Aus Bastet wurde Sachmet
Verfasst: Do 9. Dez 2010, 20:03
Hallo Freunde!
Bastet war die Tochter von Tefnut und ihr Vater war Re. Sie war die katzenköpfige Herrin von Bubastis und lehrte die Menschen die Liebe. Außerdem war sie noch zuständig für Tanz, Musik und fröhliches Gelage.
Das mißviel ihrem Vater Re und er schalt oft mit ihr. Um seinen Worten zu entgehen, floh sie in den Süden nach Nubien.
Dort wurde sie als Löwengöttin Sachmet verehrt, wild und die Menschen versetzte sie oft in Furcht und Schrecken. Sie war die agressive Seite von der ehemals so friedlichen Göttin Bastet.
Ihr Vater Re wandte sich in seiner Not an den Gott Thot und dieser lockte sie mit List wieder zurück nach Ägypten. Dort wurde die Katze dann ein heiliges und nützliches Tier und beschützte die Kornsilos in Ägypten vor Mäusen.
Wieder daheim in Ägypten zeigte sie sich ganz von ihrer friedlichen Seite und die Ägypter verehrten sie wieder als Liebesgöttin. Nur bei ihrem Sohn Miyis brach später wieder die agressive Seite durch und er wurde der Löwengott.
Als Löwengöttin Sachmet war sie die Frau von Gott Ptah. Ihr Name bedeutet "Die Mächtige". Sie wurde hauptsächlich in Memphis verehrt, dort stand auch ihr Haupttempel.
Weitere Tempel gab es noch in Esna und Letopolis. Damals als Memphis groß war und Ägyptens Hauptstadt, da stand auch der Kult der Göttin Sachmet in voller Blüte.
Göttin Sachmet galt als wild, kriegerisch und furchterregend, sie war die dunkle Seite der Göttin Bastet. Von Sonnengott Re hatte sie Auftrag, seine Feinde zu bestrafen. Einmal frevelten die Menschen gegen Gott Re und Sachmet machte sich daran sie zu bestrafen.
In ihrem Blutrausch tötete sie viele Menschen und Gott Re befürchtete schon, sie würde alle Menschen auslöschen. Deshalb rief er sie zurück, doch sie wollte nicht folgen und Gott Re musste eine List ergreifen, um sie vom Töten abzuhalten.
Er gab ihr Bier zu trinken, das er vorher mit roter Farbe vermischt hatte.
Sachmet hielt das Bier für Menschenblut und trank es gierig. Doch bald wurde sie betrunken und legte sich zum Schlafen. Als sie wieder erwachte und klar bei Sinnen war, ermahnte sie Re und konnte so das Unheil von der Menschheit abwenden.
Unsere Archäologen entdeckten in der Nähe von Bubastis regelrechte Katzenfriedhöfe, in denen Tausende Katzenmumien als heilige Tiere begraben waren.
So wie Bastet in Bubastis als heiliges Tier verehrt wurde, so wurde lange Zeit die löwenköpfige Göttin Sachmet in Nubien verehrt.
Hier ein schönes Gedicht aus einem Papyrus über die Göttin Sachmet.
Sachmet
Meinen Namen kennt ihr.
Dennoch, wisst ihr, wer ich bin?
Ich bin Sachmet, die Mächtige
ich bin die, die zur Schlacht ruft
und den Speer führt, im Streitwagen voran.
Ich bin das Auge und der Zorn des Ra.
So kennt ihr mich und darum fürchtet ihr mich,
als Unheil bringend und drohend.
Doch wisst ihr, daß ich auch die bin,
die eure Wunden heilt und eure Häuser schützt?
Wisst ihr, daß ich Liebende und Geliebte bin?
Ich bin nicht nur der Sturm,
ich bin auch die Ruhe danach.
Ich bin der Mut zum Neuanfang.
Ich bin die, die kämpft wenn sie muss
Und nicht, wenn sie möchte.
Ich bin Sachmet, Tochter des Ra,
Hüterin des Friedens
und darum Herrin des Kampfes.
Bastet war die Tochter von Tefnut und ihr Vater war Re. Sie war die katzenköpfige Herrin von Bubastis und lehrte die Menschen die Liebe. Außerdem war sie noch zuständig für Tanz, Musik und fröhliches Gelage.
Das mißviel ihrem Vater Re und er schalt oft mit ihr. Um seinen Worten zu entgehen, floh sie in den Süden nach Nubien.
Dort wurde sie als Löwengöttin Sachmet verehrt, wild und die Menschen versetzte sie oft in Furcht und Schrecken. Sie war die agressive Seite von der ehemals so friedlichen Göttin Bastet.
Ihr Vater Re wandte sich in seiner Not an den Gott Thot und dieser lockte sie mit List wieder zurück nach Ägypten. Dort wurde die Katze dann ein heiliges und nützliches Tier und beschützte die Kornsilos in Ägypten vor Mäusen.
Wieder daheim in Ägypten zeigte sie sich ganz von ihrer friedlichen Seite und die Ägypter verehrten sie wieder als Liebesgöttin. Nur bei ihrem Sohn Miyis brach später wieder die agressive Seite durch und er wurde der Löwengott.
Als Löwengöttin Sachmet war sie die Frau von Gott Ptah. Ihr Name bedeutet "Die Mächtige". Sie wurde hauptsächlich in Memphis verehrt, dort stand auch ihr Haupttempel.
Weitere Tempel gab es noch in Esna und Letopolis. Damals als Memphis groß war und Ägyptens Hauptstadt, da stand auch der Kult der Göttin Sachmet in voller Blüte.
Göttin Sachmet galt als wild, kriegerisch und furchterregend, sie war die dunkle Seite der Göttin Bastet. Von Sonnengott Re hatte sie Auftrag, seine Feinde zu bestrafen. Einmal frevelten die Menschen gegen Gott Re und Sachmet machte sich daran sie zu bestrafen.
In ihrem Blutrausch tötete sie viele Menschen und Gott Re befürchtete schon, sie würde alle Menschen auslöschen. Deshalb rief er sie zurück, doch sie wollte nicht folgen und Gott Re musste eine List ergreifen, um sie vom Töten abzuhalten.
Er gab ihr Bier zu trinken, das er vorher mit roter Farbe vermischt hatte.
Sachmet hielt das Bier für Menschenblut und trank es gierig. Doch bald wurde sie betrunken und legte sich zum Schlafen. Als sie wieder erwachte und klar bei Sinnen war, ermahnte sie Re und konnte so das Unheil von der Menschheit abwenden.
Unsere Archäologen entdeckten in der Nähe von Bubastis regelrechte Katzenfriedhöfe, in denen Tausende Katzenmumien als heilige Tiere begraben waren.
So wie Bastet in Bubastis als heiliges Tier verehrt wurde, so wurde lange Zeit die löwenköpfige Göttin Sachmet in Nubien verehrt.
Hier ein schönes Gedicht aus einem Papyrus über die Göttin Sachmet.
Sachmet
Meinen Namen kennt ihr.
Dennoch, wisst ihr, wer ich bin?
Ich bin Sachmet, die Mächtige
ich bin die, die zur Schlacht ruft
und den Speer führt, im Streitwagen voran.
Ich bin das Auge und der Zorn des Ra.
So kennt ihr mich und darum fürchtet ihr mich,
als Unheil bringend und drohend.
Doch wisst ihr, daß ich auch die bin,
die eure Wunden heilt und eure Häuser schützt?
Wisst ihr, daß ich Liebende und Geliebte bin?
Ich bin nicht nur der Sturm,
ich bin auch die Ruhe danach.
Ich bin der Mut zum Neuanfang.
Ich bin die, die kämpft wenn sie muss
Und nicht, wenn sie möchte.
Ich bin Sachmet, Tochter des Ra,
Hüterin des Friedens
und darum Herrin des Kampfes.