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Montag, der 15.11.2010

Verfasst: Mo 15. Nov 2010, 15:43
von DocNobbi
TAGESVERS


Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben. Johannes 6,35



MIT LUTHER DURCH DIE BIBEL


Sprüche 6,6-8 und Lukas 22,19-20


Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh an ihr Tun und lerne von ihr! Wenn sie auch keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrn hat, so bereitet sie doch ihr Brot im Sommer und sammelt ihre Speise in der Ernte.

Sprüche 6,6-8

Und er nahm das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird!

Lukas 22,19-20



LOSUNG


Psalm 32,8
Ich will dich mit meinen Augen leiten.

Lukas 22,61.62
Der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.


WITZ DES TAGES



Sagt der Walfisch zum Thunfisch was soll ich tun Fisch sagt der Thunfisch zum Walfisch du hast die Wahl Fisch!


ZITAT DES TAGES


Menschen ohne Beziehung zu Gott sinken unter das Niveau von Tieren. Prof. Bodo Volkmann



TERMINE MIT GOTT



Termine mit Gott
Alles neu! (Offenbarung 21,1-8)


Noch einmal neu
beginnen, das Alte hinter sich lassen, ganz von vorn anfangen! Hin und wieder
kommen solche Gedanken. Doch es bleibt ein Traum, eine Wunschvorstellung. Alle
Versuche des Menschen, etwas ganz Neues zu schaffen, bleiben Stückwerk. Völlig
anders ist es, wenn Gott sagt: Ich machealles neu! Nachdrücklich wird betont,
dass Gott hier selbst spricht. Er will keine Verbesserung der Verhältnisse, er
will eine völlige Neuschöpfung. Und er wilI ganz und unverhüllt mit den
Menschen zusammensein. Siehe da, die
Hütte Gottes bei den Menschen. Das Meer, das Symbol für das Chaotische, für
alle zerstörerischen Mächte wird nicht mehr sein; den Tod mit all seinen
Begleiterscheinungen wird es nicht mehr geben. Der Lebensdurst der Menschen
wird endgültig gestillt, - umsonst, aus lauter Gnade. Was für eine mutmachende
Perspektive!



"Der letzte Feind,
der vernichtet wird, ist der Tod." 1.
Korinther 15,26



LEBEN IST MEHR


Leben ist mehr
Volkstrauertag Sonntag


Was
aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist,
ist Geist. Verwundere dich nicht, dass ich dir sage: Ihr müsst von Neuem
geboren werden.

Johannes
3,6-7



Noch einmal von vorne anfangen! (Teil 2) Noch
einmal von vorne anfangen! Das wäre einfach nur super! Wirklich? Da bin ich mir
nicht so sicher, ob das wirklich so toll wäre. Würden wir bei einem zweiten,
dritten, hundertsten Versuch bessere Entscheidungen treffen? Was nützt mir eine
zweite Chance, wenn ich zwar nicht mehr die alten Fehler begehe, dafür aber
andere, genauso fatale; wenn ich zwar die erste Kurve kriege, dafür aber an der
übernächsten rausfliege? Der bekannte Sinnspruch: »Aus der Geschichte lernt man,
dass wir aus der Geschichte nichts lernen!«, bringt das Problem pointiert zum
Ausdruck. Wir haben ein grundsätzliches Problem. Wir bauen immer wieder Mist.
Angefangen von persönlichen Fehlleistungen bis hin zu nationalen und
internationalen Fehlentscheidungen, falschen Reaktionen, absichtlichen
Boshaftigkeiten.



So vielschichtig die Ursachen auch sind,
man findet immer wieder Eitelkeit, Geltungsbedürfnis, Machtstreben, Habsucht,
Rücksichtslosigkeit, Bosheit und viele andere menschliche Charakterschwächen in
zentraler Rolle. Jesus bezeichnete das Problem so: »Was aus dem Fleisch (=
menschliche Natur) geboren ist, ist Fleisch.« Das heisst, der Mensch ist und
bleibt Mensch, und das beinhaltet, er ist und bleibt voller Fehler, Schwächen,
Unzulänglichkeiten und auch Boshaftigkeiten. Nicht wenige Menschen versuchen
nach einschneidenden Ereignissen, ihr Leben völlig umzukrempeln: andere Stadt,
andere Arbeit, anderer Partner, andere Lebensführung, andere Freunde, . Aber
bald stellt man ernüchtert fest: »Alles ist anders, nur ich nicht! Ich habe das
grundsätzliche Problem - mich selbst - mitgenommen!« Darum sagt Jesus:
»Verwundere dich nicht, dass ich dir sage: Ihr müsst von Neuem geboren werden.«
gn



Frage:

Haben Sie diese Neugeburt schon erlebt?



Tipp:

Gott schenkt sie, wenn man aufrichtig sein
Versagen, seine Sünde und Verdorbenheit vor ihm eingesteht.



Bibel:

Römer 7,7-25



CHARLES H. SPURGEON


"Da liessen ihm die Schwestern sagen: Herr, siehe, den du lieb hast, der ist krank!" Johannes 11,3


Die Schwestern sandten zu Jesus und berichteten ihm ihre Sorge. Lasst auch uns mit ihm über alle Nöte sprechen. Der Herr Jesus weiss ja alles, aber es ist für uns eine grosse Erleichterung, unsere Herzen vor ihm ausschütten zu können. Als die Jünger Johannes des Täufers von der Enthauptung ihres Führers hörten, kamen sie zu Jesus und sagten es ihm. Sie konnten nichts Besseres tun. Sende dem Herrn Jesus eine Botschaft in all deinem Kummer und behalte dein Elend nicht für dich allein! Ihm gegenüber brauchst du nicht zurückhaltend zu sein. Er wird dich nicht mit kaltem Stolz und herzloser Gleichgültigkeit behandeln. Er ist ein Freund, der sich uns nie entzieht.


Wenn wir dem Herrn unser Leid mitteilen und ihn fragen: "Herr, warum bin ich krank? Ich meinte, ich könnte dir dienen, und nun kann ich nichts für dich tun; warum nicht?", gefällt es ihm vielleicht, dir zu sagen, warum es so sein soll. Wenn aber nicht, so wird er dich bereit machen, seinen Willen geduldig zu ertragen. Er wird seine Gedanken deinem Herzen mitteilen und dich trösten, oder er wird dein Herz durch seine Gegenwart stärken und dir schenken, dass du dich auch der Trübsale rühmen kannst. Maria und Martha liessen es Jesus nicht vergeblich sagen, und deshalb wirst auch du sein Angesicht nicht vergeblich suchen.


Manche Menschen fürchten sich, für ihre Gesundheit zu beten. Sie bitten um Vergebung der Sünden, aber wagen nicht, den Herrn zu bitten, ihnen ihr Kopfweh abzunehmen. Doch dem, der alle Haare unseres Hauptes gezählt hat, ist es ein Kleines, unsere Kopfschmerzen erträglicher zu machen. Es ist ein Beweis der Grösse Gottes, dass er, während er die Himmel und die Erde beherrscht, doch nicht so von diesen Dingen in Anspruch genommen wird, dass er die kleinsten Schmerzen oder Mängel irgendeines seiner Kinder vergessen könnte.



LICHT FÜR DEN WEG


»Einen sektiererischen Menschen weise ab nach einer ein- und zweimaligen Zurechtweisung, da du weisst, dass ein solcher verkehrt ist und sündigt, indem er durch sich selbst verurteilt ist.« Titus 3,10.11
Wenn wir an einen Sektierer denken, dann stellen wir uns meist einen Irrlehrer vor, der den grossen fundamentalen Wahrheiten des Glaubens widersprechende Ansichten verbreitet. Wir denken an Männer wie Arius, Montanus, Marcion und Pelagius, die in den ersten Jahrhunderten nach Christus lebten. Ich will diese Definition eines Sektierers nicht ablehnen, sondern sie lediglich erweitern.

Ein Sektierer im Neuen Testament ist auch jemand, der hartnäckig eine Lehre verbreitet - auch wenn sie von sekundärer Bedeutung ist -, die Spaltung in der Gemeinde verursacht. Er bekennt sich vielleicht zu den fundamentalen Glaubenslehren, betont aber immer wieder eine andere Lehre, die Zwiespalt verursacht, weil sie von der allgemeinen Überzeugung der Gemeinschaft abweicht, zu der er gehört. Ein Sektierer ist hartnäckig entschlossen, sein lehrmässiges Steckenpferd zu reiten, auch wenn es zu einer Gemeindespaltung führen sollte. Beim Gespräch kommt er unweigerlich immer wieder zu seinem Lieblingsthema zurück. Wo er sich in der Bibel auch hinwendet, überall glaubt er Hinweise für seine Ansicht zu finden. Er kann nicht öffentlich das Wort verkündigen, ohne sie zu erwähnen. Er ist ein richtiger Schmalspuringenieur. Er hat nur eine Saite auf seiner Violine, und darauf spielt er nur eine Note. Sein Verhalten ist äusserst verdreht.

Er missachtet völlig die 1001 Lehren in der Bibel, welche die Heiligen im Glauben auferbauen würden, und hegt und pflegt stattdessen eine oder zwei abweichende Lehren, die nur zu Spaltung führen. Vielleicht betont er einen besonderen Aspekt der Prophetie. Oder er redet andauernd von einer bestimmten Gabe des Geistes. Oder er ist besessen von den »fünf Punkten des Calvinismus«. Wenn ihn die Ältesten der Gemeinde warnen, seinen eigenwilligen Feldzug nicht weiter fortzusetzen, ist er unbussfertig. Er beharrt darauf, dass er dem Herrn untreu wäre, wenn er diese Dinge nicht lehren würde. Er lässt sich nicht zum Schweigen bringen. Er hat eine »supergeistliche« Antwort auf jedes Argument, das gegen ihn vorgebracht wird. Die Tatsache, dass er in der Gemeinde Zwiespalt und Ärgernis anrichtet, schreckt ihn nicht im Geringsten ab. Er scheint unberührt von der Warnung Gottes: »Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben« (1. Korinther 3,17). Die Schrift sagt, dass ein solcher Mensch verkehrt ist und sündigt und durch sich selbst verurteilt ist. Er ist verkehrt in dem Sinn, dass er ein verzerrtes Denken hat.

Er sündigt, weil die Bibel ein solches Verhalten verurteilt. Und er weiss es, trotz seiner frommen Beteuerungen. Nach zwei Warnungen sollte ihn die Gemeinde abweisen in der Hoffnung, dass diese gesellschaftliche Ächtung ihn dazu veranlasst, seine Parteisucht aufzugeben.



LASS MICH ZU DIR KOMMEN



»Doch der feste Grund Gottes steht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt, die sein sind; und: Jeder, der den Namen des Herrn nennt, stehe ab von der Ungerechtigkeit!« 2. Timotheus 2,19


Auch schon zur Zeit der Apostel gab es viel Verwirrung im religiösen Bereich. Zwei Männer beispielsweise verbreiteten damals die eigenartige Lehre, dass die Auferstehung der Gläubigen schon geschehen wäre. Uns erscheint eine solche Vorstellung unsinnig. Aber sie wurde damals ernst genug genommen, dass dadurch der Glaube mancher Leute durcheinandergebracht wurde. Und hier erhebt sich natürlich die Frage: »Waren diese beiden Männer denn überhaupt wirkliche Christen?«


Vor derselben Frage stehen wir heute auch oft. Da ist beispielsweise ein bekannter Geistlicher, der die Jungfrauengeburt leugnet. Oder ein Seminarprofessor, der lehrt, dass die Bibel offensichtliche Irrtümer enthält. Oder ein Student, der behauptet, er sei durch die Gnade im Glauben erlöst, und der doch eisern an der Heiligung des Sabbath festhält und sagt, das sei wesentlich für die Errettung. Oder ein Geschäftsmann, der überzeugend von seinem Bekehrungserlebnis erzählt, dann aber doch in einer Religionsgemeinschaft bleibt, die Götzen anbetet, die lehrt, dass das Heil nur durch den Empfang bestimmter Sakramente erreicht wird und behauptet, dass ihr oberster Leiter unfehlbar sei in Fragen des Glaubens und der Moral. Sind solche Leute wirklich echte Christen?


Ich will hier sehr offen sein: Es gibt Fälle, wo wir nicht mit Bestimmtheit wissen können, ob der Glaube eines Menschen echt ist oder nur eine Vortäuschung. Zwischen dem Wahren und dem Falschen, dem Weissen und dem Schwarzen gibt es eine Grauzone. Und da können wir nicht ganz sicher sein. Da weiss nur Gott Bescheid.


Doch wessen wir uns in einer Welt voller Ungewissheiten ganz sicher sein können, das ist das Fundament, der Grund Gottes. Alles, was Er baut, ist fest und solide. Sein Fundament ist sogar versiegelt, und auf diesem Siegel erkennen wir zwei Inschriften. Die eine stellt die göttliche Seite dar, die andere die menschliche. Die erste ist eine Erklärung, die zweite eine Forderung.


Die göttliche Seite besteht darin, dass der Herr die Seinen kennt. Er kennt die, die wahrhaftig zu Ihm gehören, selbst wenn ihr Verhalten nicht immer so ist, wie es sein sollte. Auf der anderen Seite durchschaut Er auch jede Verstellung und jede Heuchelei all derer, die zwar nach aussen hin viel vom Glauben reden, aber nicht die entsprechende innere Wirklichkeit haben. Wir können die Schafe möglicherweise nicht von den Böcken unterscheiden, aber Gott kann es und tut es auch.


Die menschliche Seite besteht darin, dass jeder, der den Namen Gottes nennt, auch von der Ungerechtigkeit lassen soll. Auf diese Weise kann ein Mensch die Wahrheit seines Bekenntnisses beweisen. Doch jeder, der weitermacht mit der Sünde, verliert seine Glaubwürdigkeit, wenn er dabei behauptet, ein Christ zu sein.


Das ist also unser Hilfsmittel, wenn wir es so schwierig finden, zwischen dem Weizen und dem Unkraut zu unterscheiden. Der Herr kennt die Seinen. Und alle, die behaupten, dazu zu gehören, können es anderen beweisen, indem sie sich deutlich von der Sünde trennen.



VERÄNDERT IN SEIN BILD


Man hat Gott mitten unter den Wundern Seines Wortes verloren
. vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern (Römer 8,29).



Die Lehre von der Rechtfertigung aus Glauben - eine biblische Wahrheit und die Be-freiung von lebloser Gesetzlichkeit und unbrauchbarem eigenen Bemühen - ist in unserer Zeit in üble Gesellschaft geraten und wird von vielen in einer Weise ausge-legt, die den Menschen die Erkenntnis Gottes versperrt.
Das gesamte Geschehen bei der religiösen Bekehrung ist zu einer mechanischen und geistlosen Handlung geworden. "Glauben" hat man dann, ohne dass er sich auch nur ein wenig auf das moralische Verhalten auswirkt oder dem adamitischen Ego irgendwo wehtut. Man kann Christus "annehmen", ohne dass Liebe zu Ihm in der Seele des Annehmenden vorhanden sei. Der Mensch ist "gerettet", aber er ist weder hungrig noch durstig nach Gott!
Der moderne Wissenschaftler hat Gott mitten unter den Wundern dieser Welt verlo-ren; wir Christen stehen in der echten Gefahr, Gott mitten in den Wundern Seines Wortes zu verlieren! Wir haben fast vergessen, dass Gott eine Person ist, mit der man, wie mit jeder anderen, Umgang pflegen kann.
Gott ist eine Person, und in der unendlichen Tiefe Seines Wesens denkt, will, ge-niesst, fühlt, liebt, wünscht und leidet Er wie jede andere Person es auch vermag. Um sich selbst uns bekannt zu machen, gebraucht Er die uns vertrauten Muster des Personalen.
Religion, sofern sie echt ist, ist dem Wesen nach die Reaktion der geschaffenen Per-sönlichkeiten auf die sie schaffende Persönlichkeit, Gott, denn "dies ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Chris-tus, erkennen".