Danke für diesen Anstoß, Wulfila.
Durch deine Anregung habe ich für mich sehr Interessantes herausgefunden.

Im Gebet hatte ich bisher immer erfahren, dass ich eine Verbindung zu Jesus herstelle, egal, ob ich Ihn Jesus, Jesus Christus, Jeschua oder Jehoschua nenne. Allerdings fühlen sich die Schwingungen, die Sein Geist (Sein Od) in meiner Seele bewirken, je nach dem Namen, mit dem ich Ihn rufe, etwas anders an.
Ebenso verbinde ich mich mit Gottvater, wenn ich das Vaterunser bete oder wenn ich Seinen Namen Yod He Wav He anrufe, allerdings auch wieder mit leicht unterschiedlichen Auswirkungen auf meine Seele.
Dann habe ich also auf Deine Anregung hin Gott mit den verscheidenen in Frage kommenden Namen angerufen und habe geschaut, was geschieht.
"Jahwe" bringt mich Gott näher, indem es mich der Erde entrückt.
"Jehova" erfüllt mich mit Seinem Od und öffnet das Herz für die Liebe zu Gott.
"Jahuweh" lässt das Od Gottes ganz durch mich hindurchfließen, vom Scheitelchakra bis in die Erde, nimmt dort die reinen Elemente der Erde auf, fließt zurück und erfüllt mich mit einer gewaltigen Kraft, die zu einem großen Lobpreis Gottes wird und aus mir hinausströmt. Hallelujah, gepriesen sei der Name des Herrn!
Ich glaube nun, dass JaHuWeH der wahre Name Gottes ist, evt auch JaHuoWeH oder JaHouWeH. Aber diesen Namen sollte man wirklich nur mit einem reinen und offenen Herzen und in Ehrfurcht vor dem Namen Gottes aussprechen, so groß ist die Kraft, die er hervorruft und die alles Unreine verbrennt und hinwegfegt.
Parallel dazu fiel mir ein Ereignis ein, das ich vor 15 Jahren auf Zypern erlebte. Das interessiert dich vielleicht auch, betrifft zwar den griechischen Kulturkreis, ist aber immerhin europäisch.
Dabei ging es um eine Erklärung für die Katharsis, die die griechische Tragödie bei den Zuschauern hervorrief. Man weiß ja heute nicht mehr, wie die Tragödien vorgetragen wurden und kann sich die Katharsis nicht so recht erklären. Auf Zypern machte ich damals die Bekanntschaft eines Schauspielers, der sich intensiv mit diesem Thema befasst hatte. Er hatte herausgefunden, dass die altgriechischen Texte eine ganz starke Wirkung auf die Zuschauer ausüben, wenn er die Vokale jeweils in einer bestimmten Tonhöhe intonierte, vom Höchsten bis zum Tiefsten in der Reihenfolge I E A O U. Auf diese Weise erzeugt das I Vibrationen im Kopfbereich, das E im Hals, das A im Herzen, das O im Bauch, vor allem um den Solarplexus herum, und das U im Bereich Wurzelchakra. Es war auch tatsächlich so, wie er sagte.
In den letzten Jahren, als mir die Schwingungen meiner Seele bewußt wurden, entdeckte ich auch, dass die Innenräume meiner Seele sich durch die Invokation der Vokale in Schwingungen versetzen lassen, und zwar entsprechend. Die "Innenräume der Seele", das ist die Bezeichnung, die ich von Alexa Kriele kenne, und die mir am besten gefällt, weil ich sie für die umfassendste halte. Lorber nennt sie "Geister Gottes im Menschen" und in der Esoterik werden sie "Chakren" genannt und oft sehr reduziert wahrgenommen. Naja, diese Entdeckung habe ich dann irgendwann nicht mehr so beachtet, weil soviel neues Interessantes zu entdecken war, denn die Innenräume sind ja auch Licht bzw. die Farben des Lichtes, und das galt es ja auch zu entdecken.
Am Wochenende bin ich nun noch einmal auf die Wirkung der Vokale aufmerksam geworden, danke Wulfila.
Mir ist aufgefallen, dass die VOKALE des Namens dem Od die Richtung weisen und den FLUSS der Kraft bestimmen.
Das wärs mal für heute.
Liebe Grüße
Gertrud