotika oder Abführmitteln der Fall sein. Allerdings machen wir es unserer Darmflora oft auch selber schwer: durch ungesunde Ernährung mit zuckerreichen, ballaststoffarmen Lebensmitteln oder durch Stress und Anspannung im Alltag. Wenn die Zusammensetzung oder Funktion der Darmflora gestört ist, kann das zu unterschiedlichen Krankheiten führen:
Durchfall
Chronische Verstopfung
Bauchschmerzen und Blähungen
Reizdarm
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
(Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
Störungen des Magen-Darm-Trakts können harmlos und vorübergehend sein. Bei andauernden Beschwerden sollten Sie jedoch immer einen Therapeuten zu Rate ziehen.
Was ist das?
Warum ist die natürliche (physiologische) Darmflora so wichtig?
Schon sehr lange wissen wir, dass der Mensch in seinem Verdauungstrakt viele mikroskopisch kleine Mitbewohner hat. Die Gesamtheit dieser Kleinstlebewesen (Mikroorganismen) nennt man „Darmflora“. Sie umfasst eine riesige Anzahl an unterschiedlichen Partnern und hat für ihren Gastgeber sehr positive Eigenschaften:
sie verhindert das Eindringen von krankmachenden Erregern in die Zellen der Darmschleimhaut,
sie ist am Aufbau und Training des körpereigenen Immunsystems entscheidend beteiligt und
sie trägt zur Regulierung der Darmbeweglichkeit und zur Ernährung der Darmschleimhaut bei.
Ganz aktuell haben Fachleute erste Vorstellungen entwickelt, wie sich die Mikroorganismen mit den Zellen der Darmschleimhaut und auch mit anderen Mikroorganismen im Darm „unterhalten“.
Wir haben damit Gewissheit, dass die physiologischen Darmbakterien zur Gesundheit ihres Gastgebers beitragen und wissen auch immer genauer, wie sie das tun.
Wird die Darmflora in ihrem empfindlichen Gleichgewicht gestört, kann sie ihre vielfältigen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Dies kann z.B. nach der Einnahme von Antibiotika oder Abführmitteln der Fall sein. Allerdings machen wir es unserer Darmflora oft auch selber schwer: durch ungesunde Ernährung mit zuckerreichen, ballaststoffarmen Lebensmitteln oder durch Stress und Anspannung im Alltag. Wenn die Zusammensetzung oder Funktion der Darmflora gestört ist, kann das zu unterschiedlichen Krankheiten führen:
Durchfall
Chronische Verstopfung
Bauchschmerzen und Blähungen
Reizdarm
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
(Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
Störungen des Magen-Darm-Trakts können harmlos und vorübergehend sein. Bei andauernden Beschwerden sollten Sie jedoch immer einen Therapeuten zu Rate ziehen.