JHWH - Jehova

maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: JHWH - Jehova

Beitrag von maggie » Do 3. Apr 2014, 15:50

Der Name Gottes und das „Neue Testament“

GOTTES Name hat in den Hebräischen Schriften, dem „Alten Testament“, einen unbestreitbaren Platz. Obwohl die Juden schließlich aufhörten, ihn auszusprechen, verbot es ihnen doch ihre religiöse Überzeugung, beim Abschreiben älterer Handschriften der Bibel den Namen auszumerzen. Daher enthalten die Hebräischen Schriften den Namen Gottes häufiger als irgendeinen anderen Namen.
Mit den Christlichen Griechischen Schriften, dem „Neuen Testament“, verhält es sich anders. Handschriften der Offenbarung (des letzten Buches der Bibel) enthalten den Namen Gottes in seiner Kurzform „Jah“ (in dem Wort „Halleluja“). Doch abgesehen davon, enthält keine alte griechische Handschrift, die wir heute von den Büchern Matthäus bis Offenbarung besitzen, den vollständigen Namen Gottes. Bedeutet das, dass der Name dort nicht stehen sollte? Das wäre überraschend, da die Nachfolger Jesu ja die Wichtigkeit des Namens Gottes anerkannten und Jesus uns lehrte, um die Heiligung des Namens Gottes zu beten. Was geschah also?
Um dies zu verstehen, müssen wir bedenken, dass die Handschriften der Christlichen Griechischen Schriften, die wir heute besitzen, nicht die Originale sind. Die eigentlichen Bücher, die von Matthäus, Lukas und den anderen Bibelschreibern geschrieben wurden, wurden viel gebraucht und waren schnell abgenutzt. Daher wurden Abschriften angefertigt, und wenn diese abgenutzt waren, wurden von diesen Abschriften weitere Abschriften hergestellt. Das jedenfalls sollten wir annehmen, da die Abschriften gewöhnlich zum Gebrauch und nicht zur Aufbewahrung angefertigt wurden.
Heute sind Tausende von Abschriften der Christlichen Griechischen Schriften vorhanden, aber die meisten davon wurden während oder nach dem 4. Jahrhundert u. Z. hergestellt. Das legt folgende Möglichkeit nahe: Ist mit dem Text der Christlichen Griechischen Schriften vor dem 4. Jahrhundert irgend etwas geschehen, was zur Weglassung des Namens Gottes geführt hat? Die Tatsachen sprechen dafür.

maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: JHWH - Jehova

Beitrag von maggie » Fr 4. Apr 2014, 14:08

Der Name war da

Wir können davon überzeugt sein, dass der Apostel Matthäus den Namen Gottes in seinem Evangelium gebrauchte. Warum? Weil er es ursprünglich in Hebräisch niederschrieb. Im 4. Jahrhundert berichtete Hieronymus, der die Vulgata übersetzte: „Matthäus, der auch Levi ist und der von einem Zöllner zu einem Apostel wurde, und zwar als erster aller Evangelisten, verfaßte ein Evangelium von Christus in Judäa in der hebräischen Sprache . . . Wer es danach ins Griechische übersetzte, ist nicht hinreichend gesichert. Darüber hinaus wird das Hebräische selbst bis auf diesen Tag in der Bibliothek von Cäsarea aufbewahrt.“
Da Matthäus in Hebräisch schrieb, ist es unvorstellbar, dass er den Namen Gottes nicht gebrauchte, besonders wenn er Stellen aus dem „Alten Testament“ zitierte, die den Namen enthielten. Doch andere Schreiber des zweiten Teiles der Bibel schrieben für eine internationale Leserschaft in der Weltsprache jener Zeit, in Griechisch. Daher zitierten sie nicht aus dem hebräischen Urtext, sondern aus der griechischen Septuaginta. Auch das Evangelium des Matthäus wurde schließlich ins Griechische übersetzt. Erschien Gottes Name in diesen Griechischen Schriften?

Nun, einige sehr alte Fragmente der Septuaginta, die in den Tagen Jesu existierte, sind bis heute erhalten geblieben, und es ist bemerkenswert, dass der Eigenname Gottes darin vorkommt. Im Theologischen Begriffslexikon zum Neuen Testament (Bd. 1, S. 660) heißt es: „Neuere Textfunde lassen es als zweifelhaft erscheinen, ob schon die Verfasser der LXX das Tetragramm JHWH mit κύριος [kỵrios] übersetzt haben. Die ältesten uns jetzt zur Verfügung stehenden LXX-Hss. (Fragmente) schreiben mitten im griech. Text das Tetragramm in hebr. Buchstaben; dieser Brauch wurde von späteren jüd. Übersetzern des AT noch in den ersten Jh.en der christl. Zeit beibehalten.Ob daher Jesus und seine Jünger die Heilige Schrift in Hebräisch oder in Griechisch lasen — sie stießen in jedem Fall auf den göttlichen Namen.

George Howard, Professor an der Universität von Georgia (USA), erklärte daher: „Wo die Septuaginta, die die neutestamentliche Kirche gebrauchte und aus der sie zitierte, die hebräische Form des göttlichen Namens enthielt, verwendeten die neutestamentlichen Schreiber das Tetragrammaton zweifellos in ihren Zitaten“ (Biblical Archaeology Review, März 1978, S. 14). Mit welchem Recht hätten sie das auch unterlassen können?

Gottes Name blieb noch einige Zeit in griechischen Übersetzungen des „Alten Testaments“ erhalten. In der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts u. Z. gab der jüdische Proselyt Aquila eine neue Übersetzung der Hebräischen Schriften ins Griechische heraus, und darin schrieb er den Namen Gottes in Form des Tetragrammatons in althebräischen Buchstaben.

Im 3. Jahrhundert schrieb Origenes: „In exakteren Handschriften ist dieser Name mit hebräischen Buchstaben geschrieben, aber nicht mit den modernen, sondern mit den alten“ (zitiert nach: P. Kahle, Der hebräische Bibeltext seit Franz Delitzsch, 1961, S. 46).

Noch im 4. Jahrhundert schrieb Hieronymus in seinem Vorwort zu den Büchern Samuel und Könige: „Wir finden den Namen des Herrn, das Tetragrammaton [d. h. יהוה], in bestimmten griechischen Büchern selbst bis auf den heutigen Tag mit den alten Buchstaben.

maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: JHWH - Jehova

Beitrag von maggie » Mo 7. Apr 2014, 14:35

Die Ausmerzung des Namens

Bis dahin hatte jedoch der von Jesus vorausgesagte Abfall Formen angenommen, und der Name wurde, obwohl er in den Handschriften stand, immer weniger gebraucht (Matthäus 13:24-30Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor, indem er sprach: „Das Königreich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der vortrefflichen Samen auf sein Feld säte. 25 Während die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut hinzu, mitten unter den Weizen, und ging weg. 26 Als die Saat sproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. 27 Da traten die Sklaven des Hausherrn herzu und sagten zu ihm: ‚Herr, hast du nicht vortrefflichen Samen auf dein Feld gesät? Woher hat es denn Unkraut?‘ 28 Er sprach zu ihnen: ‚Ein Feind, ein Mensch, hat das getan.‘ Sie sagten zu ihm: ‚Willst du denn, daß wir hingehen und es zusammenlesen?‘ 29 Er sprach: ‚Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts den Weizen mit ihm ausreißt. 30 Laßt beides zusammen wachsen bis zur Ernte; und zur Erntezeit will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen, dann geht und sammelt den Weizen in mein Vorratshaus.‘ “
; Apostelgeschichte 20:29, 30Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, 30 und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen.
). Schließlich wurde er von vielen Lesern nicht einmal mehr erkannt, und wie Hieronymus berichtete, „pflegten etliche Unkundige wegen der Ähnlichkeit der Buchstaben, wenn sie . . . [das Tetragrammaton] in griechischen Büchern fanden, gewöhnlich ΠΙΠΙ zu lesen“.

In späteren Abschriften der Septuaginta wurde Gottes Name durch Wörter wie „Gott“ (Theós) und „Herr“ (Kýrios) ersetzt. Wir wissen, dass dies geschah, weil man frühe Fragmente der Septuaginta gefunden hat, in denen Gottes Name enthalten war, sowie spätere Abschriften der gleichen Teile der Septuaginta, aus denen der Name entfernt worden war.

Das gleiche geschah mit dem „Neuen Testament“ oder den Christlichen Griechischen Schriften. Professor George Howard schreibt: „Als in der Septuaginta die hebräische Form des göttlichen Namens zugunsten griechischer Ersatzwörter ausgemerzt wurde, wurde sie auch in neutestamentlichen Zitaten aus der Septuaginta ausgemerzt. . . . Bald war der Name Gottes für die Heidenkirche gänzlich verloren, sofern er sich nicht in den verkürzten Surrogaten widerspiegelte oder Gelehrte sich gelegentlich daran erinnerten.“

Während sich daher die Juden weigerten, den Namen Gottes auszusprechen, gelang es der abtrünnigen christlichen Kirche, ihn vollständig aus griechischsprachigen Handschriften beider Teile der Bibel auszumerzen sowie aus anderssprachigen Übersetzungen.

maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: JHWH - Jehova

Beitrag von maggie » Do 10. Apr 2014, 15:30

Die Notwendigkeit des Namens

Wie wir bereits gesehen haben, wurde der Name schließlich in vielen Übersetzungen der Hebräischen Schriften wiedereingeführt. Doch wie verhält es sich mit den Griechischen Schriften? Nun, Übersetzer und Erforscher der Bibel erkannten, dass einige Teile der Christlichen Griechischen Schriften ohne den Namen Gottes nur sehr schwer richtig zu verstehen sind. Die Wiedereinführung des Namens ist eine große Hilfe, indem sie die Klarheit und Verständlichkeit des zweiten Teiles der inspirierten Bibel vermehrt.

Betrachte zum Beispiel die Worte des Paulus an die Römer, wie sie in der Luther-Bibel erscheinen: „Denn ‚wer den Namen des Herrn wird anrufen, soll gerettet werden‘ “ (Römer 10:13). Wessen Namen müssen wir anrufen, um gerettet zu werden? Da Jesus oft als „Herr“ bezeichnet wird und es in einem Schrifttext sogar heißt: „Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!“, sollten wir da zu dem Schluß kommen, daß Paulus hier von Jesus sprach? (Apostelgeschichte 16:31, Luther-Bibel).

Nein, das sollten wir nicht. Die Luther-Bibel verweist nämlich am Ende von Römer 10:13 auf Joel 3:5 in den Hebräischen Schriften. Wenn du dort nachliest, wirst du feststellen, dass Paulus in seinem Römerbrief in Wirklichkeit die Worte Joels zitierte; und gemäß dem hebräischen Urtext sagte Joel: „Ein jeder, der den Namen Jehovas anruft, [wird] sicher davonkommen“ (Joel 2:32 nach der Kapitel- und Verseinteilung der Neuen-Welt-Übersetzung). Ja, Paulus meinte hier, dass wir den Namen Jehovas anrufen sollten. Somit müssen wir zwar an Jesus glauben, doch unsere Rettung hängt mit der richtigen Wertschätzung für den Namen Gottes zusammen.

Dieses Beispiel zeigt, dass die Ausmerzung des Namens Gottes aus den Griechischen Schriften dazu beigetragen hat, dass Jesus und Jehova von vielen verwechselt werden. Zweifellos trug dies sehr zur Entwicklung der Dreieinigkeitslehre bei.

maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: JHWH - Jehova

Beitrag von maggie » Fr 11. Apr 2014, 17:01

Sollte der Name wiedereingeführt werden?

Hat ein Übersetzer das Recht, den Namen wiedereinzuführen, wenn er doch in den vorhandenen Handschriften nicht steht? Jawohl. Die meisten griechischen Lexika erkennen an, daß sich das Wort „Herr“ in der Bibel oft auf Jehova bezieht. Zum Beispiel heißt es in Robinsons Werk A Greek and English Lexicon of the New Testament (1859) unter Kýrios („Herr“): „Gott als der höchste Herr und Souverän des Universums, in der Sept[uaginta] gewöhnlich für hebr[äisch] יְהוָה Jehova.“ An den Stellen, an denen die Schreiber der Christlichen Griechischen Schriften aus den früheren Hebräischen Schriften zitieren, hat der Übersetzer somit das Recht, das Wort Kýrios mit „Jehova“ wiederzugeben, wo immer der göttliche Name im hebräischen Urtext vorkam.
Viele Übersetzer haben dies getan. Spätestens vom 14. Jahrhundert an wurden zahlreiche Übersetzungen der Christlichen Griechischen Schriften in die hebräische Sprache angefertigt. Was taten die Übersetzer, wenn sie auf Zitate aus dem „Alten Testament“ stießen, in denen Gottes Name vorkam? Oft sahen sie sich gezwungen, den Namen Gottes in den Text wiedereinzuführen. Viele Übersetzungen der gesamten Christlichen Griechischen Schriften und einzelner Teile daraus ins Hebräische enthalten den Namen Gottes.
Eine Reihe Übersetzungen in moderne Sprachen, besonders solche, die von Missionaren verwendet werden, sind diesem Beispiel gefolgt. So wird zum Beispiel in vielen Übersetzungen der Griechischen Schriften in Sprachen Afrikas, Asiens, Amerikas und der pazifischen Inseln der Name Jehova freimütig gebraucht, so dass die Leser deutlich den Unterschied zwischen dem wahren Gott und den falschen Göttern erkennen können. Der Name ist auch in Übersetzungen in europäische Sprachen enthalten.
Eine Übersetzung, die den Namen Gottes mutig und zu Recht wiedereingeführt hat, ist die Neue-Welt-Übersetzung der Christlichen Griechischen Schriften. Diese Übersetzung, die gegenwärtig in über 100 Sprachen erhältlich ist, auch in Deutsch, hat den Namen Gottes an jeder Stelle wiedereingeführt, wo in den Griechischen Schriften eine Stelle aus den Hebräischen Schriften zitiert wird, die ihn enthält. Insgesamt kommt der Name in dieser Übersetzung der Griechischen Schriften mit gutem Grund 237mal vor.

maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: JHWH - Jehova

Beitrag von maggie » Mo 14. Apr 2014, 15:18

Widerstand gegen den Namen

Trotz der Bemühungen vieler Übersetzer, den Namen Gottes in der Bibel wiedereinzuführen, ist von religiöser Seite immer Druck ausgeübt worden, ihn auszumerzen. Die Juden ließen ihn zwar in ihren Bibeln stehen, weigerten sich aber, ihn auszusprechen. Abtrünnige Christen des 2. und 3. Jahrhunderts entfernten ihn, als sie Abschriften griechischer Bibelmanuskripte anfertigten, und ließen ihn aus, als sie die Bibel in andere Sprachen übersetzten. Übersetzer in neuerer Zeit haben ihn weggelassen, auch wenn sie ihre Übersetzung auf den hebräischen Urtext stützten, wo er nahezu 7 000mal vorkommt (im Text der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift, englische Ausgabe 1984, steht er 6 973mal).

Wie denkt Jehova über Personen, die seinen Namen aus der Bibel entfernen? Was würdest du empfinden, wenn du der Verfasser eines Buches wärest und sich jemand alle Mühe gäbe, deinen Namen aus dem Buch zu entfernen? Übersetzer, die gegen den Namen Einwände erheben, weil man seine richtige Aussprache nicht genau weiß oder weil sie der jüdischen Tradition folgen, könnten mit den Personen verglichen werden, von denen Jesus sagte, sie würden ‘die Mücke aussieben, das Kamel aber hinunterschlucken’ (Matthäus 23:24). Sie stolpern über diese kleineren Probleme, aber verursachen selbst ein viel größeres Problem — indem sie den Namen der bedeutendsten Person des Universums aus dem Buch, das von ihr inspiriert ist, entfernen.
Der Psalmist schrieb: „Wie lange, o Gott, wird der Widersacher weiterhin schmähen? Wird der Feind deinen Namen stets respektlos behandeln für immer?“ (Psalm 74:10).

maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: JHWH - Jehova

Beitrag von maggie » Di 15. Apr 2014, 14:59

„Der HERR“ — Gleichwertiger Ersatz für „Jehova“?

Dadurch, dass der Eigenname Gottes aus der Bibel entfernt und durch einen Titel wie „Herr“ oder „Gott“ ersetzt worden ist, verliert der Text an Aussagekraft und Bedeutung. So kommen manchmal sinnlose Wortverbindungen zustande. So heißt es im Vorwort zur Jerusalem Bible: „ ‚Der Herr ist Gott‘ zu sagen ist gewiß eine Tautologie [eine unnötige oder sinnlose Wiederholung], ‚Jahwe ist Gott‘ dagegen nicht.“
Solche Ersatzwörter können auch zu ungeschickten Redewendungen führen. So lautet zum Beispiel Psalm 8:9 in der Revidierten Elberfelder Übersetzung (1975): „HERR, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde!“ Wieviel besser ist es doch, an dieser Stelle den Namen Jehova zu verwenden! In der ursprünglichen Elberfelder Bibel (1891) heißt es hier: „Jehova, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde!“
Die Entfernung des Namens kann auch Verwirrung stiften. In Psalm 110:1 heißt es: „Der HERR sprach zu meinem Herrn: ‚Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache‘ “ (Luther-Bibel). Wer spricht hier zu wem? Wieviel besser ist doch die Wiedergabe: „Der Ausspruch Jehovas an meinen Herrn ist: ‚Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege‘ “ (Neue-Welt-Übersetzung).
Außerdem wird durch die Verwendung des Wortes „Herr“ als Ersatz für „Jehova“ etwas von zentraler Wichtigkeit aus der Bibel entfernt: der Eigenname Gottes. In dem Werk The Imperial Bible-Dictionary (Bd. 1, S. 856) wird der Unterschied zwischen „Elohim“ (Gott) und „Jehova“ wie folgt beschrieben: „Er [Jehova] ist überall ein Eigenname, der den persönlichen Gott und nur ihn allein bezeichnet; Elohim hingegen nimmt mehr den Charakter eines Gattungsnamens an, der zwar in der Regel tatsächlich den Höchsten bezeichnet, aber nicht notwendigerweise oder einheitlich.“
J. A. Motyer, Rektor des Trinity College (England), sagt dazu: „Dabei vergißt man über dem Ersatzwort [Herr oder Gott] zu leicht den persönlichen, intimen Namen Gottes. Indem Gott seinem Volk seinen Namen mitteilte, wollte er ihm sein Wesen offenbaren“ (Handbuch zur Bibel, 1975, S. 157).
Nein, man kann einen charakterisierenden Eigennamen nicht einfach mit einem Titel übersetzen. Ein Titel kann niemals die volle, tiefe Bedeutung des ursprünglichen Namens Gottes vermitteln.


Ein Fragment der Septuaginta aus dem 1. Jahrhundert enthält Sacharja 8:19-21 und 8:23 bis 9:4. Es wird im Israel-Museum in Jerusalem aufbewahrt. Der Name Gottes kommt darin viermal vor. In der Alexandrinischen Handschrift , einer rund 400 Jahre späteren Abschrift der Septuaginta, ist er in diesen Versen durch KY und KC ersetzt worden, Abkürzungen für das griechische Wort Kýrios („Herr“).


John W. Davis, ein Missionar in China, erklärte, weshalb der Name Gottes in der Bibel stehen sollte: „Wenn der Heilige Geist an irgendeiner Stelle im Hebräischen Jehova sagt, warum sagt dann der Übersetzer im Englischen oder Chinesischen nicht Jehova? Mit welchem Recht sagt er dann: An dieser Stelle werde ich Jehova verwenden und an jener ein Ersatzwort? . . . Wollte jemand behaupten, in gewissen Fällen sei es verkehrt, Jehova zu verwenden, dann soll er einmal den Grund dafür nennen . . . Das dürfte ihm schwerfallen, denn er muß sich die einfache Frage gefallen lassen: Wenn es in irgendeinem Fall verkehrt ist, in der Übersetzung Jehova zu gebrauchen, weshalb hat dann der inspirierte Schreiber den Namen im Original gebraucht?“ (The Chinese Recorder and Missionary Journal, Jg. VII, Schanghai, 1876).

maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: JHWH - Jehova

Beitrag von maggie » Do 17. Apr 2014, 12:37

Weshalb wir den Namen Gottes kennen müssen

„JEDER, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“ (Römer 10:13). Mit diesen Worten hob der Apostel Paulus hervor, wie wichtig es für uns ist, den Namen Gottes zu kennen. Seine Äußerung bringt uns zu der ursprünglichen Frage zurück: Warum stellte Jesus die Heiligung des Namens Gottes an den Anfang seines Mustergebetes, noch vor viele andere wichtige Bitten? Um dies zu verstehen, müssen wir die Bedeutung von zwei Schlüsselwörtern etwas näher untersuchen.

Als erstes wollen wir klären, was das Wort „heiligen“ wirklich bedeutet. Wörtlich bedeutet es „heilig machen“. Aber ist Gottes Name nicht bereits heilig? Natürlich ist er das. Wenn wir den Namen Gottes heiligen, machen wir ihn nicht heiliger, als er ist. Statt dessen erkennen wir an, dass er heilig, abgesondert, ist; wir halten ihn heilig, indem wir ihm höchste Achtung beimessen. Wenn wir darum beten, daß Gottes Name geheiligt werden möge, sehen wir der Zeit entgegen, in der die ganze Schöpfung ihn als heilig achten wird.

Als zweites wollen wir klären, was mit dem Wort „Name“ ausgedrückt wird. Wir haben gesehen, dass Gott einen Namen hat, nämlich Jehova, und daß dieser Name mehrere tausend Male in der Bibel steht. Wir haben auch besprochen, wie wichtig es ist, diesem Namen wieder seinen rechtmäßigen Platz im Text der Bibel zu geben. Stände der Name nicht dort, wie könnten sich dann die Worte des Psalmisten erfüllen: „Die, die deinen Namen kennen, werden auf dich vertrauen, denn du wirst bestimmt die nicht verlassen, die dich suchen, o Jehova.“ (Psalm 9:10)?

Aber bedeutet der Begriff „den Namen Gottes kennen“ lediglich, dass man verstandesmäßig erfaßt, dass Gottes Name in Hebräisch JHWH oder in Deutsch Jehova lautet?
Nein, er bedeutet mehr. Als Moses auf dem Berg Sinai war, „kam Jehova in der Wolke herab und stellte sich dort zu ihm hin und rief den Namen Jehovas aus.“ Was war mit dem Ausrufen des Namens Jehovas verbunden? Eine Beschreibung seiner Eigenschaften: „Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit“ (2. Mose 34:5, 6). Kurz bevor Moses starb, sagte er zu den Israeliten: „Ich werde den Namen Jehovas verkünden.“ Und was folgt darauf? Eine Beschreibung seiner großartigen Eigenschaften und dann ein Rückblick darauf, was Gott um seines Namens willen für die Israeliten getan hatte (5. Mose 32:3-43 *). Gottes Namen zu kennen bedeutet daher, zu lernen, wofür der Name steht, und den Gott anzubeten, der ihn trägt.
*

Denn ich werde den Namen Jehovas verkünden.
Schreibt Größe zu unserem Gott!
 4 Der FELS, vollkommen ist sein Tun,
Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege.
Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt;
Gerecht und gerade ist er.
 5 Sie haben ihrerseits verderblich gehandelt;
Sie sind nicht seine Kinder, ihre eigene Fehlerhaftigkeit ist es,
Eine verkehrte und verdrehte Generation!
 6 Verfahrt ihr mit Jehova ständig auf diese Weise,
O du unverständiges und unweises Volk?
Ist er nicht dein Vater, der dich hervorgebracht,
Er, der dich gemacht und dir dann festen Bestand gegeben hat?
 7 Gedenke der Tage vor alters,
Betrachtet die zurückliegenden Jahre von Generation zu Generation;
Frag deinen Vater, und er kann es dir mitteilen,
Deine alten Männer, und sie können es dir sagen.
 8 Als der Höchste den Nationen ein Erbe gab,
Als er die Söhne Adams voneinander schied,
Da setzte er die Grenze der Völker fest
Mit Rücksicht auf die Zahl der Söhne Israels.
 9 Denn Jehovas Teil ist sein Volk;
Jakob ist die Zuteilung, die er ererbt.
10 Er fand ihn dann im Lande einer Wildnis
Und in einer öden, heulenden Wüste.
Er begann ihn zu umhegen, auf ihn achtzugeben,
Ihn zu behüten wie die Pupille seines Auges.
11 So, wie ein Adler sein Nest aufstört,
Über seinen flüggen Jungen schwebt,
Seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt,
Sie auf seinen Schwingen trägt,
12 Hat Jehova allein ihn ständig geführt,
Und da war kein fremdländischer Gott mit ihm.
13 Er ließ ihn unablässig einherfahren auf den Höhen der Erde,
Und so aß er den Ertrag des Feldes.
Und er ließ ihn ständig Honig aus einem zerklüfteten Felsen saugen
Und Öl aus einem Kieselfelsen;
14 Butter vom Großvieh und Milch vom Kleinvieh
Samt dem Fett von Widdern
Und männliche Schafe, die Zucht von Bạschan, und Ziegenböcke
Samt dem Nierenfett des Weizens;
Und das Blut der Traube hast du ständig als Wein getrunken.
15 Als Jẹschurun fett zu werden begann, da schlug er aus.
Du bist fett geworden, du bist dick geworden, du bist feist geworden.
So verließ er Gott, der ihn gemacht hatte,
Und verachtete den FELS seiner Rettung.
16 Sie begannen ihn zur Eifersucht zu reizen mit fremden Göttern;
Mit Abscheulichkeiten kränkten sie ihn ständig.
17 Sie gingen den Dämọnen opfern, nicht Gott,
Göttern, die sie nicht gekannt hatten,
Neuen, die vor kurzem aufkamen,
Mit denen eure Vorväter nicht vertraut waren.
18 Den FELS, der dir zum Vater wurde, vergaßest du dann,
Und du begannst Gott aus dem Gedächtnis zu verlieren, der dich unter Geburtsschmerzen hervorgebracht hat.
19 Als Jehova es sah, verachtete er sie schließlich
Wegen des Verdrusses, den seine Söhne und seine Töchter verursachten.
20 Da sprach er: ‚Ich will mein Angesicht vor ihnen verbergen,
Ich will sehen, was ihr Ende danach sein wird.
Denn sie sind eine Generation der Verkehrtheit,
Söhne, in denen keine Treue ist.
21 Sie haben mich ihrerseits zur Eifersucht gereizt mit dem, was kein Gott ist;
Sie haben mich gereizt mit ihren nichtigen Götzen;
Und ich meinerseits werde sie zur Eifersucht reizen mit dem, was kein Volk ist;
Mit einer unverständigen Nation werde ich sie kränken.
22 Denn ein Feuer ist entzündet worden in meinem Zorn,
Und es wird brennen bis hinab zum Scheọl, zum tiefsten Ort,
Und es wird die Erde verzehren und ihren Ertrag
Und wird die Grundfesten der Berge in Brand setzen.
23 Ich werde Unglücksschläge auf sie häufen;
Meine Pfeile werde ich gegen sie verbrauchen.
24 Erschöpft von Hunger werden sie sein und verzehrt von hitzigem Fieber
Und bitterer Vernichtung.
Und die Zähne von Tieren werde ich über sie senden
Mit dem Gift von Reptilien des Staubes.
25 Draußen wird ein Schwert sie berauben
Und drinnen der Schrecken,
Sowohl des jungen Mannes als auch der Jungfrau,
Des Säuglings samt dem ergrauten Mann.
26 Ich hätte sagen sollen: „Ich werde sie versprengen,
Ich will ihre Erwähnung unter sterblichen Menschen aufhören lassen“,
27 Wäre es nicht, daß ich Verdruß vom Feind her fürchtete,
Daß ihre Widersacher es falsch auslegten,
Daß sie sprechen würden: „Unsere Hand hat sich als überlegen erwiesen,
Und es war nicht Jehova, der all dies bewirkt hat.“
28 Denn sie sind eine Nation, an der Rat verlorengeht,
Und unter ihnen gibt es kein Verständnis.
29 O daß sie weise wären! Dann würden sie über dies nachsinnen.
Sie würden ihr Ende danach in Betracht ziehen.
30 Wie könnte einer tausend jagen
Und zwei zehntausend in die Flucht schlagen,
Wenn nicht ihr FELS sie verkauft hätte
Und Jehova sie ihnen ausgeliefert hätte?
31 Denn ihr Fels ist nicht wie unser FELS,
Selbst unsere Feinde sind es, die so entscheiden.
32 Denn ihr Weinstock ist vom Weinstock Sọdoms
Und von den Terrassen Gomọrras.
Ihre Traubenbeeren sind Giftbeeren,
Ihre Trauben sind bitter.
33 Ihr Wein ist das Gift großer Schlangen
Und das grausame Gift von Kobras.
34 Ist dies nicht bei mir hinterlegt,
Mit einem Siegel versehen in meinem Vorratshaus?
35 Mein ist Rache und Vergeltung.
Zur bestimmten Zeit wird ihr Fuß wanken,
Denn der Tag ihres Unheils ist nahe,
Und die Ereignisse, bereit für sie, eilen herbei.‘
36 Denn Jehova wird sein Volk richten,
Und er wird hinsichtlich seiner Diener Bedauern empfinden,
Denn er wird sehen, daß der Halt geschwunden ist,
Und da ist nur ein Hilfloser und Nichtswürdiger.
37 Und er wird bestimmt sagen: ‚Wo sind ihre Götter,
Der Fels, zu dem sie Zuflucht nahmen,
38 Die das Fett ihrer Schlachtopfer zu essen,
Den Wein ihrer Trankopfer zu trinken pflegten?
Mögen sie aufstehen und euch helfen.
Mögen sie ein Versteck für euch werden.
39 Seht jetzt, daß ich — ich es bin,
Und es gibt keine Götter zusammen mit mir.
Ich bringe zu Tode, und ich mache lebendig,
Ich habe ernstlich verwundet, und ich — ich will heilen,
Und da ist keiner, der [etwas] aus meiner Hand reißt.
40 Denn ich hebe [in einem Eid] meine Hand zum Himmel empor,
Und ich spreche in der Tat: „So wahr ich auf unabsehbare Zeit lebe“,
41 Wenn ich mein blitzendes Schwert tatsächlich schärfe
Und meine Hand zum Gericht greift,
Will ich Rache erstatten meinen Widersachern
Und Vergeltung zollen denen, die mich aufs tiefste hassen.
42 Meine Pfeile werde ich mit Blut berauschen,
Während mein Schwert Fleisch fressen wird,
Mit dem Blut der Erschlagenen und der Gefangenen,
[Dem von] dem Haupt der Führer des Feindes.‘
43 Seid fröhlich, ihr Nationen, mit seinem Volk,
Denn er wird das Blut seiner Diener rächen,
Und er wird Rache erstatten seinen Widersachern
Und wird tatsächlich Sühne leisten für den Boden seines Volkes.“

maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: JHWH - Jehova

Beitrag von maggie » Fr 18. Apr 2014, 13:58

Da Jehova seinen Namen mit seinen Eigenschaften, Vorsätzen und Taten in Verbindung gebracht hat, können wir verstehen, weshalb die Bibel sagt, sein Name sei heilig (3. Mose 22:32Und ihr sollt meinen heiligen Namen nicht entweihen, und ich muß inmitten der Söhne Israels geheiligt werden. Ich bin Jehova, der euch heiligt, ). Er ist majestätisch, groß, furchteinflößend und unerreichbar hoch (Psalm 8:1O Jehova, unser Herr, wie majestätisch ist dein Name auf der ganzen Erde,
Du, dessen Würde über den Himmeln bekanntgemacht wird!
; 99:3Lobpreisen mögen sie deinen Namen.
Groß und furchteinflößend, heilig ist er.
; 148:13Mögen sie den Namen Jehovas preisen,Denn sein Name allein ist unerreichbar hoch.Seine Würde ist über Erde und Himmel.
). Ja, Gottes Name ist mehr als ein Etikett. Er vertritt ihn als Person. Es war kein vorläufiger Name, der eine Zeitlang gebraucht und dann durch einen Titel wie „Herr“ ersetzt werden sollte. Jehova selbst sagte zu Moses: „ ‚Jehova . . .‘ Dies ist mein Name auf unabsehbare Zeit, und dies ist mein Gedenkname für Generation um Generation“ (2. Mose 3:15).

Menschen mögen versuchen, was sie wollen; sie werden den Namen Gottes nie ausmerzen können. „ ‚Denn vom Aufgang der Sonne selbst bis zu ihrem Untergang wird mein Name groß sein unter den Nationen, und an jedem Ort wird man räuchern, wird man meinem Namen eine Gabe darbringen, ja eine reine Gabe; denn mein Name wird groß sein unter den Nationen‘, hat Jehova der Heerscharen gesprochen“ (Maleachi 1:11; 2. Mose 9:16Aber, in der Tat, deswegen habe ich dich bestehen lassen, um dir meine Macht zu zeigen und damit man meinen Namen verkündet auf der ganzen Erde. ; Hesekiel 36:23‚Und ich werde meinen großen Namen gewiß heiligen, der unter den Nationen entweiht worden ist, den ihr in ihrer Mitte entweiht habt; und die Nationen werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin‘, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚wenn ich mich unter euch vor ihren Augen heilig erweise.
).
Die Heiligung des Namens Gottes ist daher wichtiger als alles andere. Alle Vorsätze Gottes stehen mit seinem Namen in Verbindung. Die Probleme der Menschheit begannen, als Satan zum erstenmal Jehovas Namen schmähte, indem er Jehova gewissermaßen als Lügner bezeichnete und als unfähig, über die Menschheit zu herrschen (1. Mose 3:1-6Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“ 2 Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. 3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “ 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“6 Demzufolge sah die Frau, daß der Baum gut war zur Speise und daß er etwas war, wonach die Augen Verlangen hatten, ja der Baum war begehrenswert zum Anschauen. So begann sie von seiner Frucht zu nehmen und zu essen. Danach gab sie davon auch ihrem Mann, als er bei ihr war, und er begann davon zu essen. ; Johannes 8:44Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge].
).
Erst wenn Gottes Name hinreichend gerechtfertigt sein wird, werden die Menschen von den verheerenden Folgen der Lüge Satans vollständig frei werden. Deshalb beten Christen so inbrünstig um die Heiligung des Namens Gottes. Aber sie können auch einiges tun, um ihn zu heiligen.

maggie
Erzengel
Erzengel
Beiträge: 829
Registriert: Mi 1. Dez 2010, 11:28

Re: JHWH - Jehova

Beitrag von maggie » Sa 19. Apr 2014, 11:08

Wie können wir den Namen Gottes heiligen?

Eine Möglichkeit besteht darin, mit anderen über Jehova zu sprechen und auf sein Königreich unter Christus als die einzige Hoffnung der Menschheit hinzuweisen (Offenbarung 12:10Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen:„Jetzt ist die Rettung und die Macht und das Königreich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus herbeigekommen, denn der Ankläger unserer Brüder ist hinabgeschleudert worden, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagt! ). Viele tun dies, so dass sich die folgenden Worte der Prophezeiung Jesajas in unserer Zeit erfüllen: „An jenem Tage werdet ihr sicherlich sprechen: ‚Saget Jehova Dank! Rufet seinen Namen an. Macht unter den Völkern seine Handlungen bekannt. Erwähnt, daß sein Name hoch erhoben werden soll. Spielt Jehova Melodien, denn er hat hervorragend gehandelt. Dies werde bekanntgemacht auf der ganzen Erde‘ “ (Jesaja 12:4, 5).

Eine andere Möglichkeit ist, den Gesetzen und Geboten Gottes zu gehorchen. Jehova sagte zur Nation Israel: „Ihr sollt meine Gebote halten und sie tun. Ich bin Jehova. Und ihr sollt meinen heiligen Namen nicht entweihen, und ich muß inmitten der Söhne Israels geheiligt werden. Ich bin Jehova, der euch heiligt“ (3. Mose 22:31, 32).

Inwiefern wurde der Name Jehovas dadurch geheiligt, dass die Israeliten sein Gesetz hielten? Das Gesetz wurde ihnen auf der Grundlage seines Namens gegeben (2. Mose 20:2-17„Ich bin Jehova, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. 3 Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.
4 Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen noch eine Gestalt wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, der für die Vergehung von Vätern Strafe bringt über Söhne, über die dritte Generation und über die vierte Generation, im Fall derer, die mich hassen, 6 aber liebende Güte übt an der tausendsten Generation im Fall derer, die mich lieben und meine Gebote halten.
7 Du sollst den Namen Jehovas, deines Gottes, nicht in unwürdiger Weise gebrauchen, denn Jehova wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen in unwürdiger Weise gebraucht.
8 Des Sabbattages gedenkend, um ihn heiligzuhalten, 9 sollst du sechs Tage Dienst leisten und all deine Arbeit tun. 10 Aber der siebte Tag ist ein Sabbat für Jehova, deinen Gott. Du sollst keinerlei Arbeit tun, [weder] du noch dein Sohn, noch deine Tochter, [noch] dein Sklave, noch deine Sklavin, noch dein Haustier, noch dein ansässiger Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist. 11 Denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er begann am siebten Tag zu ruhen. Darum segnete Jehova den Sabbattag und ging daran, ihn zu heiligen.
12 Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit sich deine Tage als lang erweisen auf dem Erdboden, den Jehova, dein Gott, dir gibt.
13 Du sollst nicht morden.
14 Du sollst nicht ehebrechen.
15 Du sollst nicht stehlen.
16 Du sollst nicht falsch zeugen als Zeuge gegen deinen Mitmenschen.
17 Du sollst nicht das Haus deines Mitmenschen begehren. Du sollst nicht die Frau deines Mitmenschen begehren noch seinen Sklaven, noch seine Sklavin, noch seinen Stier, noch seinen Esel, noch irgend etwas, was deinem Mitmenschen gehört.“
).
Wenn sie daher das Gesetz hielten, ehrten sie dadurch seinen Namen. Außerdem war Jehovas Name über den Israeliten als Nation genannt worden (5. Mose 28:10Und alle Völker der Erde werden sehen müssen, daß Jehovas Name über dir genannt worden ist, und sie werden sich tatsächlich vor dir fürchten.; 2. Chronika 7:14und mein Volk, über dem mein Name genannt worden ist, demütigt sich und betet und sucht mein Angesicht und kehrt um von ihren schlechten Wegen, dann werde ich meinerseits von den Himmeln her hören und ihre Sünden vergeben, und ich werde ihr Land heilen. ). Wenn sie richtig handelten, wurde er dadurch gepriesen, so wie ein Kind durch sein gutes Benehmen seinen Vater ehren kann.

Antworten

Zurück zu „Die Bibel“