Der hl Gral, 9. Die Katharer - die Reinen
Verfasst: Do 20. Jan 2011, 15:18
Hallo Freunde,
im 12. Jahrhundert entstand in Südfrankfeich die Religion der Katharer. In einigen Schriften ( u a Rahn, Vic-Vaissette) werden die Katharer als die wahren Grals-Ritter bezeichnet. Sie sollen um das Geheimnis des Grals gewußt, ihn bewacht und seine Tradition weitergegeben haben. Einige Autoren behaupten sogar, die Templer hätten ihnen den hl Gral zur Aufbewahrung übergeben und sie hätten ihn dann in ihrer als uneinnehmbar gehaltenen Burg Montségur verehrt.
Der Ursprung dieser neuen Religion der Katharer lag anfangs in der Stadt Albi, daher wurden sie auch die Albigenser genannt. Das Verständnis ihrer Religion war gnostisch. Danach stand der gute Gott Jesu gegen den bösen Gott Satan aus dem Alten Testament und Jesu Anhänger nannten sich die Katharer, die Reinen.
Alle christlichen Sakramente wurden abgelehnt, sowie den Heiligenkult um den gekreuzigten Jesus. Katharer glaubten an die Seelenwanderaung, auch bei Tieren und aßen deshalb kein Fleisch. Bei ihnen gab es auch keine Kirchen, keine Messen, alles war rein geistig.
Erst nach mehrjährigem enthaltsamen Leben wurden die Gläubige zum sogenannten Consolamentum (einer Art Geisttaufe) zugelassen. Fortan hießen sie die Katharer, Reine oder Vollkommene. Diese Perfectae und Perfecta mussten jeglichem Geschlechtsverkehr entsagen, in Arbeitsgemeinschaften leben und paarweise predigend umherziehen, durften keinen Eid mehr leisten und nicht mehr lügen. Sie gaben sich den Friedenskuss. Diejenigen, die das Consolamentum erwarteten, nannten sich Credentes. Sie ehrten einen Perfectae mit dem Melioramentum, einem dreimaligen Kniebeugen vor ihm. Durch das Aperellamentum wurden die Sünden gebeichtet.
Eine einzige rituelle Gemeinsamkeit mit dem Christentum hatten die Katharer. Es war das gemeinsame Brotbrechen in Erinnerung an Jesu letztes Abendmahl.
Doch selbst der Inquisition gelang es nicht, selbst unter den schärfsten Methoden der Folter, herauszufinden, wie das Consolamentum von einem Perfecta verabreicht wurde.
In der damaligen Zeit des allgemeine Sittenverfalls, zu dem christliche Geistliche ihren nicht geringen Teil dazu beitrugen, hoben sich die Katharer wohltuend von der allgemeinen Sittenlosigkeit ab.
So wurde ein neuer Katharer erst nach 40-tägigem Fasten zum Perfectae geweiht und erhielt das Consolamentum. Dabei versprach er nie zu lügen, nie zu schwören, keine Frau zu berühren, kein Tier zu töten und kein Fleisch zu essen.
im 12. Jahrhundert entstand in Südfrankfeich die Religion der Katharer. In einigen Schriften ( u a Rahn, Vic-Vaissette) werden die Katharer als die wahren Grals-Ritter bezeichnet. Sie sollen um das Geheimnis des Grals gewußt, ihn bewacht und seine Tradition weitergegeben haben. Einige Autoren behaupten sogar, die Templer hätten ihnen den hl Gral zur Aufbewahrung übergeben und sie hätten ihn dann in ihrer als uneinnehmbar gehaltenen Burg Montségur verehrt.
Der Ursprung dieser neuen Religion der Katharer lag anfangs in der Stadt Albi, daher wurden sie auch die Albigenser genannt. Das Verständnis ihrer Religion war gnostisch. Danach stand der gute Gott Jesu gegen den bösen Gott Satan aus dem Alten Testament und Jesu Anhänger nannten sich die Katharer, die Reinen.
Alle christlichen Sakramente wurden abgelehnt, sowie den Heiligenkult um den gekreuzigten Jesus. Katharer glaubten an die Seelenwanderaung, auch bei Tieren und aßen deshalb kein Fleisch. Bei ihnen gab es auch keine Kirchen, keine Messen, alles war rein geistig.
Erst nach mehrjährigem enthaltsamen Leben wurden die Gläubige zum sogenannten Consolamentum (einer Art Geisttaufe) zugelassen. Fortan hießen sie die Katharer, Reine oder Vollkommene. Diese Perfectae und Perfecta mussten jeglichem Geschlechtsverkehr entsagen, in Arbeitsgemeinschaften leben und paarweise predigend umherziehen, durften keinen Eid mehr leisten und nicht mehr lügen. Sie gaben sich den Friedenskuss. Diejenigen, die das Consolamentum erwarteten, nannten sich Credentes. Sie ehrten einen Perfectae mit dem Melioramentum, einem dreimaligen Kniebeugen vor ihm. Durch das Aperellamentum wurden die Sünden gebeichtet.
Eine einzige rituelle Gemeinsamkeit mit dem Christentum hatten die Katharer. Es war das gemeinsame Brotbrechen in Erinnerung an Jesu letztes Abendmahl.
Doch selbst der Inquisition gelang es nicht, selbst unter den schärfsten Methoden der Folter, herauszufinden, wie das Consolamentum von einem Perfecta verabreicht wurde.
In der damaligen Zeit des allgemeine Sittenverfalls, zu dem christliche Geistliche ihren nicht geringen Teil dazu beitrugen, hoben sich die Katharer wohltuend von der allgemeinen Sittenlosigkeit ab.
So wurde ein neuer Katharer erst nach 40-tägigem Fasten zum Perfectae geweiht und erhielt das Consolamentum. Dabei versprach er nie zu lügen, nie zu schwören, keine Frau zu berühren, kein Tier zu töten und kein Fleisch zu essen.