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Adventsgedicht

Verfasst: Mo 13. Dez 2010, 17:37
von DocNobbi
Es machen sich auf die Reise
Schneeflocken, vom Himmel hinunter zur Erd`.
Sie tänzeln und schweben ganz leise,
kein menschliches Ohr sie hört.

Ganz still ist`s
draußen in der Natur.
Ach wär`s so auch in uns Menschen nur!
In dieser heiligen Zèit
Sollten wir machen unsere Herzen bereit
Für das Wunder der Heiligen Nacht,
das uns Menschen den Heiland gebracht.

Doch wir hasten nur und eilen,
keiner hat Zeit zu verweilen.
Zeit, um ein wenig innezuhalten
Und im Gebet die Hände zu falten.
Jeder muß rennen und laufen ,
um schnell noch teure Geschenke zu kaufen.
Doch was wir brauchen auf Erden hier
Läßt sich nicht verpacken in Silberpapier!

Erst dann, zu Heilig` Abend
Ein Ahnen in uns wohnt,
daß nicht Geschenke hochtrabend,
sondern Güte und Liebe zu geben sich lohnt.

Unterm Weihnachtsbaume dann,
löst sich endlich der Hektik Bann;
wenn man erschöpft vorm Kripplein steht
und man faltet jetzt die Hände zum Gebet.

Das Kind in der Krippe:
Nicht in kostbare Kleider verpackt.
Auf Stroh nur gebettet, armselig und nackt.
Es hat uns unendlich viel Liebe gebracht,
in dieser hochheiligen, seligen Nacht.

Nun öffnen wir unsere Herzen
Und beten zum göttlichen Kind.
Im hellen Schein der Kerzen
In Gottes Liebe geborgen wir sind.

Autor: Pernicka Monika