Kirlianfotografie
Verfasst: Di 21. Dez 2010, 22:21
Die Koronaentladungs- oder Kirlianfotografie (auch Hochfrequente Hochspannungsfotografie)
ist ein fotografisches Verfahren zur Visualisierung von Glimm- oder Koronaentladungen.
Das Verfahren wurde von dem ukrainischen Ehepaar Semjon Kirlian und Valentina Kirlian ab 1937 entwickelt.
Der sowjetische Elektrotechnik-Ingenieur Semjon Davidowitsch Kirlian entdeckte 1937 diese Art der Fotografie durch Zufall, als er einen medizinischen Apparat reparieren sollte, und ließ das Verfahren und ließ das Verfahren 1949 mehrmals patentieren. Später forschte er weiter mit seiner Ehefrau Valentina Kirlian und dem Arzt Ruben Stepanow an der Kirlianfotografie.
Technisch angewendet werden die zugrundeliegenden Effekte im Rahmen von Koronakameras welche beispielsweise bei Hochspannungsleitungen dazu dienen, Korona-Entladungen optisch sichtbar zu machen. Weitere Anwendungsgebiete der Kirlianfotografie bestehen in der Kunst und der Werbung.
Die Geschichte der Kirlianfotografie
Eine einfache Methode um Entladungsmuster sichtbar zu machen entdeckte bereits 1777 der Physiker Georg Christoph Lichtenberg(1742-1799). Er präparierte die Oberfläche verschiedener Isolatoren mit feinem Staub und ließ sie von Funken durchschlagen. Er war fasziniert von den Figuren und Formen, die so sichtbar wurden. Als er starb, interessierte sich allerdings kaum jemand für seine Forschungen und so gerieten die nach ihm benannten Lichtenberg-Figuren in Vergessenheit.
Von der Beobachtung von Überschlägen bis zur Kirlianfotografie war es allerdings noch ein weiter Weg.
Den nächsten großen Schritt machte Nikolai Tesla (1856-1943).
Die Elektrophysik seiner Zeit beschäftigte sich mit der Erforschung von Schwingkreisen und Wechselstrom. Als er 1891 die nach ihm benannte Teslaspule erfand führte er beeindruckende Versuche mit hochfrequenter Hochspannung und den damit verbundenen elektrischen Wechselfeldern durch. Er beeindruckte sein Publikum mit 40m langen Überschlägen und Glühlampen, die er in fast hundert Metern Entfernung - drahtlos - zum Leuchten brachte.
Er baute dafür gigantische, teilweise fast 20 Meter hohe Spulen. Allerdings begann er, geblendet von seinen Erfolgen, Wissenschaft und Fantasie zu vermengen. Er behauptete mit fremden Planeten zu kommunizieren, Flugzeuge auf der ganzen Welt abstürzen lassen zu können und die Erde, wenn er es wolle, in der Mitte auseinander sprengen zu können. Er weigerte sich, seine Erfindungen zu erklären, sondern verkaufte sie als etwas Geheimnisvolles und Übernatürliches. Auf öffentlichen Veranstaltungen bildete er meterlange Funkenstrecken zwischen sich selbst und seinen Assistenten. So mancher Zeitgenosse fand beim Versuch seine Experimente zu wiederholen den Tod. Diese Mystifizierung seiner Forschung weckte das Misstrauen seiner Kollegen, allen voran Edison. Bis heute können sich nur wenige Menschen etwas Vernünftiges unter Teslaspulen vorstellen. Die meisten denken dabei an geheime Waffentechnik oder ähnliches.
Quellen :teilweise aus Wikepädia
ist ein fotografisches Verfahren zur Visualisierung von Glimm- oder Koronaentladungen.
Das Verfahren wurde von dem ukrainischen Ehepaar Semjon Kirlian und Valentina Kirlian ab 1937 entwickelt.
Der sowjetische Elektrotechnik-Ingenieur Semjon Davidowitsch Kirlian entdeckte 1937 diese Art der Fotografie durch Zufall, als er einen medizinischen Apparat reparieren sollte, und ließ das Verfahren und ließ das Verfahren 1949 mehrmals patentieren. Später forschte er weiter mit seiner Ehefrau Valentina Kirlian und dem Arzt Ruben Stepanow an der Kirlianfotografie.
Technisch angewendet werden die zugrundeliegenden Effekte im Rahmen von Koronakameras welche beispielsweise bei Hochspannungsleitungen dazu dienen, Korona-Entladungen optisch sichtbar zu machen. Weitere Anwendungsgebiete der Kirlianfotografie bestehen in der Kunst und der Werbung.
Die Geschichte der Kirlianfotografie
Eine einfache Methode um Entladungsmuster sichtbar zu machen entdeckte bereits 1777 der Physiker Georg Christoph Lichtenberg(1742-1799). Er präparierte die Oberfläche verschiedener Isolatoren mit feinem Staub und ließ sie von Funken durchschlagen. Er war fasziniert von den Figuren und Formen, die so sichtbar wurden. Als er starb, interessierte sich allerdings kaum jemand für seine Forschungen und so gerieten die nach ihm benannten Lichtenberg-Figuren in Vergessenheit.
Von der Beobachtung von Überschlägen bis zur Kirlianfotografie war es allerdings noch ein weiter Weg.
Den nächsten großen Schritt machte Nikolai Tesla (1856-1943).
Die Elektrophysik seiner Zeit beschäftigte sich mit der Erforschung von Schwingkreisen und Wechselstrom. Als er 1891 die nach ihm benannte Teslaspule erfand führte er beeindruckende Versuche mit hochfrequenter Hochspannung und den damit verbundenen elektrischen Wechselfeldern durch. Er beeindruckte sein Publikum mit 40m langen Überschlägen und Glühlampen, die er in fast hundert Metern Entfernung - drahtlos - zum Leuchten brachte.
Er baute dafür gigantische, teilweise fast 20 Meter hohe Spulen. Allerdings begann er, geblendet von seinen Erfolgen, Wissenschaft und Fantasie zu vermengen. Er behauptete mit fremden Planeten zu kommunizieren, Flugzeuge auf der ganzen Welt abstürzen lassen zu können und die Erde, wenn er es wolle, in der Mitte auseinander sprengen zu können. Er weigerte sich, seine Erfindungen zu erklären, sondern verkaufte sie als etwas Geheimnisvolles und Übernatürliches. Auf öffentlichen Veranstaltungen bildete er meterlange Funkenstrecken zwischen sich selbst und seinen Assistenten. So mancher Zeitgenosse fand beim Versuch seine Experimente zu wiederholen den Tod. Diese Mystifizierung seiner Forschung weckte das Misstrauen seiner Kollegen, allen voran Edison. Bis heute können sich nur wenige Menschen etwas Vernünftiges unter Teslaspulen vorstellen. Die meisten denken dabei an geheime Waffentechnik oder ähnliches.
Quellen :teilweise aus Wikepädia