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Die Vierzeiler Brâns

Verfasst: Mi 2. Feb 2011, 17:58
von Regina
Im Jahre 462 werden neue Sterne über Albion leuchten
Draco wird die Welt betreten
Eine große Stadt wird aufsteigen und fallen
Feuerväter unterworfen durch die Hand der Königin

II.
Der Adler wird seinen Tag erleben
Zwanzig und einer entkommen der Tyrannei
In der Dämmerung ein Sonnenpakt aus Blut
Eine Stimme aus Eisen ruft sie hervor

III.
Ein Junge, zur Magie bestimmt, wird geboren
Inselsohn und Abtsfluch
Sieben Jahre Erbe des Höhlenmannes
Letzte Hoffnung gegen die Belagerung

IV.
Die altehrwürdigen keltischen Väter
Auf ihrer tiefsten Stufe
Zurückgerufen von einer sterbenden Welt
Ein verborgenes Heer für künftige Träume

V.
Riesen werden sich in der Erde niederlassen
Eine Grabstätte am Meeresufer wird ihre Weisheiten lehren
Ein versunkenes Schiff wird übersetzen
Ein neues Land wird blühen und gedeihen

VI.
Vom Himmel bricht sich eine neue Woge Bahn
Eine andere Ordnung unter den Bäumen
Einer wird zurückgebracht, um die Worte zu lehren
Sein Name steht über drei Büchern geschrieben

VII.
Der Schrein aus Holz wird gehört werden
Über einem Feld das Lied von Salomon
Zwei große Geister unter einer Eiche
Ihr Schicksal getrennt

VIII.
Die weiße Eiche vom schwarzen Kreuz geplündert
Gefangene ziehen vom tiefsten Kerker bis zum höchsten Turm
Die mittleren Jahre sind die schlimmsten
2005 aus dem Schmutz aufsteigt, 21 Sieger beschließen das neue Zeitalter

IX.
Der neue Staat gewährt den neuen Wald
Ein Riese wird ein Heer von Elfen führen
Gefesselt in eisernem Verlies
Das Blut von dreien danach alles bedeckend

X.
Von Wind, Meer, Feuer und Stein
Soll Feuer der höchste Herrscher sein
Die dreimal Verlorenen werden wieder erscheinen
Sohn der Sonne, um den Drachen zu heilen

Re: Die Vierzeiler Brâns

Verfasst: Mi 2. Feb 2011, 17:59
von Regina
XI.
Nach einer dritten Mondfinsternis
Wird der Sonnengott schwanken
Ein grosser Drache wird aufsteigen
Von einer Stadt, die das Hufeisen trägt

XII.
Doch das Meer soll sie, die ein großes Volk führen werden,
nicht haben
Die Plage geht vorüber
Ungewisser Sieg erwartet die Jüngeren

XIII.
Der größte der Seher
Wird die Tiefe des Waldes zu seinem Reich machen
Und in seinen letzten Tagen verstört umherwandern
Nur die Apfelinsel ein Trost

XIV.
Ein Heer von Gelehrten verdammt
Den Bewohner vom Flusse Roe
99 wird zu 2000
21 werden von neuem ausgerüstet

XV.
Der verwunschene Berg wird wieder lebendig
Neues Gesetz in einem neuen Land
Nicht weit von der Wende zum neuen Jahrtausend entfernt
Werden sich die Verbrannten aus ihrer Asche erheben

XVI.
Neumond ruft alte Freunde zusammen
Eine zaudernde Sonne für eine Zeitlang entzündet
Heere von Eiferern im Nebel verirrt
Unter dem Apfelhügel, ein altes Buch in alten Händen

XVII.
Auf diesem geweihten Grund
Wird ein einstmals großer Geist erweckt werden
Newhill bringt einen großen Fürsprecher hervor
Die Welt wird wieder zu seiner Bühne

XVIII.
Wenn ein Sohn des Drachen herrscht
Werden Knochen des künftigen Königs gefunden
Ein Grabmal unter einem Stein
Beendet die Herrschaft einer gefürchteten Königin

XIX.
Der Garten, unglücklich und verlassen
Schreit auf, als die Sonne aufgeht
Die Erde erbebt, alle warten
Auf die Tagundnachtgleiche des Herbstes

Re: Die Vierzeiler Brâns

Verfasst: Mi 2. Feb 2011, 18:00
von Regina
XX.
Nach langen Jahren der Hoffnung
Nicht in Albion wird er erscheinen
Wiedergeboren in den Ländern Kolumbus’
Die neue Provinz bringt den neuen Wald hervor

XXI.
Heilige Nacht besiegt wieder das hölzerne Kreuz
Ein Zeitalter rituellen Opfers endet
Neue Geistlichkeit kleidet sich in die alten weißen Gewänder
Die Ordnung wird nicht mehr von dem Schwarzen Buch gestützt

XXII.
Zur Rettung von Gaia wird ein mächtiger Aufruf erlassen
Eines ungewöhnlichen Liedes Stimme wird gehört
Aufgegriffen und gesungen inmitten von Grün
Die Welt dazu gezwungen, von heiligen Wassern zu trinken

XXIII.
Nicht alles, was glänzt, ist Gold
Zwanzig und einer von Hunger erlöst
Wieder herrschen David und Salomon
Legenden, aus drei vergoldeten Flammen geboren

XXIV.
Vergangenheit und Gegenwart in Tränen vereint
Ein Steinkreis auf einem Drachenhügel
Geplündert bis auf die Fundamente Marias
Insel verloren an den Sommersee

XXV.
Große Logenhäuser aus Stein und Holz
Alte Namen, bis zu 20 wiederhergestellt
Vergessene Orakel werden zwischen den Bäumen flüstern
Brâns Worte werden von neuem lebendig

XXVI.
Eine Zeit der Verwirrung über das Sein wird kommen
Frauen, die teilhaben möchten am Mannsein
Männer, auf das Mondenmeer eingestimmt
Einer dazu bestimmt, zwischen beiden zu gehen

XXVII.
Von einem alten Verzeichnis, drei als eins gezählt
Vom Drachen gesucht im Land des süssen Todes
Drei Worte, in einer Seele verborgen
Ausgegraben von jemand, der fremd und arbeitet mit Holz

Re: Die Vierzeiler Brâns

Verfasst: Mi 2. Feb 2011, 18:03
von Regina
XXVIII.
Dann wird ein Römer hervortreten
Geliebter Beschützer des Bären
Sternschnuppe aus dem Norden
Sein Licht wird eine große Finsternis aufhalten

XXIX.
Sieben, sechs und elf
Die Zahlen der Buchstaben des Namens
Drei Rote werden drei Pergamente beflecken
Nachdem es gefügt, wird ein großes Wunder gesehen

XXX.
Jenseits von Wort und Tat
Wird ein Buch von einundzwanzig den Weg bereiten
Drei verlorene Schriftrollen, zu einer verbunden
Dann vier neue Hände erwählt, sich zu kreuzen

XXXI.
Spät in der dunkelsten Nacht
Silberbaum schlägt Silberjungen
Vergessene Worte rufen die plötzliche Flut hervor
Lange erstorbene Stimmen aus Gobannium

XXXII.
Liedzauber ertönt wieder von einem vergessenen See
Mit so herrlichem Echo, daß einer erwachen wird
Zur Wintersonnenwende ein unnatürliches Tauwetter
Der alte Barde spielt auf seiner Harfe, auf daß es 20 werden

XXXIV.
Langsam fällt der große blaue Tempel in sich zusammen
Himmelssteine geben ihre Macht auf
Jene, welche die Steine zu tragen versuchen
Finden Obdach im Neuen Wald

XXXIV.
Tödlichste ihrer Gattung
Eine strahlende Königin, Wunden ohne Waffe
Regt sich im Schlaf, kirchliche Geistigkeit lächelt
Gelübde, vom König nicht länger gehalten

XXXV.
Der Gesalbte zwischen zwei Welten gefangen
Ein vollkommenes Kind als Nachfolger auserwählt
Wenn das Jahrtausend sich seiner Wiedergeburt nähert
Wundersames großes Aufsehen durch die Gestalt von Christos

Re: Die Vierzeiler Brâns

Verfasst: Mi 2. Feb 2011, 18:04
von Regina
XXXVI.
Widerhall von altem Gestein tönt hervor
Ein gigantisches Werk fällt langsam in sich zusammen
Kirche und Staat von Geistern geplündert
Waldwinde führen dazu, daß die Belagerung endet

XXXVII.
Die Dracheninsel wird ihr Eigentum wiedererlangen
Der Nadeln drei, von einem gefunden
Gebunden durch Schlangenblut, in Eisen gebrannt
Nach 91 ein seltsames Zeitalter unter zwanzig

XXXVIII.
Alle Götter werden wie einer
Ein Komet, allein am Herbsthimmel erschienen
Holz und Stein bilden einen neuen Turm
Ein neuer Tempel, abgelehnt von der Kirche

XXXIX.
Während Jägers Mond geboren
Die Schlacht von Marcus wieder entbrannt
Die dritte Heimstätte wird als die richtige sich erweisen
Ein alter Priester kommt aus dem frostigen Norden herab

XL.
Die Macht eines Wortes läßt den Adler zurückweichen
Rechtmäßige Erbin nimmt wieder das Apfelhaus in Besitz
Zwei Hörner desselben Ziegenbocks
Schwert und Kelch unter den Eichen vereint

XLI.
Übergangsriten von der Hand des Zauberers
Zwei werden geboren
Warten auf ein letztes Gespräch zwischen den Ländern
Nord und Süd begegnen sich in einem dritten

XLII.
Die Welt weilt zwischen den Welten
Die breite Masse klagt um die alten Lehren
Im Kopf des Königs wird das Feuer von neuem entfacht
Zwanzig alte Bäume neu versammelt

XLIII.
Die Rose des Nordens ist blauer als je zuvor
Langsam erwachen die Auserwählten aus ihren Träumen
Laufen wie Kinder unter grünem Waldgezweig
Von hoch oben steigt ein König in Weiß herab

Re: Die Vierzeiler Brâns

Verfasst: Mi 2. Feb 2011, 18:05
von Regina
XLIV.
Jenseits von Wort und Tat
Jenseits von Vergangenheit und Gegenwart
Erklärt das geschriebene Wort vergessene Lehren
Tote Männer aus drei Geschichten wiedergeboren

XLV.
Der Mund von Pharon spricht noch einmal
Zwanzig und einer werden zum Land der Verheißung berufen
Logenhäuser aus Holz und Stein errichtet
Wie ein Schatten erhebt sich der Turm aus dem Schlummer

XLVI.
Wildes Notfeuer wird über die Wälder hereinbrechen
Holunderbüsche sich das Herz aus dem Leibe singen
Ogma kehrt mit einer Heerschaar von Dichtern zurück
Lange verschwundene Stimmen hallen durch die Welt

XLVII.
Das Lied der Waldbäume
Ruft den allergrößten Seher auf den Plan
Viele verdammten seinen Geist als verwirrt
Doch sein Genius befreit einen großen Stamm

XLVIII.
Und die Bäume gingen dort, wo er ging
Die Priester sangen der neuen Zeit ein neues Lied
Der Wolf heulte die ganze Nacht
Stein von einem Baum hängend, seine Stimme kehrt zurück

XLIX.
Zuflucht aus Feuer und Blut
Todesschreie werden gehört von den Zwanzig
Ein schrecklicher Aufruhr auf den Inseln
Verborgenes Gold in mystischer Tat

L.
Erinnerung an das Nemeton
Die Hohe Suche in Träumen begonnen
Ein großes Feuer wird inmitten von Grün gesehen
Rosen erfüllen die Nachtluft mit Gift

LI.
Das Haupt verstummt für immer
Bis zur letzten Finsternis des Mondes
Dann werden Adler und Sonne beide Sieger sein
Wahre Flamme verzehrt eine Herrin des Wassers

Re: Die Vierzeiler Brâns

Verfasst: Mi 2. Feb 2011, 18:05
von Regina
LII.
Ddraglais, das fliehende Feuer
Flammenzungen, das Lied des Sehers
Gemeißelte Gesicher überstrahlen das Dunkel
Alter Kreis, in einem Stein verborgen Botschaften

LIII.
Der silberne Zweig wird der Schlüssel sein
Der goldene Ast trägt
Weiß, anstatt schwarz, altes, anstatt Neues
Die Neugesalbten bringen langen Frieden

LIV.
Ein Kriegsengel wird erwählt
Kein Wort aus seinem Munde
Engel über der Erde, Krieger hienieden
Seine Flügel werden den Größten Verderben bringen

LV.
Zuguterletzt die Berufung
Seine Familie fast auseinandergerissen
Das Donnern alter Götter von der Höhe
Liebe zu einem Auserwählten stützt den neuen Staat

LVI.
Siehe: das Fleisch wird wiedergeboren
Römer und Kelten wirken Seite an Seite
Der Herzog von Camel errichtet neu seinen Thron
Shunamitismus* der Schlüssel für alles

LVII.
Die Nebel von Calen herabbeschworen
Zeit wird eins durch einen
Einheit, Frieden und Wandel: die neue Triade
Vier aus Alba unter den Zwanzig erhoben

LVIII.
Von nichts kommt nichts
Anfang und Ende müssen das Rad widerhallen lassen
Wer gegen das neue Jahrtausend antritt
Braucht nur zu beachten den Schlüssel von Brân

--

Regina