Ist das Neue Testament gefälscht?
Verfasst: Do 20. Jan 2011, 00:00
Ist das Neue Testament gefälscht?
Nicht was in der Bibel geschrieben steht, ist für die neuere historische Forschung interessant, sondern die Kapitel, die fehlen. Das Übel liegt wo anders:
Tatsache ist: Alle frühchristlichen Schriften zusammengenommen ergäben ein mehrbändiges Werk. Bis zu 20 weitere Evangelien sind bekannt. Dennoch sind sie nie Teil des Neuen Testaments geworden. Was steckt hinter der größten Zensuraktion der über 2000-jährigen christlichen Geschichte? Die Antwort führt mitten hinein in den Gründungsmythos der Weltreligion. Bis heute stellt die Kirche die frühen Christen als eine verschworene Gemeinschaft dar, die nur ein Ziel kennt: über das Heidentum zu siegen. Doch so ist es nicht.
Die Briefe der frühesten Kirchenväter sind voll mit Beschwerden über Gemeinden, die heidnische Zirkusspiele und Feiertage hochschätzen - und voll mit Tiraden über konkurrierende Glaubenslehren. Als im Rom des Jahres 313 das Christentum zur Staatsreligion wird, kommt es zur Krise. Denn Roms Bischöfe wollen die Alleinherrschaft. Und tatsächlich schaffen sie es mit einem ebenso genialen wie dreisten Trick, die konkurrierenden Glaubenszentren in Kleinasien, Griechenland und Ägypten auszuschalten. Sie fügen dem nur vier Evangelien umfassenden Neuen Testament neue Texte hinzu, die ihnen genehm sind. Alle anderen werden verdammt. So erlangen Roms Bischöfe ein theologisches Monopol. Der Preis: Zahllose kostbare Überlieferungen des Urchristentums werden vernichtet und geraten für immer in Vergessenheit.
Quelle: msn - Die Welt der Wunder
Nicht was in der Bibel geschrieben steht, ist für die neuere historische Forschung interessant, sondern die Kapitel, die fehlen. Das Übel liegt wo anders:
Tatsache ist: Alle frühchristlichen Schriften zusammengenommen ergäben ein mehrbändiges Werk. Bis zu 20 weitere Evangelien sind bekannt. Dennoch sind sie nie Teil des Neuen Testaments geworden. Was steckt hinter der größten Zensuraktion der über 2000-jährigen christlichen Geschichte? Die Antwort führt mitten hinein in den Gründungsmythos der Weltreligion. Bis heute stellt die Kirche die frühen Christen als eine verschworene Gemeinschaft dar, die nur ein Ziel kennt: über das Heidentum zu siegen. Doch so ist es nicht.
Die Briefe der frühesten Kirchenväter sind voll mit Beschwerden über Gemeinden, die heidnische Zirkusspiele und Feiertage hochschätzen - und voll mit Tiraden über konkurrierende Glaubenslehren. Als im Rom des Jahres 313 das Christentum zur Staatsreligion wird, kommt es zur Krise. Denn Roms Bischöfe wollen die Alleinherrschaft. Und tatsächlich schaffen sie es mit einem ebenso genialen wie dreisten Trick, die konkurrierenden Glaubenszentren in Kleinasien, Griechenland und Ägypten auszuschalten. Sie fügen dem nur vier Evangelien umfassenden Neuen Testament neue Texte hinzu, die ihnen genehm sind. Alle anderen werden verdammt. So erlangen Roms Bischöfe ein theologisches Monopol. Der Preis: Zahllose kostbare Überlieferungen des Urchristentums werden vernichtet und geraten für immer in Vergessenheit.
Quelle: msn - Die Welt der Wunder