Der hl Gral, 7. Christliche Hochkulturen
Verfasst: Di 18. Jan 2011, 08:53
Hallo Freunde,
meiner Meinung nach ist es zum Verständnis der Gralsgeschichte notwendig, auch einen Blick auf das ganze Umfeld der damaligen Zeit zu werfen. Welche religiösen und auch menschlichen Werte galten damals und förderten die wundersame Geschichte des hl Grals bis zur totalen religiösen Ergriffenheit. Dies möchte ich nun an folgenden Beispielen darlegen.
Die hochstehendsten christlichen Kulturen beim Wechsel vom 1. bis zum 2. Jahrtausend n Chr waren zweifelsohne die französischen Länder rund ums Mittelmeer Dies waren Romanien, die Gascogne, Languedoc, Anjou, Aquitanien, Burgund und die Provence.
Dort besaß das einfache Volk noch eine tiefe, echte Religiösität, was man aber von den Repräsentanten der Religion, den Bischöfen und einfachen Priestern nicht mehr sagen konnte. Sie gaben sich allzugern den Verlockungen des süßen Lebens hin und waren dem Volk kein Vorbild mehr.
Davon abgesehen begann sich in den oben aufgeführten Ländern gerade eine neue Art Kultur zu etablieren. Es war dies die Minne. Die Minne-Bewegung schloß körperliche Liebe und Ehe aus und war eine Art geistige Liebe. Auch Ritterlichkeit, Schwert und Harfe galten als erstrebenswertes Ideal.
Auf Turnieren traten wagemutige Kämpen gegeneinander an und bewiesen in ritterlicher Fairniß ihr Können. Fahrende Sänger, sogenannte Troubadoure ritten von Burg zu Burg, von Ritterfest zu Ritterfest und besangen die Minne oder trugen darüber ihre Gedichte vor. Und nicht selten war es, dass einfache Bürger, die besonders gut singen oder dichten konnten, oder gar bei den Ritterspielen kämpferischen Wagemut bewiesen, in den Stand eines Troubadours oder Ritters aufstiegen.
Es war sogar üblich, dass die tapferen Kämpen einen Troubadour anheuerten, der nachher ín ihrem Auftrag ihren Sieg der erwählten Dame in Gedichten und überschwenglichen Liedern widmete.
Sehr schnell sprachen sich dann auch die Erfolge des christlichen Kreuzfahrerheeres bei der Eroberung von Jerusalem herum und die Heldentaten im Kampf gegen die Ungläubigen spornten zu größter Tapferkeit an. Die Anzahl der die Minne, Schwert und Liebe besingenden Troubadoure wuchs. Minnesänger und Troubadoure zogen von Burg zu Burg, von Ritterspiel zu Ritterspiel und versorgten das Volk mit ihren Neuigkeiten, die sie oft in ihre Lieder eingepackt sangen.
meiner Meinung nach ist es zum Verständnis der Gralsgeschichte notwendig, auch einen Blick auf das ganze Umfeld der damaligen Zeit zu werfen. Welche religiösen und auch menschlichen Werte galten damals und förderten die wundersame Geschichte des hl Grals bis zur totalen religiösen Ergriffenheit. Dies möchte ich nun an folgenden Beispielen darlegen.
Die hochstehendsten christlichen Kulturen beim Wechsel vom 1. bis zum 2. Jahrtausend n Chr waren zweifelsohne die französischen Länder rund ums Mittelmeer Dies waren Romanien, die Gascogne, Languedoc, Anjou, Aquitanien, Burgund und die Provence.
Dort besaß das einfache Volk noch eine tiefe, echte Religiösität, was man aber von den Repräsentanten der Religion, den Bischöfen und einfachen Priestern nicht mehr sagen konnte. Sie gaben sich allzugern den Verlockungen des süßen Lebens hin und waren dem Volk kein Vorbild mehr.
Davon abgesehen begann sich in den oben aufgeführten Ländern gerade eine neue Art Kultur zu etablieren. Es war dies die Minne. Die Minne-Bewegung schloß körperliche Liebe und Ehe aus und war eine Art geistige Liebe. Auch Ritterlichkeit, Schwert und Harfe galten als erstrebenswertes Ideal.
Auf Turnieren traten wagemutige Kämpen gegeneinander an und bewiesen in ritterlicher Fairniß ihr Können. Fahrende Sänger, sogenannte Troubadoure ritten von Burg zu Burg, von Ritterfest zu Ritterfest und besangen die Minne oder trugen darüber ihre Gedichte vor. Und nicht selten war es, dass einfache Bürger, die besonders gut singen oder dichten konnten, oder gar bei den Ritterspielen kämpferischen Wagemut bewiesen, in den Stand eines Troubadours oder Ritters aufstiegen.
Es war sogar üblich, dass die tapferen Kämpen einen Troubadour anheuerten, der nachher ín ihrem Auftrag ihren Sieg der erwählten Dame in Gedichten und überschwenglichen Liedern widmete.
Sehr schnell sprachen sich dann auch die Erfolge des christlichen Kreuzfahrerheeres bei der Eroberung von Jerusalem herum und die Heldentaten im Kampf gegen die Ungläubigen spornten zu größter Tapferkeit an. Die Anzahl der die Minne, Schwert und Liebe besingenden Troubadoure wuchs. Minnesänger und Troubadoure zogen von Burg zu Burg, von Ritterspiel zu Ritterspiel und versorgten das Volk mit ihren Neuigkeiten, die sie oft in ihre Lieder eingepackt sangen.