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Angst vor der Wahrheit?
Verfasst: Do 30. Dez 2010, 20:42
von beziehungsWEISE
Warum reden alle von der Liebe, und da vor allem die, die sofort danach sagen, jeder hat seine Wahrheit? Ohne eine allgemeingültige Wahrheit, die über den Verstand logisch erfasst werden kann, keine Menschen untereinander verbindende, Liebe.
Woher nimmt der Mensch also seine Berechtigung her von Liebe zu sprechen, normalerweise müsste ihm bei diesem Wort alles ins Stocken kommen, wenn nicht sogar die Zunge abbrechen.
Er sollte also nur von dem, was er wissend in sich integriert hat, sprechen, jeder, der unwissend von Liebe herumfaselt, der wird an seinen Worten schmerzlichst zerbrechen.
Ja Liebe ist Wahrheit, die niemand, von seinem natürlichen Standpunkt aus betrachtet, gern hört, da sie seinen Gewohnheitsgenuss stört.
Was sagt ihr dazu, ob sich das wohl so gehört?
beziehungsWEISE
Re: Angst vor der Wahrheit?
Verfasst: Do 30. Dez 2010, 21:35
von beziehungsWEISE
Durch seinen eitlen Eigenwillen, da ist es einfach zu schwierig für den Menschen, die eine Frage zu stellen: welcher starke Trieb ihn treibt, und was ihm davon bleibt?
Liebe ist Bewusstseinserweiterung durch das Erkennen und Anerkennen der Dinge, die der Mensch standardgemäß verdrängt, um durch sein Verdrängen einen kurzen Genuss aus einer unbewussten Triebhandlung zu ziehen, die für ihn langfristige Folgen hat.
Liebe ist ein durchschauendes Verstehen, um nicht immer gleich den langfristigen Hastigkeitsfolgen, unüberlegten Triebhandelns, auf dem Leim zu gehen, denn das ist auf die Dauer zum Durchdrehen, mangels Durchsehen. Doch genau solche Leute sagen dann: „Hass, kenne ich nicht, was ist denn das?“ Doch ganz im Gegensatz zu ihrer Äußerung vermitteln sie jedem, dass das Leben für sie ist, eine Last, da sie vieles nicht anerkennen können, was ihnen nicht passt. Ja sie haben noch nie eine genüssliche Gelegenheit, sich Lasten aufzuladen, verpasst, und zum Schluss, da war das dann plötzlich alles nicht mehr ihr Genuss. Ja so sieht es mit der menschlichen Liebe aus, spendet ihr nun alle einmal einen kräftigen Applaus, ihr Urproblem besteht in einem Ständigen und Abwechslungssüchtigen rein und raus, denn da wird nun mal kein klärender Gedanke des Zusammenhangs draus.
Männer Leisten sich einen hohen Energieaufwand, um an ihre Energiequelle zu kommen, sodass diese sich sagt: „Wie kommen sie eigentlich darauf?“ Und zu zuguterletzt verlangt sie dann eine immer höhere Aufwandsentschädigung für ihr Aufkommen, denn als Energiequelle fühlt sie sich von ihm sehr mitgenommen, deswegen kann er diese Energie, die ihres Lösungsreichtums, nun mal nicht mehr von ihr umsonst bekommen.
Wenn wir Notlügen bereithaben für alles, was uns am andern stinkt, dann leben wir in einer Gesellschaft, in der man Druck ablassen möchte, weil da mächtig etwas hinkt, und man sich selbst, von jedem fühlt gelinkt. Ja genau das ist der Zündfunke, der Kriege bedingt, weil niemand sich an seine eigene Nase fasst, ist es nämlich so, dass der Funke schnell überspringt, jeder glaubt nämlich, der andere stinkt. Aber das ist ja alles nicht so schlimm, denn jeder meint es heute mit dem Andern gut, sodass uns nur noch die Welt stinkt, was ein bisschen guter Wille und gemeinsame Anstrengung ja schon wieder in Ordnung bringt.
beziehungsWEISE
Re: Angst vor der Wahrheit?
Verfasst: Fr 31. Dez 2010, 11:09
von Pussicat
Zuerst dachte ich du schreibst von Liebe. Im nähsten Beitrag erfahre ich das du nur von Sexlust sprichst.
Mein Bedarf ist gedeckt.

Re: Angst vor der Wahrheit?
Verfasst: Fr 31. Dez 2010, 18:28
von beziehungsWEISE
Also Pussi, dann geh mal schön in Deckung, denn die Sexbomben fliegen in dieser Welt nur so herum, aber du wirst das schon bringen, du bist ja nicht so dumm.
beziehungsWEISE
Re: Angst vor der Wahrheit?
Verfasst: Sa 1. Jan 2011, 18:56
von DocNobbi
Das Problem des Wortes *LIEBE* ist dieses, dass es so viel Bedeutungen abdecken muss
Éros – bezeichnet die sinnlich-erotische Liebe, das Begehren des geliebten Objekts, den Wunsch nach Geliebt-Werden, die Leidenschaft;
Philía – bezeichnet die Freundesliebe, Liebe auf Gegenseitigkeit, die gegenseitige Anerkennung und das gegenseitige Verstehen;
Agápe – bezeichnet die selbstlose und fördernde Liebe, auch die Nächsten- und „Feindesliebe“, die das Wohl des Anderen im Blick hat.
Re: Angst vor der Wahrheit?
Verfasst: Sa 1. Jan 2011, 19:02
von DocNobbi
werde ein Tread *Liebe* eröffnen.. da gibt es ja so viel dazu zu reden

Re: Angst vor der Wahrheit?
Verfasst: So 2. Jan 2011, 02:10
von beziehungsWEISE
Die sexuelle Aggression des Mannes (Frau sagt dazu auch: „Männer sind nun mal pervers.“) ist dadurch begründet, dass er der Frau ohnmächtig gegenüber steht, unter ihrem gerechten Motto: „Wenn du etwas von mir willst, dann mache ich, was ich will, und du darfst es finanzieren.“ Doch da nun mal muttersprachlich überwältigende Harmonie angesagt ist, und er seine Aggression anstanshalber nicht äußern kann, deswegen wird er an seiner verinnerlichten und verdrängten Aggression sterben, und sie seinen Tod, durch masochistische Selbstaggression (entstehend durch verdrängte Schuldgefühle) erben.
Ich frage nun: „Machen Frauen sich immer so zurecht, dass sie die Hoffnung haben, dass ein Mann etwas von ihnen will? Ich würde sagen: Das machen sie zurecht, denn Männer sind nun mal von Natur her schlecht.
beziehungsWEISE
Re: Angst vor der Wahrheit?
Verfasst: So 2. Jan 2011, 08:52
von pia
ooooohhh
is das kompliziert hier.
bin leider kein psychologe.
ich weiss nur, dass sich beziehungen immer komplizieren, wenn es ins körperliche reingeht,
sex passiert mal so schnell und is so schnell wieder vorbei mit dem gegenüber,
wo man doch ein leben lang drauf anwenden müsste, den menschen voll zu entdecken,
welcher da mit dabei ist.
wo menschen so viele andere seiten auch haben zum erleben und kennen- lernen!
meistens interessiert uns aber der mensch gar nicht mehr, sondern nur die eigene triebbefriedigung.
wenn man da auf den geschmack gekommen ist, dann sucht man das immer wieder- kann nichtmehr ganz
ohne leben.......
aus den unzähligen gestrandeten beziehungen und ehen wird dann eine gegenseitige befriedigungsmaschinerie, w o man wegen enttäuschungen oder wegen angst vor verantwortung
den anderen nichtmehr wirlich als partner kennenlernen und neben sich haben will.
deshalb meinte gott- ein mann oder eine frau würde für jeden menschen eigentlich schon ausreichen.
bei vielweiberei, musste der mann eben die verantwortung für ne grossfamilie tragen.
frauen welche sich zusätzlich zu anderen männern legen wurden nicht so gern akzeptiert.
wahrscheinlich, weil keiner für den spass von anderen, dann ein leben lang arbeiten wollte.
heutzutage, schaut man ja, dass so wenig kinder wie möglich dabei entstehen, oder die guten frauen
übernehmen selber die verantwortung und schlagen sich alleine damit durch, eventuell mit der unterstützung der allgemeinheit, falls sie zu schwach sind. kinder sind trotz allem heilig.
die grosse mode ist aber- möglichst viel lust konsumieren und so wenig wie möglich gefühle dabei investieren. jeder denkt nur an sich selber und sein eigenes auskommen. familie ist doch was altmodisches
und lästig.................
unverbindlicher sex is doch besser ???
alle müssen und wollen das ausleben

Re: Angst vor der Wahrheit?
Verfasst: So 2. Jan 2011, 11:47
von wulfila
Lust und Sex werden - nach meiner Erfahrung - intensiver, wenn die Partner sich dabei miteinander erleben und die Freude und Lust des Anderen eine Rolle spielt.
Dabei kann es durchaus wichtig sein, den anderen körperlich und seelisch kennenzulernen um ihr/ihn die Freude zu bereiten welche ihm/ihr (und nicht nur einem selbst) wichtig ist.
Und dabei spielt das normale Leben eine nicht unwichtige Rolle
Was ist an Sex schlecht?
Re: Angst vor der Wahrheit?
Verfasst: So 2. Jan 2011, 15:25
von beziehungsWEISE
Also DocNobbi, ich möchte es mal ganz einfach sagen, die Befähigung zur Liebe fängt für den, ganz allmählich, an, der sich selbst über seinen Wortschatz eine geistig allumfassende Höherentwicklung geben kann. Doch die meisten Menschen sind dazu nicht fähig, denn an ihrem Wortschatz hängt noch zu viel überflüssige Regelform der intellektuell ausgefeilten Muttersprache dran, diese sieht nämlich zu, wie sie uns geistig versklavt halten kann.
Und nun verbreite ich (so wie sie es mir in einigen anderen Foren unterstellen) für alle mal wieder etwas schlechte Energie, oder wie? Sodass sie laut schreien: „Nein, nein, nein, wie kann Gott nur so etwas Gottloses zulassen, dafür müssen wir ihn einfach, über unsere gute Energie, hassen!“
Gott trennt die Böcke von den Schafen, denn die taten die Böcke, für das worauf sie Bock hatten, ständig bestrafen, nun können sie wenigstens wieder ruhig schlafen, die Braven.
Hat ein lockerer Mensch, der locken möchte, eine körperliche Dehnungsstruktur, so wird er auch von überall her die Stoffe anziehen, mit denen er seine Dehnungsfugen füllt. Mit welchem Willen muss ich nun aber behaftet sein, um ein Fugenmensch zu sein, der gefügig ist? Ich füge mich in dem Fall, weil ich mich immer dort bequem ablagern will, wo es mir passt (ich bin somit der Mensch, der sich wegen seiner Trägheit selbst hasst), z. B. an Orten der lockersten Ausdehnungsform, die für mich verlockend sind, weil ich dort (entspannend) am besten den Druck vergessen kann (aber gerade dann steigt er in mir an), der auf mich lastet. Orte der Lockerung sind nun aber, durch ihre weich machende Art, weich und weichen mir ständig aus, sodass, durch diesen Entzug, unter den sie mich setzen, der weichmachende Druck in mir steigt, der mich irgendwann zum lösungsabsondernden Orgasmus treibt. Ja es gibt da etwas in dieser Welt, was mich völlig aufreibt, ehe es mich dann, als Weichei, völlig abtreibt.
Ja ihr Frauen, könnt auch ihr sie nun begreifen, eure Dehnungsstreifen?
Der Mensch ist so etwas wie eine Dehnungsfuge in seiner ihn umgebenden und nicht stofflichen Seele, in die sich Materie hineingefügt hat, nun ist aber die Frage, in welche Richtung fügt er sich hinein, in die seiner zunehmenden Schwerkraftausdehnung, oder lässt er zu, dass seine Geistseele damit anfängt, seine Neigung (die Neigung, hin zur zunehmenden Trägheit durch das sammeln von guten Geschmackserfahrungen) hinterfragt. Ja die lockere Ausdehnung entspricht nun mal dem körperlichen Genuss in aller Lösungsfülle, verbunden mit sich immer mehr auflösenden Bindungen, wodurch Dehnungsfugen entstehen, in denen sich träge Ballaststoffe sammeln, nämlich solch träger und schwerkraftorientierter Stoff, wie ich es selbst, durch den Mangel an hinterfragenden Gedanken, bin. Ich selbst bin der Spiegel meiner herunterziehenden Ballaststoffe und sammle somit das in meinen Dehnungsfugen, was ich selbst bin, nämlich die Substanz der geschmackvollen Ausdehnung, die nicht selten, so wie ich selbst (wenn ich aus der bequemen Ruhe gebracht werde), aufbrausend entzündlich ist.
Was steht genau dazu sogar in der Bibel? Wer wahrhaftig wissend glaubt (wer hinterfragend zum Glauben gekommen ist) der wird den Tod (den genüsslichen Ausdehnungsmagnetismus der Schwerkraft) nicht schmecken (ja ihn werden die Lebensgeister erwecken).
Als Mann unterliege ich dem Schwerkrafttrieb mich genüsslich in die Frau (Mutter = Materie) hinein ausdehnen zu wollen. Und was passier dann: Erst weicht sie mir aus, dann erweiche ich sie dazu, indem ich ihr zeige, was ich ihr als Mann alles an Lösungskomfort bieten kann, und danach stellt sie dann die Komfortweichen, und um ihren geschmackvollen Komfort zu sichern, da gehe ich dann als Mann über Leichen, denn ich habe die größte Angst davor, dass die Frauen mir, wegen Ungefügigkeit, immer mehr ausweichen. In diesem Fall wäre mein Leben nämlich ohne Orientierungsgenuss, und somit, mit mir selbst Schluss.
Desto mehr ich als Mann vom Willen getragen bin, in die Dehnungsfugen der Frauen einzudringen, desto mehr werden sie sich über mich ausdehnen, ihre intellektuelle Dehnungsfähigkeit, die wird dann eines Tages einmal meine Ohnmacht sein, denn mein Wille in sie einzudringen ist für sie plötzlich Unfug, und im Zuge ihrer Ausdehnung über mich, da habe ich mich dann dem, was für sie eine höhere Fügung ist, zu fügen. Und somit gehöre ich dann, dank ihres betonten Regelintellektes, zu den ganz Klugen und bin somit nur noch der von Moral getragene Abdichter all ihrer entstehenden Schwerkraftfugen. Ja ihr Beschwerden, die machen sie dann immer schwerer, denn kein Mann in dieser Welt ist für sie der richtige Verehrer.
Und er? Er ist durch sie beseelt vom Willen zu tragen, doch irgendwann muss er dann unter der Trägheit Last versagen.
All dem, welchem wir uns, ohne es zu hinterfragen, fügen, das entspricht dem Untergang in unseren Lebenslügen.
Es werden immer nur die Menschen sterben, die begierig das gedankenlose Erbe der Schwerkraft antreten und erwerben.
beziehungsWEISE