Indianer - Leben und Spiritualität
Verfasst: Sa 15. Jan 2011, 20:06
Hallo Freunde,
ursprünglich verehrten die Indianer Manitu nicht als Gott. Das haben dann später christliche Missionare den Indianern angedichtet. Manitu war für die Indianer die Lebenskraft, von der alles im Universum durchdrungen ist, alle Lebewesen, alle Mächte, ja, alle Gegenstände. Diese Lebenskraft wird auch von anderen Naturvölkern anerkannt, von den Indern als Prana, von den Hawaiianern als Mana und hierzulande bei uns in etwa als Orgon oder als Od bezeichnet.
Nach dem indianischen Glauben war also alles von dieser Lebenskraft des Manitu durchdrungen. Deshalb erachteten sie es als das Wichtigste, wenn sie auf der Jagd ein Tier erlegten oder wenn sie irgendwas anderes, das der Natur gehörte, von dieser beanspruchten oder verbrauchten, dann mußten sie den an der Natur angerichteten Schaden wieder gutmachen.
Dazu mußten dann die Medizinmänner oder Schamanen mit ihrer Zauberkraft die Schutz- und Hilfsgeister herbeirufen um die Natur zu besänftigen. Deren Gesänge und Tänze mit Trommeln und Rasseln wehrten dann den Einfluß der bösen Mächte ab.
Bei der Jagd erlegten die Indianer nur soviel Tiere, wie sie zum Leben brauchten, um danach immer dem betreffenden Tiergeist in speziellen Ritualen klar zu machen, dass die Jagd auf die Tiere für die Indianer eine Notwendigkeit zum Überleben war. Hauptsächlich die Büffeljagd war für die Indianer lebenswichtig. Diese zogen oft in riesigen Herden durch die Prärie und für die Indianer war es dann ein Ereignis, wenn sie durch List und Wagemut eins dieser riesigen Tiere erlegen konnten. Oft tarnten sie sich selbst in Büffelfellen und schlichen sich so an die Herde heran.
Mit zum Untergang trug auch ein von den Weißen verehrter Sportschütze wie Buffalo Bill bei, der aus reiner Lust am Töten mit seinem Repetiergewehr ganze Bisonherden abknallte und damit den Indianern die lebensnotwendige Nahrung entzog. Er brauchte ja nicht mit Pfeil und Bogen und einer Lanze anzuschleichen, sondern knallte einfach darauf los. Mit ihm als Vorbild gab es dann regelrechte Büffel-Abknall-Orgien, wenn eine dieser illustren Jagdgesellschaften einfach in Eisenbahnwaggons in eine Büffelherde hineinfuhr und diese Tier für Tier abknallte. Dann war die Prärie dort noch tagelang mit toten Büffeln bedeckt und nach Jahren konnte man noch die Skelette der getöteten Büffel über eine große Fläche verstreut sehen.
ursprünglich verehrten die Indianer Manitu nicht als Gott. Das haben dann später christliche Missionare den Indianern angedichtet. Manitu war für die Indianer die Lebenskraft, von der alles im Universum durchdrungen ist, alle Lebewesen, alle Mächte, ja, alle Gegenstände. Diese Lebenskraft wird auch von anderen Naturvölkern anerkannt, von den Indern als Prana, von den Hawaiianern als Mana und hierzulande bei uns in etwa als Orgon oder als Od bezeichnet.
Nach dem indianischen Glauben war also alles von dieser Lebenskraft des Manitu durchdrungen. Deshalb erachteten sie es als das Wichtigste, wenn sie auf der Jagd ein Tier erlegten oder wenn sie irgendwas anderes, das der Natur gehörte, von dieser beanspruchten oder verbrauchten, dann mußten sie den an der Natur angerichteten Schaden wieder gutmachen.
Dazu mußten dann die Medizinmänner oder Schamanen mit ihrer Zauberkraft die Schutz- und Hilfsgeister herbeirufen um die Natur zu besänftigen. Deren Gesänge und Tänze mit Trommeln und Rasseln wehrten dann den Einfluß der bösen Mächte ab.
Bei der Jagd erlegten die Indianer nur soviel Tiere, wie sie zum Leben brauchten, um danach immer dem betreffenden Tiergeist in speziellen Ritualen klar zu machen, dass die Jagd auf die Tiere für die Indianer eine Notwendigkeit zum Überleben war. Hauptsächlich die Büffeljagd war für die Indianer lebenswichtig. Diese zogen oft in riesigen Herden durch die Prärie und für die Indianer war es dann ein Ereignis, wenn sie durch List und Wagemut eins dieser riesigen Tiere erlegen konnten. Oft tarnten sie sich selbst in Büffelfellen und schlichen sich so an die Herde heran.
Mit zum Untergang trug auch ein von den Weißen verehrter Sportschütze wie Buffalo Bill bei, der aus reiner Lust am Töten mit seinem Repetiergewehr ganze Bisonherden abknallte und damit den Indianern die lebensnotwendige Nahrung entzog. Er brauchte ja nicht mit Pfeil und Bogen und einer Lanze anzuschleichen, sondern knallte einfach darauf los. Mit ihm als Vorbild gab es dann regelrechte Büffel-Abknall-Orgien, wenn eine dieser illustren Jagdgesellschaften einfach in Eisenbahnwaggons in eine Büffelherde hineinfuhr und diese Tier für Tier abknallte. Dann war die Prärie dort noch tagelang mit toten Büffeln bedeckt und nach Jahren konnte man noch die Skelette der getöteten Büffel über eine große Fläche verstreut sehen.